Formel 1-Saison 2008

  • ja, das gilt auch für Real Madrid. Denn wir haben es im entscheidenden Moment nicht verstanden, die Pille öfter als einmal in deren Netz unterzubringen. Das haben sie cleverer hinbekommen. Sie hatten einen Torwart, der den Unterschied gemacht hat. Der gehört zur Mannschaft dazu.

  • GP von Kanada: Kubica vor Heidfeld


    Montréal trägt Blau und Weiß!


    Riesenjubel bei den Bajuwaren! BMW Sauber feiert auf der "Ile de Notre Dame" in Montréal den ersten Sieg der Firmengeschichte und das gleich mit einem Doppelerfolg! Kubica distanzierte Heidfeld. Überhaupt bot der Grand Prix von Kanada nahezu alles, was das Racer-Herz höher schlagen lässt! Höhepunkt: Der bis dato WM-Führende, Lewis Hamilton, schoss Weltmeister Kimi Räikkönen in der Boxengasse ab.


    Robert Kubica und Nick Heidfeld haben in Montréal ein Märchen wahr gemacht und dem BMW-Sauber-Team den ersten Doppelsieg der Geschichte beschert. Die Münchner, die ihren ersten Formel-1-Erfolg überhaupt einfuhren, profitierten dabei von einem kuriosen Auffahrunfall von McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton in der Boxengasse.


    Nach einem Unfall von Adrian Sutil gab es eine Safety-Car-Phase. Die Führenden kamen allesamt an die Box. Die Ampel stand bei der Boxenausfahrt auf Rot, weil das Safety car gerade an der Ausfahrt vorbeifuhr. Räikkönen und Kubica hielten nebeneinander an. Hamilton, offenbar unkonzentriert, krachte Räikkönen ins Heck! Auch Rosberg konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr Hamilton hinten rein. Während Rosberg aber weitermachen konnte, mussten Hamilton und Räikkönen ihre Boliden vorzeitig verlassen.


    Für Hamilton und Rosberg hat das Verkehrsvergehen ein Nachspiel: Beide Piloten müssen beim nächsten Rennen im französischen Magny-Cours in zwei Wochen in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten rücken. Das entschied die Rennleitung am Sonntag in Montréal.


    "Das ist sensationell"


    "Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Es ging alles so schnell. Es tut mir fürchterlich leid, ich entschuldige mich, wenn es mein Fehler war", sagte der Brite nach seinem Patzer zerknirscht. Hamiltons Pech folgte das große Glück für BMW Sauber. "Das ist sensationell, das ist klasse", jubelte BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen. Ausgerechnet Kubica, der noch im vergangenen Jahr spektakulär mit über 280 Stundenkilometern in eine Betonmauer geprallt und sich danach mehrfach überschlagen hatte, fuhr in seinem 29. Rennen zum ersten Sieg - zugleich der erste Erfolg eines Osteuropäers in der Königsklasse des Motorsports.


    Der 23-jährige Kubica nutzte in Montréal, wo er vor einem Jahr einen wahren Horrorcrash wie durch ein Wunder nahezu unverletzt überstanden hatte, die Pannen der Favoriten eiskalt aus und übernahm nach seinem Husarenritt sogar die Spitze der WM-Wertung von Hamilton. Nach 70 abwechslungsreichen Runden gewann der Pole vor rund 100.000 Zuschauern den Großen Preis von Kanada mit 16,4 Sekunden Vorsprung vor Heidfeld, der damit einem Beinamen "Quick Nick" endlich mal alle Ehre machte.


    Zum Thema
    * Die Fahrerwertung
    * Die Teamwertung


    Glocks bester Grand Prix


    Den dritten Platz belegte der Schotte David Coulthard im Red Bull. Zweitbester Deutscher war Timo Glock (Wersau), der mit einem Stopp über die Runden kam und auf Platz vier sein bislang bestes Ergebnis in der Königsklasse verbuchte. Der Toyota-Pilot hatte das Rennen zwischendurch für einige Runden sogar angeführt - das hatten in der F1-Geschichte vor ihm bislang nur elf andere Deutsche geschafft.


    Der Heppenheimer Sebastian Vettel, der nach dem Qualifying-Verzicht vom Samstag aus der Boxengasse dem Feld hinterherfahren musste, holte im Toro-Rosso-Ferrari Rang acht. Williams-Pilot Nico Rosberg (Wiesbaden) landete nach drei Stopps letztlich abgeschlagen auf dem 10. Platz.


    Unter keinem glücklichen Stern stand das Rennen für Adrian Sutil (Gräfelfing). Der Force-India-Pilot musste sein Auto mit einem defekten Getriebe schon in Runde 15 neben der Strecke abstellen. Die resultierende Safety-Car-Phase hatte bekanntlich rennentscheidenden Charakter.


    In der WM-Wertung führt Kubica nach dem 7. von 18 Saisonrennen jetzt mit 42 Punkten vor den punktgleichen Hamilton und Massa (38). Kubica ist zudem der erste Pole, der sich in die Formel-1-Siegerliste eingetragen hat.


    In der Teamwertung hat Ferrari mit 73 Punkten die Nase noch knapp vor BMW Sauber (70) vorn. McLaren-Mercedes ging leer aus und hat weiter 53 Punkte.


    08.06.2008, 22:26


    kicker-online

  • Zitat

    Original von Grimaudino
    Es tut mir fürchterlich leid, ich entschuldige mich, wenn es mein Fehler war


    Wessen Fehler soll das denn sonst gewesen sein, dass Hamilton Raikkönen hinten reinfährt? Depp...

  • Zitat

    Original von Erik M.


    Wessen Fehler soll das denn sonst gewesen sein, dass Hamilton Raikkönen hinten reinfährt? Depp...


    :LEV14 Und Jason sagt doch immer das der so perfekt ist und der sieht dann nicht,dass die Ampel rot ist,will nicht wissen,wie der im "normalen"Strassenverkehr fährt,sowas dämliches gab es wohl noch nie in der Formel1.


    Freue mich sehr für BMW,sind auch viel sympatischer als das Ron Dennis Team.

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    2013/2014 Abstieg in Liga 2
    2014/2015 Ziel Aufstieg

  • Mensch, der Hamilton ist doch ein Rindvieh. Heizt der dem Raikkönen in der Box hinten drauf. Gab´s glaub ich auch noch nicht bisher.


    Und der Rosberg genau so unvermögen.


    Die Strafe für beide kann ich nicht nachvollziehen, für mich ein "normaler" Rennunfall. Sehr plamabell, aber halt im Rennen, daher als Rennunfall.


    Dann hätte Raikkönen nach Monaco auch bestraft werden müssen, denn das war genau so dumm.


    Naja, entwickelt sich eh alles nur noch zu einem Kaspertheater und wird von Rennen zu Rennen immer unatraktiver. Siege werden nur noch durch Safty Car Phasen und Boxenstoppstrategien entschieden, oder durch die FIA am runden Tisch. Immer seltener durch Überholmanöver. Und der oberste Kontroleuer lässt sich bei eigenartigen Sexpraktiken filmen.


    Naja, wenigstens war der Alonso wieder ordentlich an der Wand. Hatte das Rennen dann doch noch was Gutes.

    Stromberg: " Von Frauen hab ich erstmal genug. Gibt ja auch noch andere Leute."

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  • GP von Frankreich: Ferrari-Doppelsieg


    Massa entzaubert Kubica


    Ferrari triumphiert in Frankreich und feiert in Magny-Cours einen Doppelsieg, wobei Felipe Massa vom Pech des Polesetters Kimi Räikkönen profitierte und sich mit dem Erfolg auch an die Spitze der WM-Wertung setzte. Diese verlor Robert Kubica als Fünfter. Vize-Weltmeister Lewis Hamilton verpasste als Zehnter die Punkteränge ebenso wie alle deutschen Piloten.


    Ferrari hat den BMW-Höhenflug jäh gestoppt und die Machtverhältnisse in der Formel 1 mit einem Doppelsieg zurechtgerückt. Zwei Wochen nach dem Münchner Märchen von Montreal feierte Felipe Massa in Magny-Cours den dritten Saisonerfolg und entriss BMW-Himmelsstürmer Robert Kubica nach nur einem Rennen die WM-Führung. Der Pole rettete nach seinem ersten Sieg in Kanada den fünften Platz ins Ziel.


    In einem insgesamt spannungsarmen Grand Prix feierte die Scuderia Ferrari einen überlegenen Doppelsieg. Massa setzte sich dabei gegen Teamkollege und Polesetter Kimi Räikkönen durch, der zwar nach einem abgebrochnenen Auspuff weniger Leistung als der Brasilianer zur Verfügung hatte, aber dennoch als sicherer Zweiter ins Ziel kam.


    Der Italiener Jarno Trulli schaffte als Dritter das beste Saisonergebnis für Toyota vor dem starken Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes. Nach einer Strafenserie blieb Vizeweltmeister Lewis Hamilton im zweiten Silberpfeil als Zehnter zum zweiten Mal hintereinander erneut ohne Punkte und fiel in der WM-Wertung zurück.


    Kein Deutscher in den Punkten


    Für die deutschen Fahrer lief das Rennen in der Bourgogne enttäuschend. Zum zweiten Mal nach dem Rennen in Barcelona schaffte keiner der fünf schwarz-rot-goldenen Piloten die Fahrt in die Punkte. Bester war noch Timo Glock im Toyota als Elfter, Sebastian Vettel wurde im Toro Rosso 12., Nick Heidfeld im BMW Sauber 13. Nico Rosberg, der wegen des Boxencrashs in Kanada zehn Startplätze nach hinten versetzt wurde, kam im Williams nicht über Rang 16 hinaus. Adrian Sutil erreichte im Force India als 19. immerhin das Ziel.


    Völlig verkorkst verlief das Wochenende für Vize-Weltmeister Lewis Hamilton. Im Qualifying erzielte der Brite die drittschnellste Zeit, wurde aber wegen des Boxenunfalls in Kanada um zehn Startplätze strafversetzt. Kurz nach dem Start überholte Hamilton Sebastian Vettel, kam aber von der Strecke ab und fuhr eine kürzere Linie. Er hätte nach Meinung der Rennkommissare Vettel wieder vorbeilassen müssen. Da Hamilton aber einfach das Rennen fortsetzte, erhielt er eine Durchfahrtstrafe und war fortan trotz eines beherzten Rennens quasi chancenlos.


    Sein Teamkollege Heikki Kovalainen, der wegen Behinderung in der Qualifikation fünf Startplätze verloren hatte, sorgte immerhin für Trost im silbernen Lager und ergatterte als Vierter fünf WM-Punkte.


    Weitere Informationen
    * Die Fahrerwertung
    * Die Teamwertung


    Zu Beginn des Rennens hatten Räikkönen, der die 200. Pole Position für Ferrari geholte hatte, und Massa ihre Startplätze genutzt und zogen der Konkurrenz davon. Hamilton kämpfte sich von Startplatz 13 bis zur sechsten Runde auf Rang neun vor, blieb dann aber lange hinter Renault-Pilot Nelson Piquet jr. hängen. Nach der Durchfahrtstrafe in der 16. und dem Boxenstopp in der 20. Runde fand er sich auf Rang 18 wieder. Fast unbemerkt fuhr Vettel von Platz 12 bis zu seinem Boxenstopp in der 30. Runde auf Rang vier vor.


    Als alle damit rechneten, dass Räikkönen nicht mehr zu stoppen wäre, brach am Ferrari des Finnen der rechte Auspuff. Mitte des Rennens wurde Räikkönen immer langsamer, Massa kam heran und überholte ihn. Für den Brasilianer war der Weg frei. Räikkönen schaffte es immerhin, seinen kaputten Wagen noch sicher ins Ziel zu bringen.


    Mit dem Briten Jenson Button schied diesmal nur ein einziger Fahrer aus, er stellte den Honda in der 19. Runde in der Garage ab.


    In der WM-Wertung der Fahrer führt Massa nun mit 48 Punkten vor Kubica (46) und Ferrari-Teamkollege Räikkönen (43). Hamilton folgt mit 38 Zählern vor Heidfeld (28).


    Bei den Konstrukteuren baute Ferrari mit dem Doppelsieg seinen Punktestand auf 91 Zähler aus, auf Platz zwei folgt BMW Sauber mit 74 Punkten vor McLaren-Mercedes mit 58 Zählern.


    Magny-Cours bleibt im Rennkalender


    Formel-1-Boss Bernie Ecclestone verwies am Rande des Grand Prix etwas überraschend auf einen Vertrag mit der von vielen ungeliebten Rennstrecke in der französischen Provinz für 2009, so dass es auch im kommenden Jahr ein F1-Rennen in Magny-Cours geben wird.


    Das nächste Rennen findet am 6. Juli in Silverstone statt.


    22.06.2008, 15:39
    kicker-online

  • Genau!! Wenn man zwischendurch durch Zufall mal sehen sollte "Oh Formel 1", wird der Start angeguckt, gehofft, dass etwas spektaküläres passiert um dann doch wieder die Playstation mit FIFA(oder PES :LEV19) anzuschalten :LEV18

  • Man die Formel 1 sinkt bei mir langsam auf die Stufe des Tennis!
    Und Tennis fand ich früher auch mal richtig gut!
    Vlt liegt das aber auch an den Spektakulären deutschen Leute, die in beiden Sportarten jetzt fehlen!
    Nur wie schon gesagt wurde gucke ich auch nur noch meist den Start weil denn sich sowieso nichts mehr ändert, wenn nich ein Fehler in der Box gemacht wird!

  • Zitat

    Original von mario2910
    und dieses rennen war wieder so unglaublich langweilig...ich weiß schon warum ich fußball vorziehe!


    Genau deswegen schauen wir uns fast nur noch den Start an und schalten dann weg oder gehen mit der Kleinen in den Tierpark,ist sinnvoller... :LEV19

  • Wenn man was spektakuläres oder was unerwartetes bei der Formel 1 sehen will, sollte man nach dem Rennen oder während des Rennens die FIA-Urteile verfolgen.


    Sie sind der einzig amüsante Punkt der in diesem Affenzirkus noch auf Interesse stoßen. Wenigstens eignen sie sich oft zum dikutieren.


    Auch wenn ich nie Schumi-Fan war, aber die Formel 1 ist um einiges uninteressanter geworden.


    Fragwürdige Bestrafungen, peinliche Auftritte der FIA-Verantwortlichen. Das ganze gleicht nur noch einem Trauerspiel.

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  • Favoriten für den Deutschland-GP
    Ferrari fleht vergeblich


    München - Beim Blick auf die Fahrer-WM vor dem ersten Rennen der zweiten Saisonhälfte in Hockenheim stellt man sich unwillkürlich die Frage: Warum hat man sich die ersten neun Rennen nicht einfach gespart?
    Drei Fahrer liegen zur Halbzeit punktgleich an der Spitze, das gab es in der Geschichte der Formel 1 noch nie. Kimi Räikkönen, Felipe Massa, Lewis Hamilton, alle stehen bei 48 Punkten. Robert Kubica liegt nur zwei Zähler dahinter.


    Bei den Teams herrscht ein Dreikampf um die Plätze auf dem Podium. Ferrari gegen McLaren-Mercedes gegen BMW-Sauber.


    Wie stellen sich die drei Protagonisten den Start in die zweite Saisonhälfte vor, was haben sie bei den Testfahrten der vergangenen Woche gelernt und mit welchem Kräfteverhältnis ist in Hockenheim zu rechnen?


    SPOX.com klärt auf.


    Ferrari: Bitte Hitze, bitte bloß nicht wieder Regen! So lautet das Flehen der Scuderia, die in dieser Saison bisher meistens am schnellsten war, sich bei schwierigen Wetterbedingungen aber regelmäßig verzockte.


    Räikkönen sprach vor dem Deutschland-GP aus, was wahrscheinlich alle Ferraristi denken: "Ich hoffe, es wird heiß in Hockenheim. Unser Auto läuft bei hohen Temperaturen verdammt gut und auch der Reifenverschleiß ist bei uns nicht allzu hoch. Daher wünsche ich mir Hitze."


    Sein Wunsch wird leider nicht erhört werden. Die Wettervorhersagen drohen - wie soll es in diesen Wochen anders sein - wieder einmal Regen an. Es könnte das Wochenende über kontinuierlich leicht regnen, die Wahrscheinlichkeit pendelt so zwischen 80 und 90 Prozent. Und selbst wenn es trocken bleiben sollte, heiß wird es auf keinen Fall. Bedeckter Himmel und rund 20 Grad sind nicht die Bedingungen, die sich Räikkönen und Ferrari wünschen.




    McLaren-Mercedes: Nach den Eindrücken aus Silverstone, wo McLaren auch schon im trockenen Qualifying am schnellsten war, und den Testfahrten in Hockenheim sind die Silbernen Favoriten auf den Sieg. An den ersten beiden Tagen fuhr Hamilton jeweils klare Bestzeit und überzeugte auch in den Long-Runs.


    Entsprechend groß ist der Optimismus vor dem zweiten Heimspiel des Teams in Folge. "Wir versuchen, zusammen aufs Podium zu fahren. Ein Doppelerfolg wäre natürlich großartig", sagte Lewis Hamilton. Einen Alleingang wird es aber nicht geben. "Ich denke nicht, dass wir von Hause aus einen Vorteil haben", stapelte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug tief.


    Auf eine aerodynamische Neuerung, die das Team in Hockenheim getestet hatte, wird beim Grand Prix übrigens verzichtet. Die Haifischflosse a la Red Bull und Renault wird nicht zum Einsatz kommen. Sie bringt auf dem Hockenheimring keine signifikanten Vorteile.


    BMW-Sauber: Mit Konstanz zum Erfolg, lautet auch zu Beginn der zweiten Saisonhälfte die Devise des Teams. Neben Red Bull ist BMW-Sauber das einzige Team, das noch keinen technisch bedingten Ausfall zu beklagen hat. Zudem hat kein anderer Rennstall mehr Rennkilometer abgespult als die Weiß-Blauen.


    Jetzt geht es zum Heimspiel. Ein schönes Erlebnis, aber mehr auch nicht. "Das ist das einzige Rennen in unserem Heimatland, klar, dass wir uns darauf freuen. Aber wir können es uns nicht leisten, uns davon aus dem Konzept bringen zu lassen, denn letztlich bekommen wir allein deshalb keinen einzigen WM-Punkt mehr", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.


    BMW-Saubers Vorteil: In Hockenheim gibt es wenige schnelle Kurven, in denen das Team bisher die größten Nachteile gegen Ferrari und McLaren-Mercedes hatte. Entsprechend zuversichtlich ist auch Kubica: "Wir hatten ein paar sehr gelungene Testtage. Sie waren sehr produktiv."


    Gute Vorzeichen für ein gutes Ergebnis, egal ob es trocken oder nass ist. Denn mit Regen hatte BMW-Sauber bislang die wenigsten Probleme.


    Der SPOX-Tipp: Ferrari wird sich nicht noch einmal einen Ausrutscher wie in Silverstone leisten, ein Sieg wird aber auch nicht herausspringen. Lewis Hamilton wird gewinnen, Kimi Räikkönen wird Zweiter vor Robert Kubica.


    Damit bliebe auf jeden Fall die Fahrerwertung weiter spannend.


    spox.com


    Wechsel bestätigt
    Vettel fährt 2009 für Red Bull

    München - Die Spekulationen haben ein Ende: Sebastian Vettel wird 2009 als Stammfahrer zu Red Bull Racing wechseln und damit Nachfolger von David Coulthard werden.
    Das bestätigten das Team und Vettel am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Vettel fährt momentan noch für das Red-Bull-Tochterteam Toro Rosso, wo er die laufende Saison auch beenden wird. Sein neuer Vertrag bei Red Bull wird erst einmal für ein Jahr gelten, lässt aber Optionen für eine Verlängerung.


    "Ich bin sehr stolz, dass ich zu Red Bull gehen kann und außerdem froh, dass die Entscheidung so früh gefallen ist", sagte Vettel. "Ich bin schon seit 2000 ein Teil der Red-Bull-Familie. Jetzt im ersten Team fahren zu dürfen, ist ein Traum für mich und ich freue mich auf eine großartige neue Saison, auch wenn ich noch viel zu lernen habe."


    Red-Bull-Teamchef Christian Horner ergänzte: "Wir sind hocherfreut, dass Sebastian 2009 zu uns stößt. Ihn als Teamkollegen von Mark Webber auszuwählen, war keine schwere Entscheidung. Mit erst 21 Jahren befindet er sich zwar noch in der Lernphase, aber er hat sehr große Fähigkeiten."


    Thema Alonso vom Tisch


    Die Entscheidung des Teams ist keine große Überraschung, wenngleich bis zuletzt auch Fernando Alonso ein Thema war. Der Spanier hätte schon vor der laufenden Saison zu Red Bull wechseln können, entschied sich dann aber für die Rückkehr zu Renault.


    Jetzt, da Vettel aufgestiegen ist, muss Alonso wohl doch noch ein Jahr bei Renault bleiben, bis er eventuell 2010 zu Ferrari wechselt, sollte Kimi Räikkönen dann seine Karriere beenden.


    Viel wenn und aber. Fakt ist nur, dass Vettel im kommenden Jahr regelmäßig um WM-Punkte wird fahren können.


    spox

  • Qualifying: Brite auf der Pole - Vettel stark


    Alle Neune, Lewis!


    Lewis Hamilton hatte bereits in den Trainingsläufen einen starken Eindruck hinterlassen, ebenso wie sein McLaren-Teamkollegen Heikki Kovalainen. Doch das Qualifying am Samstag kam dann keinesfalls nur der Lösung einer Pflichtaufgabe gleich. Sowohl die beiden Ferrari als auch Jarno Trulli und Fernando Alonso präsentierten sich stark. Ganz anders die deutschen Piloten. Ausnahme: Sebastian Vettel.


    Bei unbeständigem Wetter, kurz vor dem Qualifying tröpfelte es noch, rangen McLaren-Mercedes und Ferrari heftig um die besten Plätze für das Rennen am Sonntag (14 Uhr). Am Ende hatte Lewis Hamilton zum neunten Mal in seiner Karriere die Nase vorn. Der Brite steuerte den Silberpfeil in 1:15,666 Minuten um den Kurs und fing damit Felipe Massa im Ferrari und Teamkollege Heikki Kovalainen bei seiner abschließenden schnellen Runde trotz eines durchwachsenen ersten Sektors noch ab.


    Mercedes-Sportchef Norbert Haug freute sich natürlich ob der gelungenen Heimvorstellung: "Was für ein Thriller. Lewis hat es wieder im allerletzten Moment geregelt – große Klasse, beim Mercedes-Heim-Grand-Prix von Position eins und drei zu starten." Der 23-jährige Hamilton zeigte sich seinerseits "sehr entspannt und glücklich über das, was ich geleistet habe. Aber dafür gibt es keine Punkte."


    Vierter wurde Jarno Trulli im Toyota vor Fernando Alonso im Renault. Das Duo ließ überraschend Weltmeister Kimi Räikkönen hinter sich; der Finne wurde lediglich Sechster. Das BMW-Sauber-Duell gewann einmal mehr der Pole Robert Kubica (7.), der zuletzt in Silverstone erstmals das Nachsehen gegenüber Nick Heidfeld hatte. Der Gladbacher enttäuschte seine Fans am Samstag mit dem zwölften Rang, auf der Insel hatte er zuletzt im Regen mit Platz zwei hinter Hamilton geglänzt und Hoffnungen auf eine Aufholjagd in der Fahrerwertung geweckt. "Das war hoffentlich nur ein kleiner Rückschritt", so "Quick Nick" nach der Qualifikation, die in einem Patzer in der Haarnadelkurve im zweiten Abschnitt der Session "gipfelte". Dennoch will Heidfeld am Sonntag "um Punkte kämpfen". BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen hofft indes auf ein Regenrennen.


    Sebastian Vettel war somit als Neunter im Toro Rosso bester deutscher Pilot.


    Adrian Sutil aus Gräfelfing war erwartungsgemäß mit seinem Force India in der ersten Runde des Qualifikationstrainings als 19. ausgeschieden. Ein deutsches Trio folgte ihm in der zweiten Phase: Timo Glock aus Wersau belegte den elften Platz, Heidfeld wie erwähnt den zwölften Rang. Nico Rosberg aus Wiesbaden schaffte im Williams-Toyota direkt dahinter Platz 13.


    kicker


    ERGEBNISSE
    POSITION FAHRER TEAM ZEIT

    1 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 01.15,666
    2 Felipe Massa Ferrari 01.15,859
    3 Heikki Kovalainen McLaren-Mercedes 01.16,143
    4 Jarno Trulli Toyota 01.16,191
    5 Fernando Alonso Renault F1 01.16,385
    6 Kimi Räikkönen Ferrari 01.16,389
    7 Robert Kubica BMW Sauber F1 01.16,521
    8 Mark Webber Red Bull Racing 01.17,014
    9 Sebastian Vettel Scuderia Toro Rosso 01.17,244
    10 David Coulthard Red Bull Racing 01.17,503
    11 Timo Glock Toyota 01.15,508
    12 Nick Heidfeld BMW Sauber F1 01.15,581
    13 Nico Rosberg Williams F1 01.15,633
    14 Jenson Button Honda Racing F1 01.15,701
    15 Sebastien Bourdais Scuderia Toro Rosso 01.15,858
    16 Kazuki Nakajima Williams F1 01.16,083
    17 Nelson Piquet jr. Renault F1 01.16,189
    18 Rubens Barrichello Honda Racing F1 01.16,246
    19 Adrian Sutil Force India F1 01.16,657
    20 Giancarlo Fisichella Force India F1 01.16,963


    rtl.de


    Ich hoffe ja auf einen Sieg von Ferrari, aber das wird sehr schwer werden, besonders für den Kimi :LEV16

  • Da war doch heute klare Stalorder bei Mc Laren-Mercedes,wo doch der Jason immer sagt,die machen sowas nicht :LEV19

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    2013/2014 Abstieg in Liga 2
    2014/2015 Ziel Aufstieg

  • stark fand ich heute die lesitung von rtl...
    erst lassen sie die komplette safty-car-phase durch laufen,ohne vll da mal werbung zu machen
    und dann gehen sie in die reklame,als der hamilton sich nach vorne überholt...


    ganz stark^^


    ich weiß schon warum ich normal premiere gucke

  • Toyota-Pilot aus der Klinik entlassen


    "Glock ist gut drauf"


    Gute Nachrichten von Timo Glock. Der Toyota-Pilot durfte einen Tag nach seinem spektakulären Unfall in Hockenheim die Ludwigshafener Klinik wieder verlassen. Bei den Untersuchungen seien keinerlei Verletzungen bei dem Wersauer festgestellt worden, sagte Glock-Manager Hans-Bernd Kamps am Montag gegenüber dem sid.


    "Es geht ihm ausgesprochen gut. Er ist schon wieder gut drauf", so Kamps. Der 26-jährige Glock wird voraussichtlich bei den Testfahrten seines Rennstalls von Dienstag bis Freitag im spanischen Jerez schon wieder hinter dem Lenkrad sitzen. Ein Start beim kommenden Grand Prix von Ungarn in Budapest (3. August) hängt von der Entscheidung der Ärzte des Automobil-Weltverbandes FIA ab. Bei Toyota ist man aber zuversichtlich, dass Glock grünes Licht bekommt.


    Bei dem deutschen Toyota-Pilot war am Sonntag beim Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring eingangs der Start-Ziel-Geraden offenbar die Radaufhängung hinten links gebrochen. Bei knapp 200 km/h brach der Bolide aus und schleuderte quer über die Strecke rücklings in die Mauer. "Der Aufschlag war schon ziemlich hart. Ich hatte einige Schmerzen im Rücken", erklärte Glock.


    Fünf Runden lang fuhr fortan das Safety-Car vor dem Feld her. Toyota will die Analyse des Unfalls abwarten, ehe man die genaue Ursache benennt. "Das Auto wurde bei dem Aufprall stark beschädigt. Wir müssen die telemetrischen Daten auswerten und uns das relevante Videomaterial ansehen", sagte Teamchef Tadashi Yamashina.


    Ärger um Art der Bergung


    Dass Glock nach dem schlimmen Crash aber aus dem Wrack kletterte und nicht mit den üblichen Sicherheitsvorkehrungen geborgen wurde, sorgte für Zündstoff. "Wir wollen uns mit ihnen darüber unterhalten, wie der Fahrer aus dem Cockpit geborgen wurde. Beschweren werden wir uns aber nicht", sagte Toyota-Teampräsident John Howett, merkte jedoch an: "Normalerweise holen sie ihn mit der Sitzschale raus." Denn ob Glock tatsächlich keinen Schaden an der Wirbelsäule genommen hatte, war unmittelbar nach dem Unfall ungewiss.


    Geschützt haben dürfte ihn neben der mittlerweile hohen Sicherheit der Formel-1-Boldien auch das vorgeschriebene HANS-System, das die Halswirbelsäule stabilisiert und die Gefahr von Genickbrüchen deutlich senkt. Schlimmeres verhindert hatten die hohen Sicherheitsvorkehrungen auch beim Polen Robert Kubica in der Vorsaison in Montreal, als dieser mit hoher Geschwindigkeit in eine Mauer gekracht war, dabei aber ebenfalls unverletzt blieb.


    Wie damals bei dem BMW-Sauber-Pilot wird nun voraussichtlich auch bei Glock von den FIA-Ärzten entschieden werden, ob er beim kommenden Rennen starten darf. Üblicherweise findet dieser Test am Donnerstag vor einem Grand Prix statt. Bei Toyota ist man aber sehr zuversichtlich, dass der Deutsche auch beim Großen Preis von Ungarn wieder in seinem Dienstwagen sitzt.


    kicker


    Zum Glück ist da nichts schlimmeres passiert :LEV7

  • Zitat

    Original von ralli
    Da war doch heute klare Stalorder bei Mc Laren-Mercedes,wo doch der Jason immer sagt,die machen sowas nicht :LEV19


    Natürlich war das Stallorder, übrigens mit 2 L. Auch verständlich bei dem WM Stand, oder? Nur macht Benz immer erst Stallorder wenns verständlich und nötig wird. Bei den Roten galt Stallorder schon beim ersten Rennen der Saison, bekanntlich ja auch vertraglich festgeschrieben, zu Schummel-Schumis Zeiten. Richtig?


    Ach übrigens, ralli, hast du in den letzten beiden Rennen die Demonstration von Mclaren, speziell von Hamilton, gesehen? Fast schon eine Blamage für die Roten. :LEV8

    Stromberg: " Von Frauen hab ich erstmal genug. Gibt ja auch noch andere Leute."

    Einmal editiert, zuletzt von jasonvoorhees ()

  • Dritter Testtag in Jerez: Webber vor Piquet


    Glock ist zurück am Steuer


    Der schlimme Unfall von Hockenheim ist vergessen. Nur vier Tage nach dem Crash beim Großen Preis von Deutschland, als Timo Glock mit seinem Toyota rückwärts in die Boxenmauer eingeschlagen war, ist der Pilot ins Rennauto zurückgekehrt. Bei Tests im spanischen Jerez fuhr der 26-Jährige 78 Runden im Toyota und brachte mehr als eine komplette Grand-Prix-Distanz (345 km) hinter sich.


    "Es war gut, wieder im Auto zu sitzen, und es war ein gelungener Testtag für uns", sagte Glock am dritten von vier Testtagen. Am Sonntag war Glock beim Großen Preis von Deutschland mit seinem Boliden rückwärts in die Boxenmauer gekracht, hatte sich jedoch nur Prellungen zugezogen. Der Toyota-Pilot durfte bereits einen Tag nach seinem spektakulären Unfall in Hockenheim die Ludwigshafener Klinik wieder verlassen. Bei den Untersuchungen waren keinerlei Verletzungen bei dem Wersauer festgestellt worden. Am Dienstag gab es dann "grünes Licht" für Testfahrten in Jerez.


    Wie bereits an den ersten beiden Testtagen erzielte auch am Donnerstag ein Red-Bull-Pilot die Bestzeit. Nachdem am Dienstag und Mittwoch Sebastian Vettel im Toro Rosso vorne lag, übernahm am Donnerstag dessen nächstjähriger Teamkollege Mark Webber die Spitze in Jerez de la Frontera. Platz 2 belegte der von seinem Podiumsbesuch in Hockenheim beflügelte Nelsinho Piquet vor Kimi Räikkönen.


    Glock, der am 3. August beim Großen Preis von Ungarn dabei sein wird, erzielte die achtbeste Zeit. Nick Heidfeld wurde Zehnter.


    kicker


    Schön,dass der Timo schon wieder fährt :LEV7 :bayerapplaus

  • Zitat

    Original von jasonvoorhees


    Natürlich war das Stallorder, übrigens mit 2 L. Auch verständlich bei dem WM Stand, oder? Nur macht Benz immer erst Stallorder wenns verständlich und nötig wird. Bei den Roten galt Stallorder schon beim ersten Rennen der Saison, bekanntlich ja auch vertraglich festgeschrieben, zu Schummel-Schumis Zeiten. Richtig?


    Ach übrigens, ralli, hast du in den letzten beiden Rennen die Demonstration von Mclaren, speziell von Hamilton, gesehen? Fast schon eine Blamage für die Roten. :LEV8


    Wow jetzt spielst Du hier schon den Oberlehrer :bayerapplaus :LEV5 :bayerapplaus


    Waren zwei schöne Siege für den Inselaffen,aber Weltmeister wird er trotzdem nicht,seine Fehler kommen wieder dann wenn die entscheidenen Rennen kommen,dann wird der Verlierer wieder jede Menge Fehler machen.

    Kicker Manager Pro
    2010 Vizeweltmeister
    2010/2011 Qualifiziert für erste Liga
    2011/2012 Deutscher Meister
    2012/2013 Deutscher Meister
    2013/2014 Abstieg in Liga 2
    2014/2015 Ziel Aufstieg