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3,901

Yesterday, 1:34pm

Erfolgreiche Trainer hatten wir vermutlich einige, die Frage ist, welche Parameter wir zu Grunde legen.

Unter Ribbeck holten wir den großen Pokal. Ein Erfolg.
Unter Stepanovic holten wir den kleinen Pokal. Ein Erfolg
Unter Heynckes blieben wir 24 BL-Spiele ungeschlagen. Ein Erfolg.

Alle drei waren auf ihre Art erfolgreich und gleichzeitig gab es zu keiner Zeit eine Atmopshäre, die über die Maßen mitreißend war. Dröge und uninspirierend an vielen Stellen.

Unter Daum waren wir bzgl. des Tabellenplatzes am Ende der jeweiligen Saison so konstant hoch wie noch nie und seit dem nicht wieder. Ein Erfolg.
Unter Toppmöller erreichten wir alle Finals bzw. spielten in allen Wettbewerben um den Sieg mit. Ein Erfolg.
Unter Schmidt hatten wir erstmals eine echte Siegermentalität. Ein Erfolg.

Alle drei waren ebenfalls auf ihre Art erfolgreich, rissen aber Menschen von ihren Stühlen oder eben Verantwortliche und Schiedsrichter. Gleichzeitig erreichten sie entsprechende Platzierungen und wenn über uns gesprochen wird, dann sind es diese Zeiten. Daum änderte ALLES im Verein, unter Toppmöller waren wir taktisch grandios wie nie zuvor, Schmidt war ein Trainer, der auf den Platz ging, um zu Siegen. Schmidt war konstant wie Lewandowski, vllt sind beide diesbzgl. vergleichbar oder eine ähnliche Kategorie. Selbst Skibbe wurde zweimal 5er, Augenthaler wurde sogar 3er. Wie erlösend dennoch deren Abgang war. Und Bosz wird man auch an irgendeinem Parameter messen, jeder nach seinen eigenen Erfolgskriterien...

3,902

Yesterday, 3:12pm

Wie unterschiedlich teilweise die Wahrnehmungen oder Erinnerungen sind. Klar, war der Uefapokal 1988 der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, die mitreißendste Saison war unter Toppmöller, und ich finde, die Mentalität war auch grandios, man sich gegen keinen Gegner geschlagen gegeben bis zum Schluss, im CL-Finale hatte man großes Pech, die anderen Titel fielen der großen Belastung und den Verletzten zum Opfer. Bis zum Unterhachingspiel war die Mentalität auch 99/00 grandios, was dann in die Mannschaft gefahren ist, verstehe ich bis heute nicht. Bei Schmidt waren das für mich immer nur Phasen, das hatte auch nicht die Konstanz von Lewandowski oder Heynckes. Den DFB-Pokal 1993 würde ich mehr Saftig als Stepi zuordnen, das Finale gegen die Herthabubis war ja nur noch Formsache. Aber auch unter Stepi wurde einige Zeit sehr schön gespielt, ich erinnere mich noch gerne an das 5:4 gegen Eindhoven. Auges Abgang empfand ich auch nicht als Erlösung, er war für mich nur durch interne Spannungen erklärbar, auch wenn man spürte, dass es insgesamt langsam bergab ging.
Bosz kann ich noch nicht so einordnen, er ist sehr taktikbesessen, manchmal führt das zum Erfolg und schönen Spielen wie am Donnerstag, manchmal kann man es kaum mit ansehen. Jetzt sind die Zeiten sowieso besonders und dadurch sehr schwer vergleichbar, aber es fehlt irgendwie das Feuer. Aber erfolglos ist er keinesfalls.

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