Man bekommt 60 mio für Hincapie und wird auch sicherlich für irgendjemanden (Tapsoba? Palacios? Quansah?) wieder einen hohen zweistelligen Betrag einnehmen.
Danach wird es aber langsam eng mit den hohen Marktwerten unserer Spieler.
Atletico bereitet ja angeblich 35 Mio. für Maza vor 
Obwohl ich immer noch an Tillman glaube, sind halt einige Millionen von anderen Spielern unwiederbringlich versenkt wurden. Bei Tillman sind es immer nur so ein paar Ansätze die eine gewisse Qualität vermuten lassen. Wo wir vorher Glück hatten bei unseren Transfers, hatten wir diesmal, immer im Bewusstsein was da an Millionen diesmal umgesetzt wurde, richtige Mega-Griffs ins europäische Fußball-Klo.
Ich sehe das ähnlich, aber wie so ziemlich in jeder "Diskussion" auf W11 werden die Dinge nicht differenziert betrachtet. Irgendeiner meiner blauen Balken geht zwischendurch ad hominem (fantastisch, dass insbesondere die braunen Gestalten immer noch zitiert werden, plattforming....man liebts), was wiederum die White Knights von Personalie X aufruft und alle sch**** sich gleichzeitig wegen allem an, obwohl man Faktoren eines historischen Umbruchs, Marktsituation zum Zeitpunkt der Meisterschaft, die sichtbare oder unsichtbare Strategie der GF, Simon Rolfes als Person, Entwicklung von Transfermarktwerten, Trainerentscheidungen vor und in der Saison, Verletzungen - you name it - alle zunächst einzeln betrachten könnte, um dann mal zu überlegen, was wie davon denn für unsere Situation gilt. Wenn man sich die paar Emoji-Votings über die Threads verteilt anguckt, ist zumindest erkennbar, dass Kritik an einer, vor dem Hintergrund der aktuellen Tabellensituation im Grunde noch vernünftigen Saison, wahrscheinlich einer herausragenden vor allen anderen genannten Faktoren, eher nicht so gut ankommt. Da reichen dann auch ein paar populäre/populistische "alles fantastisch"-Posts um der Menge zu gefallen. Ich meine das ganz wertfrei, es fällt aber zunehmend auf, dass bei "Hurra versus Inhalt-Hurra versus Inhalt-alles doof versus alles doof" zunehmend das "Hurra" gewinnt (Spieltagsthreads nehme ich mal aus, das ist Emotionsbewältigung). Was aber wirklich hart nervt ist das mangelnde Vermögen zu akzeptieren, dass man gleichzeitig selig mit der Gesamtistuation, aber unzurfrieden mit einem der oben genannten Faktoren sein kann und das auch artikuliert - ohne immer einen Disclaimer voranzustellen. Gibt gerade 'ne ganz coole Studie zum Thema "Meinung", die eigentlich den Titel tragen sollte: Wir sind alle Snowflakes geworden. Da wird statistisch gezeigt, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen denken, sie könnten ihre Meinung nicht mehr frei äußern. Werden sie allerdings gefragt, woran sie das festmachen, verwechseln sie "Freiheit" mit der "Inexistenz von Widerspruch". Wenn man sich anschaut, wie viele Posts es braucht, sich aktuell hier hoch und runter zu beleidigen, obwohl es um so relevante Dinge wie fußballspielende Millionäre geht, könnte man ggf. davon ausgehen, dass das Phänomen hier auch um sich greift
.
Persönlich hab' ich irgendwie meine Schwierigkeiten, Rolfes zu bewerten, da mir die Spielkultur, die Konzentrationsaussetzer und die Temperatur des "Feuers auf dem Platz" überhaupt nicht gefällt, der ETH-Vorgang irgendwie überaus peinlich war (im Grunde ja sogar historisch peinlich - erst will offenbar keiner zu uns, dann holt man einen und der Rest ist "Geschichte") und die Transfermillionen sich nicht so gut eingesetzt "anfühlen". Das sind aber alles Bewertungen vom ad hoc Ergebnis aus, was immer das einfachste ist. Wäre irgendwie leichter, wenn man die Vereinsstrategie über Carro-Sprüche hinaus kennen würde. Interessanterweise gilt das auch für die Transparenz bei der Entwicklung der Spielidee. Auch ist es irgendwie unplausibel, dass das Duo Rolfes-Carro nach dem größtmöglichen Erfolg konsequentes Handeln eingestellt haben soll - es sei denn - die Personalie Alonso war SO entscheidend, dass die Sterne einfach 1x im Leben richtig standen.. Was ich übrigens auch nicht glaube, da es einfach zu viele dafür wären (s.o.).