Vor 40 Jahren war ich bei einem Heimspiel gegen Lautern, es waren 5.000 Zuschauer da. Wenn ich mir die Entwicklung so ansehen hat sich hier sehr viel entwickelt, vor allem sind wir hier "organisch" gewachsen und die Reise geht ja auch weiter. Bei WOB habe ich das Gefühl, da geht einfach nicht mehr als das was die da haben. Wenn wir in der 2. Runde gegen einen nicht sonderlich attrativen Gegner ohne nennenswerten Fananhang nur 25.000 Zuschauer haben, kann ich damit sehr gut leben. Und an den Beispielen von bayer04571 sieht man ja sehr gut, dass es noch wesentlich schlimmer sein kann. Es gibt nur wenig trostloseres als ein Spiel im Olympiastadion vor ca. 30.000 Zuschauern.
Beiträge von SOIA
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Bei Wolfsburg finde ich es schon krass, dass es da gar keine Entwicklung gab in den letzten 20 Jahren. Die sind ja auch zwischenzeitlich mal Meister gewesen. Aber fantechnisch hat sich da nie irgendwas getan. Und hier wird sich beklagt wenn gegen den BK Häcken nur 25.000 ins Stadion kommen...
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überdachte Trainingssplätze sind doch auch was Geiles... nur die Akustik dürfte grottig sein, wobei, auch da kann man sicherlich was dran tun

Die jetztigen Trainingsplätze müssen weichen, damit dort Parkplätze hingesetzt werden, damit das Stadion weiterhin eine Betriesberlaubnis hat. Da wird es keine überdachte Lösung geben.
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OT 2008 war ein wunderschöner Tag, die Sonne schien überm Wedau, der Gästeblock war richtig voll, Duisburg war, glaub ich, schon abgestiegen und dann das.

Das war in der Hochphase des ersten Umbruchs unter Holzhäuser.
Highlight von der Bank: Trainer Michael Skibbe wechselt in der 46. Minute Ahmed Madouni für Karim Haggui ein.
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Ein Campus dieser Größenordnung wird allerdings nirgends ohne Versiegelung/Flächenfraß auskommen. Irgendeinen Tot wird man sterben müssen! Entweder wir haben einen für einen Verein unserer Größenordnung repräsentativen zentralen Campus, oder wie jetzt viele kleine Plätze überall verstreut. Und wenn Monheim nicht will, dann wird die Suche weitergehen und dann halt im Bergischen Land, Kölner Raum (was ist eigentlich mit dem Niemandsland zwischen Opladen und Reusrath?), oder sontwo fündig werden. Die Zeitschiene ist halt ein Problem.
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Gibt es denn hier einen Plan-B? Wenn die Megastelze kommt, wird es ja schon eng mit der Betriebserlaubnis. Wenn der Campus nicht in Monheim gebaut werden kann, leidet die Wettbewerbsfähigkeit enorm. Gibt es wirklich keine Alternative im Umkreis?
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Ich finde ganz erstaunlich wie einseitig das Ganze hier von manchen bewertet wird. Vielleicht mal zu mir:
Ich gehe seit 1976 ins Haberlandstadion, vermutlich haben da viele von Euch noch nicht mal gelebt.
Begonnen habe ich im P-Block (daher mein Nickname), das war dann ungefähr da, wo heute der Block A ist.
Später standen wir dann in A, noch später in C. Dann kam die Saison 1996/97, die Fanclubs durften sich für Sitzplätze hinter dem Tor bewerben.
Von da an saßen alle Fans im Block D, und zwar schön verteilt und die Stimmung war vermutlich die beste, die wir je hatten.
Das gefiel den "echten" Fans auf Dauer nicht. Vermutlich gab es zu viele Beschwerden von Dauersitzern. Diese Dauersitzer gingen mir damals schon auf den Keks, aber sie wurden nicht einfach ignoriert, stattdessen wurden die Fans im Stehplatz Block C zusammengepfercht. Die Folge: Der Block D verwaiste stimmungstechnisch. Das gefiel den "echten" Fans wieder nicht, also wurden die Stehplätze im Unterrang Block D eingeführt. Wie ich finde eine großartige Lösung, denn seitdem sind die "echten" Fans nicht mehr irgendwo am Rand und die "halbechten" Fans können dahinter hocken. Da nimmt man dann auch "gerne" in Kauf, dass die Sicht durch teilweise (sorry) unsinniges Schwenken von Fahnen (z.B. bei Ecken vor der Kurve) mächtig eingeschränkt ist. Keine Ahnung wieviele Tore mir dadurch schon entgangen sind, drauf gesch...., das ist der Preis.
Nun passt es einigen wieder nicht.
Das Verschieben der Banner hätte vernünftigerweise lediglich ein Verschieben einiger Sitzplätze nach unten zur Folge, der ein oder andere mag auch in Block B oder so abwandern. Und natürlich trage ich alles mit.
Aber jetzt so zu tun, als müsste ich als knapp 60jähriger Mann meinen Platz hergeben, weil es der Stimmung dienlich ist, halte ich für übergriffig.
Denn auch wenn ich einen Sitzplatz habe, so stehe ich doch zu 100% der Zeit, habe aber während etwaiger Unterbrechungen oder in der Pause sehr wohl die Möglichkeit meinen alten Rücken zu entlasten. Und genau wie mir geht es vielen in meiner Ecke, wo übrigens die Stimmung ausnahmslos gut ist.
Freie Sitzplatzwahl halte ich für ganz großen Käse, wäre in einem Fußballstadion vermutlich auch einmalig.
Nochmal: Hätten die "echten" Fans nicht irgendwann Anfang der 2000er darauf bestanden ihr eigenes Ghetto im Block C zu eröffnen, hätten wir vermutlich immer noch eine Bombenstimmung.
Da möchte ich gerne widersprechen, denn die Stimmung hat sich sicherlich nicht durch die Verteilung und die Sitzplätze ergeben, sondern durch die Aufbruchsstimmung (Stadionumbau) und der Installation von Christoph Daum als Cheftrainer. Das ganze hatte dann schon mit der Haarprobe einen Knacks bekommen und die Stimmung war nicht mehr so gut, und dann gab es nochmal ein Hoch (vor allem in der CL) in der Triplevizesaison und war danach deutlich beschädigt (genau genommen war die Stimmung am A.rsch). Mir wird ein wenig zu verklärt, wie kacke unser "Schmuckkästchen" mit den grünen Sitzschalen war.
Und besonders in den "Holzhäuserjahren" des permanenten Umbruchs hat sich dann gezeigt, wie katastrophal ein Stadion ohne richtigen Fanblock/Kurve ist, bei dem schon alleine durch die Infrastruktur (nur Sitzplätze) verschiedene Philosophien des zelebrierens des Fandaseins gegeneinander ausgespielt werden. Dazu natürlich die jahrelange Ignorierung von Fanbelangen durch die Verantwortlichen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt war auch, das durch die Verzwergung des Stadions mit dem ersten Umbau, besonders dann als der Verein um die Meisterschaft mitspielte, keine Karten mehr Verfügbar waren. Das hatte zur Folge das eine ganze Generation an Nachwuchs gefehlt hat, weil diese gar nicht in Stadion gehen konnten. Der fehlende Heimblock bzw. die ständigen Umzüge zwischen C und D sowie diese aktiven/passiven Stimmungsbereiche waren dann auch nicht sonderlich attraktiv für die, die z.B. über den Fussballverein gratis Karten bekommen haben. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie mich mal ein Jugentrainer gefragt hat wo eigentlich die Bayerfans im Stadion stehen.
Ich hatte vor 25- 30 Jahren auch mal die Hoffnung das sich die englische Fankultur (Situationsbedingter Support, Lieder über jeden Spieler, Selbstironie, zur Not auch einfach mal Ruhe) der 90er Jahre auf uns überträgt, aber die PL ist mittlerweile Stimmungstechnisch tot, die Stadien reine Touristenattraktionen für Besserverdienende.
Wie sind jetzt vor Jahren mit dem Fanclub in den Oberrang umgezogen. Ich habe eine fantastische Sicht aufs Spielfeld, kann stehen/sitzen wann ich will (bin auch fast 60). Ich singe schon immer was ich will, wann ich will, und bin so sehr zufrieden. Meine Idee der optimalen Verteilung im Heimbereich ist, dass es einen Stehblock gibt für die die das ganze Ultratralala mitmachen oder akzeptieren möchten, inklusive Inkaufnahme durch Schwenkfahnen ein Großteil des Spiels nicht zu sehen. Alle anderen verteilen sich in den Plätzen rings rum, und leben Ihr Fanleben wie sie möchten. Eine Unterteilung von echter/falscher Fan halte ich für wenig zielführend.
Wir haben übrigens aktuell gerade wieder die gleiche Situation wie Ende der 90er. Der Hype ist da, die Möglichkeiten ins Stadion zu gehen sind sehr begrenzt. Ich habe aktuell ca. ein dutzend Anfragen nach Karten pro Heimspiel. Wenn eine Karte aus dem Fanclub frei wird, ist die innerhalb weniger Minuten weg.
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für die Ursachen bzgl. einem richtigen Stehplatzblock musst du aber eher in die Calli Zeit zurückgehen. Das Kind war vor dem Holzhäuser Umbau schon im Brunnen
Das weiß ich. Ich entsinne mich noch sehr gut, dass Calli uns ein Stadion analog Bochum versprochen hat. Aber trotzdem hätte man da Gegenwirken können.
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Die Vorstellung der dann nicht ausreichenden Fluchtwege als Argument fällt mir bei Blick auf andere Stadien oder noch gravierender Hallen, echt schwer.
Ich möchte das Argument überhaupt nicht anzweifeln, aber wenn ich den Zustand anderer Stadien (Gästeblöcke) sehe, kann ich es nicht nachvollziehen.
Ich glaube, dass sind viele Faktoren die hier eine Rolle spielen, wie z.B. Bauzeitpunkt, Neubau oder Umbau. Das Ruhstadion erfüllt sicherlich viele der heutigen Anforderungen nicht, aber man kann halt auch schlecht nachträglich mehr Ausgänge reinflexen. Es gibt ja auch zahlreiche Beispiele (Tivoli fällt mir direkt ein), wo vor der Abnahme Sitzreihen frei geblieben sind wegen der maximalen Kapazität, und sobald der Harken dran war, wurden die Sitze dann doch dran montiert.
Ein Faktor der hier nicht vergessen werden sollte:
Der für den Umbau Verantwortliche war unser Oberbeamter Holzi. Dem war seine Weinbude nicht nur wichtiger als die Renovierung der Toiletten im Unterrang, dem war auch vor allem Wichtig jede Vorgabe 1 zu 1 prozessgetreu umzusetzen.
Ich erinnere mich an ein Fanclubmeeting vor dem Umbau, bei dem es um Stehplätze bei internationalen Spielen ging, und um die Frage wieso z.B. Vereine in Italien ganze Stehblöcke haben während wir hier auf den grünen Sitzschalen rumstehen müssen. Da meinte er kopfschüttelnd, das die einfach Sitznummern auf den Boden malen. Ich hätte den am liebsten geschüttelt. Ja Man! Das ist doch die Lösung. Wenn die UEFA das schluckt, mach es doch auch einfach so!
Aber mit so einer Buchhalternase, keine Chance! Hätten wir damals die heutige Geschäftsführung gehabt, hätten wir jetzt einen richtigen Stehplatz Block/Kurve. Holzi hat irgendwas von Statik gehört und damit war das Thema direkt vom Tisch.
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Asbach Uralt hat also den Alkoholgehalt um 2% gesenkt, ist somit nach Definition kein "deutscher Weinbrand" mehr, und dazu gab es dann eine Verbraucherbeschwerde. Herrlich!
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Die hatten auch so Spieler wie Albert Streit, der lieber gar nicht gespielt hat als monatlich auf die 150T€ fürs Nichtstun zu verzichten, und gar nicht wechseln wollte. Wenn der Fleischtechniker aus Rheda-Wiedenbrück nicht jährlich den Fehlbetrag ausgeglichen hätte, wären die schon viel früher weg vom Fenster gewesen.
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Es wurde auch schon hundert mal erklärt, dass Transfergelder nicht direkt in voller Summe gezahlt werden. Wir bekommen auch das Geld von Liverpool in Raten und nicht mal eben so per PayPal. Und genau so überweisen wir auch nicht eine Einmalzahlung an die PSV, sondern überweisen monatlich/quärtlich oder wie auch immer Betrag X.
Was dagegen richtig reindrückt, sind fixe Kosten wie Gehälter. Demirbay hat uns z.B. nicht "nur" 32 Millionen gekostet, sondern bei einem angeblichen Jahresgehalt von 5,5 Millionen € (+Prämien) locker über 55 Millionen €. Und gerade die Gehaltskosten werden in der Fussballmathematik gerne vergessen, haben aber den ein oder anderen Verein (Hallo Schalke, Hallo Hertha) schon in den Abgrund gerissen.
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Verstehe nicht so ganz warum Xhaka denn so unbedingt weg will und lieber dann sogar bei einem PL Aufsteiger spielen möchte als bei uns? Hat er wirklich so wenig Bock auf unsere sportlichen Ansprüche mitsamt eines großen Umbruchs voran zu gehen und möchte lieber jetzt schon einen chilligen machen?
"They get a free season ticket in a happy meal..."
Newcastle Fans singing - Sunderland’s a massive club chant 🎶
Sunderland wird deutlich höheres Gehalt zahlen, das ist der einzige Grund.
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Für die Frankenbierfreunde hier ein Tipp, Beerolution in Troisdorf habe ich gestern zufällig entdeckt und dort eine überraschend große Auswahl an fränkischen Kleinbrauereien vorgefunden, u.a. gab es dort die Mönchsambacher Biere der Brauerei Zehender, das Lager halte ich für eines der besten Biere der Welt. Habe mir Biere von Krug Bräu, Staffelberg-Bräu, das Vierzehnheiligen Nothelfer Bier der Brauerei Trunk und das Glockenhell der Weißenoher Klosterbrauerei mitgenommen. Dazu noch ein paar IPAs von denen ich gerne an den heißeren Tagen eines im Garten genieße.
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Ich fahre jetzt seit 12 Jahren jedes Jahr einmal über ein verlängertes Wochenende nach Bamberg, wegen der Kultur da... Dieses Jahr ist an diesem WE die
"Fete de la Musique", In der ganzen Altstadt überall Musiker die ohne Bezahlung da spielen. Letztes Jahr war ich zur "SandKerwa" da, die Gesamte Altstadt eine große Partymeile. Das Jahr davor war "Bamberg zaubert" ähnlich wie dieses Jahr nur eben mit Artisten, Zauberern und ähnlichen Aufführungen, immer ein tolles Wochenende.
Da ich es, seit meinem ersten Besuch dort, zur Tradition erhoben habe bei der Ankunft mindestens ein Schlenkerla zu trinken, kann ich das inzwischen ganz gut vertragen, aber Anfang war schon echt schwierig

Greifenklau, Marsbräu, Fässla, Sternla, Spezial, und noch einige weitere aus dem Umland sind absolut alle völlig problemlos trinkbar. Wir erkunden ja immer mit dem Miet-E-Bike die Gegend und finden immer wieder neue Biergärten mit neuen Bieren die wir noch nicht kennen.
Bisher habe ich aber noch keines gefunden was nicht nach spätestens 5 Halben trinkbar war

Ich war da mehrfach wandern. Probiert mal den Brauerei-Gasthof Kundmüller aus, ca 45 Minuten von Bamberg, herrliche Strecke mit dem Fahrrad. Toller Biergarten und unfassbare Bierauswahl. Die protzen ein wenig mit ihren Auszeichnungen auf der Bierkarte, aber das können sie sich auch leisten.
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Also bei Jürgen (in Bamberg gebürtig) wird mir immer Schlenkerla angeboten. Aber er ist auch Bauernfan, vielleicht liegt die Geschmacksverirrung daran. Mir schmeckt so nach der vierten Flasche das Bier durchaus!
Bamberg hat 10 Brauereien, da kann man auch ein Bier trinken das direkt schmeckt. Greifenklau und das Mahrs U waren sehr gut.
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Urlaub mach ich fast nie, aber dafür fahre ich morgen bis Montag nach Bamberg und Ende Juli zur Nature One

In Bamberg waren wir letztes Jahr. Ich kann den Zapfhahn empfehlen. Die haben immer 10 oder mehr Biere vom Fass und bestimmt 30 verschiedene Biersorten in Flaschen aus dem fränkischen Umland, teilweise von Brauereien die gar nicht überregional liefern. Wenn Du Glück hast gibt es Heckelbräu oder das Mönchsambacher Lager, 2 der besten Biere die ich je probiert habe.
Das Schlenkerla würde ich meiden, das ist eine reine Touristenattraktion, Wenn Du Rauchbier probieren willst, ist das von der Brauerei Spezial besser (leichte Rauchnote und das Bier ist süffig). Und von den Bierkellern sind Greifenklau und Wilde-Rose-Keller zu empfehlen.
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Zitat
Da wid gar nix verschwinden müssen, weil der TSV Bayer 04 Leverkusen e.V. bereits vor Gründung der DFL in der Bundesliga gespielt hat mit Bayer im Namen und Logo. Das jetzige Logo haben wir 1996 geändert. Die DFL wurde in 2000 gegründet.
Das hat nichts mit der Gründung der DFL zu tun, die Regel wurde unter dem DFB eingeführt und später von der DFL übernommen. Und das was Du schreibst ist genau die Lex Leverkusen. Es wurde berücksichtigt, dass Bayer den Verein zum Stichtag länger als 20 Jahre ununterbrochen gefördert hat. Die Profiabteilung wurde 1999 aus dem TSV ausgegliedert. Dieses Sonderregelung ist jetzt vorraussichtlich hinfällig (nicht vergessen, das ist ein worse case Szenario), das heißt es ist egal wie lange vorher irgendwas passiert ist. Wäre schön wenn wir z.B. einfach SV Bayer 04 Leverkusen eV werden, nach Regelauslegung halte ich das für fraglich. Auf der anderen Seite würde trotzdem jeder (Fan, Journalist, Moderator) vom Bayer sprechen, egal wie der Verein heißt.
Carl Zeiss Jena ist seit den 60ern ein e.V., Zeiss ist da nicht mal mehr Hauptsponsor. Wacker Burghausen ist ein Breitensportverein mit Fussballabteilung. Daher mussten zur Einführung von 50+1 auch nichts ändern.
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Das ist doch alles gut.
Nein, das ist nicht gut. Eine Umwandlung in einen e.V. ist mind. eine Änderung, wenn nicht sogar eine Neugebung. Das war genau der Sonderfall der Bestandssicherung zu unseren Gunsten, und das wäre nun langfristig hinfällig. Bayer wird aus dem Vereinsnamen und Wappen verschwinden müssen, sollte das wirklich seitens der DFL umgesetzt werden. Ich halte das übrigens für das kleinste Problem bei einer Umwandlung in einen e.V.