Der Düsseldorfer EG Thread

  • Düsseldorf: Kaufmann fällt aus

    Fans kehren DEG den Rücken
    "Wenn das so weitergeht, werden wir das nicht überstehen", erklärte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp dem Kölner "Express". Gemeint ist nicht die sportliche Situation bei den Rheinländern, die sich mit Platz drei derzeit durchaus komfortabel darstellt, sondern die Talfahrt bei den Zuschauerzahlen.

    Das Desinteresse der Fans an DEL-Eishockey in Düsseldorf nimmt langsam zu - und damit für die DEG drastische Formen an. "Wir können unsere Rechnungen bezahlen und werden auch in der nächsten Saison in der DEL starten", sieht es DEG-Sprecher Frieder Feldmann im Vergleich zu Schmellenkamp allerdings nicht so dramatisch, doch der derzeitige Schnitt von nur 5904 Zuschauern bei 23 Heimspielen lässt im Vergleich zur Spielzeit 2006/07 die Alarmglocken klingen.

    Da kamen noch 7727 Fans im Schnitt, um die DEG spielen zu sehen, vergangene Spielzeit waren es mit 6365 Zuschauern auch noch mehr. "Wir liegen unter unseren Planungen", sagte Feldman über die aktuelle Saison, kalkuliert hat Düsseldorf mit 6500 Besuchern pro Spiel in der 13 400 Anhänger fassenden Arena. Die Auslastung liegt bei nur 44 Prozent.

    Die Zahl 44 spielt auch bei Evan Kaufmann eine Rolle, soviel Spiele (neun Tore und 17 Vorlagen) hat der Stürmer für die DEG in dieser Spielzeit absolviert. Das 45. muss aber warten, weil sich der 24-Jährige beim 3:2-Sieg bei den Hamburg Freezers eine Sprunggelenkverletzung zuzog. Die Vorrunde ist für Kaufmann gelaufen.

    http://www.kicker.de/news/eishockey…artikel/504560/


    DEG-Retter gesucht
    Das Ende des Eis-Kults?Von MICHAEL GRIXA, MARC HERRIGER und OTTO KRAUSE Düsseldorf – 3:2-Eishockey-Sieg am Sonntag in Hamburg. Aber bei den DEG Metro Stars herrscht Existenzangst pur. Die Zuschauerzahlen in den Heimspielen sinken ins Bodenlose. Beim 3:0 gegen Straubing kamen Freitag nur noch 4700 Fans in den ISS Dome. Der DEG (Jahresetat: 7,2 Millionen Euro) droht das Ende des Eis-Kults (EXPRESS berichtete ›) – und nach acht Meisterschaften ein schleichender Tod. „Wenn es so weitergeht, werden wir das nicht überstehen“, sagt Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp ernst

    Der Besucherschnitt hat sich dramatisch verschlechtert. Von 7700 Zuschauern 2007 ging‘s runter auf 6116. Derzeit liegt der Durchschnitt bei 5900 (geplant hatte man mit 6700). „Wir sind ratlos“, bekennt Schmellenkamp. Manager Lance Nethery spricht von einer Riesen-Enttäuschung. „Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Konzept, um wieder mehr Leute anzulocken.“ Für den ehemaligen Organisationschef Hansi Sültenfuß, vor dessen Kartenservice sich die Leute früher schon nachts anstellten, ist der Niedergang indes keine Überraschung. „Der Dome wird von vielen nicht akzeptiert. Das hat die Vereinsspitze völlig unterschätzt. Alle haben geglaubt, sie machen hier nur das Licht an, und die Leute kommen in Scharen. Man hätte mit den Fanclubs alles besser vorbereiten müssen.“

    Zu hohe Eintrittspreise („Wer zahlt schon bis knapp 40 Euro pro Heimspiel, und das mindestens viermal im Monat?“), zu wenig Stehplätze, schlappe Atmosphäre, keine vernünftige Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel und eine katastrophale Parkplatzsituation sind für Sültenfuß weitere entscheidende Gründe für die Entwicklung.

    Auch andere Vereine (den Kölnern geht‘s noch schlimmer) sind vom Besucherschwund betroffen. Schmellenkamp: „Die schönen großen Hallen sollten die Liga in eine bessere Zukunft führen, das Gegenteil ist der Fall.“ Ein Insider bestätigt dies: „Man hat viel zu groß gedacht. Das rächt sich jetzt. Eishockey ist nun mal grundsätzlich eine Randsportart.“ Für Ex-Nationalspieler Walter Köberle ist auch der Modus schuld. „Wer will so viele Spiele sehen? Und wer kann das alles bezahlen?“

    Große Frage jetzt: Wer rettet die DEG – so wie einst OB Erwin, der Sponsoren besorgte? Sültenfuß: „Man muss dringend über Eintrittspreise sprechen und natürlich so schnell wie möglich eine Straßenbahnverbindung und Parkplätze schaffen.“ Zumindest Letzteres ist endlich geplant (500 sollen auf OB Elbers‘ Betreiben kommen). Eine Bankrotterklärung für das Präsidium ist laut Sültenfuß die Absicht der Metro, in diesem Jahr mit keinem DEG-Wagen am Zoch teilzunehmen. „Da muss man reagieren und einen neuen Sponsor beschaffen. Das ist sonst ein riesiger Imageverlust. Wir müssen doch die Leute wieder auf uns aufmerksam machen, für uns werben.“

    Dass es kaum noch Akteure gibt wie einst Lee, Valentine, Truntschka oder Hiemer, mit denen sich die Leute identifizieren können, ist für Langzeit-Fan Uli Hermanski, Sprecher des Justizministeriums, ein zusätzliches großes Defizit. Und: „Früher bestanden die Spiele zu 50 Prozent aus Party. Das hat den Kult ausgemacht. Aber was will man heute erwarten, wenn es keine Kneipe in der Nähe des Domes gibt?“

    http://www.express.de/nachrichten/sp…4246345016.html

    Kicker Manager Pro
    2010 Vizeweltmeister
    2010/2011 Qualifiziert für erste Liga
    2011/2012 Deutscher Meister
    2012/2013 Deutscher Meister
    2013/2014 Abstieg in Liga 2
    2014/2015 Ziel Aufstieg

  • Wundert sich dadrüber auch nur ein einziger? Ist immer wieder toll wie Funktionäre den Sport kaputt machen.
    - komischer Spielplan
    - kein Abstieg
    - prew Play Offs usw. usw.

    Was soll das? Ein Tritt in den Arsch von jedem Fan und es sieht ja bis auf wenige Ausnahmen in der ganzen Liga nicht anders aus. Das ist kein DEG Problem!

  • Es gibt einige Gründe, die auch mir das Interesse am Eishockey mehr oder weniger genommen. Schaue mir immer noch regelmäßig die Ergebnisse ím Videotext nach und Besuche 2-3 Spiele im Jahr, aber damit hat es sich dann auch.

    Auch ich sehe die Gründe als deutlich an

    - zuviele Spiele
    - keine Abstiege
    - Verhältnis Qualität zu Eintrittspreise stimmt nicht
    - undursichtiger Modus (wer spielt gegen wenn wie oft), daraus resultiert, dass es zu einer künstlichen herbeigeführten Flut an Derbys kommt, wodurch das Besondere eines Derbys völlig flötten geht.

    Und als Düsseldofer fehlt das Flair der Brehmstraße und die neuen Arenen stehen mitten in der Pampa, ohne Kneipe in der Nähe (ein Problem, dass ich mit dem Fussball mittlerweile übrigens auch habe)

    Endlich sind wir Deutscher Meister und es ist wunderschön

  • Stellungnahme des Geschäftsführers Elmar Schmellenkamp

    Die DEG METRO STARS erklären, dass sie absolut zahlungsfähig und nicht überschuldet sind. Anders lautende Spekulationen und Medienberichte sind aus der Luft gegriffen.

    Die DEG ist bekanntermaßen im zweiten Jahr über die Zuschauerentwicklung maßlos enttäuscht. Sie arbeitet deshalb nachdrücklich an Konzepten für die nächste Saison und wird diese in Kürze der Öffentlichkeit vorstellen. Dabei ist jetzt schon sicher gestellt, dass Lance Nethery mit dem gleichen Mannschaftsetat planen kann wie bisher.

    Bis dahin konzentrieren sich die DEG METRO STARS auf den Sport, freuen sich über den dritten Tabellenplatz und auf ein tolles Eishockey-Wochenende mit Heimspielen gegen die Adler Mannheim (Fr., 20.2., 19.30 Uhr) und die Krefeld Pinguine (So., 22.2., 18.30 Uhr).

    Quelle: http://www.deg-metro-stars.de

  • Karneval im ISS-Dome beginnt mit 2:0 Sieg gegen Mannheim

    Mit einem 2:0 Erfolg über den Tabellennachbarn Mannheim haben die DEG Metro Stars den ersten Teil der Karnvalsfestivitäten im ISS-Dome erfolgreich abgeschlossen. Die 6542 Zuschauer erlebten dabei ein sehr gutes Eishockeyspiel, von dem DEG METRO STARS Trainer Harold Kreis sagte, dass alle, die nicht da waren, etwas verpasst haben. Doch fangen wir beim ersten Bully an, was die Gäste aus Mannheim für sich entscheiden konnten.

    Gewonnene Bullys gewinnen aber bekanntlich keine Spiele, sondern Tore. Und bis das erste Tor fallen sollte, sollten einige Minuten vergehen. Spannend ging es trotzdem zu, schenkten sich beide Teams doch von Beginn an nichts. Sowohl die DEG METRO STARS als auch die Adler Mannheim wussten schließlich, dass die heutige Partie mit darüber entscheidet, ob man am Ende der regulären Saison auf Platz 3 der Tabelle steht oder doch eher auf Platz vier, fünf oder sechs.

    Nachdem beide Teams dann in der Auftaktphase einige gute Schüsse aufs Tor abgegeben hatten, wurde es in der vierten Spielminute das erste mal kritisch vor dem Mannheimer Gehäuse. Die DEG METRO STARS durften nämlich Powerplay spielen, da Dan McGillis eine 2+2 Minuten Strafe absitzen musste. Auf Düsseldorfer Seite musste zwar zur selben Zeit Patrick Reimer in die Kühlbox, aber nur für zwei Minuten. War das Überzahlspiel in der bisherigen Saison ja nicht gerade das Prunkstück des Düsseldorfer Spiels, scheint es nun, je näher man den Playoffs kommt immer besser zu laufen. Schnelle Pässe, viele Schüsse. So, wie es sein sollte. Und auch wenn sich der Torerfolg in diesem Powerplay noch nicht einstellen sollte, so macht es den Zuschauern Spaß, die eigene Mannschaft in Überzahl zu sehen.

    Auch in der zweiten Powerplaysituation, Andy Schneider musste in der siebten Minute wegen unnötiger Härte vom Eis, sollte es noch nicht mit den Überzahltor klappen. Doch aller guten Dinge sind schließlich drei und so brachte die dritte Überzahlsituation den Führungstreffer für die DEG METRO STARS. Tomas Martinec saß wegen hohen Stocks auf der Strafbank, als sich die Düsseldorfer schön in die Angriffszone kombinierten. Die Scheibe ging dann auf die linke Seite zu Patrick Reimer, der einfach mal aus spitzem Winkel aufs Tor geschossen hat. Vor dem Tor lauerte dabei noch Daniel Kreutzer, der den Schuss noch minimal zum 1:0 abfälschte (13. Minute). Jubel und Helau-Rufe auf den Rängen, die kurz darauf verstummten. Fast im direkten Gegenzug kamen die Gäste aus der Quadratestadt zu einem Pfostentreffer. Aber wie sagte Klaus Merk einmal: Pfosten und Latte gehören zur Torwartausrüstung. Schlussendlich ging es mit der 1:0 Führung für beide Mannschaften in die Kabine.

    Das Mitteldrittel gestaltete sich ähnlich spannend wie der erste Abschnitt. Auf beiden Seiten ergaben sich gute Chancen, doch sowohl Jamie Storr, als auch Gästetorwart Fredrick Brathwaite waren zu gut aufgelegt, als dass weitere Tore fallen sollte. Alleine die beiden Torhüterleistungen waren beste Werbung für den Eishockeysport und auch die Stürmer auf beiden Seiten zeigten einige sehenswerte Kabinettsstückchen. Einer der dabei im Mittelabschnitt besonders herausstach war Patrick Reimer. Neben einigen guten Einschussmöglichkeiten bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis, wäre Reimer fast ein Treffer in eigener Unterzahl gelungen. Doch wie geschrieben: Brathwaite war zu gut aufgelegt. Somit war der alte Spielstand auch der neue Spielstand nach 40 Minuten: 1:0 für die DEG METRO STARS.

    Im Schlussabschnitt waren es schließlich zunächst die Adler Mannheim, die mit etwas Druck aus der Kabine kamen. Die Düsseldorfer konzentrierten sich zwar keineswegs darauf den knappen Vorsprung zu verwalten, aber die Gäste drängten halt mit allen Mitteln auf den Ausgleich. Die Folge des Mannheimer Drucks war allerdings, dass sich immer wieder Lücken in der Gästeabwehr auftaten, die von den DEG METRO STARS auch eiskalt genutzt wurden, doch Brathwaite verhinderte immer wieder den zweiten Gegentreffer. Erst als Blake Sloan in der 43. Minute auf die Strafbank musste, klingelte es erneut im Kasten der Gäste. Shane Jospeh hat einen Pass von Adam Courchaine bekommen und Brathwaite den Puck durch die Schoner ins Netz geschoben - 2:0 (44.Minute). Doch auch mit zwei Toren Rückstand steckten die Adler nicht auf und versuchten zum Torerfolg zu folgen. Jamie Storr war allerdings dagegen und fischte jede Scheibe weg. Und wenn er mal eine Scheibe nicht festhalten konnte, waren die Verteidiger da und sorgte für Ordnung vor dem Gehäuse.

    In der letzten Minuten versuchten die Gäste noch einmal den Druck auf das Düsseldorfer Gehäuse zu erhöhen, indem sie ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen. Geholfen hat es nichts und als 11 Sekunden vor dem Ende alles gelaufen war, dachte sich wohl alle auf beiden Seiten, dass man das Spiel zu Karneval nicht ohne die "Holzackerbuam" beenden könne, was dazu führte, dass es vor Jamie Storr zu einer kleinen Keilerei kam. Nachdem danach auf beiden Seite jeweils zwei Spieler auf der Strafbank platz nehmen durften, ging der Eishockeyabend schließlich mit dem vierten Shut-Out der Saison für Jamie Storr und einem 2:0 der DEG METRO STARS zu Ende. Und um es noch einmal mit den Worten von Harold Kreis zu sagen: Wer heute nicht da war hat, hat wirklich etwas verpasst.

    Am Sonntag steht nun direkt der nächste Karnevalskracher auf dem Programm. Im Straßenbahnduell geht es um 18:30 Uhr im zweiten Heimspiel des Wochenendes gegen die Krefeld Pinguine.

    Quelle

    "It is the quality of one’s convictions that determines success, not the number of followers" (Remus Lupin)

  • 7 Kracher!
    DEG lässt den Dome brodeln

    Düsseldorf – „Unglaublich, Wahnsinn! Schöner geht es einfach nicht”, meinte DEG-Kapitän Daniel Kreutzer zur Karnevals-Party-Explosion nach der Schluss-Sirene.

    Erst lief La Ola durch den Dome, dann war eine Ehrenrunde fällig, anschließend krabbelte die Spielerraupe übers Eis und am Ende gab es nach dem 7:3-Triumph über die Krefeld Pinguine auch noch eine Premiere: Erstmals zelebrierten Team und Fans die berüchtigte Humba (die Reimer-Brüder mit äußerst „kleidsamen“ Perücken).

    Jetzt ist für die DEG das Heimrecht im Viertelfinale fast gesichert! „Seit der Pause gehen wir zu locker zur Sache, jetzt müssen wir noch viel leisten, wenn wir mindestens Sechster werden wollen”, stöhnte Krefelds Coach Igor Pavlov. Sein Gegenüber Harold Kreis lobte die Pinguine: „Es war viel schwerer, als es aussah. Krefeld hatte 41 Chancen, wir nur 35.“

    Die muss man aber eben auch nutzen. Und das machte die DEG einfach besser. Nach nur 34 Sekunden hämmerte Rob Collins den Puck in den Winkel, beendete seine 936- Minuten-Flaute und brachte den Dome zum ersten mals zum Brodeln. Was dann passierte gehörte in die Abteilung „jeder Schuss ein Treffer“.

    Adam Courchaine, Korbinian Holzer (musste Caldwell und Bazany dafür eine Flasche Wein ausgeben) und Brandon Reid schossen nach nur 13 Minuten eine 4:0-Führung heraus.

    Und der Abeitstag des bemitleidenswerten KEV-Keepers Scott Langkow war beendet, Youngster Danijel Kovacic stellte sich rein – und blieb auch nur 195 Sekunden ohne Gegentreffer. Da hatte Patrick Reimer den nächsten Blitzangriff eiskalt abgeschlossen. Die jecke Partystimmung auf dem Siedepunkt: 5:0 hieß es in der ersten Pause!

    Dann gab es auch für die 600 entsetzten KEV-Anhänger an der Theodorstraße Kamelle: Boris Blank netzte eine Überzahl zum 1:5. Nachdem Ex-Kinderprinz Kreutzer zwischenzeitlich den alten Abstand wieder herstellte und Pinguin Benedikt Schopper zum 2:6 traf, bewiesen die schwarz-gelben Fans Galgenhumor und sangen: „Nur noch acht!“

    Nach Verweys Tor und Courchaines zweitem Treffer konnten die Dome-Feierlichkeiten dann beginnen...

    Quelle: express.de

    Niemals Aufgeben
    W11-2.Liga

  • Jetzt wirds aber lächerlich.... :LEV18 :levz1

    Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
    (Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)

    Wenn jemand zu Dir sagt: Die Zeit heilt alle Wunden. Hau ihm in die Fresse und sag: Warte, ist gleich wieder gut.