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Montag, 23. Februar 2009, 08:24

Viele Opfer auf einmal

VON GIANNI COSTA - zuletzt aktualisiert: 23.02.2009

(RP) Nach der zweiten "Heimniederlage" in Düsseldorf beklagt René Adler das fehlende Glück. Gonzalo Castro und Henrique sehen beim 1:2 gegen den HSV früh Gelb und sind nun gesperrt.

Düsseldorf René Adler steht in den Katakomben der Düsseldorfer LTU-Arena und blickt ziemlich bedröppelt drein. Am Ende seines Arbeitstages stand für den 24-Jährigen eine ernüchternde Erkenntnis. "Uns fehlt wohl manchmal einfach eine Portion Glück", bekundet Bayers Torwart. "Diese Niederlage war auf jeden Fall total unnötig." Das 1:2 gegen den Hamburger SV bedeutete den zweiten Rückschlag beim zweiten Auftritt für die Werkself im Übergangsquartier. Droht jetzt ein "Heimfluch" in der Fremde? "Das wäre mir jetzt eine viel zu billige Ausrede", sagt Adler. "Wir alle wissen, dass die Situation nicht gerade optimal ist. Wir müssen schnell lernen, damit umzugehen."

Eigentlich war es ein freudiger Tag für das Lager der Leverkusener. Denn 40 000 Zuschauer in Düsseldorf bescherten dem Klub einen Besucherrekord in der obersten deutschen Spielklasse. Vielleicht war es für die Hausherrn aber auch Belastung. "Wir haben jetzt eben keine echten Heimspiele. Wir wollen ein schönes neues Stadion in Leverkusen, dafür müssen wir einfach Opfer bringen", sagt Labbadia, der mit seinem Team die fünfte Niederlage auf eigenem Rasen kassierte. "Wenn du vorne mitspielen willst, ist das eindeutig zuviel. Es gibt jetzt aber keinen Grund, panisch zu werden. Wir kriegen das schon hin."

Davon ist auch Offensivkraft Patrick Helmes überzeugt. Der 24-Jährige sorgte mit seinem 16. Saisontor für das 1:1, nachdem Marcell Jansen für die Gäste zur Führung getroffen hatte. "Ganz ehrlich, wir waren heute die bessere Mannschaft", sagt er. "Es ist schon ärgerlich, wenn du in solche Konter läufst. Die Hamburger haben unsere Schwächen einfach eiskalt ausgenutzt." Vor allem Jansen, der auch das 2:1 (67.) markierte. Es hätte für Leverkusen aber auch noch schlimmer kommen können. Ivica Olic hatte Adler schon ausgespielt, doch der Nationaltorhüter entschärfte im zweiten Anlauf mit einem sensationellen Reflex doch noch diese Großchance.

Leverkusen hatte sich in der ersten Hälfte selbst geschwächt, als Gonzalo Castro und Henrique jeweils ihre fünfte Gelbe Karte (fürs nächste Spiel in Hannover gesperrt) kassierten und fortan nur noch mit angezogener Handbremse in die Zweikämpfe gehen konnten. Castro hätte sich nach seinem überharten Einstieg mit gestrecktem Bein gegen Jansen auch nicht über Rot beschweren können.

"In manchen Situationen", sagte Sportdirektor Rudi Völler äußerlich sehr gefasst, "hat man deutlich gesehen, dass wir mitunter manchmal noch viel Lehrgeld zahlen müssen. Wir haben ein junges Team, da sind solche Rückschläge in der Bundesliga ganz normal."

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