Einfach mal ein völlig anderes Gedankenspiel. Was wäre denn, wenn Flo gar nicht verkauft wird, sondern hier ganz brav seinen Vertrag bis 2027 erfüllt?!? Schließlich hat Papa Wirtz ja mal verlauten lassen, dass die Vertragslaufzeit ja auch in etwa die Zeitspanne sein soll, in der Flo beim Bayer bleibt. Natürlich wäre das eine riesige Ablösesumme, die wegfallen würde, aber wäre der tatsächliche "Verlust" so hoch? F. Carro sagte zwar, dass jede Saison ein Top-Spieler den Verein verlassen muss, damit Geld reinkommt, aber es muss ja nicht zwingend Flo sein.
In der Zeit, die er hier ist und verletzungsfrei bleibt, erhöht sich unsere Chance enorm, dass wir Titel gewinnen und auch international was reißen können. Er ist einfach ein Unterschiedsspieler. Das lockt einerseits neue Zuschauer und Sponsoren an und die weltweite Beachtung wird auch drastisch erhöht. In unserer "Ungeschlagen-Saison" waren wir (ich glaube) nach den New York Yankees die zweitmeiste "gegooglte" Sportmannschaft auf der ganzen Welt. Ein gutes Standing international verhilft uns vielleicht auch dazu, dass wir (noch) leichter an internationale, gute Spieler rankommen, weil sie bei uns Titelchancen haben und mit einem genialen 10er zusammen spielen dürfen. Und da gibt es sicherlich noch viel mehr an Marketing, was den Bayer weiter bringt.
Und wenn wir es doch noch irgendwie hinbekommen sollten auch diese Saison noch Meister zu werden (ich weiß, es ist sehr unwahrscheinlich) und es Simon Rolfes schafft, einen echt schlagkräftigen Kader für nächste Saison zusammen zu basteln, dann könnten wir auch die nächsten beiden Jahre um einige Titel mitspielen. Mehr Titel = mehr Geld.
Und wer weiß?!? Wenn wir es mit Flos Hilfe schaffen, im deutschen Fußball ein neues Zeitalter anbrechen zu lassen, vielleicht scheißt er ja auf die Kohle und bleibt für das eigene Seelenwohl lieber bei seiner Familie im schönen Rheinland. Ob 12 Mios oder 25 Mios macht bei diesen schwindelerregenden Summen auch kein riesen Unterschied mehr. Und wenn nicht, dann geht er 2027 ablösefrei. Aber zumindest hat er der Marke Bayer Leverkusen einen riesen Dienst erwiesen.
Ich weiß, das könnte eine Geschichte aus Utopia sein, aber ich habe einfach keine Lust mehr über einen möglichen Abgang zu schwadronieren. Meine Variante gefällt mir deutlich besser. Fußballromantik und so...