Beiträge von Walter Posner04

    Und eben deswegen ist eine Leihe kein Transfer, da der Vertrag mit dem ausleihenden Verein bestehen bleibt und eben nicht herausgelöst wird. Du bestätigst also meine Aussage! Aber lassen wir das, führt eh zu nix!

    Bisher haben wir immer Leihen in den Gerüchten mit berücksichtigt, weil sie den aktuellen Kader betreffen. Bei den Gerüchten ohne Diskussion wurden die beiden Leihen erwähnt, wieso hast du dich nicht daran gestört? Wenn wir in Zukunft den Begriff so interpretieren, reden wir gar nicht mehr über Leihgeschäfte.

    Vorsicht bei der Textauslegung!

    In der Definition steht, dass der ,Vertragssportler meist gegen Geld aus einem laufenden Vertrag herausgelöst wird‘. Ob die Norm nun so zu verstehen ist, dass bei einem Transfer ein Spieler (immer) aus einem Vertrag herausgelöst wird, wofür meist Geld bezahlt wird (aber nicht immer!) oder aber ein Transfer meistens (aber nicht immer!) derart strukturiert ist, dass der Spieler gegen Geld aus seinem Vertrag herausgelöst wird, ist eine Frage der Auslegung.

    Folgt man der zweiten Ansicht, lässt sich eine Leihe unter der Norm subsumieren.

    Und das haben wir bisher ja immer getan, deshalb auch die Erwähnungen im Thread ohne Diskussion. Daher habe ich die Aufregung nicht verstanden.

    Bisher haben wir Transfer im originalen Wortlaut als Übertragung gesehen, und der Spieler wird von einem Verein zum nächsten transferiert.

    Am Ende hast du einen Beitrag kritisiert, der hundertprozentig zum Thema passte, zumindest nach bisheriger Auslegung im Forum, und die Rechtfertigung ist an den Haaren herbei gezogen.

    Leihen sind keine Transfer, wo ist jetzt das konkrete Gerücht? Kann hier leider hier auch nur den Wunsch nach Transfers im Betrag erkennen!?

    Der Thread heißt "Transfergerüchte - Diskussion erlaubt"

    Natürlich sind Leihen Transfers, was denn sonst? Das Gerücht ist, dass wir Sarco verleihen und Echverri wieder abgeben, also, dass beide von Bayer Leverkusen zu anderen Vereinen transferiert werden sollen, Sarco temporär, Echeverri dauerhaft.

    Die Diskussion dazu lautet: Wenn das passiert, dann sollten wir auch neue Spieler zu uns transferieren.

    In Wikipedia steht:

    "Unter einem Spielertransfer im Fußball versteht man den Vereinswechsel eines Vertragssportlers, der meist gegen Geld aus einem noch laufenden Vertrag herausgelöst wird."

    Transfergerüchte betreffen also auch Abgänge, insofern war an dem Beitrag gar nichts am Thema vorbei. Natürlich war die Erläuterung sehr ausführlich.

    Ich kenne große Unternehmensberatungen, da können Partner schon mit Mitte 50 - zu immer noch exorbitant hohen Bezügen - ins early retirement und es gibt für Partner immer Altersklauseln, d.h. mit Erreichen einer Altersgrenze - meist 65 Jahre - sind die raus. Warum machen die das? Weil man in so einem Job oft schon mit Mitte 50 verschlissen ist, auch wenn man "nur" mit dem Kopf gearbeitet hat.

    Das sind spezielle Fälle, aber die haben dann finanziell meistens keine Probleme.

    Ich habe auch vor vielen Jahren mal in Teneriffa einen Aussteiger kennen gelernt, der bis Mitte 30 in einer Unternehmensberatung gearbeitet hat und dann nach einem Burnout die Reißleine gezogen hat und Surflehrer und Leiter von Wandertouren wurde.

    Xhaka war doch letztendlich richtig. Auch wenn er in Topform aktuell noch besser als Garcia ist, wissen wir nicht, ob er das hier noch gebracht hätte, und außerdem wäre Garcia dann weg gewesen, und wir hätten nie gewusst, was er zu leisten im Stande ist.

    Das schlimme ist, das Gestalten wie Söder aufspringen und das für ne tolle Idee halten. Da es sowohl von SPD und CSU gepusht wird, befürchte ich das schlimmste.

    Abgesehen davon gehen die immer nur von den klassischen Fällen aus. Auf der einen Seite der körperlich anstrengende Beruf, bei dem dein Körper schon mit Mitte 50 streikt, auf der anderen Seite die "entspannte" Bürotätigkeit, die man auch locker mit 75 machen kann. Von Stress und ständigen Änderungen wissen da einige auch nichts.

    Bei uns wäre das dann sowieso skurril. In unserem Bereich arbeiten Hochschulabsolventen mit ehemaligen Azubis zusammen, oft mit vergleichbaren Tätigkeiten und dann auch vergleichbaren Gehältern. Die die aus der Ausbildung kommen, zahlen dann eh länger in die Rentenkasse ein und erwirtschaften sich höhere Ansprüche, die die zum Beispiel vor 30 - 40 Jahren begonnen haben, haben zudem auch noch eine deutlich bessere betriebliche Altersvorsorge. Soweit okay, denn jeder kann ja selbst entscheiden, welchen Weg er oder sie geht.

    Wenn man aber dann dem ehemaligen Studenten mit 67 dann sagt, du hast nicht nur weniger Ansprüche erwirtschaftet, sondern deine einzelnen Rentenpunkte werten wir jetzt auch noch ab, in dem du für sie entweder kürzer oder weniger Rente bekommst, und außerdem kannst du ja eh noch länger arbeiten, da du im Studium nur Eier geschaukelt hast und jetzt daher noch mehr Reserven hast, dann ist das ganz schöner Sprengstoff. Das ist etwas anderes, als solidarisch mit der Krankenschwester oder dem Dachdecker zu sein.

    Und wenn man am Ende alle Spezialfälle berücksichtigt, gibt es ein Bürokratiemonster ohne Wert.

    Bundeswehr oder Zivildienst wird berücksichtigt, sonst nur sozialversicherungspflichtige Arbeit. Ansonsten werden doch bisher pauschal 3 Jahre für Abitur und Studium angerechnet, ohne dass Beiträge fließen.

    Aber wie geschrieben, wenn man eine unausgegorene Idee zur Diskussion freigibt, bevor sie ein Komission konkretisieren kann, ist das eh zum Scheitern verurteilt.

    Jetzt wird mehr als ein halbes Jahr vor dem Tagen der Rentenkomission schon die erste unausgegorene Idee rausgehauen, die dafür geeignet ist, die Talkshows zu füllen und weiter zu spalten. Jetzt nicht nur jung gegen alt, Mann gegen Frau, reich gegen arm, deutsch gegen nichtdeutsch, Beamte gegen Angestellte, jetzt auch noch Akademiker gegen Nichtakademiker.

    Und was auf den ersten Blick gerecht und logisch klingt, ist am Ende populistisch und mathematisch unlogisch. Wie ich vorher schon geschrieben habe, berechnen sich die Rentenpunkte anhand der Faktoren Zeit und Höhe der Beiträge. Und wenn jemand mit dem Alter 67 die Anzahl X an Rentenpunkte erreicht hat, wieso sollen die dann auf einmal unterschiedlich viel wert sein, je nachdem, in wie viel Jahren ich sie erreicht habe? Wenn ich später angefangen habe, dann musste ich schon sowieso nominal mehr dafür zahlen. Da würde mich dann auch die Meinung der Gerichte interessieren.

    Und wenn wir anfangen, die Lebenserwartung nach einzelnen Berufsgruppen zu differenzieren, dann müssten wir das auch nach Mann und Frau, was auch wohl keiner will, zumal diese wegen Kindererziehung von der vorgeschlagenen Regelung auch benachteiligt wären. Etwas anderes ist es zu prüfen, welchen Beruf man in einem bestimmten Alter nicht mehr ausüben kann, aber nicht, indem man einzelnen Gruppen den schwarzen Peter zuschiebt und Klischees des faulen Studenten bedient, der in erster Linie ausschläft und auf Partys geht, während die anderen malochen.

    Ja bestimmt, weil er in der Saison 23/24 mal eine gute Hinrunde hatte. Das ist auch schon bald wieder 3 Jahre her.

    Das ist jetzt genau zwei Jahre her, die Hinrunde 24/25 war auch gut, da wurde er vom Kicker in die internationale Klasse eingestuft. Dann fingen die Probleme an, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er nochmal das Niveau von früher erreicht.

    Schade und bitter. Tut mir Leid für ihn und habe ich so nicht kommen sehen. Sah den Sprung eigentlich zum perfekten Zeitpunkt. Genauso wie den von Wirtz. Was sollte er, aus seiner Sicht, noch länger bei uns erreichen?

    Interessiert mich auch, wie seine Trainerkarriere nach Real dann weitergehen könnte.

    Wenn man es mit Zidane vergleicht, war er eigentlich besser vorbereitet. Aber er wird daran wachsen. Und bei Wirtz würde ich noch abwarten, der kommt auch gestärkt daraus hervor, vielleicht sogar in Liverpool.

    Seine Treffsicherheit sehe ich auch als Potenzial an, das er anderen Spielern voraus hat. Ein Poku ist zum Beispiel viel mehr ins Spiel eingebunden und kreiert mehr Chancen, wenn aber Tillman frei aufs Tor zuläuft ist die Chance deutlich größer, dass er erfolgreich abschließt, wie zum Beispiel in Wolfsburg geschehen. Auch in Bremen und gegen Mönchengladbach hat er eiskalt vollstreckt, auch wenn sonst nicht viel von ihm zu sehen war.

    Es ist noch viel Luft nach oben, aber ich habe mehr Hoffnung als zum Beispiel bei Terrier, dass er für uns noch wertvoll wird.