Mich würde interessieren, wen du als verfügbare, bessere Alternative zu Rolfes siehst. Wer würde mit den selben Mitteln bessere Ergebnisse erzielen - am besten direkt auf Anhieb und ohne Anlaufzeit?
Die Kombination aus Rolfes und Carro ist die beste, die wir seit Ewigkeiten hatten. Ehrgeizig formulierte Ziele und das erste Mal seit Calmund das Gefühl, dass jemand den Verein langfristig wirklich weiterbringen will und wirklich was bewegt. Eben gerade nicht die vielzitierte Komfortzone.
Wie kann man denn allen Ernstes glauben, dass wer auch immer bei uns die Geschäftsführung oder die sportliche Leitung übernimmt und internationale Spitzentrainer / -spieler sofort bei uns Schlange stehen? Auch wenn es sich für den ein oder anderen armen Wicht hier im Forum vielleicht mal so anfühlte, dieses Momentum hatten wir noch nie und werden es auch, aus offensichtlichen und tausendfach durchgekauten Gründen voraussichtlich niemals haben.
Für die Verhältnisse, unter denen sie hier arbeitet, leistet unsere Geschäftsführung meiner Meinung nach zumindest mal sehr seriöse und ambitionierte Arbeit, die vor 2023/24 herausragend war. Herausragend lässt sich aber eben nicht beliebig wiederholen - selbst in München nicht.
Mit den selben Mitteln? Der hat 200 Millionen ausgegeben und einige Spieler waren weder Stamm (zumindest nicht beim Trainer) noch wirklich richtig gut. Die Zugänge vor der Meistersaison waren sicher auch nicht seine Idee allein. Ich denke das da einige Transfers auch von Alonso zumindest mit geplant wurden. Ich fand gut, dass er auf Völler folgte und Dinge bewegt hat, aber man muss auch so ehrlich sein, die Sache mit ETH und Hjulmand (ihn im Prinzip zu verbrennen) und dann keinen neuen Trainer zu haben. Kurz gesagt, nach der Meistersaison alles so aus den Händen gleiten zu lassen. Kritik ist durchaus angebracht.