Frauen EM 2009 in Finnland 23.8. - 10.9.2009

  • Finnland: EM-Auftakt gegen Norwegen


    DFB-Frauen streben siebten Titel an


    Sie sorgte für die Erlösung in einem kampfbetonten Spiel. Vor vier Jahren im englischen Warrington traf Conny Pohlers in der 61. Minute zum 1:0 Endstand gegen Norwegen. Es war ein gelungener EM-Auftakt für Deutschland, das am Ende den dritten Titel in Folge und den sechsten überhaupt auf europäischer Ebene einheimste.


    Am heutigen Montag heißt der Gegner in Tampere erneut Norwegen (ab 16 Uhr live in der ARD und auf Eurosport), wieder ist es der Turnierauftakt für die DFB-Frauen. Diesmal führt allerdings Bundestrainerin Silvia Neid das Regiment, damals war es noch Tina Theune, die nach der EM in England abtrat.


    Silvia Neid hat mit der Titelverteidigung ein klares Ziel vor Augen. Und dafür muss erneut ein Sieg gegen die robusten Norwegerinnen her. "Wir wissen, dass sie schlagbar sind", so die DFB-Cheftrainerin. Noch ist die Bilanz ausgeglichen, von 31 Aufeinandertreffen gewann Deutschland wie Norwegen jeweils 13-mal. Fünfmal trennten sich beide Teams Unentschieden. Die Torschützin von damals ist in Finnland nicht dabei. Nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking - Prinz und Co. gewann dort Bronze - musste sich Pohlers einer Knieoperation unterziehen und kommt erst langsam wieder in Schwung.


    Voraussichtliche Aufstellung: Angerer - Schmidt, Krahn, Hingst, Peter - Garefrekes, Kulig, Bresonik, Behringer - Prinz, Grings


    "Ich hoffe, dass ich noch mal Fuß fassen kann", sagt die Offensivspielerin des 1.FFC Frankfurt. Zumindest drückt die 30-Jährige von Deutschland aus heftig die Daumen - und glaubt fest an ihr Team: "Unter die ersten vier kommen wir auf jeden Fall."


    Auch die Statistik lässt hoffen. Die deutschen Fußballerinnen haben noch nie einen EM-Auftakt verloren und sind bei Europameisterschaften seit 20 Spielen ungeschlagen. Norwegen dürfte also gewarnt sein.


    aus Finnland berichtet Jana Wiske


    24.08.2009, 10:41


    kicker.de




    EM 2009 - Die EM im TV


    Die EM-Spiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft werden sowohl bei Eurosport, als auch bei der ARD und im ZDF live übertragen.


    Das Auftaktspiel gegen Norwegen wird am Montag, 24. August, ab 16 Uhr ebenso von der ARD und Eurosport live aus Tampere übertragen, wie die zweite Begegnung am Donnerstag, 27. August, ab 16.30 Uhr gegen Frankreich. Für die letzte Vorrundenpartie gegen Island am Sonntag, 30. August, ab 15 Uhr, übernimmt dann das ZDF.


    Das eventuelle Viertelfinale mit deutscher Beteiligung würde ebenfalls vom ZDF ausgestrahlt, ebenso ein mögliches Finale. Beim Halbfinale würde die ARD die Übertragung übernehmen.


    Der Sendeplan:


    * Deutschland - Norwegen (24. August, 16 Uhr MESZ, live in der ARD und bei Eurosport)


    * Frankreich - Deutschland (27. August, 16.30 Uhr MESZ, live in der ARD und bei Eurosport)


    * Deutschland - Island (30. August, 15 Uhr MESZ, live im ZDF und bei Eurosport)


    dfb.de

  • 1:0 für unsere Mädels durch nen Elfmeter in der 32.Minute!!! :LEV3

    Badisch LEV - der erste SVB-Fanclub in Baden-Württemberg!! Bei Fragen einfach per PN melden oder bei Facebook nach "Badisch LEV" suchen!

  • 9. min 0:1 Grings (9., Kopfball, Prinz)
    17. min 0:2 Krahn (17., Rechtsschuss)
    45.(+1) min 0:3 Behringer (45. + 1, direkter Freistoß, Rechtsschuss)


    47. min 0:4 Bresonik (47., Handelfmeter, Rechtsschuss)
    50. min 1:4 Thiney (50., Rechtsschuss, Abily)
    90.(+1) min 1:5 Laudehr (90. + 1, Linksschuss, Prinz)


    Gruppensieg und Viertelfinale :bayerapplaus

  • 30.08.2009 13:45 Frauen-EM 2009


    Neues Mittelfeld gegen Island


    Das Viertelfinale bei der EURO in Finnland hat die Frauen-Nationalmannschaft schon vorzeitig erreicht. Dennoch ist die Vorgabe von DFB-Trainerin Silvia Neid auch für das letzte Gruppenspiel heute
    (ab 15 Uhr, live im ZDF und bei Eurosport) gegen Island eindeutig: "Wir sind zwar schon fürs Viertelfinale qualifiziert: Aber wir wollen natürlich auch gegen Island gewinnen."


    Die Startaufstellung: Angerer - Fuss, Krahn, Hingst, Peter - Mittag, Laudehr, Bartusiak, Bajramaj - Prinz - M. Müller


    Mit Island erwartet die DFB-Auswahl ein Gegner, der eine ähnliche Spielweise, wie Norwegen bevorzugt. „Sie setzen in der Spieleröffnung auch zumeist auf lange Bälle. Sie sind aggressiv, robust und können kombinieren, wenn man sie lässt. Gegen sie müssen wir im Mittelfeld ähnlich kompakt stehen, wie in unserem Eröffnungsspiel gegen Norwegen“, erklärt Silvia Neid.


    "Werden genau abwägen, wer spielt."


    Island hatte seine beiden Spiele gegen Frankreich (1:3) und Norwegen (0:1) verloren und steht somit schon vorzeitig als Gruppenletzter fest. Die Mannschaft ist mit der FIFA-Weltranglistenposition 19 das bei der EM am schlechtesten platzierte Team.


    In der EURO-Qualifikation gelang Island mit einem 1:0 gegen Frankreich zwar ein Achtungserfolg, es musste aber dennoch in die Playoffs: Dort war das Team von Trainer Siggi Eyjolfsson – mit 35 Jahren der jüngste Trainer bei der EM-Endrunde - gegen Irland erfolgreich.


    Mit welcher Anfangsformation Silvia Neid am Sonntag in die Partie gegen wird, ist noch offen. Klar ist nur, dass die mit Gelben Karte vorbelasteten Kim Kulig und Linda Bresonik nicht spielen werden. Denn bei einer zweiten Verwarnung gilt eine Sperre von einem Spiel.


    dfb.de

  • Deutschland: Leistungsträgerinnen angeschlagen


    Entwarnung bei Grings und Prinz


    Am Freitag bestreitet die deutsche Frauen-Nationalmannschaft das EM-Viertelfinale in Lahti - aller Voraussicht nach mit Spielführerin Birgit Prinz und Inka Grings. Die beiden angeschlagenen Spielerinnen werden nach Angaben des deutschen Teamarztes Bernd Lasarzewski intensiv behandelt und sollen bis Ende der Woche wieder fit sein.


    "Bei Inka sieht es ganz gut aus. Das Knie wird weiter behandelt. Aber sie kann vielleicht am Dienstag schon wieder mit der Mannschaft trainieren", sagte Lasarzewski über Grings, die kurz nach ihrer Einwechslung (45.) den 1:0-Siegtreffer am Sonntag gegen Island erzielt hatte. Kurz nach dem Treffer war die Angreiferin nach einem Schlag gegen das linke Knie mit Schmerzen ausgewechselt worden.


    "Scheinbar bin ich prädestiniert für solche Aktionen", sagte Grings.


    Rekordnationalspielerin Prinz hatte sich am Montagmorgen im Training verletzt. Sie war auf den Fuß von Jennifer Zietz getreten und umgeknickt. "Birgit hat eine leichte Außenbanddehnung, aber ich gehe davon aus, dass auch sie im Viertelfinale mitwirken kann", sagte Lasarzewski.


    31.08.2009, 15:14


    kicker.de

  • 31.08.2009 19:57 Frauen-EM 2009


    DFB-Team trifft im Viertelfinale auf Italien


    Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft trifft im Viertelfinale der EM in Finnland am Freitag in Lahti (ab 15 Uhr MESZ, live im ZDF und bei Eurosport) auf Italien. Die "Squadra Azzurra" setzte sich am letzten Spieltag der Gruppe C 2:0 (0:0) gegen Russland durch und sicherte sich damit den zweiten Platz hinter Schweden.


    "Italien ist gefährlich, weil die in der Defensive gut stehen und auf Konter lauern", warnte DFB-Trainerin Silvia Neid.


    Ballweg: "Italienerinnen werden auf Konter spielen"


    Ähnlich sieht das Assistenz-Trainerin Ulrike Ballweg: "Die Italienerinnen sind sehr unangenehm zu spielen. Wir gehen davon aus, dass sie defensiv agieren werden. Sie machen die Räume eng, daher müssen wir geduldig sein. Die Italienerinnen werden auf Konter spielen, gerade über Außen. Melania Gabbiadini ist richtig gut und schnell. Da muss unsere Abwehr wachsam sei."


    Die Schwedinnen trennten sich derweil 1:1 (1:1) von England. Damit hat sich auch das Team aus dem Fußball-Mutterland für die Runde der besten Acht qualifiziert.


    dfb.de

  • 04.09.2009 07:40 Frauen-EM 2009


    Geduldsspiel gegen den italienischen Abwehrriegel


    Es war die erste Überraschung des Turniers: Das 2:1 von Italien in seinem ersten Gruppenspiel bei der EURO in Finnland gegen England sorgte für Aufmerksamkeit. Schon bei diesem Spiel zeigte die Auswahl, die heute (ab 15 Uhr, live im ZDF und bei Eurosport) im EM-Viertelfinale auf die deutsche Mannschaft trifft, was sie auszeichnet: eine starke Defensive und ein gefährliches Konterspiel.


    Zwar verlor das Team seine zweite Partie gegen Schweden mit 0:2, ließ aber zum Abschluss der Gruppenphase beim 2:0 gegen Russland keine Zweifel an seinen Qualitäten. Und die sind typisch italienisch: Catenaccio in Reinform. Das Spiel zu machen, ist die Sache des Teams von Trainer Pietro Ghedin nicht.


    Neid: "Zwei Super-Spielerinnen"


    Ghedin trat vor vier Jahren die Nachfolge von Carolina Morace an. "Er verleiht den Spielerinnen Ruhe, eine gute Ordnung und ist Defensivspezialist", sagt DFB-Trainerin Silvia Neid. "Und er hat zwei Super-Spielerinnen, die immer gefährlich sind."


    Patrizia Panico und Melania Gabbiadini sind zuvorderst an den gefährlichen Vorstößen der Italienerinnen beteiligt. Während Panico als vorderste Spitze eingesetzt wird, agiert Gabbiadini zumeist dahinter aus dem Mittelfeld heraus.


    "Italien schwebt auf Wolke sieben"


    Silvia Neid erwartet ein ähnliches Geduldsspiel wie gegen Island, als das DFB-Team gegen den tief stehenden Gegner lange auf einen Treffer warten musste, schränkt aber ein: "Italien ist selbstbewusster und kann kreativer nach vorne spielen. Zudem schweben sie nach dem Einzug ins Viertelfinale auf Wolke sieben. So eine Mannschaft darf man nie unterschätzen."


    Inka Grings konnte am Mittwoch wieder am Mannschaftstraining teilnehmen, Birgit Prinz absolvierte nach ihrer Bänderzerrung nur ein separates Lauftraining.


    dfb.de

  • 04.09.2009 16:48 Frauen-EM 2009


    Grings führt DFB-Team ins Halbfinale


    Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft in Finnland die Chancen auf die Titelverteidigung gewahrt. Dank eines Doppelpacks von Inka Grings siegte das Team von DFB-Trainerin Silvia Neid im Viertelfinale 2:1 (1:0) gegen Italien. Im Halbfinale trifft der sechsfache Europameister am Montag auf den Gewinner des skandinavischen Duells zwischen Schweden und Norwegen.


    "Wir haben sehr viel umgesetzt von dem, was wir uns vorgenommen hatten. Aber wir haben es verpasst, mehr Tore zu machen, obwohl wir genug Möglichkeiten hatten", so Neid nach dem Spiel.


    Vor 2500 Zuschauern in Lahti erwischte die deutsche Mannschaft einen Traumstart. Bereits in der 4. Minute passte Melanie Behringer in den Strafraum der Italienerinnen auf Inka Grings. Die Angreiferin verschaffte sich durch eine schöne Körperdrehung den nötigen Platz und überwand Anna Maria Picarelli im italienischen Tor zum 1:0.


    Beflügelt von der frühen Führung zeigte sich das DFB-Team danach spielbestimmend. Nach schöner Flanke von Linda Bresonik über links verpassten im Strafraum gleich mehrere deutsche Spielerinnen (8.). In der 17. Minute lief dann Kim Kulig, von Grings per Hacke eingesetzt, frei auf Picarelli zu. Im letzten Moment konnte die Keeperin der Mittelfeldspielerin den Ball vom Fuß klauen.


    Angerer weitestgehend beschäftigungslos


    Die Italienerinnen richteten ihr Spiel weitestgehend auf Konter aus. Die "Squadra Azzurra" zeigte dabei zwar gute Ansätze im schnellen Umschalten von Defensive auf Offensive, konnte in der ersten Hälfte aber dennoch nicht gefährlich vor das Tor von Nadine Angerer kommen. Anders das deutsche Team, das in der 24. Minute mit der auffälligen Grings zu seiner nächsten Möglichkeit kam. Der Schuss der Stürmerin aus halbrechter Position ging knapp am italienischen Tor vorbei. In der 39. Minute konnte die italienische Abwehr den Schuss von Grings klären, nachdem zuvor Picarelli einen Eckball unterlaufen hatte.


    Zur Pause wechselte Neid Sonja Fuss für die verletzte Ariane Hingst (Verdacht auf Meniskus-Einriss ) und Simone Laudehr für Bianca Schmidt ein. Am Tenor des Spiels änderte dies allerdings nichts und so kam die deutsche Mannschaft auch in Hälfte zwei blitzschnell aus den Startlöchern. Nach Flanke von Laudehr über links war es erneut Grings, die mit ihrem vierten Turniertreffer auf 2:0 erhöhte (47.).


    Panico sorgt für den Anschlusstreffer


    Nach dem zweiten deutschen Treffer verlor die Begegnung vorübergehend an Tempo. Die Italienerinnen schienen geschockt, das deutsche Team kontrollierte abwartend. In der 63. Minute kamen die Südeuropäerinnen dann aber zum ersten Mal gefährlich vor das Tor von Angerer - und kamen gleich zum Erfolg. Spielführerin Patrizia Panico sorgte mit einer schönen Einzelleistung für den Anschlusstreffer.


    Die Reaktion folgte auf dem Fuße. Deutschland übernahm sofort wieder die Initiative und spielte sich mehrere Möglichkeiten heraus. Innerhalb kürzester Zeit scheiterte Birgit Prinz zwei Mal an Picarelli (67. und 69.). Auch in der 79. Minute war es die italienische Torfrau, die einen sehenswerten Distanzschuss von Grings ins Toraus lenkte. In der Nachspielzeit rettete Nadine Angerer beim Schuss von Panico das verdiente 2:1. Für das DFB-Team war es der vierte Sieg im vierten EM-Spiel.



    Verdacht auf Meniskus-Einriss bei Ariane Hingst


    Nationalspielerin Ariane Hingst droht eine lange Pause. Die Akteurin des 1. FFC Frankfurt musste im Viertelfinale der Europameisterschaft in Finnland gegen Italien zur Halbzeit mit Verdacht auf einen Meniskus-Einriss ausgewechselt werden.


    Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht der zweifachen Weltmeisterin eine wochenlange Pause. Hingst hatte gerade erst eine Meniskusverletzung auskuriert.



    dfb.de