Beiträge von Rayzeel

    Ja gut. Dann bauen wir nirgendwo mehr.

    Lassen die Wirtschaft weiter den Bach runtergehen.

    Die junge Generation von der Abgabenlast (Rente!) erdrücken.

    Wohnraum können die dann ja völlig überteuert von den Boomern mieten, die fröhlich in den Frühruhestand gehen. Bauen geht nicht, da man da ja den Marder verscheuchen würde.

    In China werden derweil Inseln künstlich aufgeschüttet und die deutsche Industrie zieht dahin um (siehe golden Island in Zhanjiang).

    Um Bauvorhaben kannste dich kümmern, wenn du die 60-100 Mrd. Steuerbetrug jedes Jahr durch Cum-Ex im Griff hast ;). Die kannste dann direkt in Wirtschaftssubventionen umwidmen....oder Investitionsanreize für grüne Siedlungen schaffen. Schon erstaunlich, was wir an Wohnraum brauchen, wo die Sau des demografischen Wandels doch seit 30 Jahren durchs Dorf getrieben wird. Und China ist ja bekannt für die gute Luftqualität und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen (wie Kies, den man braucht, um Inseln aufzuschützen). Vielleicht sind wir konsequent und siedeln die Monheimer direkt dahin mit um. Dann kann auch der Marder bleiben.

    Sorry, will jetzt eigentlich nicht die Forumspolizei spielen, aber es wäre sehr nett, wenn das Thema im "Die Zukunft von Bayer 04" Thread weiterdiskutiert wird und nicht noch zusätzlich im "Simon Rolfes" Thread, der mit den letzten Posts eigentlich gar nichts mehr zu tun hat.

    Simon, bist du es? Da hast was von vor dem Spiel:

    https://www.beinsports.com/en-us/soccer/u…lfes-2025-11-04

    Tja, auf diese Weise argumentiert, braucht man überhaupt keine Projekte mehr in Angriff zu nehmen, wenn denn die „negativ Betroffenen“ oder die mit „anderen Prioritäten“ entscheiden dürfen, ob irgendwo investiert wird oder nicht. Keine Gewerbegebiete mehr, keine Arbeitsplätze, keine Kitas mit Rutschautorennstrecken für die Kleinen usw. Wobei ich in Monheim nicht einmal irgendeine negative Betroffenheit sehe, außer dass die Anwohner im Falle der Realisierung der Anlage nicht mehr auf gedüngte Felder schauen können. Dass auch ordentlich aufgeforstet worden wäre, spielt für die Öffentlichkeit keine Rolle mehr. Also wird mit den Füßen abgestimmt. Es lebe das Sankt Florians Prinzip.

    So funktioniert das aber bei Planungen: Man eruiert bei Projekten negative Auswirkungen und kompensiert. Jedenfalls sollte es so laufen. Liegen Projekte aber erst einmal auf dem Altar der politik, ist deren Nutzen schnell vergessen.

    Nun, eigentlich hatte ich in meinem Beitrag zum Ausdruck gebracht, dass Rolfes und Carro es jenseits der Fußballwelt plötzlich mit der kommunalpolitischen Realität zu tun hatten und darauf nicht vorbereitet sein konnten.

    Was hat dich eigentlich in den vergangenen Wochen gebissen, das sind ja wirklich besondere Takes, die da mittlerweile kommen: Die Meinung von "Negativbetroffenen" ist erstmal grundsätzlich nicht weniger wert als die der Profiteure. Wenn es also eine Kontroverse gibt, dann ist die nicht der "Tod jedes Projekts", sondern ein Auftrag, eine bessere Lösung zu finden, differenziert einen Kompromiss oder gar einen Konsens (verwechseln viele....) auszuarbeiten oder sich ggf. mal um die Diskussion der Prämissen, ob, wann und in welchem Umfang überhaupt "investiert werden muss" zu kümmern. Deine Thesen sind insofern ja auch leicht auszuhebeln, dass wir, wenn wir schon mit der grundsätzlichen Investmentlandschaft argumentieren, wir doch mittlerweile eine ganz gute Tradition haben, begonnene Investments in den Sand, in eine Fehlplanung oder in eine Nachfinanzierung ungeahnten Ausmaßes zu setzen, die vor allem eins tun: die Allgemeinheit zu belasten, um Wenige profitieren zu lassen. Im Fall von Monheim ist es sogar noch sehr besonders, da die Gemeinde ja seit des einstigen Gewerbesteuermoves eines mit Sicherheit nicht braucht: mehr Geld. Deine eigene Argumentation widerspricht dann auch noch dem angeführten Floriani-Prinzip bzw. trifft es überhaupt nicht. Die geforderte Kompensation brauche ich nur, wenn sie nötig würde (s. "bessere Lösungen") und den einzelnen in seiner Lebensqualität auf "immer" einzsuchränken (versiegelte Fläche), würde dann ja auch eine Kompensation "auf immer" erfordern, sofern hier noch das Reziprozitätsprinzip gilt -> wie realistisch wäre das wohl? Das Aufforstungsargument ist ad hoc keins und war es auch nie, wenn die entstehende Fläche nicht schnell wächst und so wächst, dass sie den direkt Betroffenen den direkten Ausgleich in jeder kontroversen Dimension verschafft.

    Ich bin gar kein Projektgegner, ich würde als Betroffener nur auch mehr Bemühung in bessere Lösungen fordern, allein schon pro forma; Reibung erzeugt Wärme und so.

    Auf einer Ackerfläche wächst auch kein Kraut. Da wird sämtliches Kraut durch den Pflug oder durch Herbizide liquidiert. Und was für relevante Tierarten werden vertrieben, die es auf einer bearbeiteten Ackerfläche gibt?

    Hätte man die heutigen Umweltstandards in den 50ern und 60ern gehabt, dann würde Deutschland heute immer noch in Trümmern liegen.

    Guter Punkt: Subventionierte Monokulturen abschaffen! "Aber is' ja alles rähgüonahl".

    Wie wenig mit dem Internet aufgewachsen kann man eigentlich sein, einen Troll wie oft auf einer Seite zu zitieren.?Wenn ich er wäre, würde ich euch auch auslachen, das ist ja hardcore peinlich wie sehr hier einige kostenlose mentale Mietverträge verteilen und danach ganz ohne weiteres Zutun eine Eigendynamik untereinander erzeugen,die irgendwie nicht so richtig nach Männerfreundschaft aussieht :LEV14 jede Onlinelobby checkt schneller,was der Kollege vorhat und w11 ist wirklich das einzige Restforum, wo das so billig funktioniert 😅 dann werden noch 200 Jahre alte Germanisten aus dem Hut gezogen (gehts noch irrelevanter?) und keiner redet mehr über die wichtigen Dinge,z.B warum noch niemand Vini Jr. die Beine oder Neuer den Reklamierarm gebrochen hat (Satire, bevors wieder peinlicher wird). :LEV5 ...immerhin besseres Entertainment als unsere Spieler derzeit.

    Paris wird immerhin nicht von Kriminellen geführt.

    *ritzeratzemitvieltückeeinelückein...*

    Kann da jetzt mal einer reinfallen? Richtig gutes Gefühl,dass die uns 7 einschenken und München sich hier keine Blöße gibt. Nicht. Das Prime-Gewedel auf jeden Fußnagel aus München ist auch wieder Salzsäure für die Ohren.

    Natürlich kann ich mich mit Grimaldo auch eher identifizieren als mit einem Ben Seghir oder Tillman. Das ist total verständlich. Aber auch ein Grimaldo wäre weg, wenn ein großer Verein aus Spanien oder England starkes Interesse gehabt hätte. Hier ist halt die Frage was die Alternative gewesen wäre zu unserem "zusammengekaufen Haufen"? Spieler gegen deren Willen halten, nachdem was sie für den Verein geleistet haben? Keine neuen Spieler einkaufen und den Spielbetrieb einstellen? Ich glaube wir haben hier bei uns den heftigsten Umbruch aller Zeiten der Bundesliga erlebt & das ist halt der Preis, den ein Verein wie wir zahlen muss, wenn wir Erfolge feiern. Ich versteh ja die Ansätze hinter diesen Gedanken, aber ich sehe jetzt auch keine wirklichen Alternativen, die es verhindern hätten können.

    ....das Problem bleibt, dass wir das alles "annehmen". Manche Dinge gehen durch die Medien, manche nicht, am Tisch sitzt keiner. Ggf. hätten wir schon den Kopf geschüttelt, wenn wir früher etwas über die eine oder andere Nebenabrede gewusst hätten. Konjunktive. Eine erahnte Alternative wäre ggf gewesen, nicht ausschließlich teure Perspektivspieler zu kaufen. Wenn man sich die Einzelpositionen anschaut, ist maximal 1x die Erfahrung nachgerüstet worden, die in der jüngeren Vergangenheit für Stabilität gesorgt hat - auf einer nicht-zentralen Position. "Spielbetrieb einstellen" ist natürlich ein beliebtes "Schlag mich tot"-Argument, bisschen eindimensional, das als einzige Alternative zur akut zelebrierten Vorgehensweise zu sehen, oder? Idee: Ggf. ein paar der Mios aufs Konto legen, weniger teure Erfahrung (mit maximal EL-Ambition) für eine Übergangssituation so einkaufen, dass es zumindest so wirkt, als baute man eine Mannschaft um die verbliebenen Meisterschaftssäulen auf. Bisschen Pech war ggf. bei so Geschichten wie dem (mega überraschenden *hüstel*) Lebenswandel vom guten Victor auch dabei, aber das Symptom zum Grund zu erheben (der Umbruch ist wie gesagt jetzt nicht ausschließlich deus ex machina über uns gekommen, das wäre schon sehr devote Vereinsführung) sehe ich jetzt auch nicht. Einig sind wir uns bei dem "zu zahlenden Preis" - Leverkusen musste mehr als vier Jahrzehnte, ein paar (sehr viele) Glücksgriffe, eine besondere Nachspielzeitregelung des Schiedsrichterwesens und im Nachklapp ein paar wirklich hässliche Tattoos (auch ein paar okaye, "okay") auf den Tisch legen, um 1x Deutscher Meister zu werden - Aderlass inklusive. Sich dann allerdings mit 'nem vollen Konto z.B. in die Premier League locken zu lassen, was sonst nie unser Transfer-Home-Turf gewesen ist, will mir wenig plausibel erscheinen. Auch die Trainerfrage VOR der Verkündung von ETH wirkte alles andere als souverän und bekam den Anstrich von "will keiner trotz Meisterschaft zu uns". Simon hat das im ASS zwar versucht rhetorisch einzufangen (kleine Liste nach entsprechenden Kriterien), SO klein war die allerdings nach Durchsicht der Posts (mit Begründung) der Trainerwunschbox nun auch nicht....zumal ich gerne mal den Kriterienkatalog gesehen hätte, der einwandfrei auf den Herrn Meistertrainer hingewiesen haben soll. Letztlich kenne ich die Planungszyklen des Geschäfts auch nicht, kann sie nur erahnen, ich bin mir aber sicher, dass es Möglichkeiten gegeben hätte, nicht nur einen Weg einzuschlagen. Akut wirkt es irgendwie "ganz in Ordnung mit erwartbarer Entwicklungsluft nach oben", aber nicht nach einem konsistenten Teamkonzept.

    Denkt ihr beiden eigentlich wirklich dass unsere Geschäftsführung sich dachte: "Jo geil, wir geben jetzt erst mal Trainer und mehr als unsere halbe Mannschaft ab!"? Vielleicht wollten Trainer und Spieler auch einfach weg? Klar wäre es geil gewesen Xabi und ein Großteil der legendären Meistermannschaft zu halten. Fußball ist aber ein hartes Geschäft und wir sind - trotz Meisterschaft - immer noch Leverkusen. Es war klar dass nach unserer legendären Saison die größeren Clubs anklopfen und wir Xabi samt Spieler verlieren werden.

    Und was hätte man denn machen sollen damit ihr euch weiterhin mit dem Verein/der Mannschaft identifizieren könnt? Keine neuen Spieler kaufen und einfach die halbe Jugend hochziehen? Dann wärt ihr doch die ersten gewesen die hier ständig rumgeheult hätten wieso man kein Geld in die Hand genommen hat. Ich finde bei weitem auch nicht alles klasse wie es gelaufen ist. Trotzdem ist diese Saison gerade für mich interessant, da wir meiner Meinung nach eine interessante und talentierte Truppe haben und ich gespannt bin wie sich alles entwickelt.

    Ich würde wetten dass wenn es sportlich besser laufen würde (wir sind btw nicht auf einem Abstiegsplatz), ihr keine Probleme mit der Identifikation hättet. Vielleicht dachtet ihr halt echt dass wir nach der Meisterschaft der neue FC Bayern München werden, aber das wird niemals passieren.

    Würde mir in der Frage tatsächlich ungern was denken,sondern es mal transparent gemacht bekommen. Sonst fühl ich mich auch wie ein Konsument und nicht wie ein Fan behandelt. Würde hier ja auch etwas andere Diskussionsgrundlagen schaffen. Ich bleibe bei meiner These: voll ins Klo gegriffen mit dem Trainer, der aber wahrscheinlich auch bei dem einen oder anderen Transfer schon mitreden durfte. Unglücklich. Tatsächlich finde.ich die These zum zerstörten Momentum beim Thema "Flair und Identifikation" auch gar nicht so abwegig. Ich hab auch echt Schwierigkeiten keine Hoffenheim-Vibes aufkommen zu lassen, wenn ich sehe,wer da so jeden Spieltag probiert, Spieler vom Bayer zu sein. Wenn ich dann Grimaldo im Bild hab, wirkt irgendwie wie die letzte Säule eines Hauses, was rundherum abgerissen wurde. Nützt alles nix, aber Rolfes und Carro haben hier mMn "die Zeit danach" unterschätzt. Auf der anderen Seite: Woher sollen sie wissen,wie das geht. Mit Blick auf das eigentliche Thema dieses Threads wäre ein Weiterkommen natürlich balsamierender Zufallszement für besagtes Haus. Jeder quick win und jede Erfolgsstory in diesem zusammengekauften Haufen ist wahrscheinlich gerade extrem wertvoll.

    Muss natürlich wie immer erst gespielt werden,aber gemäß Momentum fahren wir da als Underdog hin. Mit Blick auf die Verletzten und deren potenziellen Einstieg ins Training sehe ich nichts,was das ändern könnte. Die zu Hause rauszuhauen wäre natürlich Zucker.

    Welt=Bild-> Springer Konzern

    Die Zeitung für die gefühlte ichhabefürallesdieAntwort Schweinchen Schlau besserverdienende Bildungsoberschicht

    also laut deren Kommentarspalten sähe ich da eine andere Zielgruppe weit vorne, aber das kann dir sicher mein Lieblingsanwalt besser erklären (hab dich nicht vergessen mein Lieber :* , das Exposé ist nur noch nicht ganz fertig).

    Zu wichtigen Themen: 18:6 Torschüsse, über 200 mehr gespielte Pässe, fast 50 Sprints mehr und selbst die Körperlichkeit mit 11:3 Fouls sah so aus, falls wen die Zahlen interessieren.

    Ist halt so. Zudem kann man vorne mit Echeverri und Schick keinerlei Entlastung sorgen.

    Hauptproblem sind aber unfassbare individuelle Fehler. Bade heute Note 6. Quansah auch sehr schlecht.

    Würde Grimaldo bringen für Bade. Und dafür Belocian in die Dreierkette ziehen. Poku auf rechts für Arthur, der durch Maza ersetzt wird.

    Dritter Wechsel der offensichtlichste.. Kofane für Schick.

    Individuelle Fehler passieren eben aufgrund eines Mangels an individueller Qualität. Ich baue hier mehr auf das nächste Transferfenster als auf Umstellungen. Die Hinrunde hak ich als Trainingszeit ab. Punkte gegen die genannten sammeln, sich ein bisschen von der Tabelle blenden lassen und "alte Leverkusensachen machen" und hoffentlich in der zweiten Saisonhälfte mit etwas anderem Kader Platz 4 sichern. Für einen Umbruch wäre das noch gerade gut, das anzusehen wird aber wehtun.

    Sehe ich anders. Erste Halbzeit: Defensiv, mit dem Ziel den Strafraum dicht zu machen, die Räume eng zu machen und bei Ballgewinn schnell nach vorne. Bei einem 0:3 zur Halbzeit muss man natürlich sagen, dass der Plan in die Buchs gegangen ist. Geschenkt. Die drei Gegentore haben mich geärgert, weil wir individuelle und überflüssige Fehler gemacht haben. Zweimal Quansah und das Eigentor. Nicht aber weil die Bayern uns an die Wand gespielt hätten mit unglaublichen Kombinationen. Die habe ich nicht gesehen. Wir haben sie kommen lassen - taktisch halte ich das für nachvollziehbar - nur haben wir diese blöden individuellen Fehler gemacht. Da bin ich beim Personal: Welche Taktik bleibt denn noch, wenn du nur noch Verletzte hast und Spiel für Spiel eine Notelf auf den Rasen schicken musst. Da kann man unmöglich über die „Bundesligareife“ diskutieren. Nach vorne: Es waren einige vielversprechende Situationen dabei, aber zu wenige und die, die wir haben, wurden vertändelt. Die Spielidee war aber erkennbar.

    Zwote Halbzeit: Gut gegengehalten gegen ein Bayern München, dass uns ein wenig (!) hat kommen lassen, ok, aber da war bei uns die Körpersprache da und auch einige Halbchancen, die gut herausgespielt waren. Das hat mich besänftigt…ein wenig. Die Bayern haben im übrigen weiterhin ernst gemacht, das sollte spätestens nach dem Dreifachwechsel klar geworden sein.

    Klar, auch ich habe mir mehr erhofft und bin enttäuscht. Trotzdem, angesichts der chronischen Verletztenliste, war es von vornherein fast schon aussichtslos. Aber hoffen tut man ja immer. Ich habe aber auch keine absolut überlegenen „Überbayern“ gesehen. Aber das Kommenlassen in der 1. HZ garniert mit drei individuellen Fehlern haben uns früh das Genick gebrochen.

    Was mich nervt, ist, dass niemand zu sehen scheint, in welcher Herkulesaufgabe wir uns befinden: Größter Umbruch aller Zeiten und das mit einem Lazarett. Mir dann das selbstgefällige Gelalle von Mathäus anhören zu müssen, dieses gutbezahlte Höchstmaß an Arroganz, nervt. Und der Wolf Sowieso Fuß erstickt an seinem eigenen Schleim, wenn der Lothar neben ihm sitzt.

    ...und auch hier nochmal: als wäre "inidividueller Fehler" für irgendwas ein Argument, das ist einfach Stammtischgerede: Wenn das Kollektiv versagt, muss der Individualist es halt lösen -> die Wahrscheinlichkeit auf den Fehler steigt. Das Kollektiv versagt als Menge aller individuellen Fehler usw.. Was wissen wir jetzt mehr? Nix. Ach die Fehler waren "überflüssig"? Ne stimmt, sonst sitze ich da jeden Samstag und denke mir: "Mensch, das war genau der richtige Fehler zur richtigen Zeit, stark!". Welche Taktik da noch bleibt....lass uns kurz gemeinsam überlegen: DEN BUS PARKEN. München hat hier ein Musterbeispiel an Ressourcenschonung gezeigt, die wussten ganz genau, dass die B-Elf reicht und das ist auch das Argument gegen "mit Xabi haben wir da aber...."...JA, da haben aber auch zwei A-Elfen (hexhex) gegeneinander gespielt. Deren Einwechselspieler sind gekommen, um für Paris warm zu sein. Und überhaupt: eine vernünftige medizinische Situation ist Teil der Tauglichkeit eines Teams. Ist ja schon erstaunlich, dass da neben den Leistungsträgern auch das Funktionsteam einen ordentlichen Aderlass erlebt hat und auf einmal reden wir seit Jahren wieder über so eine richtige Verletztenpest. Festzuhalten ist; der Deutsche Meister 23/24 hat akut mit dem Thema nix zu tun (Schade, Dortmund hat damals zumindest zwei Titel geholt, aber da hatte man auch die Vertragsschatulle wohl etwas weiter aufgemacht), der sog. Umbruch wird mir hier aber viel zu sehr als Naturgesetz hingestellt. Was ich allerdings fehl am Platze finde ist, sich einzelne Spieler rauszupicken, auch wenn Einzelentscheidungen mal wieder nur so mittel nachvollziehbar waren. Schmerzhaft finde ich nur einzelne Transferpreise und Sätze wie "Lobbyisten....", "die deutsche Presse" so zu formulieren, als wären die Zuneigungen bei den Leitmagazinen erst seit kurzem klar. Grundsätzlich hatten wir im Meisterjahr übrigens auch nicht nur schlechte Presse.

    Was ist eigentlich kaputt bei Euch?

    Erinnert Euch mal dran, wie oft uns Schick schon den Arsch gerettet hat und wieviele Buden er gemacht hat.
    Er war verletzt und konnte endlich wieder spielen. Da kann man auch mal dankbar sein...

    aber neeee, die frustrierten Tastaturhelden kloppen sich einen drauf, wer den eigenen Spieler am meisten kritisiert... :LEV11

    Wat du alles weißt, warum hier wer wie postet.Richtig defensiver Einstieg auch, während man selbst die Wortwahl anmahnt - wer deine retrospektiven Nicht-Argumente nicht teilt, ist also "kaputt". "Kloppst" du dir einen auf sein Poster aus der Meisterschaftssaison? Es sei dir auf jeden Fall gegönnt, guter, reflektierter Zugang zur eigenen Sexualität ist gut für die Psychohygiene. Und wenn du danach entspannt bist, kannst du ja vielleicht mal deinen Whataboutismus begründen. Fürs Protokoll: Ich verstehe auch selten, warum man in der von dir besungenen Konstellation derlei Töne anschlägt.

    149 Spiele, 77 Tore, eigentlich richtig gute Bilanz für uns. Auch die Konstanz ist über alle Saisons hinweg erstaunlich gegeben. DAS hat aber natürlich gar nichts mit dem formulierten Kritikpunkt zutun, dass er in bestimmten, systemischen Konstellationen auch einfach extrem häufig abgemeldet ist und hinsichtlich seiner Laufwege auch nicht viel dafür tut, das zu ändern, wenn es mal wieder "so ein Spiel" ist.

    Das nervt hier offenbar mehr als zwei Personen und das ist auch legitim. Die Frage, die aber keiner beantworten kann ist, was ihm trainerseitig für eine Rolle zugeteilt wird. Bei Stürmern seiner Bedeutung und Relevanz auch was die Position im Kader angeht, könnte man ja vielleicht heranziehen, wie stark er das Spiel bestimmt und für elementare Situationen sorgt. das "1:0" zu schießen finde ich da bspw. nicht ganz irrelevant. Das ist ihm in allen wettbewerbsübergreifenden Spielen für uns, wenn ich richtig gezählt habe, 21x über alle Saisons hinweg gelungen. Kann jetzt jeder bewerten, wie er will, ob das nun "gut" oder "schlecht" ist. Ich sehe ihn als Torgarant, der aber ein Spiel nicht an sich reißen kann, wenn die Nadel nicht ohnehin schon in eine Richtung ausschlägt. (Last Minute-Tore müsste man ggf. auch nochmal betrachten, da stecken aber statistisch noch viel mehr Störvariablen drin). Da ist er dann aber mehr als zuverlässig. Mit Sicherheit ein "20 Tore - Stürmer", für mich aber erst Weltklasse, wenn das vermehrt das 1:0 und die Verletzungsanfälligkeit (die ihn nunmal vom Tore schießen in der Zeit der Verletzung abhält -> in der Sportschau 2024 als "Teilzeit-Torjäger" betitelt) nicht gegeben wäre.

    Was mir aber eigentlich viel zu wenig diskutiert wird: Wenn die Faszienverletzung stimmt.....wie kann der in der Phase der Saison so eine Verletzung bekommen?

    Warum muss man denn als Gegner von einer Sache gleichzeitig das andere gutheißen?

    Ich bin absoluter Gegner des VAR, bin mir bewusst wie schlimm teilweise gepfiffen wurde und dennoch sind für mich die Nachteile des VAR im Vergleich zu vorher deutlich größer.

    Das darf natürlich jeder so sehen wie er will, halte solche Aussagen aber für sehr polemisch.

    Vor allem weil es Dinge gibt, die ein guter Schiedsrichter auch ohne VAR sehen darf...und hier sind wir beim Hauptproblem in Deutschland.

    Hab ich glaube ich auch nicht behauptet. Ich bin großer Fan vom VAR oder sagen wir mal so: von einem funktionierenden VAR. Die Gags,die dahingehend im ⚽ passieren,die in anderen Sportarten mit dem Professionalitätsgrad teilweise aberwitzig wären, heiße ich auch nicht gut, schlimmer finde ich aber Fehlentscheidungen wie das gestrige Abseits. Dann kommt danach wieder dieser sich auch nicht abnutzende Schieber -Ruf und es wird öde.

    Interessanterweise haben beide Lager dasselbe Anliegen: Berufsschiris. Da würden beide Systeme aufgewertet werden.

    ....was ich auch gerne wieder hätte, wären die drakonischen Strafen für Schiri anquatschen, anfassen oder sonst irgendwie nerven. Was war das entspannend, als nur die Kapitäne Dinge klären durften und die Mimosenfraktion Pause hatte.

    Köln sehr souverän, die ganze Zeit am Drücken. Das Führungstor war nur eine Frage der Zeit.

    So hatten wir uns alle doch Leverkusen in Paderborn gewünscht, da wurde unsere Arroganz fast vom Kampfeswillen der Paderborner besiegt.

    Definitiv pro Köln heute - gegen München muss das Rheinland zusammenhalten :LEV6

    Schade, der Ausgleich, aber Bayern bislang sehr schwach, viele Ballverluste, da geht noch was für Köln :!:

    Scheiß Bayern... 1:2 :cursing:

    Nein.