Nein, ganz und gar nicht. Stichworte: Bande, Clan, kriminelle Vereinigung etc etc pp
Nach der Logik wäre Kollektivhaft wieder salonfähig – inklusive Oma vom Clanboss und Nachbar.
Nein, ganz und gar nicht. Stichworte: Bande, Clan, kriminelle Vereinigung etc etc pp
Nach der Logik wäre Kollektivhaft wieder salonfähig – inklusive Oma vom Clanboss und Nachbar.
Schwierig ist doch eher Deine Idee, dass man überhaupt irgendetwas "aufrechnen" könne. Die können noch zehn Jahre was auch immer für Aktionen durchführen, mMn ist deren generelles Verhalten schlicht inakzeptabel. Und ich verstehe dabei nicht, wieso von Vereinsseite diesbezüglich nicht massiv durchgegriffen wird.
Genau da liegt für mich der Denkfehler: Du sprichst von „deren generellem Verhalten“, als wäre das einheitlich. Ultras sind aber keine homogene Masse, sondern viele unterschiedliche Gruppen und Einzelpersonen.
In einem Rechtsstaat wird Verhalten individuell bewertet. Wer sich strafbar macht, muss sanktioniert werden – unabhängig davon, ob er Ultra ist oder nicht. Aber man kann nicht einer gesamten Szene pauschal ein „inakzeptables Verhalten“ zuschreiben.
Das steht außer Frage. Doch gibt es ihnen Sonderrechte? Uli H. hat auch ab und an was gespendet. Tun manch andere Straftäter auch. Ich sehe derzeit keinen Überhang an "guten Taten". Und selbst wenn...
Ich finde halte das Pauschalisieren etwas schwierig. Ultras = Straftäter. Und da es ja Ultras (=Straftäter) sind brauchen die einen Überhang an guten Taten. Nach der Logik wären auch alle Autofahrer Straftäter, nur weil manche zu schnell oder rücksichtslos fahren.
Danke. Ja, weit mehr als 1000 Spiele und, sofern ich nichts verdränge, ganze zweimal mit der Ordnungbehörde (Bielefeld und Stuttgart) ein Problem gehabt. Klar gibt es Leute, die m.E. aber nicht grundlos, häufiger diesbezügliche Konflikte erfahren. Sei es durch eigenes Verhalten, sei es durch Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Natürlich habe ich ebenso schon aus der Distanz miterleben können, wie die Polizei weit über das Ziel hinausschoß. Doch dies quasi zu einer Regel mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 50% zu erheben, geht nach meiner Einschätzung, zumindest was "normale" Fans anbetrifft, erheblich zu weit.
Was die DK "der Ultras" angeht: Sie verursachen finanzielle und immaterielle Schäden großen Ausmaßes. Ein erträgliches Level ist mittlerweile in meinen Augen weit überschritten. Eine für mich schwer zu beziffernde Gruppe von ihnen darf man getrost als Straftäter (Intensivtäter?) bezeichnen. Bewußt möchten sie als Einheit gesehen werden und treten regelmäßig so auf. Entsprechend muß der Bayer irgendwann im Interesse der normalen Stadionbesucher, aber auch in Eigeninteresse handeln.
Ein etwas differenzierter Blick auf das Ganze würde den Ultras wohl gerechter. Es gibt neben den negativen auch viele positive Punkte, z.B. die ehrenamtliche Arbeit, die Orga von Choreos, Spendenaktionen für Kinderhospize, Flutopfer, den Wildpark, Blutspende-Aktionen, Sammelaktionen, der Einsatz für bezahlbare Tickets und und und.
Ja, die Gästefans konnten zum Beispiel viel zu oft eine große Anzahl an Bengalos ins Stadion schmuggeln.
Mal zur Erinnerung: Beim vorher letzten Besuch des FC in der Bayarena Anfang des Jahres, musste das Spiel für 10 Minuten unterbrochen werden, da die Kölner Gästefans so massiv Pyros abgebrannt haben.Bei so einem Verhalten muss man sich nicht wundern, dass genauer hingeguckt wird.
Das war vereinsschädigend (zu zahlende Strafen), gefährlich, nervig für die meistens Zuschauer, Umweltverschmutzung und ein sportlicher Eingriff!
Da sind genug fragliche Maßnahmen dabei, die alle Auswärtsfans betreffen und nicht nur die Ultras (Verbot von kleinen Fahnen, aggressive Ordner, ungeschulte Ordner, Zacken auf dem Zaun, Verbot genehmigte Choreo usw.). Unabhängig davon, wie man zu der Reaktion unserer Ultras steht, scheint es ein Problem zu geben, das man benennen sollte statt sich nur auf die Ultras einzuschießen
Solche UL braucht eigentlich keiner. Viele depperte Kriminelle plus Lemminge, die sie schützen. Aber wenn Carro den letzten Euro melken will und die Rentner nicht klatschen wollen.
Ich gehe wegen Fussball schauen ins Stadion und Stimmung kann ich selber machen. Da reichen ergänzend 100 Beauftragte in der Kurve als Vorturner und das Gesocks wäre überflüssig.
Prima Idee und absolut sachlich geschrieben! Hinter den 100 beauftragten Vorturnern dann vollflächig anstatt dem D Block eine Loge für meckernde Wutbürger-Rentner mit getönten Brillen
Bei Auswärtsspielen kann vieles beschissen sein. Was genau meinst du mit „so etwas“?
Unverhältnismäßige Maßnahmen wie kurzfristiges Verbot genehmigter Choreographien, Verbot kleiner und großer Fahnen, Verbote von Bannern usw.
Auch wenn ich es gestern stimmungstechnisch gut (da spielbezogen) fand habe ich trotzdem Verständnis für das Agieren der Ultras. Wenn man weiß, wie die seit Wochen auf das Derby hingefiebert haben und noch 5 Minuten vor Spielbeginn heiß waren ist das Verlassen des Blocks sicherlich nicht der einfachste und bequemste Schritt, aus deren Sicht aber konsequent. Ja die "Nacktkontrollen" haben sich anscheinend relativiert aber dass nicht alles in bester Ordnung ist haben schon die Spiele gegen Dortmund und Gladbach gezeigt und auch die Kieler hatten letzte Saison aus Protest das Stadion verlassen. Wenn man häufiger auswärts fährt, weiß man, wie beschissen so etwas ist
Ja, fantastisch. Und dann noch in unterschiedlichen Zeitzonen. Mensch war das laut und spaßig. Ohne Orga entdeckt dann jeder Heinz-Willi seinen inneren Animateur und Leute mit Handy steigen vorne auf den Zaun. Das ist nicht Oldschool, das ist unkoordiniert und unangenehm.
Kann sogar sein, dass das für C-B-D netter war, in SD war es gruselig.
Sehe ich anders, fand es unter den gegebenen Umständen echt gut. Und den Heinz-Willi auch. War aber auch in C
War ein richtig guter Oldschool Support. Selbst der C Sitzer hat Lieder angestimmt. Teilweise haben B, C, D und E gleichzeitig unterschiedliche Lieder gesungen
Von D aus hatte man einen guten Überblick. Auch wenn in F4 eine Ordnerkette die Sitzer trennen sollte war fast der gesamte Block voll Engländer. Dazu Großgruppen zwischen 50-100 in weiteren Blöcken. Das können keine Einzeltickets gewesen sein. Vermutlich hat der Bayer denen oder Reiseanbietern aus GB Kontingente überlassen, anders ist das nicht zu erklären
Bei aller Euphorie gerade... Er muss es nicht nur in einigen wenigen Spielen zeigen, sondern weiterhin konstant dieses Niveau zeigen.
Ja, trotzdem kann und muss man diese Leistung hervorheben
Falls sich jemand nochmal die Monheimer Ratssitzung anschauen will, kann er das hier: https://stadtrat.monheim.de/bi/sitzungen/4712#tab-RatsTV
Für was ist die Fläche freigegeben?
Vielleicht sollte Bayer stattdessen ein fettes Kohlekraftwerk bauen…
Ich wäre für eine Deponie für Chemieabfälle
Das „Rahmenprogramm“ wird nicht stattfinden. Die mit den Ultras des FC befreundeten Gruppen unterstützen PSG seit der Übernahme nicht mehr.
Es gibt weiterhin Kontakte zu Stadiongängern und nicht wenige aus dem früheren Auteuil Umfeld sind weiterhin im Stadion. Also aufmerksam sein. Wenn nix passiert umso besser