Beiträge von Walter Posner04

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    Wenn z.B. der Generalsekretär der CDU in populistischer Weise quasi die Abschaffung des kommunalen Beamtentums fordert, weiß er nicht nur, wovon er redet, er heizt eben diese Diskussionen weiter an. Und was die sogenannten Reichen anbelangt, dann geht es nicht nur um Freiher, Graf, Baron von Sowieso, sondern auch um Diejenigen, die es geschafft haben, in ehrlicher und harter Arbeit ein Vermögen zu erwirtschaften.

    Es entstand ja fälschlicherweise der Eindruck, ich würde ihn als Politiker verteidigen, nur weil ich es mehr als unpassend fand, ihn mit Fäkalsprache zu beleidigen usw., aber in Wirklichkeit frage ich mich auch, in welchen Gebieten er sich umfassend informiert und wo er einfach nur ein paar Sprüche raushaut, ohne genau zu wissen, was er überhaupt meint.

    Von ihm (unter anderem) stammt ja auch der Vorschlag, die Höhe des Rentenanspruchs an der Anzahl der Jahre, die man eingezahlt hat, abhängig zu machen, mit dem Hinweis, "es darf keine Denkverbote geben." Wie schon erläutert, ist das ja schon längst Realität zusammen mit der Höhe der eingezahlten Beträge. Da ich ihn aber andererseits nicht für komplett dumm halte, befürchte ich dass sie im Hinterkopf tatsächlich so einen Faktor x/45 vor dem am Ende auszuzahlenden Betrag zahlen wollen, der nur den Wert 45 erreicht und den Faktor neutral werden lässt, wenn man mindestens volle 45 Jahre eingezahlt hat. So würden vorher mühsam erarbeitete Rentenpunkte wieder reduziert werden, wobei das andererseits ein Konjunkturprogramm für Juristen wäre. Aber vielleicht ist das auch wieder nicht zu Ende gedacht. Ein bisschen Populist steckt in jedem Politiker. Sie sind ja auch Volksvertreter.

    Wie schon geschrieben, mir ging es eigentlich gar nicht um einzelne User.

    Aber wenn jetzt auch komplett off-topic, habe ich geschaut, was am 21.8.2022 passiert ist. Das war ja am Ende die Saison, in der uns die Zecken uns den Weg für die Meisterschaft geebnet haben. Am 2. Spieltag waren Bayern und Dortmund punktgleich mit 6 Punkten an der Spitze. Dann gewinnen die Bayern 7:0 in Bochum, Dortmund verspielt eine 2:0-Führung bis zur 89. Minute und verliert 2:3 gegen Bremen. Da kann ich die Wut und den Frust gut verstehen, oder auch nicht.

    Aber um den Bogen zu Maza wieder zu spannen: am letzten Spieltag der Saison hat er das 1:1 für Hertha in Wolfsburg erzielt, am Ende gewann Hertha 2:1 und hat uns geholfen, die EL trotz einer blamablen Niederlage in Bochum zu erreichen. Das war eine Basis für die kommende Meistermannschaft. Schon alleine aus Dankbarkeit war es gut, Maza zu verpflichten.

    Ich hätte den Namen entfernen sollen bzw. werde das noch tun. Mir ging es nicht ums Bloßstellen einzelner, sondern um die generelle Fehleinschätzung, speziell auf Seite 6.

    Ist aber auch sehr unhandlich mit den Zitaten, ich hatte gleich befürchtet, dass das so verstanden werden könnte.

    Am Ende geht es um die Balance zwischen Erwirtschaften und Verteilen. So richtig hat das noch keine Regierung hinbekommen, früher war man aber näher dran. Da es für Superreiche auch leichter ist auszuwandern, darf man den Bogen bei der Verteilung nicht überspannen, wie es damals Hollande in Frankreich gemacht hat, wenn man aber der Wirtschaft nur freien Lauf lässt, ist der soziale Frieden und die Demokratie bedroht.

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    Für mich bisher der schlechteste Neuzugang. Von dem kommt gar nichts. Habe ihm bisher aufgrund Alter und Liga einiges verziehen. Aber das Interview, gepaart mit dem, was ich heute im Stadion gesehen habe, der wird uns nicht verstärken. Leider…..

    Gut gealtert, wie fast alle Beiträge auf Seite 6.

    Ich weiß, es werden noch andere Spiele kommen und er wird noch reichlich Erfahrungen sammeln müssen, aber derzeit ist er eigentlich der beste Neuzugang, kurz vor Poku und Kofane.

    Wenn man bedenkt, dass wir auch noch Onyeka und Alajbegovic in der Hinterhand haben, Maza auch noch weiter reifen wird, bei Ben Seghuir die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben wird, dann frage ich mich, dann hätten wir mit Karetsas dann ein wirkliches Überangebot. Aber der wäre dann wahrscheinlich auch erstmal ein Leihkandidat. Hauptsache, Toptalente sichern, bevor es jemand anderes tut. Nur irgendwann verliert man den Überblick.

    naja, man muss auch nicht so tun als ab Wehrdienst/Sozialdienst eine Strafe wäre. Zumindest wenn man es direkt nach der Schule absolviert ohne aus dem Job rausgerissen zu werden ist das eigentlich für die Meisten eine coole Zeit und Erfahrung gewesen, welche ja auch bezahlt wird.

    Ging mir ja auch so. Ich war mir noch nicht so ganz sicher, was ich studieren wollte und habe wertvolle Erfahrungen gesammelt und konnte über den Tellerrand schauen. Da ich zu Hause wohnte, war das für mich auch finanziell völlig okay. Ich persönlich möchte die Erfahrung gar nicht missen.

    Wenn ich aber in 8 - 10 Jahren am Ende des Erwerbslebens bin, dann lasse ich mir vom Staat keine Tätigkeit mehr vorschreiben. Ich habe dann ein Erwerbsleben hinter mir, eine Familie gegründet, wir werden dann komplett andere Pläne haben. Man weiß nicht, wie lange man noch gesund ist, die Zeit darf nicht noch weiter gekürzt werden. Ich sorge in allen drei Schichten (gesetzlich , betrieblich und privat) vor, weiß aber, dass am Ende weniger da sein wird und irgendwann auch noch viel Geld für die Gesundheit investiert werden muss.

    Es ist einfach ein verzweifelter Versuch das System am laufen zu halten.

    Es wird irgendwas in die Richtung geben müssen, wenn wir als Gesellschaft dem demographischen Wandel hinbekommen wollen

    Aber das wird sowieso nicht klappen. Die Wehrpflicht ist nur ausgesetzt, für ein Pflichtjahr für Rentner bräuchte man eine Grundgesetzänderung. Man kann zwar im beliebigen Alter eingezogen werden, aber nicht zum zweiten Mal, abgesehen von Reserveübungen. Aus dem Grund war der Zivildienst ja auch länger.

    Käme also nicht durch, und wenn doch eine Klagewelle für Einzelfälle wegen Gesundheit, pflegende Angehörige usw.. Viel Lärm um nichts.

    Kenne ich auch, habe ich zum Glück nicht so krass erlebt. Klar, wir wurden bescheidener erzogen, auch wenn wir im Vergleich zu anderen schon eher privilegiert waren, waren aber auch zu vielen. Aber in puncto "Work-Life-Balance" fühle ich mich eher zu Generation X zugehörig, arbeiten und Pflichtgefühl ja, aber nicht bis zur Selbstaufgabe.

    Und letztlich beschreibt das Konflikt jeder Generation. In den 80ern waren wir für unsere Eltern auch verwöhnt. Die waren kurz nach dem Krieg froh überhaupt etwas zu essen zu haben und haben sich über Geburtstagsgeschenke wie eine Orange gefreut. Zu meiner Zeit war man zeitweise schon über Klamotten enttäuscht.