Alles anzeigenkenne den Artikel und QZahlen nicht, aber viele Reporter können Soll und Haben nicht unterscheiden, so (nicht böse gemeint) man auch bei dir merkt, dass vieles durcheinander geht.
Rückstellung für Gewinne oder anstehende Abführungen gibt es nicht. Schon gar nicht welche die dann aktiviert werden …Rückstellubgsbildung ist Aufwand.
Rücklagen in der Organschaft auch nicht möglich (sofern das wirklich so ist). Denn mir ist nicht bekannt, dass eine Organschaft vorliegt …
Ob Liverpool in 2 oder 100 Raten zahlt ist erstmal egal, denn die GmbH bucht sich eine Forderung in voller Höhe (ohne Boni) ein und erzielt damit einen Gewinn.
Das hat absolut nichts mit der Zahlubg zu tun. Zahlungen folgen meist nur. Alles ohne genauen Blick in den Abschluss ist daher ehr unseriöses Gelaber.
Ich hoffe das hilft zur besseren Einschätzung
So siehts aus. Eine Konzernbilanz ist nunmehr kein Girokonto...
Das hier ist übrigens die einzige Erwähnung im Halbjahresbericht von letzter Woche: "wohingegen sich höhere Transfer-einnahmen der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH positiv auswirkten." Nicht mehr nicht weniger.
Der Satz vom KSTA: "Durch den Gewinnabführungsvertrag mit der Bayer AG floss ein erheblicher Teil der mehr als 200 Millionen Euro Transfereinnahmen in den Mutterkonzern, wie dieser in seiner Bilanz-Pressekonferenz auch bekanntgab."
Dieser Satz ist bestenfalls schlecht ausgedrückt, aber halt inhaltlich falsch. Mal abgesehen davon, daß es keine Bilanzpressekonferenz gab, da nur ein Halbjahresbericht vorgestellt wurde. Die Vergangenheitsform :floss ist definitiv falsch, denn fließen kann so etwas erst nach dem Bilanzabschluss 2025. Darüber hinaus fließen wenn nicht die Transfereinnahmen sondern der Bilanzgewinn und wie hoch der ausfällt, kann doch heute keiner sagen.