Beiträge von Gunimo
-
-
Es ist korrekt, dass die Fläche Teil eines regionalen Grünzugs ist – aber man sollte ehrlich sagen, was das bedeutet: Es handelt sich nicht um ein unberührtes Stück Natur oder ein geschütztes Biotop, sondern um konventionell, landwirtschaftlich genutzte Fläche, die seit Jahren für Versuchsanbau dient. Wer so tut, als stünde hier ein ökologisches Paradies auf dem Spiel, verzerrt die Realität.
Frau Dr. Lorenz nutzt ökologische Argumente, um grundsätzlich jede Form von Entwicklung zu blockieren. Das ist kein Naturschutz, sondern eine Verhinderungsstrategie. Die SPD läuft dem blind hinterher und die CDU in Monheim probiert sich ggü. der PETO in Monheim verzweifelt zu profilieren, vergisst nur dabei, dass sie mit der anti-Campus Politik den Ruf des wirtschaft- und investitionsfreundlichen Standorts Monheim gefährdet. Ein moderner, nachhaltig geplanter Sport-Campus mit Ausgleichsmaßnahmen kann sich sehr wohl in den bestehenden Grünzug einfügen, ohne dessen ökologische Funktion zu zerstören.
Niemand spricht von "unberührter Natur" und die Bezeichnung "geschütztes Biotop" hat m. W. Auch niemand verwendet. Das ist mal wieder der typische Versuch die ökologischen Einwände gegen das Projekt lächerlich zu machen oder ad absurdum zu führen.
Ebensowenig handelt es sich um eine Verhinderungsstrategie um ideoligisch getrieben einfach mal gegen den Mega-Campus zu agitieren, sondern eine die den maßlosen Raubbau an den letzten ökologisch relevanten Gebietsteilen im Monheimer Süden einzuschränken oder zu verhindern sucht.
Worum es sich bei diesem Gebiet handelt und wie wertvoll es in der aktuellen Form für die Tierwelt ist, hat u. a. Frau Dr. Lorenz sehr sachkundig ausgeführt. Ich habe hier meine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu diesem relevanten Grünzug mehrfach argumentativ zur Kenntnis gegeben um zu berichten, wie wichtig das Gebiet auch überregional ist. Will keiner lesen und wahrhaben, alles Unsinn, daher schreibe ich dazu nichts weiteres mehr.
Eines ist mir völlig klar: Hier in diesem Special-Interest-Forum geht es den Usern mehrheitlich einzig darum, dass Bayer sein Megaprojekt möglicht glatt durchdrücken und umsetzen kann. Einwände zu Natur- und Artenschutz gehen dem meisten hier am A. vorbei. Vor allem, wenn sie nicht im Umfeld der Baumaßnahme wohnen und eh keine Meise von einer Amsel unterscheiden können, sowie für gewisse Tierarten wichtiges Brachland mit versiegelten und eingefriedeten Flächen gleichsetzen.
Daher ist es auch logisch, dass man die Argumente von PETO für die einzig Vernünftigen erachtet und die Gegenstimmen als idiotische Verhinderungsversuche und "blinde Umsetzung von Wahlversprechen" tituliert.
Auch wenn man falsches immer wieder repetiert, wird es deshalb nicht richtiger.
Ich jedenfalls begrüße es sehr, dass die auf reine Mammon und Willfährigkeit ausgerichtete Politik der PETO von den Monheimer Bürgern abgewählt wurde, zum Nutzen des Umwelt- und Artenschutzes.
-
Woher weißt Du, dass die Stadt die Dhünnaue mit Risikoübernahme gekauft hat?
Weil ist lesen kann und mich interessiere...
Die Stadt Leverkusen behandelt Grundstücksangelegenheiten grundsätzlich nicht-öffentich.
Pressevertreter hatten Einsicht in die Dokumente und haben es öffentlich gemacht.
Ausweislich Artikel im "Kölner Stadt Anzeiger", Lokalteil Leverkusen
-
Ich stimme dir sehr oft zu und schätze deine Beiträge, aber hier gehen unsere Meinungen auseinander.
Auch ich habe die komplette Sitzung geschaut. Zuerst, mit der „hochrote Kopf“ ist vermutlich der Herr der CDU gemeint, der als Letzter geredet hat.
Zum Punkt alle Parteien wären ergebnisoffen habe ich eine andere Meinung. Die CDU hat das in der Tat deutlich klargemacht. Die Grüne und die SPD haben aber eher die Position eingenommen (insbesondere die Dame der Grünen), dass man außerhalb von Monheim etwas finden soll, wobei die Dame der Grünen noch sachlich wirkte, der Herr der SPD unsäglich.
Was aber für mich klar wurde. Das ist eine (unnötige) Entscheidung, um das Gesicht zu wahren bzw. ein Zeichen zu setzen. In leider blindem Aktionismus. Erstaunlich fand ich, dass die Dame der Linken als Stimme der Vernunft (abgesehen von PETO) aufgetreten ist.
Bin gespannt was am 12.11. rum kommt.
PETO als Stimme der Vernunft. Der Scherz ist gut! - Aber wenn Du die Bayer04-Geschäftsführer fragen würdest, dann hättest Du 100 % Zustimmung. Das sind Bayer-Klatschpappen und Ja-Sager, die alles andere der Wirtschaftsförderung und dem Kapital unterordnen. Scheiß auf Natur, ein paar angebotene Greenwashing-Alibi-Maßnahmen wie eine Sträuchereinfassung und ein Blühstreifen für Bienchen am Rand des Campus reichen allemal.
Trotz der detailreichen und sachkundigen Ausführungen von Dr. Lorenz zu dem hohen ökologischen und dabei überregionalen Wert der Fläche behaupten PETA-Vertreter, die Fläche sei eine Crop-Science-Versuchsfläche und reine Ödnis. Ein riesiger eingefriedeter Sport-Campus mit Kunstrasenflächen, Trainingshallen und Gebäuden sei auch ein "Grünzug".

Das wurde nur noch getoppt von dem jungen Mann aus der PETA-Fraktion, der sich von versprochenen 150 Arbeitsplätzen blenden lässt. Die kämen ja schließlich der Monheimer Bevölkerung zugute, die keine akademische Ausbildung vorweisen könnten. Tja, da kam dann gleich die kalte Dusche in Form der Gegenrede, dass im High-End-Vorzeige-Campus eines Bundesligisten mit internationalen Ambitionen wohl Trainer, Staff, Greenkeeper und medizinisches Personal
höchster Güte, Ausbildung und Kompetenz zum Einsatz kämen, die man wohl kaum aus der Monheimer Bevölkerung der niederen Bildungsschicht rekrutieren könnte, und wohl vom Campus-Betreiber von extern mitgebracht würden. - Touchet!Zur jungen Dame der "Linken" und deren zur Schau getragener Kompetenz schweige ich besser...
Soweit ich es verstanden habe, ich bin aber alles andere als ein Experte für Baurecht, war der Ablehnungsbeschluss wohl notwendig, wenn man andere mögliche Grundstücke in die überarbeitete Planung einbeziehen will. Aber das habe ich vielleicht falsch interpretiert/verstanden?
-
…das würde mich interessieren, was Du damit meinst….
Zum Beispiel:
- Die Stadt Leverkusen hat der Bayer AG in der Vergangenheit Teile der alten Chemiemüllkippe abgekauft, z. B. Teile der Dhünnaue. (Kein Scherz!)
Das Fatale daran: Mit dem Erwerb von Grund und Boden übernimmt der Käufer auch die Verantwortung für das Grundstück. Ist ein Grundstück mit Schadstoffen belastet, haftet neben dem Verursacher auch der neue Eigentümer für die Beseitigung möglicher Umweltgefahren - mit allen damit verbundenen finanziellen Risiken.
Kippe Du mal im großen Stil nicht sanierbaren Giftmüll auf Dein Grundstück und versuche einen Doofen zu finden, der es Dir mit Risikoübernahme abkauft.

- Die Bayer-Baumaßnahme "Sportinternat" nebst eigener Zufahrtsstraße am Kurtekotten auf einem ökologisch wertvollen Stück Heide-/Brachland. Wie in Monheim ist auch hier die Bayer AG Eigentümerin.
Der Stadtrat hatte seinerzeit (2023) sofort mehrheitlich für die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens gestimmt, obwohl es großen Protest dagegen gibt, nicht nur durch die direkten Anwohner. Der Vorsitzende des NABU-Leverkusen bewertet dieses Ansinnen als "skandlös". Es gibt dort seltene Vogelarten (Schwarzkehlchen / Neuntöter) und das Grundstück liegt unmittelbar in der Einflugschneise kurz vor der Landebahn des Flugplatzes. Alles kein Problem.
Dass das Projekt umgesetzt wird ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Der Kampfmittelräumdienst ist schon mit der Untersuchung beauftragt. Im 2. WK gab es dort wohl eine FLAK-Stellung zur Sicherung des Chemiewerks gegen Luftangriffe.
-
Sorry, aber hier wird wieder ziemlich viel Unsinn verbreitet. - Ich habe mir die gesamte Diskussion zum relevanten TOP 17 der Sitzung angesehen. Das war insgesamt eine engagierte und angeregte, aber eher unaufgeregte Debatte. Hart in der Sache, aber da war niemand der "mit hochrotem Kopf" oder "mit Schaum vor dem Mund" aufgetreten ist.
Der Redebeitrag von Frau Dr. Lorenz (B90/ Die Grünen) war der kompetenteste in Bezug auf die vielfältige ökologische Relevanz der Fläche. Sehr erfreulich, dass diesen Aspekten hohe Relevanz bezüglich der Verträglichkeit dieses Megaprojektes beigemessen wird.
Alles in allem gefällt mir, dass von allen Parteien klar kommuniziert wurde, dass man ergebnisoffen und konstruktiv in weitere Gespräche gehen wird.
Es geht also nicht um eine Verhinderungspolitik, aber man will sich von Bayer auch nicht in die Tasche stecken lassen, wie das in Leverkusen meist so gut funktioniert.
Man darf gespannt sein, wie der Konsens aussehen wird.
-
Dann Monheim, das ist auch Werksgelände.
Falsch!
Es ist eine Liegenschaft der Bayer AG, ohne Werksgelände.
-
Viel zu klein und würde auch an der Seveso Richtlinie scheitern
Die Seveso-Richtlinie scheint kein großes Hindernis zu sein, sonst wären nicht schon etliche Projekte in wirklich unmittelbarer Werksnähe umsetzungfähig geworden:
- fertiggestellte Neubaumaßnahme (Wohnungsbau) in der Niederfeldstraße.
- geplante Neubebauung am Kreuzhof nähe Bürgerhalle.
(beide Maßnahmen direkt neben dem Gefahrstofftanklager )
- Neubau des Verwaltungsgbäude der "Pronova BKK" am Chempark "Tor 4", gegenüber des Chloranilin-Betriebes.
- Betrieb von Hotels in der Lichstraße i unmittelbarer Werksnähe.
- Betrieb von Kita, Kindergärten und einef Schule am Kurtekotten in Sichtweite zum Werk.
- Bau der großen Feuerwache in der Edit-Weydestraße. (Da wären die Rettungskräfte bei eine Chemie-Unfall sogar selbst betroffen.)

- Geplanter Bau von Bayer am Kurtekotten-Weg als Sportinternat. Übrigens auch höchst Umstritten gegen Bürgerwiderstand auf einer ökologisch relevanten Naturfläche (Heide-/Brachland)!!

-
Man ist gerade damit beschäftigt, den Bayer-Autohof (Ecke B8/Südring) abzureißen. Wäre das nicht ein geeigneter Platz für den Campus? Das hieße wirklich "unter dem Kreuz"! Für das/die Gebäude wäre sowesosicherer Platz jenseits der Bahn.
Sag' ich doch!
Werksgelände:Alles anzeigenDie Lösung des Campus-Problems:
Die riesigen Freiflächen auf dem Chempark-Gelände nutzen! - Gut, es mag gewisse Bedenken wegen der Richtlinien der "Seveso III"-EU-Verordnung geben, aber wo ein Wille da ein Weg.

Das wäre perfekt: Kurze Wege zu Stadion und Jugendzentrum, sinnvolle Nutzung toter Flächen, keinerlei ökologische Bedenken, große Parkplätze Im direkten Umfeld vorhanden und der Firmensitz sowie die Arbeitsplätze bleiben in Leverkusen.
Bestehende Risiken durch die Chemie, die auch von den LEV- Bürgern getragen werden müssen, einfach per Verträgen regeln und schon passt es auch vom Image:
WERKS-Verein, WERKS-Elf, WERKS-Campus... "Back to the roots", wie die Franzosen sagen.

(...)
-
Ja, die emotional-aggressiven, alten, weißen Boomer-Männer.

An Schlagworten mangelt es nicht.

Ich bin sehr gespannt, ob sich die verschiedenen Lager soweit annähern können, dass am geplanten Standort eine Campus-Maßnahme, in welcher Form auch immer, umgesetzt werden kann.
Eigentlich bekommt Bayer immer seine "Wünsche" durch. Zunächst wird mit Geld/geldwerten Vorteilen und Greenwashing-Maßnahmen gewunken. Klappt das nicht, zeigt man sich "irritiert" und als Utima Ratio wird mit Personalabbau oder gar Abwanderung vom Standort gedroht.
Daher meine Erwartung: Der Campus in Monheim wird nach etwas "geplänkel" kommen. So sicher wie der "Groundhog Day".
-
(...)
Aber sicher ist, dass in Deutschland ganz generell wegen solchen von Dir vorgetragenen Ansätzen nichts nach vorne geht.
(...)
Also wenn man Umwelt-, Klima- und Artenschutz als "Nichts" bezeichnen mag, dann hast Du Recht.
-
(...) Es fehlt nur noch, dass plötzlich von einem Vogelbeobachter ein besonders seltenes Exemplar der Art X (bitte einsetzen, habe es nicht so mit Federvieh) gesichtet wird. Dann ist das Thema vom Tisch...
Schön wär' s. - So einfach ist das leider nicht. Da werden erst mal Gutachten benötigt ob es sich im Habitat um einen Brutvogel hndelt. Eine Sichtung reicht da nicht.
Wenn man es "nicht so hat" mit Viehzeug, dann darf natürlich gerne alles planiert werden...
-
falscher thread.
Mag sein, ich habe lediglich auf das Thema "Campus" in diesem Thread reagiert und geantwortet.
-
Der Acker grenzt an das Pflanzenschutzzentrum, ein Gewerbegebiet und Wohngebiete. Wenn er etwas verbindet, dann diese Areale. Das von dir bemühte Vogelparadies Buschbergsee liegt etwa 1 Km entfernt auf der anderen Seite des Pflanzenschutzzentrums. Dieses Argument halte ich daher für fadenscheinig. De facto hat der Monheimer Stadtrat (CDU Fraktion) eben sogar öffentlich Flächen, die direkt an diesen See angrenzen, als Alternativfläche für das Leistungszentrum ins Spiel gebracht.
Es ist hier natürlich JEDES Argument total "fadenscheinig", wenn es der Umsetzung des Bayer-Campus im Wege stehen könnte. Ist doch "klar"!

Nochmal richtig lesen:
Es geht um das gesamte Gebiet zwischen Monheim und Hitdorf. Es ist ein weitestgehend zusammenhängender grüner Ost-West-Korridor für Zugvögel.
Vögel können übrigens fliegen.
Für die Standortvögel in diesem Gebiet ist das Pflanzenschutzzentrum kein Hinderniss und 1 km Luftlinie keine Entfernung. Stichwort Biotopverbund "Rheinaue", bis über den Rhein in Richtung Worringer Rheinaue / Worringer Bruch. -
DAS trifft auf jede freie Feldfläche zu. Im Vergleich zu naturbelassenem Areal ist das, was du beschreibst, der kümmerliche Rest der Fauna, den man ab und an noch auf intensiv benutzten Feldflächen vorfindet. Du musst dich gar nicht aus Bürrig/Küppersteg bis Monheim bewegen, um das zu finden. Die Felder in Rheindorf an der Wupper bieten dir das und noch deutlich mehr. Es ist aber schön, dass du dich in der Natur bewegst. Das, was du zu deinen Beobachtungen als Argument gegen eine Nutzung durch Bayer 04 äusserst, wäre jedoch das Todschlagargument gegen die Bebauung oder Nutzung jeglicher Feldfläche.
Ich bin ganz sicher auch nicht dafür, blind Flächen zu versiegeln. Aber gehaltvolle Argumente dagegen sind das für mich eher nicht. Da finde ich den Einwand des Mikroplastikeintrags ins Grundwasser durch mehrere Hektar Kunstrasen deutlich relevanter. Letztendlich wirkt es auf mich, als ob diese Ansiedlung nun einfach politisch nicht mehr gewünscht ist. Und Beobachtungen von Kiebitz oder Rabenkrähe durch Vogelkundler haben für diese Entscheidungsfindung meines Wissens keinerlei Rolle gespielt.
Ich denke, ich bin so ziemlich der letzte dem man hier erklären muss, wo man in dieser Region relevante Stellen zur Vogelbeobachtung finden kann. Ich bin viel mit Fernglas und Kamera unterwegs und das natürlich nicht nur im Raum Monheim und der Rheinschiene.
Sorry, dass ich Dir erneut widersprechen muss. Es geht in dem Gebiet am Rande von Monheim nicht einen "kümmerlichen Rest von Fauna" wo Vogelkundler die Rabenkrähe beobachten, sondern um ein relevantes Stück zusammenhängendem Naturraum, dem sogenannten "Zugvogeltrichter", einer grünen Schneise für die Vogelwanderungen. Der nahe Buschbergsee ist sogar ein Vogelparadies von überregionaler Bedeutung, nebst der vielen angrenzenden Baggerseen bei Monheim und Hitdorf. Und hier mal wieder ein verbindendes Puzzlestück dieses grünen Bandes zu opfern, weil da ja angeblich nur kümmerliche Brache vorliegt, ist die typische Vorgehensweise. Kleinreden und negieren der Bedeutung, denn alles andere ist wichtiger als Umwelt- und Naturschutzbelange.
Ein interessanter Artikel in der RP dazu:
Vogelparadies Buschbergsee in Leverkusen-Hitdorf: „Hier klingt’s wie im Urlaub an der See“Der Buschbergsee in Hitdorf ist ein Vogelparadies. 130 verschiedene Arten leben dort, darunter viele sehr seltene. Naturschützer informieren über Tiere und…rp-online.deAm Rand: Über 20 Millionen Tonnen (Mikro)Plastik gelangen p.a. in die Meere, z.T. aus synthetischen Kleidungsanteilen beim Waschen, Kosmetika, Haushalt-Reinigungsmitteln usw. Der Reifenabrieb bei zunehmendem Verkehr ist ein Thema für sich. Verwahrlosung unserer Lebensräume plus politische Konflikte, Klimawandel ...wir sind längst close to the edge. Ob ein paar Hektar Kunstrasen dazu in nicht vertretbarem Maße beitragen, ist sicher eine Frage des Standpunkts. In Monheim und andernorts wir auch ohne schon genug "Dreck" produziert.
Und das "anderen Ortes" Umweltfrevel an der Tagesordnung ist rechtfertigt jetzt, dass man auch noch die letzten verbliebenen paar Rückzugsgebiete und Ausgleichflächen platt machen darf? - Komisches Argument!
Ist der Planet erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Scheiß doch auf Umwelt und Natur, die braucht doch kein Mensch.
-
Ist dir das Areal überhaupt bekannt? Hier gehts um Felder, auf die "industriell betriebene Landwirtschaft" wie die Faust aufs Auge passt. Welche relevante Tierarten willst du von diesen Feldern noch vertreiben und "da wächst kein kraut" ist der Ist-Zustand!
Mir ist das Areal nicht nur "bekannt", ich bin dort sehr häufig beobachender Weise mit dem Rad unterwegs, wenn ich u. a. den Monheimer Rheinbogen oder die Urdenbacher Kämpe zur Vogelbeobachtung aufsuche.
Ich habe es an anderer Stelle hier schon geschrieben, wiederhole es aber gerne nochmals: Die Fläche ist durchaus relevant z. B. für den Feldhasen und als Rastplatz für Zugvögel, insbesondere im Zusammenhang mit dem nahen Rheinbogen. Für z. B. Fasan, Rebhuhn, Kiebitz und andere Feldflurbewohner ist sie ein Habitat. Ebenso für Turteltaube, Saat- und Rabenkrähe. Ich habe dort Bussarde, Milane und Turm- und Baumfalken registriert, welche die Fläche zur Jagd nutzen und im Sommer tummeln sich dort Rauch- und Mehlschwalben, sowie die Feldlerche und Stare.
DAS ist der Istzustand den man vorfindet, wenn man nicht nur mit dem Auto dort vorbeirauscht und stadtnahe Naturflächen grundsätzlich für verzichtbar hält.
-
Ach wie schön, das Herrchen ruft und der kleine Wau Wau kommt direkt angedackelt. Komm sitz! Oder besser „mach Männchen“ das kannst du hier am besten

Und um das nochmal klarzustellen. Es war 1 User, den ich beim Admin (und das haben noch 10 andere getan) „denunziert“ habe.
Es tut mir sehr leid, dass dein Nazi Freund nach meiner Intervention beim Admin gesperrt wurde. Der Stachel sitzt ja so tief bei dir, dass man glatt glauben könnte, ihr 2 seid Freunde gewesen. Aber mindestens weiß hier jetzt jeder, wie es um deine Einstellung zu rassistischen Äußerungen und Ausländerfeindlichkeit steht. Das scheinst du richtig toll zu finden und gut zu heißen. Warum auch sonst, solltest du mir hier zum 6-7 Mal vorwerfen, dass ich bezüglich dieses wiederwärtigen Rechten den Admin angeschrieben habe.
Wieder mal Polemik pur, wie man es von Dir gewohnt ist.
Mal soll ich angeblich Nazi sein, dann wieder "Gutmensch" und im nächten Thread ein linker Öko-Aktivist. Mal Troll, der eigentlich wahlweise BayernMünchen-Fan ist, den BvB09 liebt oder plötzlich zum FC-Fan mutierte. Gerne darf ich auch als Anwalt der Schiedsrichtergilde gelten oder sei gar Angehöriger "DFB-Mafia". Je nach dem welche provokante These Dir gerade passt um zu stänkern.
Du hast ja nicht nur regelrecht per Hetzjagd Stimmung gegen diesen besagten User gemacht, der in der Tat völlig inakzeptable Ausagen getätigt hat, sondern spielst Dich hier permanent als Saubermann und Forenpolizist auf. Drohst an, jeden Thread zuzumüllen, wenn nicht andere auch auf Deinen Meinungsterror-Feldzug eingehen. Es sind ja noch etliche andere User hier, die Du permanent verfolgst und denen Du wiederholt "empfohlen" hast sich zu "verpissen", weil Dir deren Meinung nicht zusagst. Ich bin schon sehr gespannt, wann Du wieder beifallheischend nach dem Admin rufst und die Sperre eines anderen Kandidaten auf Deiner persönlichen "Troll"-Liste forderst, für die Du sicher auch wieder bestätigende Claqueure mit ähnlicher Gesinnung finden wirst.
Ein Unruhestifter mit Bessermenschen-Attitüde.
-
Lustig, dass hier einige noch immer dem irrigen Glauben unterliegen, Fußballspielern der heutigen Generation ist irgendetwas am Verein gelegen, bei dem sie gerade angeheuert haben.
Die küssen ALLE nur so lange das Wappen auf dem Trikot vor der Fankurve, bis das passendere Angebot für die "Ich-AG" anderen Ortes winkt... und tschüss.Sorry, dass ich euch aus eurer Fußball-Romantik herausreißen musste.

(...)Im Endeffekt ist Xhaka wie die meisten erfolgsverwöhnten Menschen ein Egoist und scheißt auf den Bayer, aber ihr heult ihm hinterher als hätte man ihn missverstanden und vom Hof gejagt.
Ja richtig. Wobei wer seine Karriere und seinen Charakter verfolgt schon ahnen kann, dass das Thema Bayer für ihn durch war und er weg wollte. Bayer war ja keine große Liebe oder sowas

Wer dem Xhaka hinterher weint, lässt aber viele Tatsachen gezielt unter den Tisch fallen
-
Kunstrasenplätze = Mikroplastik? / Bewässerungsanlage? / Zugangsverkehr?
... und auch eine Fußballrasenfläche ist eine ökologische Todeszone. Da wächst kein "Kraut" und relevante Tierarten werden vertrieben.
Flächenversiegelung durch Gebäude, Wege und die überdacht geplanten Spielflächen, sowie Lichtverschmutzung durch Flutlichtanlagen. Alles in großem Umfang.
So wie bei der industriell betriebenen Landwirtschaft, ist ein "industrieller" Fußballkomplex dieser Größenordnung ökologiesches Ödland.
Dass man das überhaupt alles Aufzählen muss zeigt doch, wie viel Ignoranz noch immer herrscht, wenn es um Artensterben, Luft- und Gewässerverschmutzung, Landschaftsverödung und -raubbau, Zersiedelung und den Klimawandel bestellt ist.
Hauptsache die eigenen, egoistischen Interessen werden störungsfrei und ohne Einschränkungen bedient.
Weißsagung:
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“
Ach, was soll' s?!
Hauptsache der Ball rollt, der Grill glüht und das Bier steht kalt. Wir sind hier schließlich in einem Fanforum.
-
Kein Spieler ist größer als der Verein.
Auch wieder so ein Kalenderspruch...

Allerdings:
Ohne große Spieler ist der Verein nichts.
(Zumindest wenn dieser nicht an den eigenen Ansprüchen scheitern will.)