Beiträge von Gunimo

    meinetwegen. Der konkrete Boniface ist aber nun mal nicht mehr da, die Typen Schick und Kofane passen völlig aus meiner Sicht.

    Um den "konkreten" Boniface geht es ja auch nicht, sondern um diesen Spieler-Typus den er in Bestform verkörpert.

    Geschmacksache halt. Jeder darf Schicks Spiel toll finden.

    Nach einem so guten Spiel wie bei "Man City" tut man sich natürlich sehr schwer mit einschränkender Kritik. Vor allem, da Schick in diesem Spiel gut performt hat und einen Treffer beigesteuert hat, den nicht jeder macht.

    Aber zur Wahrheit gehört auch, dass Schick in vielen Spielen in der Offensive überhaupt nicht stattfindet und er sich zu selten mal 1 gegen 1 in Dribblings durchsetzen kann. Das Spiel läuft, gemessen an seinen offensiven Ballkontakten, leider so manches mal an ihm vorbei. Für einen erfahrenen Führungsspieler leider oft zu wenig. Wenn es insgesamt mal nicht gut läuft, geht er sang und glanglos mit unter.

    An guten Tagen ist er z. B. bei Eckbällen und Freistößen, sowie als Adressat präzieser Flanken eine "Waffe".

    Insgesamt ist seine Spielweise nicht so mein Fall. Ich würde mehr auf spielstarke Stürmer setzen, vom Typus Boniface.

    Aber das ist natürlich Geschmacksache.

    Könnt ihr nicht bitte alle mal die Klappe halten und diese sinnlose Politikscheisse lassen?
    Macht nur das Forum kaputt, sonst nix.

    Das Forum wird durch ganz andere Dinge kaputt gemacht, als durch eine politische Komponente in der Diskussion.

    Der Thread heißt: "Die Zukunft von Bayer 04". Und die hat mit mit dem CampusBauvorhaben in Monheim nun mal eine alles entscheidende politische Komponente.

    Insofern passt das wie die Faust auf' s Auge in diesen Thread.

    3 verdiente Punkte, eine wirklich gute und abgeklärte erste Halbzeit. Hz. 2 dann unnötig passiv und ohne eigene Impulse. Das war mir persönlich dann zu wenig und hat den Gegner wieder stark gemacht. Mit etwas Glück kam der Wolfsburger Anschlusstreffer aus einer minimalen Abseitsposition zustande. Da hätte das Spiel sogar noch kippen können. So etwas bitte zukünftig abstellen!

    (...)Gauland ist ein verbaler Rüpel. Seine Äußerungen waren Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen und sind als zulässige Meinungsäußerungen gewertet worden. Das "Denkmal der Schande" ist es nach seiner Aussage nicht deshalb, weil er den Holocaust relativieren möchte und der Begriff "Fliegenschiss" kann sich ebenso darauf beziehen, dass zwölf Jahre im Verhältnis zur gesamten deutschen Geschichte ein sehr kleiner Zeitraum sind. Ich hätte diese Vokabeln nicht benutzt, aber ich wehre mich dagegen, jede Äußerung immer im schlimmsten Sinne auszulegen.

    (...)

    Die AfD ist in Teien gesichert rechtsradikal und Äußerungen einiger der aktuell "führenden Köpfe" sollten eigentlich keinen Zweifel aufkommen lassen, dass diese Partei für Demokraten nicht wählbar ist. Da stellen sich einem oft die Nackenhaare auf vor entsetzen.

    Aber eines ist auch klar: Es ist heuer ein regelrechter Sport geworden, Aussagen des politischen Gegners möglichst kritisch auszulegen und dem Gegenüber mit größter (gespielter ?) Empörung moralusierend um die Ohren zu hauen. Da wird sich wochenlang an Auslegungen von Formulierungen abgearbeitet, anstatt sich um die drängenden Probleme zu kümmern.

    Der "Fliegenschiss"-Spruch vonn Gauland bezog sich m. E. mit Sicherheit auf eine Relativierung der schrecklichen 12 Jahre im Vergleich zur gesamten deutschen Geschichte und nicht auf die direkte Verharmlosung des Holocaust an sich. Aber das macht es defintiv nicht besser. Es bleibt eine Relativierung und die ist nicht angebracht in Anbetracht der mönströsen NS-Verbrechen.

    "Denkmal der Schande" ist auch so eine Formulierung, die "schwierig" ist.

    Sagt es Höcke, dann bedeutet es: Das Denkmal als solches ist eine Schande für Deutschland und sollte verschwinden.

    Macht der Bundespräsident diese Aussage, dann ist klar dass er meint: Es ist eine wichtiges und willkommenes Signal für die Aufarbeitung der deutschen Schuld an der Schande des Holocaust.

    Nur die wahren Fans von Bayer04 Leverkusen haben noch Bay Arena Magazine von 2005 vor 20 Jahren im Keller :LEV14

    Schön verrückt, 1€ haben die damals gekostet :bayerapplaus

    Ich habe noch etliche aus den 1970er/1980er Jahren im Archiv.

    Die waren zu der Zeit weitestgehend ohne Farbfotos und weder gebunden noch geklammert. Und kostenlos zu bekommen.

    Im Artikel steht ja, was wirklich ausschlaggebend war, nämlich die erfolgreiche Online-Petition. :LEV6

    Es ist ja völlig unsinnig, diese beiden Petitionen zu vergleichen. Die Teilnehmer an der Anti-Campus-Petition rekrutieren sich aus dem lokalen Umfeld von Monheim. Die Pro-Campus-Petition sind Vereinsmitglieder und Fans mit überregionalem Interesse am Club, denen die leidtragenden Anwohner dieses Großprojektes am A. vorbeigehen. Dazu wurde die Petition vom Konzern und Verein auch noch gehypt. Da weiß man doch vorher schon, in welche Richtung das Pendel ausschlägt. Solche Petitionen sind nichts weiter als Beschäftigungstherapie. Einen Einfluss auf politische Entscheidungen haben sie nicht. Da müssten schön ganz andere Teilnehmerzahlen zusammen kommen.

    Ein harter Tag für Gunimo. Zwei Fußballfelder und ein Parkhaus weniger und schon sieht die Welt ganz anders aus. Was ein lächerliches Theater, wenn die sich jetzt wirklich darauf einigen sollten.

    Nein, es ist genauso gekommen (auch wenn es noch nicht ganz spruchreif ist), wie ich es vermutet und auch quasi vorhergesagt hatte. Letztlich wird man wieder vor dem Mammon einknicken, etwas Kosmetik für die Gesichtswahrung zulassen und das war es dann. Alles wie immer!

    Es ist also kein harter Tag für MICH, sondern für den Umwelt- und Artenschutz, sowie für die Anwohner. Eben wie so oft: Wirtschaftsinteressen (mit entsprechender Drohkulisse) schlagen Umweltschutzthemen, die grundsätzlich weniger Lobby haben. Im kleinen Monheim, wie überall auf diesem Planeten.

    (...) Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass Bayer 04 auf Anfragen zumindest mir gegenüber immer sehr zuvorkommend und aufgeschlossen reagiert hat. (Meinolf Sprink z.B.). Somit wäre es ein bedenkenswerter Ansatz, wahrscheinlich sinnstiftender als diese permanenten mal mehr mal weniger-Oberlehrer-Attitüden.

    Der ist gut! :D Sinnstiftend!

    Genau mit dem genannten Herrn hatte ich vor Jahren schon mal das zweifelhafte "Vergnügen" bei einem Telefonat...

    Das war ein "Meinungsaustausch".

    Ich sollte meine Meinung natürlich aufgeschlossen austauschen. :rolleyes: :LEV14

    "Wald"

    zugegebener Maßen die kleine Bauminsel da ist ganz nett.

    Danke für das Teilen der Fotos. :thumbup:

    Die zeigen ganz eindrücklich den gigantischen Flächenfraß dieses überdimensionierten Monsterprojektes.

    Was die ökologische Relevanz dieses Gebiets betrifft, dazu wurde von Expertenseite, u. a. von BUND/NABU, auch von Frau Dr. Lorenz in der Ratssitzung ja bereits sehr viel wichtiges ausgeführt. :LEV5

    (...)

    Was jetzt der Nebenkriegsschauplatz "Dhünn" etc. et al damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht so wirklich. Und beweisen müssen wir hier im Forum nur etwas, wenn wir das gerne möchten - und können. Zwar können Beweise oder Quellen oftmals der Diskussion auf die Sprünge helfen, doch keinesfalls ist das Forum ein Gerichtssaal.

    Und auf der anderen Seite bedeutet eine punktuelle Nichtbeweisbarkeit im Umkehrschluß nicht unbedingt die Unrichtigkeit des jeweiligen, weder durch Beweise oder Quellen belegten Standpunkts.

    Die Themen Dhünnaue und Kurtekotten (geplanter Bau eines Sportinternats durch Bayer auf ökologisch wertvollem Grund) haben natürlich nicht konkret etwas mit dem Campus-Vorhaben in Monheim zu tun. Sie sind aber Beispiele dafür, wie Bayer in Leverkusen politisch recht widerstandslos den Weg geebnet bekommt, auch für stark kritisierte Maßnahmen seitens der Bevölkerung.

    Anders als das eben jetzt in Monheim der Fall ist. Das ist der Bezug zu dem Thema. Dabei passt das Thema Sportinternat in Leverkusen natürlich durchaus gut zur Threadüberschrift.

    Zum Thema Beweisführung für die Risikoübernahme habe ich bereits alles geschrieben:

    - Nicht-öffentliche Abwicklung durch die Stadt, also keine Offenlegung für die Bürger zu den Kaufverträgen.

    - Pressevertreter (Journalisten) konnten einsicht nehmen, sodass in der seriösen Regionalpresse darüber berichtet wurde.

    - in mindestens einem der online noch zu findenden und von mir verlinkten Artikel wird über die Risikoübernahme für den Chemie-Abfall beim Bau der A1 berichtet. Zu Lasten der öffentlichen Hand.

    - Die Stadt Leverkusen selbst hat ein .pdf-Infoblatt aufgelegt (von mir ebenfalls verlinkt), wo die grundsätzliche Risikoübernahme und Mithaftung durch den Käufer eines mit Altlasten kontaminierten Grundstücks im Stadtgebiet explizit ausgeführt wird.

    Mehr lässt sich aktuell von mir nicht belegen zu dem Thema. Wie auch?

    Wenn man natürlich seriösen Journalimus als "Lügenpresse" bezeichnen mag und das alles als Fake-News abqualifizieren möchte, was berichtet wurde, dann nur zu. Das darf jeder Schwurbler gerne so halten, interessiert mich nicht.

    Aber vielleicht kann ja einer der Neunmalklugen Schwurbler den Beweis seiner These antreten, dass das Risiko der von der Bayer AG an Stadt und Bund veräußerten Grundstücke beim Verursacher verblieben ist.

    Ich bin gespannt... da kommt sicher nur das beredte Schweigen im Walde. Dummschwätzen ist halt viel einfacher. :LEV14

    Man muss auch nicht politsch links-grün beheimatet sein, um sich für Umweltthemen zu interessieren und zu engagieren. Das gehört längst zum gesunden Menschenverstand und zum Repertoir aller demokratischen Parteien.

    Allerdings hat natürlich längst noch nicht jeder die Relevanz dessen erkannt oder negiert diese, wenn es um egoistische Interessen geht.

    Gunimo zwar alles nicht falsch, aber ich glaube gerade aus ökologischen Gründen gibt es bei einem Trainingszentrum eher Möglichkeiten das mit dem richtigen Konzept entsprechend naturfreundlich umzusetzen als bei industrieller Bebauung die es ansonsten früher oder später geben wird

    Eine Verhinderung aus ökologischen Gründe dürfte langfristig eher ein Eigentor für Naturfreunde sein

    Entscheidend ist: "mit dem richtigen Konzept". Und davon scheint man aus Sicht der Monheimer Kritiker sehr weit entfernt zu sein. Offenbar war Bayer 04 bislang nicht kompromissbereit von seinen überdimensionierten und ökologisch zerstörerischen Maximalplänen abzurücken.

    Ich bin sehr gespannt, wie sich der Neuentwurf darstellen wird.

    Eine industrielle Bebauung des Areals, im Sinne von Produktionsstätten, wrd dort m. E. niemals genehmigungsfägig sein.

    Aber derzeit geht es ja zunächst darum, den aktuell geplanten Öko-Frevel zu verhindern, deren Steigbügelhalter zum Glück abgewählt worden sind.

    Es geht nicht darum, ob in/unter dem Areal Giftmüll lag und/oder liegt. Das habe ich nicht bestritten.

    Es geht darum, ob beim Kauf des Areals eine Risikoübernahme durch die Stadt erfolgt ist, wie von Dir behauptet. Dies ist eine überprüfbare Tatsachenbehauptung, die derjenige belegen muss, der die Behauptung aufstellt. (Sofern Dir diese Zusammenhänge unklar sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Tatsachenbehauptung )

    Du hast für Deine Behauptung offensichtlich keinen Beleg. Nicht einen einzigen.

    Im ‚richtigen Leben‘ würde ich Dir eine Unterlassungserklärung mit Klageandrohung schicken. Hier nenne ich Dich der Einfachheit halber Grüner Troll.

    Wie borniert kann man sein? :LEV11

    Du bist ganz eindeutig ein Ignorant und des Lesens offenbar unwillig oder unkundig. Du bist einfach nur hier um zu provozieren. Hast Du Dir überhaupt die Mühe gemacht z. B. das Infoblatt zu lesen?

    Da ist die Käuferhaftung für Risiken bei Altlast-Grundstücken explizit erläutert.

    Außerdem habe ich bereits dargelegt, dass die Stadt Grundstückshandel nicht-öffentlich abwickelt. Man ist als Bürger somit auf Infos aus 2. Hand, wie etwa Pressemeldungen angewiesen

    Im Artikel zum Autobahn-Ausbau ist bemerkt, dass der Bund das Grundstück erworben hat und die BayerAG die Risiken der Giftmüll-Entsorgung an der Steuerzahler abgegen hat.

    Ab sofort bist Du für mich kein adäquater Diskussionspartner mehr. Ich gehe auf Dein Geschwurbel nicht mehr ein, da es einzig und alleine auf unbedingte Rechthaberei und Provokation ausgelegt ist.

    Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Das betreffende Grundstück im Monheimer Süden ist in verschiedener hinsicht von ökologischer Bedeutung. Bei einer Bebauung käme es vor allem auf den Umfang der Versiegelung an. Das Areal besteht ja nicht ausschließlich aus den Versuchsfeldern, sondern beinhaltet auch einen Baumbestand. In besten Falle erhält man es komplett in der jetzigen Form.

    Der Grünzug ist als Habitat für Standortvögel wichtig, aber auch für den Vogelzug im Frühjahr und Herbst. Für Fledermäuse ist er laut Expertenmeinung wohl auch relevant.

    Riesige Hybrid- und Kunstrasenflächen sind ökologisch so wertlis wie Asphalt oder Schotter.

    Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass das Areal als nahes Rückzugsgebiet für die Tierwelt in Rheinnähe erhalten bleibt. Bei Hochwasser werden dort größere Flächen überflutet, z. B. im Monheimer Rheinbogen.

    Eine dichte Bebauung oder auch, wie beim Campus geplant, eine komplette Einfriedung, wäre eine Barriere für Säugetiere.

    Dann geht es natürlich auch um das Kleinklima, sprich vorhandene Kältebrücke/Windschneise. Bebaute und versiegelte Flächen erhitzen sich im Sommer deutlich mehr als Naturflächen.

    Hast Du für diese Behauptungen irgendwelche Belege? Oder hat Dir das ein (seltenes?) Vögelchen gezwitschert?

    Alleine wegen Deiner polemischen Bemerkung bezüglich des "seltenen Vögelchen gezwitschert" sollte ich Dir im Grunde überhaupt nicht mehr antworten.

    Aber ich mache es trotzdem...

    Seinerzeit gab es um das Thema der Altlastengrundstücke immer wieder ein großes Medienecho. Lokale Tagespresse, TV (WDR). Artikel, Kommentare, Lesebriefe, Berichte. Was davon heute noch verfügbar ist, kann ich nicht sagen, einige relevante Beiträge konnte ich über "Google" noch finden, aus denen manches hervorgeht.


    Altlast Dhünnaue - Bayers giftiges Erbe
    Eine neue Rheinbrücke soll die marode Leverkusener Brücke ersetzen. Gebaut werden soll die Trasse auf der Dhünnaue, wo der Bayer-Konzern jahrzehntelang…
    www.deutschlandfunkkultur.de
    100 Jahre Deponie Dhünnaue: Diese Leverkusener Berge bleiben Versorgungsfälle
    1923, vor genau 100 Jahren, begann man in Leverkusen mit der Anschüttung der Kippe in der Dhünnaue.
    www.ksta.de

    Interessant ist vor allem das Merkblatt "Altlastenauskünfte Allgemeine Informationen" der Stadt Leverkusen.

    Altlastenauskünfte Allgemeine Informationen.pdf

    … oder man behauptet einfach, was in die eigene Ideologie passt. Wie war das noch mit der angeblichen Risikoübernahme der Stadt für die Dhünnaue? Grünes Geschwätz…

    Keine Ahnung was das mit "grünen Geschwätz" zu tun haben soll? - Ob Du das nun wahrhaben möchtest oder nicht ist mir wurscht.

    Die Risikoübernahme durch den Grundstückskäufer existiert. Sowohl für Leverkusen im Falle Dhünnaue/Neulandpark, als auch durch den Bau der Autobahn gingen solche Risiiken an die öffentliche Hand, also den Steuerzahler über. Im Falle A1- Ausbau hat der Bund die Gründstücke erworben, mt allen Pflichten.