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Was jetzt der Nebenkriegsschauplatz "Dhünn" etc. et al damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht so wirklich. Und beweisen müssen wir hier im Forum nur etwas, wenn wir das gerne möchten - und können. Zwar können Beweise oder Quellen oftmals der Diskussion auf die Sprünge helfen, doch keinesfalls ist das Forum ein Gerichtssaal.
Und auf der anderen Seite bedeutet eine punktuelle Nichtbeweisbarkeit im Umkehrschluß nicht unbedingt die Unrichtigkeit des jeweiligen, weder durch Beweise oder Quellen belegten Standpunkts.
Die Themen Dhünnaue und Kurtekotten (geplanter Bau eines Sportinternats durch Bayer auf ökologisch wertvollem Grund) haben natürlich nicht konkret etwas mit dem Campus-Vorhaben in Monheim zu tun. Sie sind aber Beispiele dafür, wie Bayer in Leverkusen politisch recht widerstandslos den Weg geebnet bekommt, auch für stark kritisierte Maßnahmen seitens der Bevölkerung.
Anders als das eben jetzt in Monheim der Fall ist. Das ist der Bezug zu dem Thema. Dabei passt das Thema Sportinternat in Leverkusen natürlich durchaus gut zur Threadüberschrift.
Zum Thema Beweisführung für die Risikoübernahme habe ich bereits alles geschrieben:
- Nicht-öffentliche Abwicklung durch die Stadt, also keine Offenlegung für die Bürger zu den Kaufverträgen.
- Pressevertreter (Journalisten) konnten einsicht nehmen, sodass in der seriösen Regionalpresse darüber berichtet wurde.
- in mindestens einem der online noch zu findenden und von mir verlinkten Artikel wird über die Risikoübernahme für den Chemie-Abfall beim Bau der A1 berichtet. Zu Lasten der öffentlichen Hand.
- Die Stadt Leverkusen selbst hat ein .pdf-Infoblatt aufgelegt (von mir ebenfalls verlinkt), wo die grundsätzliche Risikoübernahme und Mithaftung durch den Käufer eines mit Altlasten kontaminierten Grundstücks im Stadtgebiet explizit ausgeführt wird.
Mehr lässt sich aktuell von mir nicht belegen zu dem Thema. Wie auch?
Wenn man natürlich seriösen Journalimus als "Lügenpresse" bezeichnen mag und das alles als Fake-News abqualifizieren möchte, was berichtet wurde, dann nur zu. Das darf jeder Schwurbler gerne so halten, interessiert mich nicht.
Aber vielleicht kann ja einer der Neunmalklugen Schwurbler den Beweis seiner These antreten, dass das Risiko der von der Bayer AG an Stadt und Bund veräußerten Grundstücke beim Verursacher verblieben ist.
Ich bin gespannt... da kommt sicher nur das beredte Schweigen im Walde. Dummschwätzen ist halt viel einfacher. 
Man muss auch nicht politsch links-grün beheimatet sein, um sich für Umweltthemen zu interessieren und zu engagieren. Das gehört längst zum gesunden Menschenverstand und zum Repertoir aller demokratischen Parteien.
Allerdings hat natürlich längst noch nicht jeder die Relevanz dessen erkannt oder negiert diese, wenn es um egoistische Interessen geht.