Beiträge von british

    Das sehe ich ein wenig anders. Hofmann wurde gebracht, um in der letzten halben Stunde dazu beizutragen, dass Ruhe ins Spiel kommt und man nicht hektisch durch die Gegend irrlichtert. Wir waren ja gerade in einer Phase, in der Frankfurt uns mit ihrem Kampfspiel ordentlich zurückgedrängt hatte und uns den Schneid abgekauft hatte.Für solche Situationen brauchst Du erfahrene Spieler, die nicht gleich jeden Ball rausprügeln und dazu beitragen, dass das Spiel komplett aus der Hand gegeben wird. Daher war die Einwechselung richtig! Und danach wurde es ja auch ein wenig ruhiger…was aber natürlich nicht nur an Jonas lag. Aber er hatte einen ordentlichen Anteil daran. Nicht jede seiner Aktionen war glücklich, klar, ich habe ihn aber dennoch als stabilisierenden Faktor gesehen.

    Ich verstehe das mit Ben Seghir überhaupt nicht. Grundsätzlich ist unser Kader doch nicht üppig besetzt, dass wir ohne Ende Spieler verleihen könnten. Anstatt uns zu verstärken, geben wir Spieler ab. Seit Monaten schleppen wir eine Verletztenliste mit uns rum. Oft genug sind uns ja die Optionen ausgegangen. Dann noch Hofmann und Terrier gar nicht für die CL nominiert. Wenn ich jetzt von der bevorstehenden Leihe von Terrier und Ben Seghir lese, verstehe ich die Welt nicht mehr. Sorry, aber bei allem Respekt vor Rolfes (der mir allmählich flöten geht, den Respekt meine ich), aber diese Saison wird der Griff ins Klo zu einer chronischen Angelegenheit. Wir bewegen uns irgendwie durch die Gegend, mit wenig Plan, keinen roten Faden und wenig Struktur. Ein „Neuanfang“, von dem in der Sommerpause noch gar nicht die Rede war, sieht anders aus. Da gibt es dann einen Plan und vor allem Struktur. Ein wenig Kommunikation darüber, „wo man denn hin will“, wäre auch ganz nett. Von Alledem ist nichts zu sehen. Vielmehr ersetzt Simon den Irrtum durch Fehler und irrlichtert mit dem Verein ins Nirgendwo.

    Und Ben Seghir? Der hatte doch nie eine richtige Chance bei den paar Einsatzminuten. In Augsburg, als er reinkam, fand ich ihn richtig belebend, was nicht unbedingt heißt, dass er ein Guter ist, aber Spieler verdienen auch eine Chance. Ben Seghir bekam sie nicht.

    Sorry, aber allmählich bin ich echt angepisst. Nicht nur wegen Ben Seghir, sondern weil überhaupt nicht zu erkennen ist, wo man eigentlich hin will.

    Hm, ich weiß nicht. Jonas wird an seinen unglücklichen Aktionen gemessen, nicht aber an seiner - wie ich finde - intelligenten und erfahrenen Spielweise. Es geht ein Raunen durchs Stadion, wenn er über den Ball tritt. Er kann aber ein Spiel lesen, weiß, wie er zu laufen hat, wohin er den Ball spielen muss, auch wenn ihm das manchmal (spektakulär) nicht gelingt.

    Ich halte ihn für unverzichtbar. Vielleicht nicht immer als Startspieler, aber als jemand der strukturieren kann und da ist wenn man ihn braucht.

    Und ich freue mich wegen seiner Person und seinen Qualitäten für ihn, dass er offensichtlich wieder im Team angekommen ist. Und auch heute war er kein Schwachpunkt, auch wenn er zweimal echt unglücklich ausgesehen hat.

    Meine Güte, die Bild-Zeitung weiß wie immer bestens Bescheid.

    Auf einen gesunden und fitten VB in Bestform darf man nicht verzichten!!! Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es mit ihm noch was wird.

    Davon unabhängig finde ich es allerdings unsäglich, dass man ihn offensichtlich bereits abgeschrieben hat, wie sehr im Moment alles um ihn herum zusammenbricht und die Medien auf ihn eindreschen.

    Ich würde mir allerdings wünschen, dass Simon Rolfes sich hierzu mal äußert. Schließlich ist VB jemand, der sich um den Verein verdient gemacht und im Moment einfach nur ordentlich ins Klo gegriffen hat. Ich halte es für angezeigt, ihm den Rücken zu stärken und nicht, aus ihm eine Art gescheiterten Lazarus zu machen. Und Schweigen ist da auch keine Option.

    Wenn ich versuche, mich in die Perspektive der UL hinein zu versetzen, dann kann ich schon einiges nachvollziehen. Punkt! Die UL gehört für mich dazu und ist für mich auch unverzichtbar für die sogenannte Fankultur. Ich will sie nicht missen. Umso bedauerlicher finde ich den schritt von letztem Samstag, die Ränge zu verlassen, was den Burschen bestimmt nicht leicht gefallen ist. Wenn dieser Schritt für die UL also alternativlos gewesen ist, dann finde ich das extrem schade, aus der Brille der UL (!) betrachtet, aber nachvollziehbar.

    Aber: Die UL ist auch nur ein Teil der Fankultur und sollte sich bemühten, sich in das einzuordnen, was uns ALLE verbindet, die Liebe zum Verein und das Supporten der Mannschaft, egal, auf welche Weise.

    Ich erwarte also, dass man auch meine Fankultur akzeptiert und man nicht so tut, als hätte die UL das alleinige Recht auf die Definition, was gut ist für den Verein, die Fans, die Stimmung usw. Ich erwarte, dass man sich als Teil des Ganzen definiert, und sich entsprechend einordnet. Ein Brückenschlag in Richtung der Fans, die sich jenseits der UL befinden, wäre angemessener, als ein Protest, der bestimmt niemandem genutzt, sondern eher geschadet hat. Siehe Artikel im Express über die „zerstrittene“ Fankultur in LEV. Brückenschläge erwarte ich, auf Verständnis der UL setzen, erhoffe ich und eine vernünftige Diskussion zwischen den Fangruppen, darauf setze ich. Jetzt aber wird plötzlich polarisiert…und das ist kacke.

    Leider lese ich am Ende der Mitteilung der UL, dass man (lediglich) all denen dankt, die sich der Aktion angeschlossen haben.

    Ich persönlich danke all denen, die dies nicht getan haben(!), die im Stadion geblieben sind, um unsere Mannschaft zu unterstützen, die das getan haben, dass uns alle paar Tage ins Stadion treibt, seit Jahren schon und immer weiter. Es wäre schön gewesen, wenn sich der Dank der UL eben auch auf alle Anderen erstrecken würde und nicht nur auf die, die sowieso alles Kacke finden und für die der Sicherheitsdienst sowieso ferngesteuert ist und für die die Reaktion der Vereinsbosse sowieso enttäuschend ist. Im übrigen habe ich etwas dagegen, wenn die Polizei und die Ordnungsdienste ganz allgemein als Schwindler dargestellt werden, während die Ultras anderer Vereine als Grundannahme die Guten, die Ehrlichen sind.

    Bevor aber weiter polarisiert wird - und eine solche Entwicklung ist echt gefährlich und mag eintreten - halte ich es für unerlässlich, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und reden, bevor der Express mit seinen Hasstiraden noch Recht behält. Positionen bekommt man nur an einem runden Tisch ausgelotet, und nicht, wenn sich jeder in seine Ecke verkrümelt und schmollt.

    …Das Verwüsten von Toiletten läuft anscheinend unter dem Radar, obwohl es an der Tagesordnung ist und enorme kosten nach sich zieht. Ich halte das - wenn es denn stimmt, was die RP berichtet - für erwähnenswerter als einen FC-Anhänger, der sich freiwillig die Hose runterzieht (wenn es denn stimmt). Aber, ach, irgendwie ist das so etwas wie eine komplexere Version der Täter//Opfer Umkehr.

    Und selbst der FC hat es verdient als Gast wahrgenommen und bedient zu werden


    Wir wollen dort auch als Gäste bedient werden

    Vollkommen richtig!!!

    Aber: Was sagst Du dazu, dass offensichtlich die „Nacktkontrollen“ von zwei FC-Leuten frei erfunden waren? Dass dann daraus das Märchen kollektiver Nacktkontrollen entstand? Da fühle ich mich doch auch im Nachhinein ziemlich verarscht.

    Ich habe selten so eine so dermaßen gequirlte Kinderkacke erlebt. Solidarität - auch in diesem Fall - fände ich dann gut, wenn es tatsächlich in größerem Ausmaß zu entwürdigenden Handlungen gekommen wäre. Wenn aber nur 2 Hansel ihr Jäckchen ausziehen sollten und daraus eine kleine Heldengeschichte basteln, um sich selbst zu profilieren und anderen zu schaden, liegt der Skandal eher darin, dass in Summe etwa 1.200 Leute darauf reingefallen sind.

    Nun, vielleicht wollte aber auch der eine oder andere darauf reinfallen. So eine Story - Massenentkleidungen im Stadion - klingt doch gut.

    Nö aber wie willste es machen, willste komplett das Erbe abschaffen, das heisst NIX (und mit NIX meine ich NIX) darf von deinen Eltern dir gegeben werden .... Für alles bist nur du verantwortlich

    Jop ist Fair, jeder Geborene fängt mit Null an, und nur die, die intelligenter ,größer, stärker, besser sind bekommen im Leben alles... die anderen halt nicht.

    Willkommen in der Steinzeit ! und im Zauberwald!

    Da gebe ich Dir recht! Auch das gehörte früher mal zum Generationenvertrag. Die Eltern rackern und arbeiten, um sich einen Wohlstand zu verschaffen und um sich Werte zuzulegen und geben einen Teil davon als Erbe an die Kinder weiter, die es ja besser haben sollen. Das war noch in den 80ern eine fundamentale gesellschaftliche Norm. Auch das ist heutzutage weniger bis gar nichts mehr wert. Ein „drehen“ an der Schraube Erbschaftssteuer tritt denjenigen in den Hintern, die sich über Jahrzehnte hinweg so verhalten haben, wie es der Staat und Gesellschaft gerne gesehen haben.

    Bausparverträge, günstige Zinsen für Häuslebauer, günstige KFW-Darlehen, das waren für diejenigen, welche die Ärmel hochgekrempelt haben, wichtige Anreize. Jetzt aber müssen gar Diejenigen, die sich damals an der Risterrente beteiligt haben, Einkünfte aus eben dieser versteuern, das muss man sich mal vorstellen.

    Auch das Thema „Reichensteuer“, dieser verballhornende alles verallgemeinernd über den Kamm der bösen Reichen scherende Begriff reicht ja allenfalls dazu aus, wieder einmal populistisch in die Welt hinauszuschreien: „Die bösen Reichen nehmen uns alles weg und sind zu faul zum arbeiten.“ Und schon kocht die Volksseele. Und wenn wir schon mal dabei sind, schmeißen wir die Beamten gleich mit in den Topf…hm und dann noch die Sozialschmarotzer und die Asylbewerber und weiß ich wen noch.

    Was mich ankotzt, ist die Tatsache, dass da nicht ehrlich diskutiert wird. Wenn die Politik sagen würde, oder besser: zugeben würde, dass man schon in den 80ern nicht vorausschauend die Weichen gestellt hat (damals war schon klar, dass wir irgendwann in Richtung der Unbezahlbarkeit unseres Sozialsystems steuern würden; die Beölkerungsstatistiken und -Prognosen liefen damals schon in diese Richtung), und man jetzt einfach Gelder für die Finanzierung von was auch immer benötigt, würde ich mir vieles gefallen lassen. Auch persönliche Einbußen bei meinem Gehalt.

    Aber nein, die Politik selbst ist es, die Vorurteile in Richtung mancher Bevölkerungsgruppen schürt, in populistischer Weise Brände entfacht, polarisierende Diskussionen (s.o.) anzettelt, und dann so tut, als würde sie nur die Brandherde löschen wollen. Das ist Angst vor dem Feind, äh…vor der eigenen Wählerschaft. Unehrlich und scheinheilig bis in die Haarspitzen!

    Wenn z.B. der Generalsekretär der CDU in populistischer Weise quasi die Abschaffung des kommunalen Beamtentums fordert, weiß er nicht nur, wovon er redet, er heizt eben diese Diskussionen weiter an. Und was die sogenannten Reichen anbelangt, dann geht es nicht nur um Freiher, Graf, Baron von Sowieso, sondern auch um Diejenigen, die es geschafft haben, in ehrlicher und harter Arbeit ein Vermögen zu erwirtschaften.

    Also, es ist die unehrliche Art und Weise, wie diskutiert wird, was mich so annervt. Die Politik hat die Aufgabe, populismus einzugrenzen und nicht, mit den plötzlich erworbenen Fähigkeiten im Umgang mit Twitter und TicToc selber zum Populisten zu werden…und ein wenig „Biedermann und die Brandstifter“ zu spielen. Meine Güte, wir werden von Amateuren regiert und diese werden von Amateuren beraten.

    Meines Wissens ist die Idee hinter solchen sozialen Diensten im höheren Alter, dass es einigen tatsächlich Spass bringt/sie erfüllt und einige das in reduzierter Stundenzahl weiter ausüben oder gar Ehrenamtlich.

    Nun ja, auch dazu ist zu sagen, dass alleine schon die Diskussion über „soziale Dienste im höheren Alter“ an Diffamierung grenzt. Auch hierin steckt der Vorwurf, dass sich die „Alten“ gerne auf die faule Haut legen, während andere ackern müssen. Über 20 % der über 55-jährigen betätigen sich bereits im sozialen Bereich, Tafel, Umwelt u.v.m., ohne dass davon groß Notiz genommen wird. Und das ist überaus vorsichtig geschätzt.

    Es ist immer schwierig, wenn ein Politiker aus seiner Blase daher kommt, von nix ne Ahnung hat, sich aber dann als der große Versteher unserer Gesellschaft aufspielt.

    Das ist genauso schwierig nachvollziehen, wie die Entscheidung des Verteidigungsministers, die beiden Staatssekretärposten mit zwei Kriegsdienstverweigerern (Tatsache!!!!) zu besetzen. Kein Wunder, dass die derzeitigen Diskussionen über die Wehrpflicht so dermaßen schlampig geführt werden, wie sie nun mal geführt werden. Da verwechselt man gerne schon mal die in Erwartung stehende Ausgehuniform mit einem Neoprenanzug für die Kampftaucher.

    Hm, das ist ein Aspekt, ja. Ich sehe aber nicht, dass „Politik für Ältere“ gemacht wird, wie du schreibst.Eher sehe ich dass es die Jüngeren mit ihrer Affinität zu Social Media und ihrer Einstellung zu einer „vermeintlich besseren Welt (Klimaschutz, etc.)“ sind, die die Debatten bestimmen. Die für mich unerträgliche Luisa Neubauer bspw. Finden viele (sogar der Älteren) unerhört mutig und toll, obwohl sie Meinungen vertritt, die ich zutiefst ablehne. Die „Älteren“ seien schuld am Zustand der Welt, die Politik sei nur Kapitalorientiert usw. Polarisierung wird von denen betrieben, die jede Form von Polarisierung vorgeben, abzulehnen. Alleine der Ausdruck „alte weiße Männer“ ist zynisch und diskriminierend, aber eine solche Einstellung zu haben, ist halt nicht en vogue. Und was en vogue ist, bestimmen ganz bestimmt nicht die Alten.

    Aber wer sind denn eigentlich die Älteren? Es sind die, die in einer Zeit aufgewachsen sind, als die Arbeitslosenquote bei 10 Prozent lag. Es sind die, denen beigebracht wurde, dass man die Ärmel hochkrempeln müsse, um einen vernünftigen Beruf zu erlernen, mit dem man eine Familie ernähren konnte und ein Eigenheim finanzieren konnte. Das war die Sozialisierung der 70er und 80er Jahre. Alles war auf das Credo ausgerichtet, etwas aus sich zu machen - durch Leistung. Alles (!) beinhaltete das Narrativ, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Davon ist heutzutage nicht mehr die Rede. Und die, die der staatlichen Räson gefolgt sind, sich etwas aufgebaut haben, brav eingezahlt haben, es trotz schwieriger Umstände geschafft haben, einen Job zu finden, ob am Fließband oder im Büro, jeder nach seinen Fähigkeiten, können dafür doch unmöglich mehr als andere zur Kasse gebeten werden. Ich meine nein! Denn darum geht es doch. Renten, die ohnehin oft genug nicht gerade üppig ausfallen, weiter zusätzlich zu besteuern, widerspricht m.E. Nicht nur ethischen, sondern auch sozialen Grundsätzen.

    Aber richtig, solange es weiterhin genügend Einzahler gibt, der Staat für seine Aufgaben also genügend Gelder einnimmt, ist alles ok. Wenn aber Geld reinkommen muss, verschwimmen plötzlich alle ethischen Grundsätze, denen sich ein Staat, der sich der sozialen Marktwirtschaft verschrieben hat.

    Es waren die geburtenstarken Jahrgänge, die erst diesen Staat so richtig ans Laufen gebracht haben, die aber nicht nur etwa profitiert haben, wie oftmals unterstellt wird, sondern die auch erhebliche Opfer gebracht haben! In den 70ern aufgewachsen zu sein, hat viel Spaß gemacht, aber es war oft genug auch mit der Angst und dem Druck verbunden gewesen, überhaupt einen Job zu finden. Dank Bayer war es in LEV geringfügig leichter als anderswo, aber die Verelendung der Republik fing doch bereits mit dem sog. „Strukturwandel“ im Ruhrgebiet an. Nun gut, es gab mal einen Begriff, der nannte sich „Generationenvertrag“. -klar, der muss finanzierbar sein. Aber das geht eben nicht, indem man den üblichen verallgemeinernden Floskeln wie „Na, da müssen jetzt die alten auch mal…“ folgt.

    War das denn gestern für dich ein Messfehler? Das können wir doch mit bloßem Auge gar nicht beurteilen...

    Wenn die Grafik so stimmt, und davon gehe ich aus, dann war es gestern Abseits. Während des Tores hab ich verhalten gejubelt. Als ich dann die erste Wiederholung sah, schwante es mir, dass es vermutlich aberkannt wird.

    Mein Beitrag war eher grundsätzlicher Natur. Aber wenn du schon fragst: selbst anhand der Simulation kann ich das nicht beurteilen. Die gezogene Linie …. Hm…. Ich weiß nicht recht….eindeutig nach Abseits sieht mir das nicht aus. Aber so what, die Entscheidung muss man akzeptieren. Was ich meinte, ist: Der vAR suggeriert gerechte Entscheidungen, Entscheidungen aber, die dann doch wieder ordentlich Interpretationsspielraum haben. Das macht es manchmal noch ungerechter, als man es vor der Einführung des VAR empfunden hat.

    Trotzdem ist es in der Richtigkeit meilenweit den Entscheidungen des Linienrichters überlegen, der in Bruchteilen von Sekunden in realer Geschwindigkeit entscheiden muss. Statistisch gesehen werden diese Messfehler relativ ausgewogen sein, also mal zum Vorteil, mal zum Nachteil einer Mannschaft. Solche geringen "maschinellen Messfehler" sind mir lieber, als fragwürdige Entscheidungen von Menschen beruhend auf den Emotionen.

    Im Grunde hast Du Recht! Es ist aber auch so dass man mit der Einführung des VAR Gerechtigkeit bei Entscheidungen versprochen hat. Und es gibt keine „relative“ Gerechtigkeit. Fängt man beim VAR also an, „auszulegen“ und zu „interpretieren“, dann lasse ich mir das bei der leidigen Handspieldiskussion noch gefallen, nicht aber bei Abseitsentscheidungen - auch wenn ich weiß, dass das nicht so leicht ist, wie es klingt. Aber Messfehler??? Hm…

    Ich bin grundsätzlich Befürworter des VAR (zumindest bei Abseitsentscheidungen), aber ich bin eigentlich immer noch nicht bereit, zu akzeptieren, dass sich „Messfehler“ im Laufe einer Saison ausgleichen. Jeder „Messfehler“ macht Schiedsrichterentscheidungen eigentlich noch ungerechter, als früher bei den „Tatsachenenscheidungen“ des Schiedsrichters, weil es sie ja eigentlich - laut DFB - nicht geben dürfte.

    Deutschland wird sich bei derzeitiger Entwicklung vom Wohlstand verabschieden müssen und das sollten auch die Rentner mittragen.

    …das tun doch die Rentner und Pensionäre bereits. Haben jahrelang eingezahlt in das Rentensystem und bekommen je nach eingezahlten Beträgen so und soviel Prozent ihres letzten Einkommens…immer aber nur einen Bruchteil. Während alles um sie herum teurer und immer weniger bezahlbar wird. Das ist keine ethische Frage, sondern eine Frage der Gerechtigkeit. Aber die klischee- und stammtischparolenbasierte Politik der Bundesregierung, vor allem aber der jüngeren Leute (z.B. JU) geht von einer Formel aus, die im Grunde besagt: „Die tun doch nichts, tragen nichts zur Gesellschaft bei und belasten unsere Systeme.“