Glasner, Marsch, Wolf, Bo Svensson – hier gibts einige User, die unsere Fußball GmbH mit ihren Überlegungen an die Wand fahren würden, wenn sie denn verantwortlich wären. Keiner der genannten Trainer würde hier für mehrheitlich begeisternden und erfolgreichen (Qualifikation Champions-League) Fußball sorgen. Dieser Wahnsinnskader braucht endlich einen Trainer, der den Ansprüchen an den Kader durch seine eigene Qualifikation auch gerecht wird. Die besten deutschen Trainer, die den Unterschied ausmachen (Klopp, Tuchel, Nagelsmann), kommen aktuell, aufgrund unserer verblassten "Strahlkraft" nicht mehr zu uns, dafür wurde durch den von der Bayer AG auferlegten Sparkurs nach dem Champions-League-Finale 2002 gesorgt.
Trotzdem sind die Ziele der Fußball GmbH klar formuliert und sehr ambitioniert, nämlich regelmäßige Qualifikation für die Champions-League, was der Kader auch hergibt. Wer etwas anderes behauptet, hat schlicht und ergreifend keine Ahnung.
Ab der kommenden Saison braucht es deshalb einen Trainer, der die Bundesliga kennt, der Erfahrungen auf höchstem nationalen und internationalen Niveau gesammelt hat und dabei nicht unerfolgreich gewesen ist.
Die Cheftrainer, die vielleicht noch unserer Kragenweite entsprechen, mit entsprechendem Engagement vielleicht auch überzeugt werden könnten und noch am ehesten einen der ersten vier Plätze in der Bundesliga mit dem jetzigen Kader garantieren würden, heißen Rangnick, Hasenhüttl und Favre. Das ist die Kategorie, die uns in den nächsten zwei bis drei Jahren auf ein höheres Level bringen und dort stabilisieren würde.
Glasner und Marsch wären wieder Experimente unter dem Motto „kann funktionieren, muss aber nicht“. Wir sollten uns mal aber langsam wieder für die Champions-League qualifizieren, um zur absoluten Bundesligaspitze nicht allzu viel an Boden zu verlieren.
Den hier genannten Trainern Wolf oder Bo Svensson traue ich eine nachhaltige und erfolgreiche Arbeit über eine komplette Saison mit so einem hochveranlagten Kader nicht mal im Ansatz zu.
Mit den jüngsten Einschätzungen von Dorian Audersch und Sebastian Bergmann in der Rheinischen Post, dass es, angesichts der Ambitionen von Bayer, im Vergleich zu Hannes Wolf, durchaus Trainer mit mehr Reputation und Erfahrung gibt, um die entsprechenden Ziele erreichen zu können, liegen die beiden nicht ganz so verkehrt.