Beiträge von Mikar68

    Das wir dadurch einen Wettbewerbsvorteil haben, scheint in gewisser Weise nur Dir und einigen verblendeten Hohlbirnen, die lieber irgendeine Fortuna oder ein Rot-Weiß wie uns in der Liga sehen würden, so vorkommen. Der Schein trügt schon lange, weil dieser Wettbewerbsvorteil mit 25,2 Mio zwar klar geregelt ist, aber schon lange nicht mehr ausreicht um eine Fußballmannschaft in der heutigen Zeit ganz weit vorne spielen zu lassen.

    Selbstverständlich haben wir gegenüber anderen Mannschaften durch die Bayer AG einen Vorteil, die Bundesliga besteht ja nicht nur aus 4 oder 5 Vereinen, das habe ich aber nur am Rande erwähnt. Wir unterhalten zurzeit, trotz deiner erwähnten, mittlerweile bescheidenen 25 Mio. Euro, den drittteuersten Kader der Liga. Das entscheidende ist doch, dass Aufwand und Ertrag bei uns in keinem Verhältnis stehen – wie auch, bei Trainern wie Herrlich oder Bosz. Und das würde sich mit Trainern wie Wolf oder Kohfeldt auch nicht ändern. Seoane kann ich nicht beurteilen. Mit dem Kader der letzten 2 Jahre, der nicht überteuert oder überschätzt war und ist, sondern absolut Champions-League tauglich war und ist, würden wir unter Trainern wie Tuchel, Nagelsmann oder Klopp anders dastehen. Das ist die Krux. Rangnick oder Favre müssten jetzt eigentlich die Kandidaten sein, denn die sind schließlich noch auf dem Markt und würden das Risiko, mit so einem individuell gut besetzten Kader nicht die kolportierten Ziele zu erreichen, zumindest in Grenzen halten.

    Was erlauben? Wir haben den drittteuersten und mindestens den zweitbesten Kader in der gefühlt allerbesten Liga der Welt. Also wer es nicht schafft mit diesem Team in die CL zu kommen, der sollte seinen Trainer und Führerschein abgeben. :LEV14


    In dieser Bundesliga dürfen externe Investoren nicht mehr als 49 Prozent der Anteile des jeweiligen Vereins übernehmen. Ausnahme sind u. a. wir, als hundertprozentige Tochter der Bayer AG. Damit befinden wir uns schon mal gegenüber vielen anderen Vereinen, Konkurrenten im wirtschaftlichen Vorteil und damit gewissermaßen auch in einer Bringschuld.

    Ob es dir oder anderen passt oder nicht, die Bundesliga ist eine von den sportlich und wirtschaftlich stärksten Ligen der Welt. Ob es dir oder anderen passt oder nicht, wir unterhalten zurzeit den drittteuersten Kader in dieser Liga und das ist sicher kein Zufall. Die Ambitionen gehen in die derzeit wirtschaftlich attraktivste Fußball-Liga der Welt, die Champions-League. Die Fußball GmbH investiert mit Unterstützung der Bayer AG Jahr für Jahr sehr viel Geld, um dieses Ziel möglichst regelmäßig zu erreichen. Das macht die Bayer AG nicht zum Spaß, das kannst du mir glauben. Einzige Problematik ist seit vielen Jahren unsere dilettantische Trainerfindungskommission, die es nicht schafft, einen dem Kader adäquaten Trainer zur Seite zu stellen.

    Weil? Was weißt du über Kohfeldts Arbeitsweise? ...

    Aber wenigstens bist du nicht allein.

    Genau, her mit den Herrlichs, Kohfeldts und Wolfs. Der Schönwetterkader gehört ausgemistet und endlich ein paar Drecksäcke und Wadenbeißer infiltriert. Dann wird die Sache laufen. Dann haben wir endlich den Fußball, den ich hier schon immer sehen wollte.
    Hier wird in Kategorien gedacht, Mamma mia! Kommt Kohfeldt, dann war es das auf Sicht mit Champions-League. Aber natürlich lag es dann auch nicht an Kohfeldt, sondern am Kader. :LEV14 :LEV14 :LEV14 :LEV14 :LEV14

    Sollte Völler den Kohfeldt, von dem er ja vor einiger Zeit mal ganz angetan war, nur mit einem µ in seine Überlegungen einbeziehen, ist ihm und der Fußball GmbH nicht mehr zu helfen.
    Florian Kohfeldt wäre nach Herrlich der nächste Tiefpunkt in seiner Trainerverpflichtungshistorie. Gott bewahre!!!

    So unterschiedlich können Wahrnehmungen und Ansichten sein, User Hartmut.
    Ich glaube, ganz im Gegenteil zu dir, dass Wolf vor allem im taktischen Bereich seine Stärken hat. Im Spitzenbereich der Nachwuchsmannschaften des BVB, wo es eben nicht so sehr auf das Vermitteln von Siegeswillen, Feuer und klaren Ansagen ankommt, weil die noch lernen wollen und müssen, hat er es mit mehreren Meisterschaften bewiesen. Ich halte auch deshalb – natürlich nicht nur – Wolf für einen fachlich herausragenden Trainer.

    Aber im Seniorenbereich, noch dazu bei einem Kader, wie dem unsrigen, musst du den Akteuren das Fußballspielen nicht mehr beibringen. Um hier maximalen Schub aus der Mannschaft zu holen, musst du den Kader für deine Spielidee und für die gemeinsame Sache überzeugen und darüber hinaus auch begeistern können. Du musst in der Lage sein, was auch viel mit natürlicher Autorität zu tun hat, diese begnadete Fußballmannschaft, mit weit über 20 verschiedenen Charakteren und verschiedenen Nationalitäten, während des Pflichtspiels zu einer verschworenen Einheit zu formen. Diese Fähigkeit fehlt ihm. Und die Mannschaft muss auch das Gefühl haben, dass der Trainer jederzeit alles, auch während des Spiels, im Griff hat. Also was ich bisher an der Seitenlinie von ihm gesehen habe, ist, dass er in dieser Beziehung nichts im Griff hat. Damit will ich nicht behaupten, dass er ein Spiel nicht lesen kann oder er nicht wüsste, wenn das Spiel der Mannschaft mal hakt, was zu tun wäre – ganz im Gegenteil. Er scheint aber während des Spiels, keinen Zugriff auf die Mannschaft zu haben. Die Mimik und Gestik bei Situationen, in denen er eingreifen und der Mannschaft helfen will, deutet eher auf Hilflosigkeit hin.
    Hannes Wolf ist selbstbewusst, keine Frage, aber ihm fehlt eindeutig das Selbstbewusstsein, um dem absoluten Spitzenbereich des Profifußballs, seinen Stempel aufdrücken zu können. Er ist zu brav, er ist zu nett. Du musst auch mal, wie Calli immer sagt, ein Drecksack sein können. Die Mischung macht letztlich den Unterschied, siehe Nagelsmann, dem er fachlich in nichts nachsteht. Ein Cheftrainer auf diesem absoluten Spitzenniveau im Seniorenbereich zu sein, das entspricht einfach nicht seinem Naturell und deshalb hielten sich seine Erfolge in diesem Bereich auch in Grenzen.

    Sein Auftritt im Sportschau-Club war sehr eloquent. Er ist ein sachlicher, intelligenter und natürlich absolut sympathischer Zeitgenosse. Daraus zu schließen, dass die Kommunikationsfähigkeiten auch innerhalb des drittteuersten Kaders in einer der Topligen Europas herausragend sein müssen, wie du es formuliert hast, halte ich für sehr gewagt.

    Wolf ist doch ein grundsolider Trainer mit einer Menge Potenzial. Wenn man hier langfristig etwas aufbauen will, dann wäre er sicherlich eine gute Wahl. Natürlich bin ich auch aufgeschlossen gegenüber anderen Kandidaten. Wichtig ist mir nur, dass man keine abgehalfterte Schlaftablette wie Favre oder Funkel aus dem verdienten Vorruhestand rekrutiert.

    Favre in einem Atemzug mit Funkel zu nennen und gleichzeitig Favre als Schlaftablette zu titulieren, das zeugt wahrlich von der Fähigkeit, Dinge beurteilen zu können. :LEV16

    Wenn ich mir die jüngsten Beiträge zu diesem Thema hier durchlese, dann komme ich mir vor wie im Kindergarten, mit ziemlich naiven Usern und jeder Menge Eierschalen hinter den Ohren – was aber nicht böse gemeint sein soll.
    Wenn man im Fernsehen verfolgt, wie Hannes Wolf versucht, das Spiel seiner Mannschaft zu coachen, dann weiß man, dass der Cheftrainerposten für ihn auf diesem Niveau im Seniorenbereich des Profifußballs mindestens eine Nummer zu groß ist. So viel Schüchternheit, so viel Hilflosigkeit an der Seitenlinie habe ich bei einem Cheftrainer eigentlich noch nie erlebt. Vergleicht doch mal Nagelsmann und Wolf. Nagelsmann hat nachweislich Spieler besser gemacht. Nagelsmann hat auf jeder, wirklich auf jeder seiner Trainerstationen unter den gegebenen Voraussetzungen den maximalen Erfolg gehabt. Schaut euch an, wie er seine Mannschaft während des Spiels an der Seitenlinie coacht und auch pusht. Und was man so hört und liest, gehen die von ihm trainierten Spieler für ihn auch noch durchs Feuer, weil er beliebt ist. Das hat mit Charisma, hat mit natürlicher Ausstrahlung und Autorität zu tun, den Dingen, die man nicht erlernen kann, die man hat oder nicht – neben all der fachlichen Expertise.
    Wolf hat bisher bei keinem einzigen seiner Spieler durch Training und Wettbewerb den Marktwert entscheidend erhöht, Wolf hat bisher keinen einzigen Verein auf ein höheres Level gehoben. Die Chancen, sich im Seniorenbereich des Spitzenfußballs einen Namen zu machen, hatte Wolf durchaus, siehe Stuttgart, HSV und Genk. Und das allerbeste ist, Wolf ist fast 10 Jahre älter als Nagelsmann.
    In Hinblick auf dem kommenden Sommer, wenn Völler aus dem operativen Geschäft ausscheidet und ein unerfahrenes Sportmanagement zurückbleibt, dann brauchen wir nicht noch einen unerfahrenen Trainer, der bisher im Spitzenbereich noch nichts, aber auch gar nichts gerissen hat. Wie ich schon des Öfteren geschrieben habe, Völler hat bei der kommenden Trainerwahl eine riesige Verantwortung, der er hoffentlich gerecht wird. In Hinblick auf dem kommenden Sommer und darüber hinaus, dürften es eigentlich nur Favre oder Rangnick werden, weil wir uns keine Experimente mehr erlauben und keinen weiteren Boden nach ganz oben verlieren dürfen.

    Es gibt sie hier also doch noch!! Typen die sich nicht von einem süßen Lächeln und drei Siegen (davon zuhause gegen den Letzten und Vorletzten) blenden lassen!!!

    Danke :bayerapplaus

    Wir brauchen eine Maschine!

    Wolf wäre in der Tat ideal für die U19.


    User Neuville1904, absolute Übereinstimmung! Dein Beitrag hat mich richtig gefreut – auch der Blick über den Tellerrand hinaus in Bezug auf die Einbindung von Hannes Wolf in unseren Nachwuchsbereich, und hier plädiere ich auch, in absoluter Übereinstimmung mit User NakreGO, für Hannes Wolf als Trainer unserer U19.

    Bravo!!! :bayerapplaus :bayerapplaus :bayerapplaus

    Seoane ist sicherlich ein guter Trainer, und ein Klub wie wir (oder Gladbach, oder Wolfsburg, oder die Eintracht) ist sicherlich für ihn der nächste logische Schritt. Er hat es in Bern auch geschafft, die Mannschaft trotz schmerzhafter Abgänge weiter in der Erfolgsspur zu halten. Guillaume Hoarau (141 Tore in 94 Pflichtspielen) ist letzten Sommer in den Vorruhestand zum Fc Sion gewechselt (das ist der Verein eines exzentrischen Milliardärs der gerne Altstars für 1-2 Spielzeiten verpflichtet bevor sie aufhören), Dennis Zakaria wechselte zu BMG, Kevin Mbabu (den ich gerne bei uns gesehen hätte) nach WOB. Trotzdem konnte Seoane YB ohne namhafte Neuzugänge an der Spitze halten. Wie schon Jemand weiter oben schrieb, sollten wir am besten Spycher als Völler Nachfolger mit verpflichten. Die Eintracht scheint auch bereits Interesse an Spycher verkündet zu haben. Der möchte aber bis Sommer 2022 seinen Vertrag in Bern erfüllen.

    Bei uns ist aber aktuell wieder Baustelle/Umbruch. Ob wir überhaupt international spielen ist noch unklar. Einige Leistungsträger werden uns verlassen. Geeigneter Ersatz wird teuer. Zudem fehlt es an Führungsspielern und die wachsen auch nicht auf Bäumen. Meiner Meinung nach ist die Mannschaft auch nicht richtig durchmischt. Talent alleine reicht nicht, wir brauchen auch mal ein paar Drecksäue die den Gegner beim Konter in der Nachspielzeit umwemsen und sich ne Karte holen, anstatt zuzugucken wie wir uns noch den Ausgleich/Niederlage einfangen.

    Wenn hier ernsthaft über Terciz nachgedacht wird, können wir auch Wolf direkt behalten.

    Wie es laufen würde, wenn Seoane zu uns käme, kann ich auch schlecht einschätzen. Die Bundesliga ist ein ganz anderes Kaliber und hier hat er zudem null Erfahrung. Allerdings in Hinblick auf Völlers Abgang im nächsten Jahr fände ich die Kombination Seoane/Spycher, zumindest vom Papier her, interessant. Eine Garantie für kurzfristigen Erfolg wäre so eine Verpflichtung aber nicht. Um aber zu Leipzig und Dortmund, vor allem in wirtschaftlicher und kommerzieller Hinsicht, nicht weiter an Boden zu verlieren, brauchen wir auch den kurzfristigen Erfolg – und hier fallen mir eben nur Favre und Rangnick ein.

    Dafür das Du in jedem zweiten Post proklamierst, das wir den drittbesten und teuersten Kader haben, und damit die Messlatte an jeden Trainer hochlegst, sind das jetzt ganz andere Töne. Jeder Trainer sagt das er lernt, und aus den Niederlagen oder Entlassungen, seine Lehren zieht. Aber wirklich aus ihrer Haut kann kaum einer.
    Wir sind von unseren Ansprüchen von Dortmund zu uns sicher nicht weit entfernt. Nicht weiter wie Nizza von Paris. Das würde ihm spätestens nächste Saison, von Usern wie Dir, um die Ohren fliegen.

    Tut mir leid, User osito2409, dann hast du meinen Beitrag nicht richtig verstanden.
    Und wenn ein Favre kommen würde, die Qualität des Kaders erhalten bliebe, er es aber nicht unter die ersten Vier schaffen würde, dann würde ich garantiert nicht gegen Favre austeilen oder permanent lamentieren. Vielmehr würde ich mich bei den Diskussionen im Hintergrund halten, weil ich mich dann ganz einfach geirrt hätte. Die Unterstellung von dir, dass ich grundsätzlich gegen jeden Trainer austeilen würde, wenn der Erfolg, gemessen an der Kaderqualität, ausbleiben würde, ist nicht okay. Bei Herrlich vor allem, aber auch bei Bosz konnte man eigentlich schon vor der Verpflichtung zumindest erahnen, dass die Reise nicht zu dem Ziel führen wird, welches angestrebt wurde. Bei Favre z. B. würde ich aber, im Gegensatz zu Herrlich oder Bosz, ganz stark davon ausgehen, dass die Reise zumindest in den ersten beiden Spielzeiten zum angestrebten Ziel führen würde.

    Also Entweder verstehe ich es nicht, oder andere bilden sich ein, Favre wäre etwas komplett besseres zu Bosz. Nehmen wir deren Stationen. Für mich ist da kaum ein Unterschied zu erkennen, bei Gladbach, Nizza und Dortmund zu Ajax, Dortmund und Leverkusen. Oder habe ich da ein Real oder PSG übersehen? Wo kann da ein Bosz dem Favre nicht das Wasser reichen? Ich verstehe es nicht! Für mich ist auch nicht begreifbar, wie ein Favre dieses Jahr die Dortmunder so aus der CL, mit diesem Kader wohlgemerkt, schieben konnte?!


    Ich bin mir sicher, dass unter einem Favre die Champions-League auch in dieser Saison drin gewesen wäre – vielleicht nicht so souverän, wie in den beiden Spielzeiten davor. Des Weiteren wird Favre auch seine Lehren aus dem Engagement beim BVB gezogen haben. Jede Trainerstation – und wenn der Trainer noch so erfahren ist – bringt einen guten Trainer weiter. Außerdem schrieb ich von Ligen und nicht von Vereinen. Bosz hat in der Bundesliga, gemessen an den Möglichkeiten, die er zur Verfügung hatte, im Grunde versagt. Ajax spielt in der holländischen Liga, in der das Leistungsgefälle doch sehr groß ist und mit der Bundesliga, oder auch mit der französischen Liga nicht zu vergleichen ist. Favre hat kurz- und auch mittelfristig, entsprechend den Möglichkeiten, die der Kader hergab, immer abgeliefert. Dass er über einen längeren Zeitraum offensichtlich Probleme hat, das sportliche Level zu halten, ist kein Geheimnis. Aber darum geht es ja nicht. Wir sollten erst mal zusehen, dass wir die nächsten ein, zwei Jahre ein sportlich höheres Level (Champions-League Qualifikation) erreichen und uns auf diesem Niveau stabilisieren. Der Kader, Stand jetzt, gibt Favre dazu die Möglichkeit. Und ein Dreijahresvertrag – nichts Ungewöhnliches – mit Favre wäre ein überschaubares Risiko, zumal er bei uns ein viel ruhigeres und unaufgeregteres Umfeld vorfinden würde. Und den Druck, Deutscher Meister werden zu müssen und den Bayern Paroli zu bieten, so wie in Dortmund, den hat er bei uns nicht. Er muss lediglich unter die ersten Vier kommen, alles andere wäre Kür.
    Und er würde es, bliebe der Kader so stark. Da lege ich mich fest.


    Wie man nur so blind an einen Trainer glauben kann?! Das hat ja fast schon Mikarsche Ausmaße mit Hasenhüttl. Er war 2 1/2 Jahre in Dortmund mit einem Superpokal-Titel, was immer das sein soll, und wackelte eigentlich permanent. Er stand öfters vor dem Ende, um sich dann wieder etwas zu fangen. Hat er außer in seiner Heimat, woanders irgendetwas gerissen?

    Geschätzter User osito2409, ein Vergleich Bosz/Favre verbietet sich eigentlich. Für mich ist es z. B. bis heute nicht zu begreifen, wie man mit dem Kader der letzten Saison nicht die Champions-League erreichen konnte. Das schafft wirklich nicht jeder, Bosz hat es geschafft.
    Unabhängig von irgendwelchen Sympathie- oder Antipathie Bekundungen kann Bosz, in der Summe der bisherigen Stationen beider Trainer unter Berücksichtigung der Ligen, in denen trainiert wurde, Favre nicht das Wasser reichen. Punkt.


    Im Gegensatz zu den Kandidaten die Völler uns unterjubeln will, würde ich Terzic mit Kusshand nehmen.

    Wenn Edin Terzic mal zwei oder drei komplette Spielzeiten einen ambitionierten Verein in der höchsten Spielklasse trainiert hat und dabei auch Erfolg hatte, dann könnte man über ihn nachdenken. Er war doch in Dortmund Co-Trainer unter Hannes Wolf, der seinerzeit Cheftrainer war, und die haben gemeinsam einige Jugendmeisterschaften gewonnen. Also bevor wir Edin Terzic verpflichten, dann könnten wir auch gleich in Zukunft auf Hannes Wolf, seinem ehemaligen Chef, setzen. :LEV16

    Bei der jetzigen Konstellation, Vertragssituationen der Trainer, Trainerkarussell usw., kann es für uns eigentlich nur zwei Kandidaten geben – immer vorausgesetzt, dass man in Zukunft wieder Champions-League spielen will – um die man sich bemühen sollte. Das wären Favre, oder mit Blick auf das Gesamtprojekt und der Konstellation ab dem kommenden Sommer Rangnick. Bei diesen Kandidaten wäre zumindest die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass wir kurz- und mittelfristig unsere Ziele erreichen würden. All die anderen Namen wie Glasner, Seoane oder auch Terzic wären ein reines Glücksspiel. Und ob der Spielstil eines Oliver Glasner zu unserem individuell hochveranlagten Kader passt, das sei mal dahingestellt.

    Es geht um nicht weniger, als die Basis zu legen, für eine erfolgreiche Zukunft der Fußball GmbH nach der Ära Völler. Und deshalb trägt Rudi Völler eine ganz besondere Verantwortung bei der Suche und Verpflichtung des neuen Cheftrainers, übrigens auch in Hinblick auf das zukünftige und derzeit unerfahrene, mit wenig Know-how ausgestattete Sportmanagement der Fußball GmbH. Gerade mit Blick auf zukünftige Transfers oder andere wichtige sportliche Entscheidungen, wäre in der kommenden Konstellation Erfahrung ein nicht unwichtiger Faktor.
    Ich bin gespannt, ob Völler dieser Aufgabe gewachsen ist und somit dieser Verantwortung gerecht werden kann.

    Wenn Bayer zu den Plätzen zwei und drei der Bundesliga nicht weiter an Boden verlieren will, dann müsste sich die Geschichte mit den Experimenten auf der Position des Cheftrainers jetzt endgültig erledigt haben. Die Fußball GmbH braucht einen gestandenen, charismatischen Cheftrainer, der Erfahrungen im nationalen und internationalen Spitzenfußball gesammelt hat und dabei erfolgreich und nachhaltig agierte, wobei ich damit nicht Titel und Pokale meinte. Laut den vielen Experten hier, bekommen wir so einen Trainer sowieso nicht, der auch noch Titel und Pokale sein Eigen nennen kann.

    Fakt ist, dass aus den individuellen Möglichkeiten, die der Kader die letzten zwei Spielzeiten hergab, viel zu wenig gemacht wurde. Diese vorhandenen PS möglichst effizient auf die Straße zu bringen, dazu muss der neue Cheftrainer in der Lage sein, um in der nächsten Saison wieder einen der ersten vier Plätze in der Bundesliga einnehmen zu können.

    Und an dieser Aufgabe wird sich Rudi Völler, der ab dem Sommer nächsten Jahres zumindest aus dem operativen Geschäft der Fußball GmbH ausscheidet, messen lassen müssen.
    Es geht um nicht weniger, als die Basis zu legen, für eine erfolgreiche Zukunft der Fußball GmbH nach der Ära Völler. Und deshalb trägt Rudi Völler eine ganz besondere Verantwortung bei der Suche und Verpflichtung des neuen Cheftrainers, übrigens auch in Hinblick auf das zukünftige und derzeit unerfahrene, mit wenig Know-how ausgestattete Sportmanagement der Fußball GmbH, 100-prozentiges Tochterunternehmen des mächtigen Bayer-Konzerns.
    Ich bin gespannt, ob er dieser Aufgabe gewachsen ist und somit dieser Verantwortung gerecht werden kann.

    Das, sehr geehrter selbst ernannter Fachmann, ist falsch. Glasner stand kurz vor der Beurlaubung, weil er sich öffentlich über die Transferpolitik seines Vereins beklagt hatte. Der erfolgreiche Fußball seiner Mannschaft hat ihn vorm Rausschmiss bewahrt. Dass er zu diesen Erfolgen selbstverständlich nichts beigetragen hat, ist klar.

    Ich werde mittlerweile von einigen hier als Experte oder Fachmann tituliert – ob das auch ehrlich gemeint ist? :LEV18

    Ich selber habe mich in keinem einzigen meiner Beiträge zum Fachmann ernannt. Unabhängig davon bezog ich mich nicht auf die Transferdiskussionen, sondern auf die erste Saison von Wolfsburg unter Glasner, bei der er zum Jahreswechsel aufgrund der sportlichen Zwischenbilanz durchaus zur Diskussion stand. Aber schön, dass du recherchiert hast.
    Ändert natürlich nichts an meiner Meinung zu Glasner in Bezug zu einem Engagement bei uns.

    :bayerapplaus

    1904% Zustimmung.

    Zumal richtig super Trainer auch ein zu relativierender Begriff ist, siehe Klopp derzeit bei Liverpool oder auch Mourinho zuletzt bei Tottenham.

    Entscheidender sehe ich die Homogenität der Mannschaft. Wenn da ne gute Mischung existiert und das super harmoniert ist doch fast der Trainer egal behaupte ich mal.

    Mamma mia, das sind ja Theorien und Ansichten. Da fehlen einem fast die Worte.
    Außerdem scheint es hier sehr beliebt zu sein, sich kleiner zu machen, als man ist. Fakten werden hier gänzlich ignoriert. Die Bundesliga ist eine von den sportlich und wirtschaftlich stärksten Ligen der Welt. In dieser Bundesliga dürfen externe Investoren nicht mehr als 49 Prozent der Anteile des jeweiligen Vereins übernehmen. Ausnahme sind u. a. wir, als hundertprozentige Tochter der Bayer AG. Damit befinden wir uns schon mal gegenüber vielen anderen Vereinen, Konkurrenten im wirtschaftlichen Vorteil.
    Man muss nicht komplizierter denken, als es in Wahrheit ist. Erfolg ist im Profifußball eine Kombination aus sportlichem Know-how und wirtschaftlicher Stärke. Wir unterhalten zurzeit den drittteuersten Kader der Bundesliga und das ist kein Zufall. Die Ambitionen gehen in die derzeit wirtschaftlich attraktivste Fußball-Liga der Welt, die Champions-League. Die Fußball GmbH investiert mit Unterstützung der Bayer AG Jahr für Jahr für dieses Ziel sehr viel Geld. Einzige Problematik ist seit vielen Jahren unsere dilettantische Trainerfindungskommission, die es nicht schafft, einen dem Kader adäquaten Trainer zur Seite zu stellen. Hier fehlt einfach die Courage, nicht das Geld, mit absoluter Überzeugung nach langer Zeit mal wieder einen Trainer von höchstem Format für uns zu gewinnen. Und so wird man auch in Zukunft viel Geld verbrennen. Den zweitstärksten Kader der Bundesliga in der vergangenen Saison (noch mit Volland und Havertz) und den stärksten Kader seit vielen Jahren bei uns, von Bosz trainieren zu lassen, beweist das Dilemma der Fußball GmbH seit vielen Jahren.

    Wobei, geschätzter User Walter Posner04, wenn es unbedingt ein Experiment sein muss, dann wäre der Versuch mit Seoane auch meiner Meinung nach, im Gegensatz zu Glasner oder Marsch z. B., das interessanteste und spannendste Projekt. Da bin ich ganz bei dir.

    Wenn ich Seoane mit Favre vergleiche, so würde Favre zwar mehr Sicherheit aber auch weniger Chancen bedeuten. Bei Favre wüssten wir, was wir haben. Einen taktisch akribischen Trainer, der der aktuellen Mannschaft Struktur geben würde und pragmatischen Fußball spielen lässt. Das würde auch für eine gewisse Zeit für eine gute Punktausbeute führen.

    Und wenn es nur zwei oder drei Jahre sind, wäre doch super so. Ich bin eben der Meinung, dass wir keinen Trainer brauchen, bei dem es funktionieren könnte, sondern bei dem es nächste und übernächste Saison funktionieren wird, damit wir nicht noch mehr an Boden gegenüber den ersten zwei, drei Plätzen verlieren. Experimente hatten wir doch jetzt genug, oder nicht?

    Gerade nochmal geguckt:
    Hasenhüttl ist aktuell 15. in England. Und Southampton hat durchaus schon erfolgreicher gespielt in den letzten Jahren.
    Hasenhüttl hat im europäischen Fußball noch keinen Titel geholt.
    Hasenhüttl war Trainer bei RBL in der einzigen Saison, in der sie nicht in die CL eingezogen sind, seit sie BL spielen.

    Wenn ich es mir so überlege... der würde doch gut zu uns passen.

    Wow der ist so gut, dass er zu uns gar nicht kommen würde. Wahnsinn das muss ja ein mega Trainer sein. Vor Hasenhüttl zu uns kommt würde eher ein Tuchel auf knien flehen zu uns kommen zu dürfen.
    Klar so einen können wir uns nicht leisten, das ist vollkommen utopisch. Nein das geht nicht.

    Ihr beide seid mir schon so Experten. :LEV18