Beiträge von Mikar68

    Von der Wand bis zur Tapete gedacht... sicherlich, man setzt ein Zeichen (wobei bei den Flitzpeople die sich Mannschaft schimpft, würde das nicht mal ein Stirnrunzeln provozieren) aber dann ? Steht man da nackig und versucht krampfhaft nach einer Lösung wo dann Korkut oder Herrlich bei rum springt (die uns richtig teuere Zeit gekostet haben)... das Problem ist auf der einen Seite Spieler, die sich das Recht rausnehmen das Gehalt einzustreichen und dann unprofessionell (weil sie sind ja noch so jung) Parties in Coronazeiten zu feiern und ähnliche Böcke zu schiessen... das sind keine Leute die frisch aus der Lehre sind und ein paar Kröte im Monat verdienen, sondern allesamt sind das Millionäre... und da muss es auch eine Gegenleistung für geben... und auf der anderen Seite Völler und Rolfes die auch mal ihren Job machen könnten (nicht nur den Grußaugust bzw. Shoppingqueen spielen) und bei ihren Angestellten die richtigen Worte finden...

    aber hey... seh schon, das gibt gleich 11 und mehr Krankschreibungen und AUB mit BurnOut...

    Genau, das ist es, die fehlende Einstellung beim kickenden Personal. :LEV14 :LEV14 :LEV14

    Problem ist in der Tat, dass die sportlichen Entscheidungsträger offensichtlich nicht in der Lage sind, Situationen richtig einschätzen zu können. Nach den Pleiten gegen Bayern und Frankfurt prognostizierte Völler für die kommenden Spiele die passende Antwort auf dem Platz und auf die Frage einer sich vielleicht einschleichenden Krise, wie es sie in der Vergangenheit so oft gab, ließ er sich nicht ein, weil die Mannschaft viel zu stabil wäre. In das gleiche Horn blies Rolfes nach den Aussagen von Völler auch noch, so als ob er seinem Chef unbedingt noch seine große Loyalität ihm gegenüber beweisen müsste. Das hat sich übrigens bis heute nicht geändert. Rolfes, ein Sportdirektor in Ausbildung (bei wem eigentlich - Völler?) mit null Charisma.
    Mich wundert es nicht, dass man, mit Ausnahme von Heynckes, in der Trainerfrage eigentlich immer daneben lag. Also selbst wenn sich Bosz nicht mehr halten lassen sollte, weil die Mannschaft immer weiter an Boden verliert und dabei auch noch grausamen Fußball spielt, bleiben für mich Zweifel am Sachverstand der beiden, bezüglich der Neubesetzung des Cheftrainerpostens.
    Damit ich nicht missverstanden werde: Völler war und ist ein Glücksfall für unsere Fußball GmbH, weil er nach dem Ende von Calmund das so wichtige Gesicht von Bayer 04 war und ist. Aber er hätte nie und nimmer einen Teil des sportlich operativen Geschäfts übernehmen dürfen. Das Schlimme ist, dass er denkt, dass er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und ihm keiner das Wasser reichen kann.

    Schließe ich also mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe ab, was übrigens nicht nur für Völler gilt:
    „Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.“

    Klasse, wie immer :bayerapplaus – auch wenn es leider – eigentlich schade – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, ausgehend vom Inhalt mancher Darbietungen und Offenbarungen hier, nicht jeder mitbekommen wird. :LEV18

    Wenn man wirklich die selbstgesteckten Ziele mittelfristig erreichen und aus der sogenannten Komfortzone heraus will, einen ähnlichen und gleichzeitig längst fälligen Cut machen will, wie einst mit Beginn der Saison 1996/97, dann kommen zum jetzigen Stand eigentlich nur zwei Lösungen in Betracht, die den Erfolg dann aber auch garantieren (an die unbelehrbaren User hier, ich schreibe nicht von Titeln). Entweder man holt zur neuen Saison Rangnick oder man setzt auf ein Ende von Klopp in Liverpool und holt diesen Trainer an Land. Beide Lösungen wären, wie einst bei Daum, visionär, erfolgsversprechend und garantiert nicht billig und diese Lösungen würden mit Sicherheit viel Überzeugungskraft kosten. Jedenfalls sollten sich die Herren langsam mal im Klaren darüber sein, wohin die Reise mit der Fußball GmbH gehen soll. Mit Trainern von der Kategorie, wie sie nach Heynckes kamen, wird man auch in Zukunft keinen nachhaltigen Erfolg erreichen können.

    Nur ein kurzer Gedanke: Ein Spiel auf Kunstrasen ist hinsichtlich der Spielgeschwindigkeit nochmal eine spezielle Herausforderung, da insbesondere mentale Frische und Positionsspiel über Spiel- und Ballkontrolle entscheiden. Ein Spiel in der Halle setzt bekanntlich ähnlich eigene Maßstäbe. Insofern war die erste Hälfte gegen YB weniger ein Abbild der vergangenen Spiele als vielmehr eine eigene Dimension. Es schien weniger unsere eigenen Grenzen aufzuzeigen, sondern wir bekamen auf noch einmal etwas deutlicherer Art und Weise unseren aktuellen (Entwicklungs)Stand offenbart. Unachtsamkeiten, un- oder fehlbesetzte Räume sowie mangelnde Bindung zwischen den Mannschaftsteilen wurden auf dem Untergrund gestern gnadenlos bestraft und konnten auch in der Defensivbewegung nicht durch individuelle Qualität ausgeglichen werden. In Hälfte eins war dies kein rein taktisches Problem im Sinne der Grundordnung selbst, sondern die Besetzung der Positionen und die strategische Umsetzung waren ausschlaggebend. Ein uns bekanntes Bild, was immer wieder schmerzlich zutage führt. Dennoch kam es zur Umstellung der Formation, nur waren wir in Hälfte zwei diesbzgl. nicht wirklich passabler in den genannten Bereichen und auch ein (ballbesitzorientiertes Positions)Spiel kam nicht wirklich zu stande, allerdings kam uns das 3-4-3, was zwischenzeitlich auch hybrid gespielt wurde, in diesem Moment mehr entgegen und wir waren in der Defensive stabiler und der Defensivbewegung im Gesamten balancierter durch kompakteres Verschieben über die Mannschaftsteile hinweg. Spielerisch wie im taktischen Verhalten sind unsere erfolgreichen Wochen leider mit unseren aktuellen Darbietungen grunsätzlich durchaus vergleichbar, nur hatten wir zu dieser Zeit in jedem Mannschaftsteil mit AD, JB und LA jeweils einen Spieler, der seinen Mannschaftsteil zu führen schien...

    Sehr guter Beitrag mit Wahrheiten, die eigentlich klar auf der Hand liegen und nicht wegzudiskutieren sind. Ich hoffe, dass unsere Geschäftsführung die sportliche Entwicklung der letzten zwei Jahre unter Bosz zumindest schonungslos analysiert und bestenfalls sogar die notwendigen Konsequenzen zum Wohle des Vereins zieht, dabei auch mit dem analytischen Blick in die Zukunft, inklusive Fahrplan, samt gesundem Selbstbewusstsein bezüglich der Umsetzung möglicher Antworten auf die Fragen und Analysen in dieser Zeit.

    Schade für uns und Demirbay, aber wenn sich die Möglichkeit ergibt, im Sommer eine für alle Seiten vernünftige Lösung zu finden, sollte man diese wahrnehmen. :LEV16

    … dann müsste man schon ziemlich bekloppt sein – die besten Spieler ziehen zu lassen und die verantwortliche Person für die schlechte Performance der gesamten Mannschaft, weiter ihr Unwesen treiben zu lassen. Soweit wird es doch hoffentlich nicht kommen. :levz1

    Will man die selbst gesteckten, ambitionierten Ziele kurz- bis mittelfristig erreichen – und das muss man mit diesem Kader – wird man in der Trainerfrage reagieren müssen, es bleibt der Geschäftsführung gar nichts anderes übrig. Ich bin mir, nicht zuletzt wegen Carro, ziemlich sicher, dass spätestens nach dieser Saison Schluss ist, es sei denn, Bosz schafft noch in beeindruckender Manier die Qualifikation zur Champions-League – allein mir fehlt der Glaube.

    Schon merkwürdig wie der empfohlene Heiland Hasenhüttl aus Mikars Argumentation verschwunden ist.

    Wie kommst du darauf? :LEV9

    Die Expertise war ja nicht so prickelnd.

    Ich halte es immer so, wenn ich keine Ahnung habe, halte ich mich aus der Diskussion raus.

    Ich finde es einfach billig jeden Diskussionsfall als guten Anlass zu nehmen um Bosz zu attackieren.

    … immer diese Bosz-Jünger hier. :LEV14

    Mikar, seh es endlich ein Demirbay ist die grösste Flachzange die je unter dem Bayerkreuz spielen durfte. Wie viele Chancen soll er den noch bekommen, dass er endlich seinen Status „Granate“ unter Beweis stellt..??!!

    Das sich Demirbay in seiner ihm zugewiesenen Rolle innerhalb der Mannschaft nicht wohlfühlt, sieht man in fast jedem Spiel von ihm. Ich weiß, ist nicht einfach, ich versuch‘s trotzdem nochmal. Unter Daum, Ze Roberto Weltklasse, nach Entlassung von Daum unter Interimslösung Koch / Völler, Ze Roberto Weltklasse, nach dieser Interimslösung unter neuem Trainer Vogts, Ze Roberto Kreisklasse, nach Entlassung von Vogts unter neuem Trainer Toppmöller, Ze Roberto wieder Weltklasse. So, wer es jetzt immer noch nicht kapiert hat – na ja okay, dann ist das halt so. :LEV16 :levz1

    Na ja, also wenn es denn mal soweit ist, dass der Trainer externe Unterstützung braucht, damit die Spieler ihr Leistungsvermögen konstant abrufen, dann wird es für den Trainer Zeit zu gehen.
    Die Leute, die hier Demirbay anzählen wollen, entschuldige User Stammtisch Trainer, sind weit entfernt vom Fußballsachverstand. Demirbay ist eine Granate, wenn ein Trainer es versteht, ihn ins Spiel einzubinden. Demirbay ist vor Corona zu durchaus üblichen Marktpreisen verpflichtet worden und wäre jeden einzelnen Cent wert, hätten wir einen guten Trainer. Wir haben so viel individuelle Klasse im Kader. Es ist eigentlich eine Schande, was bisher daraus gemacht wurde.

    8 Uhr morgens und immer noch komplett zugedröhnt... Das wird böse enden!

    Wenn man sich mal deine Beiträge der letzten Jahre bezüglich von Kaderstärke und Traineranalyse bei unserer Fußball GmbH so durchliest, die im Grunde nur geprägt waren von Fehleinschätzungen, warum sollte es dann in diesem Falle, also meinen Zustand betreffend, anders sein. So sicher ich mir war und bin, dass Bosz nicht gut genug für die Ansprüche von Bayer 04 ist, so sicher bin ich mir, dass du auch in deiner Analyse meines Zustandes betreffend, wieder mal – keine Überraschung – danebenliegst. :levz1

    Junge, schon um 5 Uhr morgens high zu sein, das ist auf Dauer einfach nicht gesund!

    :LEV18

    Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Kein Zweifel, es war der zweitstärkste Kader, stärker als der von Dortmund, stärker als der von Leipzig. Was dann aber in der Summe daraus gemacht worden ist, das ist dann allerdings schon erstaunlich. Und Bosz ist immer noch Trainer hier.  :LEV14  :LEV14  :LEV14
    Eigentlich unglaublich!

    Bosz hat sowohl ohne Brandt es letzte Saison hibekommen.
    Jetzt hat er es ohne Havertz und Volland hinbekommen.
    Dazu massiv viele Verletzte. Woanders wird Klopp in Schutz genommen das ihm seine Achse fehlt.
    Was soll Bosz dazu eigentlich sagen?

    Bosz hat es, ohne massiv viele Verletzte, letzte Saison nicht hinbekommen, wir haben die Champions-League verpasst, so einfach ist das – wohlgemerkt mit dem zweitstärksten Kader der Liga. Und wenn jetzt bis Mai nicht kontinuierlich gepunktet wird, schafft er es auch diese Saison nicht. Dortmund hat früh erkannt, dass diesem Trainer die Qualität für höhere Ansprüche fehlt und die richtigen Konsequenzen gezogen.

    Deine Meinung respektiere ich, alles okay.
    Ich behaupte aber das Gegenteil, mit einem Tuchel würde mit genau diesem Kader ein deutlich besserer und stabilerer Fußball gespielt werden. Das steht so fest wie das Amen in der Kirche. Es geht bei uns in erster Linie nicht um Titel, sondern um die Qualifikation zur Champions-League. Für dieses Ziel ist der Kader ausgerichtet, im Gegensatz zu Vereinen wie Frankfurt oder Gladbach. Wenn ich so einen hochveranlagten Kader verpflichte, dann muss ich auf der Trainerposition auch gleichziehen. Also wer in diesem Fall A sagt, muss auch B sagen können. Alles andere ergibt keinen Sinn.

    Als Spieler würde ich unter einem ruhigen Trainer sicher bessere Leistungen bringen als unter einem emotionalen Nervtöter. Es muss ja nicht gerade das Tuchel Extrem sein, aber Emotionalität sollte ansonsten bitte eines der letzten Auswahlkriterien sein.

    Da hast du absolut recht. Die Mischung macht‘s.

    Ich sehe die Parallele nicht besonders, die Mannschaft hat zu keinem Zeitpunkt sehr souverän gespielt, wenn auch die zweite Halbzeit deutlich schwächer war. Es war eher deutlich, dass jeweils nach erzieltem Tor die Spannung deutlich abnahm, schon nach dem 1:0 wäre Mainz fast postwendend der Ausgleich geglückt. Das ist eher eine Parallele zum Essenspiel und auch zum Beginn der zweiten Halbzeit gegen Stuttgart.

    Na ja, es war ein Bundeligaspiel gegen Mainz (17. Tabellenplatz) und wir standen unter Zugzwang. Wir führten 5 Minuten vor Schluss mit 2:0, verdient oder unverdient lassen mir mal dahingestellt, und spielten am Ende 2:2 unentschieden. Also das hat für mich schon ein Geschmäckle.

    Wenn das wirklich so gewesen sein sollte, würde das meiner Meinung auch viel mehr über die Spieler als über den Trainer aussagen

    Na ja, die Spieler wollen für sich den maximalen Erfolg. Du kannst mir eines glauben, die Spieler, die in Leverkusen einen Vertrag unterschrieben haben, wollen Champions-League spielen, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen, neben materiellen Zugewinnen natürlich. Den Trainer erleben die Spieler jeden Tag im Training. Sie sind am ehesten in der Lage, einschätzen zu können, ob der maximale Erfolg mit diesen Trainingsmethoden, Aufstellung oder Taktik zu erreichen ist. Wenn die Mannschaft Zweifel hat, wird sie irgendwann reagieren. Das ist ein schleichender Prozess, der irgendwann mal mit solchen Spielen, wie z. B. das von Dortmund gegen Schake, endet. Ein Prozess, wie er normaler nicht sein könnte und schon tausendmal vorgekommen ist.

    Eines steht zumindest fest, die jüngsten Auftritte unserer Mannschaft unter Bosz, sollten den Verantwortlichen der Fußball GmbH zu denken geben. Die Probleme scheinen tiefgründiger zu sein, als nur die Tagesform betreffend.

    Ich bleibe dabei, der Gürtel sitzt intern im Verein einfach zu locker... Da kann Bosz mahnen, fordern und poltern wie er will. Ich vermute die Spieler haben es bei uns einfach zu wohl.

    Das sehe ich anders. Bosz ist schlicht und ergreifend nicht in der Lage, dieser hochtalentierten Mannschaft ein oder mehrere stabile Systeme zu vermitteln. Und das ist jetzt keine Behauptung meinerseits, sondern das hat er die letzten zwei Jahre bewiesen. Begeistern und motivieren für die gemeinsame Sache kann er aufgrund seiner Persönlichkeit ohnehin nicht. Am Kader der letzten zwei Jahre lag es jedenfalls nicht, dass die Mannschaft in schöner Regelmäßigkeit gute und schlechte Phasen hatte. Und unter Bosz wird sich das auch nicht ändern.
    Der letzte Trainer, der der Mannschaft konstant Stabilität verlieh, war Jupp Heynckes. Das war ein Griff ins obere Trainerregal. Dass die Mannschaft unter Heynckes mit einem schwächeren Kader als den der letzten zwei Jahre so konstant und stabil auf hohem Niveau agieren konnte, war sicher kein Zufall. Natürlich muss die Konstellation und die Chemie zwischen Trainer und Verein passen. Einfach mal so ins oberste Trainerregal greifen, unter dem Motto, das wird schon werden, das würde natürlich nicht funktionieren. Aber es sollte den Machern auch klar sein, dass mit einem qualitativ hochveranlagten Kader, trainiert von einem Durchschnittstrainer, eben auch nur Durchschnitt herauskommt – zu wenig für die selbstgesteckten ambitionierten Ziele der Fußball GmbH.

    Es ist alles eine Frage der Ansicht. Für mich persönlich zählt nur die Bundesliga und die Qualifikation zur Champions-League, das ist Pflichtprogramm. Pokal oder Weiterkommen in der Champions-League ist für mich nur Kür – wir sind nicht der FC Bayern München. Die Wahrheit liegt in der Bundesliga und nirgendwo anders.

    Hasenhüttl ist übrigens nur noch 13.ter in der PL.

    Was hat der Kader vom FC Southampton vergleichbares mit dem von Bayer 04 zu bieten? Was hat die Premiere League mit der Bundesliga zu tun? War der FC Southampton in dieser Saison Kandidat für die Champions-League Qualifikation in der Premiere-League? Hier werden immer Äpfel mit Birnen verglichen.