• Leverkusen bezwingt Oldenburg

    Bayer Leverkusen bleibt souverän vorne, der VfL Oldenburg verliert nach der zweiten Niederlage in Folge die Nähe zu den Playoff-Plätzen: Am Mittwochabend schlug der Spitzenreiter der Handball-Bundesliga das von Platz fünf auf sechs abgestürzte Oldenburg mit 24:21 (14:12). In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie waren Leverkusens Torfrau Clara Woltering mit 22 gehaltenen Bällen und Aufbauspielerin Heike Ahlgrimm mit einer überragenden Leistung und acht Toren die Garanten für den Sieg der Gastgeberinnen. Der VfL hatte in Torhüterin Tatiana Surkova seine beste Spielerin.

    Der noch im Hinspiel siegreiche VfL musste auf Haege Fagerhus verzichten, die wegen eines Bandscheibenvorfalls vermutlich noch längere Zeit ausfällt. Dafür begann Ines Gümmer auf der rechten Bahn. Die Gastgeberinnen kamen besser ins Spiel. Ahlgrimm, Denisa Glankovicova und Laura Steinbach per Siebenmeter ließen den Tabellenführer nach drei Minuten auf 3:0 davon ziehen. In dieser Phase bereits hielt Woltering drei schwere VfL-Würfe. Doch Oldenburg schlug zurück. Linksaußen Anna Badenhop traf zum 1:3 (6.), Glankovicovas 4:1 (7.) konterten Natalja Parchina und wieder Badenhop noch in derselben Minute zum 3:4 aus VfL-Sicht. Von nun ließ sich der Challenge-Cup-Sieger nicht mehr abschütteln. Dies war auch ein Verdienst Surkovas, die allein im ersten Durchgang fünf freie Bälle Leverkusens hielt.

    Ein Strafwurf von Sabrina Neuendorf (15.) ließ den VfL zum 7:7 ausgleichen, Parchina besorgte das 8:8 (18.), nach einem weiteren Neuendorf-Siebenmeter hieß es 9:9 (19.). In Führung gingen die Gäste aber nicht mehr. Leverkusens Trainerin Renate Wolf nahm nach dem 9:9 eine Auszeit (21.), diese zeigte Wirkung. Bayer ließ danach vor dem eigenen Tor minutenlang nichts mehr zu. Oldenburg schwächte sich zudem selbst: VfL-Trainer Leszek Krowicki erhielt in der 20. Minute eine Zeitstrafe wegen Meckerns, die zweiminütige Hinausstellung gegen Angie Geschke resultierte aus einem Wechselfehler (23.). Die Überzahlsituation nutzte das Team von Renate Wolf clever aus, um nach einem Hattrick von Heike Ahlgrimm auf 13:9 davonzuziehen.

    In der zweiten Halbzeit blieb die Partie eng. Beide Abwehrreihen wurden nun richtig stark, nach der Pause fielen noch weniger Tore als davor. Näher als auf zwei Tore kamen die Gäste nach dem 13:14 durch Kathrin Scholl (32.) zunächst nicht heran (15:13/33., 16:14/36., 20:18/48.). Mitte des zweiten Spielabschnitts versuchte Krowicki die Kreise der Spielmacherin durch eine 5:1 Abwehr mit Angie Geschke als vorgezogene Deckungsspielerin einzuengen und der Plan ging zunächst auf. Doch der VfL kämpfte, stand vor einer starken Torfrau Surkova konzentriert in der Deckung und machte die Partie doch noch spannend: Angie Geschke erzielte mit ihrem vierten Tor das 20:21 (54.).

    Vier Minuten vor Schluss (Stand 22:20) nahm Krowicki seine Auszeit, Renate Wolf hatte ihre bereits genommen. Denisa Glankovicova tankte sich auf der rechten Außenbahn durch und traf zum 22:20. Oldenburg lief die Zeit davon und die Niedersächsinnen schlossen teilweise überhastet ihre Angriffe ab, so dass Clara Woltering leichtes Spiel hatte und die Bälle reihenweise entschärfte. Mit einem Doppelpack erhöhte Fillgert zum 24:20, die Partie war entschieden. Der Schlusspunkt einer Partie mit schwachen Angriffsreihen, starken Torhüterinnen und sich steigernden Deckungsreihen war den Gästen vorbehalten, Wiebke Kethorn traf vom Kreis zum 24:21 Endstand.

    "Wir haben Glück gehabt. Woltering hat uns den Sieg gerettet", sagte Bayer-Trainerin Renate Wolf, die aber auch Surkova im VfL-Tor für ihre Leistung lobte. Insgesamt entwickelten die Gäste zu wenig Gefahr aus der zweiten Reihe und produzierten mehr Fehler und Ballverluste als der Gegner. Krowicki sprach von einer guten kämpferischen Leistung ("Erste Sahne, wir haben alles gegeben"), haderte aber neben einigen Schiedsrichter-Entscheidungen mit der Gefährlichkeit aus der zweiten Reihe. "Wir hatten heute die Möglichkeit, eine Niederlage zu vermeiden. Es hat nicht geklappt. Aber im Vergleich mit unserem Spiel Sonntag gegen den Thüringer HC haben wir uns sehr gesteigert."

    hbvf.de

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

  • Glanzloser Spitzenreiter

    Von Frank Graf, 05.02.09, 17:26h

    Bayers Handball-Frauen setzen sich mit 24:21 gegen den VfL Oldenburg durch. Das Team von Renate Wolf empfängt im Europapokal den mazedonische Meister Kometal Skopje.

    Leverkusen Von einer Handball-Gala waren sie zwar weit entfernt, doch am Ende zählte nur das Ergebnis. Bayer 04 Leverkusen bezwang vor 700 Zuschauern den VfL Oldenburg mit 24:21 (14:12) und führt damit weiterhin die Tabelle der Frauenhandball-Bundesliga an. „Das war heute ein Spiel der beiden Torhüterinnen, aber ein Sonderlob auch an Heike Ahlgrimm, die eine tolle Partie abgeliefert hat. Das ist das zweite Mal, dass wir ein Spiel mit wenigen Toren gewonnen haben - ein Zeichen, dass unsere Abwehr gut stand. Aber mit der Angriffsleistung bin ich überhaupt nicht einverstanden“, resümierte Bayer-Trainerin Renate Wolf.

    Dank der Paraden von Clara Woltering gelang den Bayer-Elfen ein Start nach Maß. Die Keeperin entschärfte gleich mehrfach die Würfe der Norddeutschen, und Laura Steinbach erzielte von der Siebenmeterlinie früh das 3:0 (4.). Danach vermochte sich aber auch Tatiana Surkova im Oldenburger Gehäuse zu steigern. Mehrfach scheiterten die Leverkusenerinnen frei vor dem Oldenburger Tor. Da zwei weitere Strafwürfe nicht den Weg ins Tor fanden, konnten die Niedersächsinnen nach einer Viertelstunde zum 7:7 ausgleichen. Dann nutzte Bayer eine Überzahlsituation clever aus und zog durch einen Hattrick von Heike Ahlgrimm auf 13:9 davon.

    Mitte des zweiten Spielabschnitts versuchte Gäste-Trainer Krowicki, die Kreise der Spielmacherin Heike Ahlgrimm durch eine 5:1-Abwehr mit Angie Geschke als vorgezogene Deckungsspielerin einzuengen, und zunächst sah es auch so aus, als könne dieses Unterfangen aufgehen. Bis auf ein Tor kam Oldenburg sechs Minuten vor dem Ende beim 21:20 heran. Dann setzte sich Denisa Glankovicova auf der rechten Außenbahn durch und traf zum 22:20.

    Den Niedersächsinnen lief die Zeit davon, und sie schlossen ihre Angriffe teilweise überhastet ab, so dass Clara Woltering leichtes Spiel hatte und reihenweise Bälle parierte. Mit einem Doppelpack erhöhte Fillgert zum 24:20 womit die Partie entschieden war. „Wir haben am Ende Glück gehabt, das können wir uns auf unserem weiteren Weg nicht immer erlauben. Am Wochenende steht die Europapokalpartie gegen Skopje an, und da zählt dann am Ende jedes Tor“, erklärte Wolf.

    Am Sonntag (16 Uhr) wird der mazedonische Meister Kometal Skopje, der aus der Champions-League ausgeschieden ist, in der Dopatka-Halle gastieren. Dann wollen die Leverkusenerinnen erstmals die „magische“ Zahl von 2000 Zuschauern erreichen und sich ein gutes Polster für das Rückspiel erarbeiten, das eine Woche später in Skopje ausgetragen wird.

    Bayer 04: Woltering, Knipprath - Byl, Fillgert (5 / 3), Weigelt (1), Müller (2), Loerper (2 / 1), Bönighausen, Glankovicova (6), Schückler, Ahlgrimm (7), Steinbach (1 / 1), Meier.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1233584026960


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  • Skopje kommt als "Riesen-Granate"

    VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 06.02.2009

    (RP) Natürlich waren die vielen Fehler bei den jüngsten Siegen in Göppingen und gegen Oldenburg (24:21 am Mittwoch/wir berichteten) gestern Thema bei der Übungseinheit von Bayers Handballerinnen. Doch zu viel Raum wollte Coach Renate Wolf dieser Nachlese trotz allen Ärgers über die gezeigten Mängel doch nicht widmen. Zumal beispielsweise eine Laura Steinbach – ohne Zweifel die größte Enttäuschung in den vergangenen beiden Partien – derzeit wohl eher des Zuspruchs als der Kritik bedarf. Ihr gelangen lediglich drei Trefferin zwei Partien. "Es bringt nichts, darauf herum zu reiten. Ich bin sicher, dass sie schon bald wieder wichtige Tore für uns werfen wird", sagt die Trainerin. Nötig werden die Leverkusenerinnen das wohl bereits am Sonntag (16 Uhr) haben, wenn im Europapokal Kometal Skopje in die Dopatka-Halle kommt, der Tabellendritte der Champions League-Vorrunde..

    Die Eigenarten dieses Kontrahenten von einigem Format, der in der europäischen Königsklasse immerhin eine Mannschaft wie Vorjahressieger Zvenigorod in der Gruppe auf den vierten Rang verdrängte, standen denn auch im Mittelpunkt des gestrigen Trainings. Wolf wertete mehrere Videos von Spielen des mazedonischen Serienmeisters aus, um ihrem Team einen Eindruck von den Qualitäten des Gegners zu vermitteln, der in Top-Besetzung anreist und den sie selbst als "Riesen-Granate" bezeichnet.

    Warnen wird die Trainerin die Ihren neben Topschützin Jelena Popovic (27 Treffer in der Champions-League-Gruppenphase) vor allem vor dem wurfgewaltigen Rückraum mit den beiden Brasilianerinnen Ana Carolina Amorim und Eduarda Idalina Amorim (26 Tore), Dragija Kresoja (24) sowie Julija Portjanko (23). "Wir müssen konsequent und aggressiv decken, Stand halten und die Gegenstöße effektiver gestalten", fordert Wolf. Dazu sei eine bessere Nutzung der Möglichkeiten in der Offensive wichtig. "Denn in diesem Spiel zählt nicht nur der Sieg. Jetzt kommt es auf jedes einzelne Tor an", betont sie.

    Unterstützung erhoffen sich die Leverkusenerinnen für diese schwere Aufgabe von ihren Fans. Einen neue Bestmarke von 2000 Zuschauern ist anvisiert. Zum Spiel gegen Skopje kosten darum alle Karten unabhängig von ihrer Kategorie nur fünf Euro.

    RP ONLINE

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  • Die Elfen gewinnen gegen Kometal Skopje 31:21

    Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
    (Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)

    Wenn jemand zu Dir sagt: Die Zeit heilt alle Wunden. Hau ihm in die Fresse und sag: Warte, ist gleich wieder gut.

  • das war eine Topleistung unserer Mädels (einfach nur geil) und ne tolle Steigerung gegenüber dem Mittwochspiel :bayerapplaus :bayerapplaus :LEV2 :LEV2

    und meine Laune hat sich gegenüber gestern extrem verbessert ... daaaaaaaaanke ihr Elfen :levz1 :LEV19


    nur das Liedgut in der Halle ist ein bisschen einfaltslos (Kölle Alaaf .... ) :LEV16

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  • Elfen-Gala im Europapokal - 31:21 Erfolg über Skopje

    Die Elfen haben sich für das Rückspiel am kommenden Sonntag in Skopje eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Dank einer konzentrierten Arbeit über die komplette Spielzeit siegte die Mannschaft von Renate Wolf am Ende mit 31:21 (16:13). Anna Loerper (10/3) und Laura Steinbach (7) trafen am häufigsten für die Elfen. Skopje hatte in Linksaußen Dragana Pecevska (7) seine beste Torschützin.

    Eine hochklassige Anfangsphase sahen die Zuschauer in der Wilhelm-Dopatka-Halle. Beide Mannschaften zeigten keine Schwächen im Angriff und fanden zielstrebig den Weg zum gegnerischen Tor. Erst als Julija Portjanko einen Strafwurf über das Tor warf, konnten sich die Elfen sich etwas absetzen. Laura Steinbach traf nach elf Minuten aus dem Rückraum zum 7:4, doch Skopje kämpfte sich schnell wieder heran.

    Nach einer Viertelstunde erzielte Bajramoska mit einem Doppelpack den Ausgleich zum 7:7, weil neben Clara Woltering auch Ana Krizanac im Tor der Mazedonier in Form gekommen war und sich auf die Rückraumwürfe der Elfen eingestellt hatte. Neue Lösungsstrategien waren gefragt und das Team von Renate Wolf fand diese schnell.

    Anstatt aus der Distanz zu werfen versuchte die Mannschaft nun auch über die Flügel und den Kreis zum Erfolg zu kommen. Mit Erfolg und bei einer ersten Überzahl konnte sich das Team sogar bis auf 14:11 (26.) wieder absetzen. Mit diesem erarbeiteten Vorsprung wurden dann auch beim Stand von 16:13 die Seiten gewechselt.

    Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Elfen einen herausragenden Start. Vor allem in der Defensive war man dem mazedonischen Serienmeister stets einen Schritt voraus. Als Laura Steinbach zum 20:14 (38.) getroffen hatte, musste Skopje bereits früh seine Auszeit beantragen. Mit einer offensiven Deckung gegen Laura Steinbach versuchten man nun den Elfenangriff zu stören, doch die Elfen fanden immer die richtige Antwort. Anna Loerper tankte sich durch die Deckung von Skopje und erzielte das 24:17 (45.).

    Die Mazedonierinnen konnten bis zu diesem Zeitpunkt lediglich durch die starke Flügelzange Popovic und Pecevka, sowie einen Gegenstoß von Kresoja zum Torerfolg kommen. Die Spielmacherin konnte sich dann auch einmal durch die Abwehr durchbrechen und zum 26:18 (49.) treffen. Als Loerper jedoch prompt zur erneuten neun Tore Führung traf, räumte Ana Krizanac den Kasten und Veselinka Trenoska kam ins Gehäuse.

    An der Dominanz der Elfen änderte jedoch auch diese Maßnahme nichts. Drei Minuten vor dem Ende konnte Anne Müller einen schnell vorgetragenen Angriff erfolgreich zur ersten zweistelligen Führung (30:20) beenden. Skopje kapitulierte, Selbst die zuvor so nervenstarke Pecevska scheiterte nun immer wieder an Clara Woltering. Am Ende stand ein 31:21 Erfolg für die Bayer Handballdamen zu Buche.

    Renate Wolf (Trainerin Leverkusen): Das war ein richtig geiles Spiel von meiner Mannschaft. Ich bin froh, dass sie sich so vollkommen an unsere taktische Marschroute gehalten hat. Wir konnten den wurfgewaltigen Rückraum über weite Strecken aus dem Spiel nehmen. Wir wollten hinten jedes mögliche Gegentor vermeiden und vorne unsere Chancen suchen. Ein hervorragendes Spiel haben heute Anna Loerper und Laura Steinbach abgeliefert, aber ein Sonderlob hat auch Anne Müller verdient, die hinten unauffällig gute Arbeit verrichtet hat. Ich warne aber davor das Rückspiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Ding ist noch nicht gelaufen.

    TSV BAYER 04 LEVERKUSEN – RK GJORCE PETROV (MKD) 31:21 (16:13)

    Leverkusen: Woltering, Knipprath
    Byl, Fillgert 6/2, Weigelt, Kocevska, Müller 4, Loerper 10/3, Bönighausen, Glankovicova 5, Schückler, Ahlgrimm, Steinbach 7, Meier, Glathe

    Skopje: Krizanac, Trenoska
    Portjanko1, Pecevska 7/2, Bajramoska 3, Ilkova 2, A. Amorim 1, Kresoja 2, E. Gjorgijevska 2, Mladenosvska, Popovic 3, E. Amorim

    Autor: Christian Stein
    elfen.punkt-a.de

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  • Immer einen Schritt voraus

    Von Frank Graf, 08.02.09, 20:57h

    Bayer gewinnt das Achtelfinal-Hinspiel des Handball-Europacups gegen Petrov Skopje mit 31:21. Gegen den mazedonischen Meister besticht die Mannschaft von Renate Wolf vor allem durch ihre taktische Disziplin.

    Leverkusen Nach rund zehn Minuten in der zweiten Hälfte erhob sich Tomas, ein Mazedonier mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach, von seinem Sitzplatz in der Dopatka-Halle. „Da gehe ich jetzt lieber was essen“, meinte er und warf noch einmal kopfschüttelnd einen letzten Blick aufs Parkett. Er war gekommen, um die Handballerinnen von Kometal Petrov Skopje zu unterstützen, dem Meister seines Heimatlandes. Doch früh hatte er die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis aufgegeben. Letztendlich verloren die Mazedonierinnen das Hinspiel im Achtelfinale des Europa-Cups bei Bayer 04 Leverkusen deutlich mit 21:31 (16:19). Damit haben sich die Bayer-Elfen für das Rückspiel am kommenden Sonntag in Skopje eine gute Ausgangsposition erarbeitet.

    Dank einer konzentrierten Arbeit über die komplette Spielzeit siegte die Mannschaft von Trainerin Renate Wolf auch in dieser Höhe verdient. „Das war ein richtig geiles Spiel von meiner Mannschaft. Ich bin froh, dass sie sich so vollkommen an unsere taktische Marschroute gehalten hat. Wir konnten den wurfgewaltigen Rückraum der Gäste über weite Strecken aus dem Spiel nehmen. Wir wollten hinten jedes Gegentor vermeiden und vorne unsere Chancen suchen. Das hat dann auch gut geklappt“, so Wolf.

    Eine hochklassige Anfangsphase sahen die 1500 Zuschauer in der Wilhelm-Dopatka-Halle. Beide Mannschaften zeigten keine Schwächen im Angriff und fanden zielstrebig den Weg zum gegnerischen Tor. Nach einer Viertelstunde erzielte Bajramoska mit einem Doppelpack den Ausgleich zum 7:7, weil neben Clara Woltering auch Ana Krizanac im Tor der Mazedonier in Form gekommen war und sich auf die Rückraumwürfe der Elfen eingestellt hatte. Neue Lösungsstrategien waren gefragt, und das Team von Renate Wolf fand diese schnell. Anstatt aus der Distanz zu werfen, versuchte Bayer nun auch über die Flügel und den Kreis zum Erfolg zu kommen. Mit Erfolg. Bei einer ersten Überzahl konnte sich das Team sogar bis auf 14:11 (26.) wieder absetzen. Mit diesem erarbeiteten Vorsprung wurden dann auch beim Stand von 16:13 die Seiten gewechselt.

    Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Leverkusenerinnen einen glänzenden Start. Vor allem in der Defensive war man dem mazedonischen Serienmeister stets einen Schritt voraus. Als Laura Steinbach zum 20:14 (38.) getroffen hatte, war die Partie entschieden. Fortan ging es nur noch um die Höhe des Ergebnisses. Anna Loeper als beste Torschützin (10 / 3) ragte ebenso heraus, wie auch Laura Steinbach, die siebenmal traf und sich auf dem Weg zur Bestform befindet. „Ein hervorragendes Spiel haben heute Anna Loerper und Laura Steinbach abgeliefert, aber ein Sonderlob hat auch Anne Müller verdient, die hinten unauffällig gute Arbeit verrichtet hat. Ich warne aber davor, das Rückspiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Ding ist noch nicht gelaufen“, resümierte Trainerin Wolf.

    Bayer 04: Woltering, Knipprath - Byl, Fillgert (6 / 2), Müller (4), Loerper (10 / 3), Glankovicova (5), Schückler, Ahlgrimm, Steinbach (7).

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1233584034192


    Entzückende Sorgenkinder

    VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 09.02.2009

    (RP) Anna Loerper und Laura Steinbach kehren ausgerechnet im Europapokal gegen Skopje zu ihrer sonstigen Form zurück. Leverkusens Trainerin Renate Wolf findet das Spiel genial.

    Geschenke gab es nur vor dem Anpfiff. Bei der offiziellen Begrüßung überreichten die Leverkusener Handballerinnen ihren Kontrahentinnen Tüten mit einer Tasse als Präsent. Weniger freigebig zeigte sich das Team von Trainerin Renate Wolf im Europapokalspiel selbst. Mit dem 31:21 (16:13)-Sieg schuf es sich eine glänzende Ausgangssituation für das zweite Treffen am Sonntag. "Ein absolut geniales Spiel", schwärmte der Bayer-Coach. Wie die rund 1500 Zuschauer in der Dopatka-Halle – darunter auch Teammanagerin und Geburtstagskind Tessa Wienstroer (jetzt 32 Jahre alt) – hatte sie sichtlich ihre Freude am Auftreten ihrer Mannschaft, das wenig an die Schwächephase der vergangenen Wochen erinnerte.

    Zwei Schlüsselspielerinnen fanden pünktlich zum Kräftemessen mit dem Champions League-Sieger von 2002 wieder in die Spur und setzten dicke Ausrufezeichen. Anna Loerper meldete sich besonders eindrucksvoll zurück. Drei verwandelten Strafwürfen ließ "Lumpi" sieben Feldtore folgen und erzwang diese Tore ein ums andere Mal. Zum verzückten Jubel gar riss sie das Publikum mit, als sie sich am eigenen Kreis den Ball schnappte und sich ungeachtet aller Gegenspielerinnen bis vor das Tor von Skopje durchtankte, wo sie zum 23:16 traf.

    Zweitbeste Schützin hinter Loerper war mit Laura Steinbach das zweite Sorgenkind. Auch von mehreren Glanzparaden der Torfrau des mazedonischen Serienmeisters ließ sie sich nicht aus dem Konzept bringen und steuerte sieben Treffer zum in dieser Höhe kaum für möglich gehaltenen Sieg bei. "Ich bin wirklich froh, dass die beiden wieder da sind", sagte Wolf. Dazu kam eine erneut überragende Partie von Torfrau Clara Woltering. Sie hielt in der starken ersten Hälfte so manchen Ball und drehte – im Gleichklang mit den Teamkolleginnen – nach der Pause erst richtig auf.

    Und vielleicht haben die glanzlosen Siege in Göppingen und gegen Oldenburg auch indirekte Beihilfe geleistet. Sie waren Motivation für die "Werkselfen" und sorgten eventuell auch dafür, dass Skopje Bayer auf die leichte Schulter nahm. "Ich hatte den Eindruck, dass die uns ganz schön unterschätzt haben. Diesen Fehler dürfen wir umgekehrt nun nicht machen", betonte die Trainerin.

    Schöne Geste nach dem Spiel: Laura Steinbach unterbrach die Siegesfeier und sah nach der verletzten Skopje-Keeperin Veselinka Trenoska, die ihren letzten Wurf pariert hatte und dann im Siebenmeterraum liegen geblieben war. Nach mehreren Minuten und Anlegen einer Halskrause konnte die Torfrau jedoch wieder aufstehen.

    RP ONLINE

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    Einmal editiert, zuletzt von Grimaudino (9. Februar 2009 um 00:20)

  • Handballerin des Jahres: Clara Woltering belegt Platz 2

    Die Leser der Handballwoche haben entschieden. Wie bereits im vergangenen Jahr wurden Nikola Karabatic und Grit Jurack zu den Handballern des Jahres gewählt. Auf dem zweiten Rang folgt bei den Frauen jedoch bereits Elfen-Spielerin Clara Woltering, sowie ihre ehemalige Teamkollegin Nadine Krause, die 2007 von Leverkusen nach Kopenhagen gewechselt war.

    Nationalspielerin Grit Jurack, die beim dänischen Spitzenverein Viborg HK spielt, erreichte in diesem Jahr 7630 Punkte. Ein Jahr zuvor konnte die Linkshänderin noch 9526 Punkte erzielen. Auf dem zweiten Rang folgt mit 5477 Punkten unsere Torhüterin Clara Woltering, Platz 3 ging an Nadine Krause (3689), die 2006 als bislang letzte Leverkuserin diesen Titel gewann.

    Bislang gelang es sechs Spielerinnen während ihres Engagements in Leverkusen diese begehrte Auszeichnung zu erhalten. Sigrid Berndt (1979), Renate Schulzki (1981), Britta Vattes (1984), Astrid Seiffert, geborene Hühn (1985, 1989 und 1990), Silvia Schmitt (1998), sowie Nadine Krause (2005 und 2006). Weitere Titelträger, die im Umfeld der Bayer Handballdamen bestens bekannt sind waren Michaela Erler (1995, 1996), Franziska Heinz (1997), Kathrin Blacha (2003 und 2004), sowie Andreas Thiel (1983-1987, 1989 und 1993)

    Autor: Christian Stein
    elfen.punkt-a.de

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  • Flug in die Hölle von Skopje

    Von Frank Graf, 12.02.09, 16:36h

    Bayers Handballerinnen vor dem Einzug ins Europacup-Viertelfinale. Trainerin Renate Wolf erwartet eine Partie unter schwierigen Bedingungen.

    Leverkusen Die weltweite Finanzkrise hat auch den Frauenhandball Mazedoniens nicht verschont. Der in arge Finanznöte geratene Hauptsponsor des mazedonischen Meisters musste kurzerhand sein Engagement erheblich einschränken, so dass sich der Verein nun Kometal Dorce Petrov Skopje nennt und am Sonntag ab 17 Uhr vor sicherlich 3000 Zuschauern in eigener Halle alles versuchen wird, gegen die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen doch noch den Einzug ins Viertelfinale des Europa-Cups zu schaffen.

    Für Skopje gilt es, den Zehn-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen und noch zu überbieten. Bayer hatte sich bekanntlich nach einer starken Vorstellung mit 31:21 durchgesetzt. „Wir haben klasse gespielt, und Skopje hat uns sicherlich auch ein Stück weit unterschätzt. So erklärt sich das deutliche Ergebnis, das allerdings auch das Risiko birgt, dass man ein Rückspiel mit diesem Polster zu gelassen angeht“, erklärt Bayers Coach Renate Wolf. Doch wer die erfahrene Handball-Trainerin kennt, der weiß, dass sie es nie zulassen würde, nun die Zügel schleifen zu lassen. „Nichts anderes interessiert uns derzeit, nur dieses Spiel“, so Wolf, die „die Hölle von Skopje“ erwartet und deshalb ihr Team zeitig und intensiv auf das einschwört, was ihm am Sonntag ab 17 Uhr bevorstehen wird.

    Am Samstagmorgen geht es per Bus nach Maastricht, von wo aus der Bayer-Tross zum zweieinhalb- stündigen Flug in die mazedonische Hauptstadt startet. Am Samstag soll dann noch trainiert werden. „Ich hoffe nur, dass wir nicht einigen Schikanen begegnen werden, die man in diesen Ländern nie ausschließen kann“, erklärt Wolf und meint damit schlechte Unterbringung, schlechtes Essen, schlechte Trainingsbedingungen und dergleichen. Da mit einem Disco-Besuch nicht zu rechnen ist, wird der Samstagabend früh ausklingen. „Wir brauchen Ruhe für eine optimale Vorbereitung. Schließlich wissen wir alle, dass wir längst noch nicht durch sind“, so die Trainerin, die möglichst das Viertelfinale erreicht haben will, wenn sie sich Montagmorgen um 4.30 Uhr mit ihren Spielerinnen auf den Rückweg in die Heimat macht.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1233584045367

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  • Elfen-Quartett für Länderspiele gegen Rumänien nominiert

    Vier Spielerinnen der Elfen wurden in enger Absprache von DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier und Juniorinnen-Bundestrainer Rainer Osmann für die Länderspiele gegen Rumänien nominiert, die am 7. März in Neckarsulm und tags darauf in Tübingen durchgeführt werden.

    Das Aufgebot, das weitestgehend aus dem EM-Kader von Mazedonien besteht, hält wenig Überraschungen bereit. Für Stefanie Melbeck, die wegen eines Kreuzbandrisses fehlt, und die zurückgetretene Christina Rohde, rücken Susann Müller (Leipzig) und Christine Beier (Frankfurt/Oder) ins Aufgebot. Zudem erhöht sich der Konkurrenzkampf im linken Rückraum, denn Franziska Mietzner, aktuelle Torschützenkönigin der Frauenhandballbundesliga, erhält ebenfalls eine Bewährungschance.

    Darüber hinaus hat der Vorverkauf für das WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien begonnen, dass am 13.06.09 in der Hamburger Color Line Arena ausgetragen wird. Anwurf der Partie ist um 15:45 Uhr. Im Anschluss daran spielt die Männernationalmannschaft in der EM-Qualifikation gegen Slowenien. Tickets (ermäßigt ab 19 Euro) können online oder telefonisch über die Konzertagentur Karsten Jahnke bestellt werden.

    Das Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft für die Länderspiele gegen Rumänien:

    Tor: Sabine Englert (Hypo Niederösterreich/AUT, 160/2), Jana Krause (1. FC Nürnberg, 13/–), Clara Woltering (TSV Bayer 04 Leverkusen, 99/–)
    Feld: Grit Jurack (Viborg HK/DEN, 283/1507), Ania Rösler (1. FC Nürnberg, 38/33), Sara Walzik (1. FC Nürnberg, 21/49), Nina Wörz (Randers HK/DEN, 157/310), Anne Müller (TSV Bayer 04 Leverkusen, 106/141), Laura Steinbach (TSV Bayer 04 Leverkusen, 32/41), Anna Loerper (TSV Bayer 04 Leverkusen, 101/164), Mandy Hering (Frankfurter HC, 65/116), Nadine Krause (FC Kopenhagen/DEN, 166/686), Sabrina Neukamp (ProVital Blomberg-Lippe, 93/149), Susann Müller (HC Leipzig, 18/15), Franziska Mietzner (Frankfurter HC, –/–), Christine Beier (Frankfurter HC, –/–), Anja Althaus (Viborg HK/DEN, 147/285)

    Autor: Christian Stein
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  • Rückspiel gegen Skopje - "Für uns geht es bei 0:0 los"

    Mit einem beruhigenden, vielleicht aber auch trügerischen Polster von zehn Toren reisen die Elfen am Samstag über Maastricht nach Mazedonien, um dort am Sonntag, 15.02.09, ab 17 Uhr den Einzug ins Viertelfinale des Pokalsiegerwettbewerbs zu schaffen. Bis auf Penda Bönighausen, die ein wenig grippegeschwächt ist, reist die Mannscaft topfit in den Südosten Europas. „Für uns geht die Partie mit 0:0 los“, so Trainerin Renate Wolf, die von ihrem Team erneut eine konzentrierte Leistung verlangt.


    In der mazedonischen Hauptstadt erwartet die Mannschaft ein wahrer Hexenkessel. Angepeitscht von 2000 fanatischen Fans werden die Gastgeber noch einmal versuchen den Rückstand wettzumachen. „Meine Mannschaft ist stark genug, um in dieser Hölle zu bestehen“, so Wolf, die in ihrer langen Karriere als Spielerin und Trainerin bereits einige spektakuläre Aufholjagden erlebt hat. Zuletzt am eigenen Leib erlebten die Elfen dies im Jahr 2004, als man gegen den polnischen Vertreter Jelenia Gora mit einem Polster von elf Toren ins Rückspiel ging und dann aufgrund der weniger erzielten Auswärtstore ausschied.

    Im Hinspiel gelang es den Elfen dank einer konzentrierten Leistung über die komplette Spielzeit den wurfgewaltigen Rückraum nie zur Entfaltung kommen zu lassen. Lediglich Linksaußen Dragana Pecevska konnte im Hinspiel ihre Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. Am Ende biss sich Skopje ein um das andere mal an der Deckung der Bayer-Handballdamen, sowie Keeperin Clara Woltering, die Zähne aus, so dass die Elfen auch zu vielen Gegenstoßchancen kamen. Auch für das Rückspiel erhofft sich Wolf, dass sich ihr Team ebenso an die taktische Marschrichtung hält, wie das beim ersten Vergleich mit den Mazedonierinnen der Fall war.

    Autor: Christian Stein

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  • Gjorce Petrov - Bayer Leverkusen 21:20 (12:13)

    15.02.2009 - Christian Stein

    Leverkusen erreicht trotz Niederlage in Skopje Viertelfinale

    Der TSV Bayer 04 Leverkusen hat den Einzug ins Viertelfinale des europäischen Pokalsieger-Wettbewerbs der Handball-Frauen geschafft. Trotz einer 20:21 (13:12)-Niederlage beim mazedonischen Serienmeister KG Petrov Skopje schaffte die Mannschaft von Trainerin Renate Wolf am Sonntag vor 2500 Zuschauern die Sprung in die nächste Runde. Im Hinspiel hatte der Bundesligist mit einem 31:21-Sieg die Grundlage dafür geschaffen. Beste Werferin der Leverkusenerinnen war Laura Steinbach mit 7/1-Treffern.

    Von Anfang an konzentriert zu Werke gehen, um bei Skopje gar keine Hoffnungen auf das Weiterkommen aufkommen zu lassen. Das war die Marschroute für die Elfen im Rückspiel gewesen und erneut begann das Team von Renate Wolf aggressiv in der Deckung stehend und eiskalt vorne im Abschluss. Jeweils im Doppelpack brachten Laura Steinbach und Denisa Glankovicova die Bayer Handballdamen mit 4:0 (7.) in Führung, ehe Ilkova vom Kreis der erste Treffer der Gastgeberinnen gelang.

    Skopje hatte nun in die Partie gefunden, konnte den Rückstand jedoch nicht verkürzen. Selbst als Laura Steinbach ab der zwölften Minute eng gedeckt wurde fand die Wolf-Sieben stets die richtigen Antworten. Eine erste Überzahlsituation drei Minuten vor der Pause, Heike Ahlgrimm hatte nach einem Pfiff der Unparteiischen den Ball nicht rechtzeitig freigegeben, nutzte Skopje, um durch drei Treffer in Folge zum 11:11 auszugleichen. Wieder vollzählig gelang es jedoch noch zwei mal Laura Steinbach in Position zu bringen und mit einer knappen 13:12 Pausenführung die Seiten zu wechseln.

    Auch im zweiten Spielabschnitt begannen die Elfen furios. Durchsetzungsstark legte vor allem Denisa Glankovicova in der Anfangsphase die Schwachstellen der Mazedonierinnen offen und die Elfen zogen auf 17:14 (38.) davon. Drei weitere Unterzahlsituationen, in denen Clara Woltering Skopjes Angriffsbemühungen reihenweise zu nichte machte, ließen dann jedoch Skopje elf Minuten vor Schluss durch Mladenovska zum ersten Mal in Führung gehen. Laura Steinbach glich zwar noch einmal zum 19:19 (50.) aus, und um weiterzukommen benötigte Skopje nun schon nahezu ein Wunder.

    Die Mazedonierinnen deckten noch einmal offensiver, mit einer 4:2 Deckung sollte nun auch Glankovicova aus dem Spiel genommen werden. Kresoja erhöhte mit einem Doppelpack zum 21:19 (54.), doch wie bereits im Hinspiel griff die Deckung bis zum Schluss beherzt zu. Kein weiterer Treffer gelang Skopje mehr, im Gegensatz dazu düpierte Silke Meier mit einer Körperdrehung ihre Gegenspielerin Popovic und traf zum 20:21 Endstand.

    Tore: Steinbach 7/1, Glankovicova 6, Müller 2, Ahlgrimm 1, Byl 1, Loerper 1, Meier 1, Fillgert 1

    hbvf.de

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    Einmal editiert, zuletzt von Grimaudino (15. Februar 2009 um 22:12)

  • Gefahrlos durch den Höllenlärm

    Von Frank Graf, 15.02.09, 21:00h

    Bayers Handballerinnen erreichen das Viertelfinale des Europa-Cups. Dem Team von Renate Wolf reicht in Skopje eine knappe 20:21-Niederlage zum Weiterkommen.

    Leverkusen Ohne nennenswerte Probleme haben die Handballfrauen von Bayer 04 Leverkusen das Viertelfinale im Europa-Cup erreicht. Zwar unterlag das Team von Trainerin Renate Wolf mit 20:21 (13:12) beim mazedonischen Titelträger Kometal Petrov Gorce Skopje, doch der Zehn-Tore-Vorsprung, den sich Bayer im Hinspiel erspielt und erarbeitet hatte, geriet nie wirklich in Gefahr. „Ich bin jetzt erst einmal nur froh, dass wir die Runde der letzten Acht erreicht haben. Allerdings kann ich nicht mit allem zufrieden sein, was ich da heute gesehen habe“, erklärte Renate Wolf.

    Während die fanatischen Fans der Gastgeberinnen zunächst noch einen Höllenlärm machten, behielten die Leverkusenerinnen die Nerven und erwischten einen richtig guten Einstieg. Durch jeweils zwei Treffer von Denisa Glankovicova und Laura Steinbach führten sie nach sieben Minuten mit 4:0 und hielten den Vorsprung auch längere Zeit, ehe Skopje eine Zeitstrafe gegen Heike Ahlgrimm nutzte und mit drei Toren in Folge zum 11:11 egalisierte. Sekunden vor der Halbzeitsirene sorgte Steinbach für die Pausenführung der Gäste, die in den ersten 30 Minuten sehr gute Szenen in der Offensive hatten. Die waren im zweiten Durchgang dann eher Mangelware.

    Schwächelnder Angriff

    Nur sieben Tore erzielte Leverkusen in den folgenden 30 Minuten, was schlichtweg zu wenig war. Dass es dennoch nie eng wurde, was die Gesamtabrechnung betraf, lag auch an Clara Woltering, die etliche Male glänzend parierte und fortwährend eine souveräne Ruhe ausstrahlte. Mit der Deckungsarbeit ihrer Zöglinge durfte Wolf einverstanden sein, mit der Angriffsleistung indes nicht. Die höchste Führung hatte Skopje mit dem 21:19 kurz vor dem Ende erreicht, ehe Bayers Silke Meier mit einem schönen Treffer von außen für den Endstand sorgte. Kurz zuvor durfte sich dann auch Natasa Kocevska über einen Kurzeinsatz gegen ihre ehemaligen Mannschafts-Kollegen freuen.

    Am Dienstag findet die Auslosung des Viertelfinals statt, und dann geht es für Bayer am Karnevalssamstag in Buxtehude wieder um Bundesliga-Punkte.

    Bayer 04: Woltering, Knipprath - Steinbach (7 / 1), Glankovicova (6), Müller (2), Ahlgrimm (1), Byl (1), Loerper (1), Fillgert (1), Meier (1).

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1233584050630

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  • Eine "schöne" Niederlage

    VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 16.02.2009

    (RP) Die Leverkusener Handball-Frauen verlieren in Skopje mit 20:21. Das Polster aus der ersten Begegnung reicht aber allemal zum Vorstoß ins Viertelfinale des Europapokals.

    Bayers Handballerinnen haben das Viertelfinale im Europapokal der Pokalsieger erreicht. Das Team von Trainerin Renate Wolf verlor gestern Abend zwar vor 2500 Zuschauern im mazedonischen Skopje dem dortigen Team Kometal Gjorce Petrov mit 20:21 (13:12). Das Weiterkommen stand angesichts eines Zehn-Tore-Polsters aus dem Hinspiel jedoch nie ernsthaft in Gefahr.

    Die erwartete "Hölle" war die Halle in der mazedonischen Hauptstadt weder in sportlicher Hinsicht noch mit Blick auf die Atmosphäre. Als Bayer zu Beginn der zweiten Hälfte nach starkem ersten Durchgang mit einer überragenden Keeperin Clara Woltering und einer sicheren Deckung nach der Pause die Führung abgeben musste, wachte das Publikum zwar auf und feuerte den mazedonischen Serienmeister lautstark an, das befürchtete durchgehende Auspfeifen der Gäste blieb jedoch aus. Stärkste Schützinnen bei Bayer waren Laura Steinbach (sieben Tore) und Denisa Glankovicova (sechs Tore) die mit je zwei Treffern im Gespann mit Woltering für den 4:0-Blitzstart verantwortlich zeichneten.

    Der Jubel über das Weiterkommen war zwar groß. Die Gelegenheit zur ausgelassenen Sause war nach diesen "schönen" Niederlage nicht gegeben. Nach der Partie stand lediglich ein Abschlussessen auf dem Programm. "Danach werden wir wohl ein wenig feiern. Das hat das Team sich nach diesen starken Auftritten gegen Skopje auch verdient. Aber lange wird es trotz der sicher recht guten Stimmung nicht werden. Denn um 4.30 Uhr brechen wir wieder auf Richtung Heimat", sagte Teammanagerin Tessa Winstroer.

    Am Dienstagmorgen schauen die Leverkusenerinnen mit viel Interesse nach Wien. Denn dort werden die Viertelfinalpaarungen ausgelost. Für die Werkselfen könnte es in der Runde der letzten Acht ein Wiedersehen mit der früheren Mitspielerin Nadine Krause geben. Deren dänisches Team FC Kopenhagen steckt genauso im Lostopf wie drei norwegische Mannschaften, Metz (Frankreich), Balonmano Parc Sagunto (Spanien) und der Sieger des Duells DVSC-Aquaticum (Ungarn) – Otelul Galati (Rumänien).

    RP ONLINE

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  • Wechsel auf dem linken Flügel – Silke Meier geht, Elisabeth Garcia-Almendaris kommt

    Die Tinte unter dem Vertrag ist getrocknet. Elisabeth Garcia-Almendaris wird ab der kommenden Saison das Trikot der Elfen tragen. Die 19-jährige Flügelspielerin, die das Handball spielen in ihrer Heimatstadt beim HV Guben erlernte, spielte die letzten acht Jahre bei der TSG Ketsch und führte im Sommer als Mannschaftskapitänin die DHB-Auswahl der Juniorinnen zum Weltmeistertitel. Den Verein verlassen wird hingegen Silke Meier. Die gebürtige Stuttgarterin kehrt in die Heimat zurück und geht in den kommenden zwei Jahren für den VfL Sindelfingen auf Torejagd. „Es war immer mein Wunsch in der Heimat in der 1. Liga spielen zu können“, so die Flügelspielerin.

    Die gebürtige Halbkubanerin Garcia-Almendaris gilt als eines der Toptalente auf dem linken Flügel. Gegenüber dem Fachmagazin HM äußerte sich in der Januarausgabe (01/09) ihr derzeitiger Trainer Eric Abel über das Potential seines Schützlings. „Wenn ihr nicht die Bodenhaftung abhanden kommt, kann Elli die beste Linksaußen werden, die Deutschland in den letzten Jahren gesehen hat“, so der Coach der TSG Ketsch. Angesichts des überzeugenden Auftrittes von Sara Walzik und Mandy Hering bei der letzten Europameisterschaft liegt die Messlatte außergewöhnlich hoch. Garcia-Almendaris selbst übt sich zunächst in Bescheidenheit. „Ich sehe das als Lernjahr und möchte dabei so viel wie möglich lernen.“

    Anfang Dezember musste sich Garcia-Almendaris in Heidelberg einer Kreuzband-OP unterziehen. Ein leichtes Ziehen im Knie ließ sie prophylaktisch zum Arzt gehen, der dann die Diagnose stellte. Die Verletzung hatte sich die junge Flügelspielerin bereits vor über einem Jahr zugezogen. Ihre stark ausgebildete Muskulatur ermöglichte die Stabilisierung des Knies und auch die Teilnahme an der WM der Juniorinnen, sowie den Zweitligpartien. Auf 45 Tore kam sie bei ihren 8 Einsätzen in diesem Jahr und bestach dabei vor allem durch ihre Vielseitigkeit. Garcia-Almendaris spielte nicht nur auf der Außenbahn, sondern auch im Rückraum der Badenerinnen.

    Trotz der Diagnose absolvierte sie noch vor der Operation drei Ligaspiele für Ketsch und nahm vor der EM in Mazedonien am Lehrgang der Frauennationalmannschaft teil, als sich die Spielerinnen aus Nürnberg und Leipzig noch auf das auszutragende Ligaspiel vorbereiteten. „Sie springt wie eine Feder“, äußerte sich der damalige Bundestrainer Emrich beeindruckt gegenüber dem HM und lobte das Energiebündel als „schnell, technisch versiert und äußerst quirlig.“

    Garcia-Almendaris nimmt im Kader den Platz von Silke Meier ein, die im Sommer zum VfL Sindelfingen wechselt. Ich hatte hier zwei tolle Jahre und ich hoffe, dass wir diese Saison noch einen Titelgewinn feiern können. Dafür werde ich bis zum Schluss alles geben. Die Kombination aus Handballspielen in meiner Heimat auf der einen Seite, und die Aussicht auf eine berufliche Perspektive auf der anderen Seite hat mich überzeugt “, so Silke Meier.

    Informationen zur Spielerin

    Name: Elisabeth Garcia-Almendaris
    Geburtstag: 14.03.1989
    Größe: 171 cm
    Position: Linksaußen
    Bisherige Vereine: HV Guben, TSG Ketsch (2001-2009)

    Größte Erfolge:
    Weltmeisterin der Juniorinnen 2008
    Deutsche Meisterschaft der weiblichen A-Jugend 2007
    Halbfinale der Deutschen Meisterschaft der weiblichen B-Jugend 2006

    Autor: Christian Stein

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  • 17.02.2009 - Christian Stein

    Ein Direktflug, der im Bus beginnt und eine eiskalte Hölle - Eindrücke einer Europapokalreise

    Mit Selbstbewusstsein sind die Elfen aus Skopje zurückgekehrt. Denn gegen eine solche Abwehr müssen sich auch die Topfavoriten aus Larvik oder Kopenhagen erst einmal ihre Torchancen herausarbeiten. „Da macht das Handball spielen einfach Spaß, wenn man hinter so einer Abwehr steht. Das macht es mir natürlich erheblich leichter eine gute Leistung abzuliefern“, freute sich Clara Woltering über das vor ihr befindliche Bollwerk, dass gegen die erstklassig besetzten Mazedonierinnen in zwei Partien nur 42 Gegentreffer zuließ. Nach der 31:21-Gala im Hinspiel, lieferte der Defensivverbund auch im Rückspiel beim 20:21 eine Weltklasseleistung ab.

    Woltering stand auch vor und nach der Partie im Blickpunkt der mazedonischen Fans. Die Leistungen bei der Europameisterschaft, die die Keeperin mit der Nationalmannschaft im Dezember in der mazedonischen Hauptstadt abgeliefert hat, hatten sich nachweislich ins Gedächtnis der Zuschauer gebrannt. Applaus für eine Gegenspielerin bei der Vorstellung vor der Partie und nach dem Spiel reihenweise Autogrammwünsche, ein ungewöhnlicher Moment für die Kapitänin der Elfen. „Das war schon etwas besonderes, was man nicht alle Tage erlebt“, so Woltering über diese freudigen Momente.

    Dabei hatte die Reise schon ungewöhnlich begonnen, denn ursprünglich wollte man vom Düsseldorfer Flughafen per Direktflug mit einer mazedonischen Airline nach Skopje reisen, doch die Fluglinie musste den Transport verlegen. Mit dem Bus von Leverkusen nach Düsseldorf, wo weitere Passagiere an Bord genommen wurden, ging es nach Maastricht, von wo dann der Flieger nach Mazedonien ging. „Mit zwei Stunden Verspätung sind wir dann angekommen und danach sofort zum trainieren in die Halle. Trotz des Direktfluges war es eine lange Reise“, so Anne Müller.

    Die Kreisläuferin wusste, was sie in Skopje erwarten würde, denn während der EM war die DHB-Auswahl im gleichen Hotel untergebracht. „Das Drumherum war vollkommen okay“, so Müller weiter. Silke Meier, die die Elfen nach der Saison in Richtung Sindelfingen verlässt und sich gerne mit einem Titel verabschieden möchte, stimmt mit ihrer Teamkollegin überein. „Das Hotel und das Essen waren vollkommen okay. Da waren wir positiv überrascht, weil wir in der Vergangenheit schon andere Erfahrungen gemacht haben“, so die Linksaußen.

    Ungewöhnlich waren hingegen die Temperaturen in der Halle. „Die Auswechselspielerinnen haben auf der Bank mit Winterjacken gesessen, das war unheimlich kalt. Dafür war jedoch die Atmosphäre schön aufgeheizt. Natürlich wurde Skopje lautstark unterstützt und wir auch mal ausgepfiffen, aber das machte für uns die Sache noch interessanter und hat uns noch mehr angespornt“, so Meier.

    Angesichts des beruhigen Polsters aus dem Hinspiel bloß nicht die Spannung verlieren und sich Nachlässigkeiten erlauben hatte sich das Team vorgenommen und dies auch eindrucksvoll zu Beginn der beiden Halbzeiten unter Beweis gestellt. „ Es war entscheidend, dass wir in den Anfangsphasen mit vier, bzw. mit drei Toren Vorsprung gestartet sind. Das hat Skopje ein wenig demoralisiert plötzlich 13 Tore aufholen zu müssen“, so Anne Müller.

    Einen Wunschgegner für die kommende Runde, die am heutigen Vormittag um elf Uhr in Wien ausgelost wird, haben die Spielerinnen nicht. Leichte Gegner gibt es in einem Viertelfinale des Pokalsiegerwettbewerbs eh nicht mehr, aber verstecken müssen wir uns nach diesen Leistungen auch vor niemanden – so die selbstbewussten Elfen am Montag nach der Rückkehr aus Skopje. Mögliche Gegner sind die norwegischen Mannschaft von Larvik HK, Levanger HK und Gjerpen Handball, sowie Metz HB (Frankreich), BM Parc Sagunt (Spanien), Otelul Galati (Rumänien) und der FC Kopenhagen, bei dem die ehemalige Leverkuserin Nadine Krause spielt.

    hbvf.de


    Europapokal: Nächstes Reiseziel Norwegen

    Der nächste Gegner im Europapokal der Pokalsieger steht fest. Die Mannschaft von Renate Wolf muss sich im Viertelfinale mit dem norwegischen Vertreter Levanger HK auseinandersetzen. Levanger liegt ca. 90 km nördlich von Trondheim und war ein uralter Umschlagplatz für den Warenaustausch zwischen den Leuten aus Jämtland (Schweden) und den Nordmännern.

    "Das ist machbar", kommentierte Trainerin Renate Wolf die Auslosung und ergänzte: "Ich freue mich auch, dass es nach Norwegen geht. Das ist von der Reise her in Ordnung." Das Hinspiel findet am 14./15.3. in Leverkusen statt. Das Rückspiel wird dann eine Woche später in Norwegen ausgetragen.

    weitere Informationen folgen

    Die Auslosung im Überblick:
    Bayer 04 Leverkusen - Levanger HK (NOR)
    Larvik HK (NOR) - Otelul Galati (ROU)
    Gjerpen Handball (NOR) - BM Parc Sagunt (ESP)
    Metz HB (FRA) - FC Kopenhagen (DEN)

    Autor: Christian Stein

    elfen.punkt-a.de

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    Einmal editiert, zuletzt von Grimaudino (17. Februar 2009 um 12:58)

  • Ein Glückslos für die "Elfen"

    VON UDO BONNEKOH - zuletzt aktualisiert: 18.02.2009

    (RP) Die Maschinerie lief flott an, kaum dass die Partien fürs Viertelfinale im Europapokal der Pokalsieger am Dienstag gegen Mittag in Wien per Los bestimmt waren.

    Leverkusens Handball-Frauen also gegen Levanger HK, zunächst daheim am 14./15. März in der Dopatka-Halle, eine Woche später die zweite Begegnung in Norwegen. "Endlich mal keine Mannschaft aus dem Ostblock", sagte Bayers Trainerin Renate Wolf, die gleich am Telefon saß und ihr umfangreiches Netzwerk ausschöpfte.

    Kontakte sind schließlich wichtig, um Informationen über den Gegner zu erhalten. Eines aber wusste Wolf bereits kurz nach derZiehung in Österreichs Hauptstadt: "Levanger, das ist sportlich machbar. Das freut mich. Und von der Logistik ist das auch nicht kompliziert." Die Stadt liegt nicht weit von Trondheim, die bekannt ist für die Fußballer von Stavanger. Leverkusens umtriebige Teammanagerin Tessa Wienstroer ist dafür zuständig, den so genannten "Werkselfen" das Reisen so angenehm wie möglich zu gestalten – und preisgünstig muss es auch sein.

    Renate Wolf hat sich außerdem gefreut, "ein großes Talent" verpflichtet zu haben. Elisabeth Garcia-Almendaris kommt von der TSG Ketsch aus der Zweiten Bundesliga, sie ist 19 Jahre jung, Flügelspielerin auf links, Kapitän zuletzt bei den weltmeisterlichen deutschen Juniorinnen. Wie Wolf an die in Guben aufgewachsene Halb-Kubanerin gekommen ist? "Das geht nur über Kontakte", sagt die Trrainerin. Unterdessen wird Silke Meier die Leverkusenerinnen verlassen, sie kehrt zu ihrem Stammverein Sindelfingen zurück.

    RP ONLINE

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  • Elfen wollen Schwung aus Skopje mit nach Buxtehude nehmen

    Nach den beiden Spielen im Europapokal gegen Skopje steht für die Elfen nun erst einmal wieder der Bundesligaalltag auf dem Programm. Am Samstag um 16:30 Uhr wird die Partie, die vom Gespann Colin Hartmann und Stefan Schneider geleitet wird, in Buxtehude angepfiffen. „Wir müssen an die Leistungen der letzten Partien anknüpfen, denn in Buxtehude ist es immer schwer zu spielen. Ich hoffe aber, dass wir das Spiel gut gestalten können“, so Renate Wolf vor der Partie.

    Die Niedersächsinnen stehen unter dem Druck die Partie gewinnen zu müssen, denn gemeinsam mit Nürnberg und dem Frankfurter HC kämpft der BSV mit jeweils 18 Zählern auf dem Konto, um den Einzug in die Meisterschaftsplay-offs. Für die Bayer Handballdamen geht es darum die derzeit gute Ausgangslage in der Meisterschaft zu festigen und den Vorsprung vor dem Verfolger Leipzig zu behaupten.

    „Das wird ein hartes Stück Arbeit. Buxtehude hat vor heimischer Kulisse bereits den HC Leipzig bezwungen und hatte in den letzten Wochen einen Superlauf“, so die Trainerin weiter. In den letzten vier Begegnungen musste man sich lediglich dem 1. FC Nürnberg geschlagen geben. In der Schlusssekunde wurde in einer eng umkämpften Partie damals die Chance auf einen Punktgewinn vergeben.

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten geht das taktische Konzept von Trainer Dirk Leun, der auf eine Mischung von jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen zurückgreifen kann, mehr und mehr auf. Durch den Ausfall von mehreren Leistungsträgerinnen geschwächt startete der BSV mit 4:8 Punkten in die Saison und arbeitete sich danach kontinuierlich in die Spitzengruppe der in diesem Jahr ausgeglichenen Bundesliga vor.

    Im Lager der Elfen sind soweit alle Spielerinnen einsatzbereit. Auch Penda Bönighausen, die wegen einer Erkältung die Reise nach Skopje nicht mit angetreten hatte, erholt sich immer mehr, so dass Renate Wolf auch personell aus dem Vollen schöpfen kann.

    Durch den Einzug ins Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger kommt es auch zu terminlichen Verschiebungen. Die Bundesligapartie gegen den 1. FC Nürnberg findet nun am Mittwoch, 11.03.09 statt. Am ursprünglichen Termin, dem 15.03.09 um 16 Uhr, findet das Hinspiel gegen den norwegischen Vertreter Levanger HK statt.

    Autor: Christian Stein
    elfen.punkt-a.de


    Bewegte Bilder aus Buxtehude
    Das Tageblatt wird am Samstag zeitnah vom Spiel berichten. Ab 20 Uhr wird es einen Kurzbericht über das Abschneiden der Elfen beim Buxtehuder SV auf der Homepage der Zeitung unter http://www.tageblatt.de/tv geben.

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  • Buxtehuder SV - Bayer Leverkusen 21:23 (13:11)


    21.02.2009 - Christian Stein

    Leverkusen gewinnt Abwehrschlacht in Buxtehude

    Yvonne Fillgert sorgte gegen den Ex-Verein mit ihrem Treffer in der Schlussminute für den 23:21 (11:13) Auswärtserfolg der Bayer Handballdamen. Laura Steinbach, Denisa Glankovicova und Anna Loerper (je 5) trafen am häufigsten für das Team von Renate Wolf, während die Gastgeberinnen in Diane Lamein (6) und Randy Bülau (4) ihre besten Torjägerinnen hatten. Aufgrund der Leipziger Niederlage vergrößerte Leverkusen seinen Vorsprung an der Tabellenspitze, Buxtehude liegt weiter in Reichweite der Play-off Plätze.

    Bereits im Vorfeld hatte Leverkusens Trainerin Renate Wolf geahnt, dass die Partie gegen den Buxtehuder SV keine leichte Aufgabe werden würde. Von Beginn an sahen die 1.600 Zuschauer im Schulzentrum Nord eine ausgeglichene Partie, in der sich im gesamten Spielverlauf keine Mannschaft einen größeren Vorsprung erarbeiten konnte. Als nach einer Viertelstunde zum ersten Mal das Angriffsspiel in Stocken geriet, reagierte Renate Wolf prompt beim Stand von 8:7 aus Sicht der Gastgeber mit einer Auszeit.

    Vor allem die exzellente Deckungsarbeit verhinderte in den folgenden Minuten einen frühen Rückstand. Nach acht Minuten ohne eigenen Torerfolg konnte dann Anne Müller den Ausgleich erzielen. Aber auch die Niedersächsinnen fanden nun wieder die Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. Zur Halbzeit führte man schließlich knapp mit 13:11. Nach dem Seitenwechsel konnte Anna Loerper schnell den Anschlusstreffer erzielen und der Spielmacherin war dann auch der erneute Ausgleichstreffer zum 14:14 (40.) vorbehalten.

    In einer Abwehrschlacht kämpften nun beide Mannschaften um jeden Zentimeter vor dem eigenen Gehäuse, Torerfolge blieben Mangelware. Elf Minuten vor dem Ende konnte Denisa Glankovicova die Elfen erstmals mit dem 18:19 wieder in Front werfen, doch die Entscheidung sollte erst in der Schlussminute fallen, als Yvonne Fillgert zum 21:23 Endstand traf. "Wir haben am Ende glücklich gewonnen, aber heute vor allem in kämpferischer Hinsicht überzeugt. Clara Woltering hat in der Schlussphase dann einfach auch die entscheidenden Bälle gehalten", war Trainerin Renate Wolf am Ende erleichtert über den Auswärtserfolg.

    Torschützen:
    Lamein (6), Bülau (4), Wode (3), Stapelfeldt (2), Nagel (2), Schulz (2), Neumann (1), Schmäschke (1) -
    Glankovicova (5), Steinbach (5), Loerper (5), Müller (3), Byl (2), Fillgert (2), Meier (1)

    : 3/4 - 3/4
    Zeitstrafen: 1/2

    hbvf.de

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  • Ein Kraftakt mitten im Karneval

    VON UDO BONNEKOH - zuletzt aktualisiert: 23.02.2009

    (RP) Sie haben es hingekriegt trotz aller Widrigkeiten. 23:21 (11:13) beim Buxtehuder SV, den Vorsprung an der Spitze der Frauen-Handball-Bundesliga nicht gefährdet – da ist Bayer-Trainerin Renate Wolf am frühen Sonntagmorgen mit "guten Gedanken" ins Bett gegangen und eingeschlafen. Zweifel waren ja erlaubt am Erfolg der Leverkusenerinnen nach der Vorgeschichte. "Wir haben uns im entscheidenden Moment eben cleverer verhalten, und wir haben es über das Kämpferische geregelt", betonte Wolf.

    Vor Wochenfrist nach Skopje gereist, in Mazedoniens Hauptstadt in einer schlauchenden Partie den Einzug ins Viertelfinale klar gemacht; danach Weiberfastnacht, der sich die "Elfen" ausgiebig, vergnügt und fesch kostümiert hingegeben haben; schließlich die lange Fahrt in den Norden, um sich in Buxtehude als Spitzenreiter dem Gegner und einem bewegten Publikum zu stellen: "Das musst du erst mal alles auf die Reihe bekommen", betonte Wolf.

    Die Leverkusenerinnen liefen erst mal einige Zeit der Musik hinterher, ein Vorsprung ließ sich da nicht herausarbeiten. Es ging zuvorderst darum, den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen. Das gelang mit effizienter Deckungsarbeit. Und wer sonst als Clara Woltering sollte wieder den Löwenanteil an diesem Sieg gehabt haben? "Clara hat allein in den letzten fünf Minuten zwei Hundertprozentige weggefischt", lobte Wolf ihre exzellente Torfrau. Als gegen Ende die Partie Spitz auf Knopf stand, machten Denisa Glankovicova, Lyn Byl und Yvonne Fillgert mit ihren Treffern genau das, was ihren Kolleginnen sehr gut bekam. Erst beim Tor zum 23:21 von Fillgert war klar, dass es ein gutes Ende nehmen würde.

    TSV: Woltering, Knipprath – Byl (2), Fillgert (2), Müller (3), Loerper (5/2), Bönighausen, Glankovicova (5), Schückler, Ahlgrimm, Steinbach (5/1), Meier (1)

    RP ONLINE

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