• Ein heißes Pflaster

    VON RALPH ELSEN

    Bayers Handballerinnen wissen, welch schwierige Aufgabe sie heute im Pokal in Frankfurt/Oder zu bewältigen haben. Das Team, das einige Tage in Kienbaum Station macht, will unbedingt die Endrunde in Riesa erreichen.

    Gestern quälten sie sich im Bus und durch diverse Staus in den Osten des Landes. Das Ziel der Leverkusener Handballerinnen: Kienbaum, rund 60 Kilometer von Berlin entfernt. In der dortigen Sportschule bezieht Bayers Team für einige Tage Quartier, was Sinn macht, weil Renate Wolfs Team gleich zwei Mal in Frankfurt/Oder antreten muss. Heute (19.30 Uhr) treffen beide Mannschaften im Pokal-Viertelfinale aufeinander, am Samstag (17 Uhr) geht es dann um Punkte in der Meisterschaft.

    „Wir haben ein sehr schwieriges Los gezogen und wissen genau, was uns dort erwarten wird: rund 2500 Fans, die mächtig Stimmung gegen uns machen. Frankfurt ist ein heißes Pflaster“, sagt Wolf. Gleichwohl hat sie sich natürlich mit ihrer Truppe einen Erfolg auf die Fahnen geschrieben, schließlich ist der Gewinner dieses Pokal-Duells für das Final-four-Turnier des Wettbewerbs in Riesa qualifiziert. „Das Erreichen dieser Endrunde hat einen hohen Stellenwert, auch für die Mannschaft, weil die Atmosphäre in Riesa stets eine ganz besondere ist“, meint Bayers Trainerin. 2002 gewann Bayer letztmals den nationalen Cup, in den vergangenen beiden Jahren langte es aber nicht zum Sprung unter die letzten vier.

    In personeller Hinsicht müssen die Leverkusenerinnen natürlich weiter auf ihren verletzten Kapitän Heike Ahlgrimm (Kreuzbandriss) verzichten. Dazu plagen Karin Weigelt im Moment noch Rippenschmerzen. Wolf ist aber zuversichtlich, dass sie sich wie zuletzt in der Bundesliga beim überzeugenden Sieg gegen Trier auf eine funktionierende Achse verlassen: Torhüterin Clara Woltering, Laura Steinbach und Denisa Glankovicova im Rückraum sowie Kreisläuferin Anne Müller. „Und entscheidend wird zudem sein, dass wir in der Abwehr aggressiv zupacken und mit viel Tempo unsere Angriffe fahren“, betont der Coach. Mit Frankfurt freilich ist derzeit nicht gut Kirschen essen. Der Gegner kam in der Meisterschaft zu einem Sieg in Oldenburg und ist der erste Anwärter auf Rang vier in der Liga.

    RP ONLINE


    Frankfurt/Oder Teil 1

    Nach zweieinhalb Wochen Spielpause stehen nun gleich zwei Partien in vier Tagen an. Dabei sind die Handballdamen des TSV Bayer Leverkusen zweimal zu Gast beim FHC Frankfurt/Oder. Den Auftakt macht heute (19.30 Uhr) die Viertelfinal-Partie im DHB-Pokal.

    Ein Sieg fehlt noch bis zum Halbfinale und dem Pokal-Endrundenturnier am 12. und 13. April in Riesa. Nachdem die Elfen dort im vergangenen Jahr nicht vertreten waren, ist der Wille im Team diesmal besonders groß. „Wir wollen unbedingt nach Riesa und daher erwarte ich eine entsprechende Leistung von meiner Mannschaft“, sagt Trainerin Renate Wolf.

    Die Elfen treten als aktueller Tabellendritter der Bundesliga beim Vierten an und somit dürfen sich die Besucher auf ein interessantes Pokalduell freuen, indem es für Renate Wolf keinen Favoriten gibt: „Das ist keine leichte Aufgabe für uns, zumal wir auswärts antreten. Frankfurt/Oder wird nach dem Sieg in der Liga gegen Oldenburg sehr selbstbewusst sein, aber anderseits müssen wir eben gewinnen, wenn wir wirklich nach Riesa wollen.“

    Vor dem Duell in der ausverkauften Brandenburg-Halle ist der Einsatz von Karin Weigelt fraglich. Die Schweizerin klagt weiter über Rückenprobleme, die ein Training derzeit unmöglich machen.

    Nach dem Aufeinandertreffen im Pokal stehen sich beide Teams am Samstag direkt wieder gegenüber, dann jedoch in der Bundesliga. Aus diesem Grund haben die Elfen gestern ihr Quartier in der Sportschule Kienbaum in der Nähe von Berlin aufgeschlagen und werden erst nach der Partie am Samstag wieder nach Leverkusen zurückfahren.

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de

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  • puuuuh ... Teil 1 erledigt : DBH-Pokal Sieg in Frankfurt/Oder 26 : 27 ( 13:14) :bayerapplaus :LEV18


    [27.02.2008 - dpa / mak
    Aus für Frankfurter HC im Viertelfinale - 26:27 gegen Leverkusen

    Die Handballerinnen des Frankfurter HC haben die Endrunde um den DHB-Pokal denkbar knapp verpasst. Der Ex- Meister verlor am Mittwoch im Viertelfinale in eigener Halle 26:27 (13:14) gegen Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen. Den möglichen Ausgleich für den FHC vergab Arjenne Paap, die zehn Sekunden vor Ende bei einem Konter an Nationaltorhüterin Clara Woltering scheiterte.

    Die Frankfurterinnen fanden zunächst nicht ins Spiel und lagen nach vier Minuten 0:4 zurück. Michaela Seiffert, Anne Müller, Anna Loerper und Sabrina Neukamp hatten dem Team von Trainerin Renate Wolf die Führung beschert. Zu diesem Zeitpunkt hatte die rustikal agierende Leverkusener Deckung bereits zwei Verwarnungen kassiert. Den Gastgeberinnen unterliefen viele einfache Fehler, zudem zeigten sie sich von der harten Gangart der Leverkusenerinnen beeindruckt. Mit viel Mühe und Einsatz arbeitete sich Frankfurt/Oder wieder heran, Susann Schneider traf zum 6:8, Arjenne Paap glich in der 18. Minute zum 9:9 aus.

    Aber Leverkusen konterte sofort. Renate Wolf nutzte ihre Auszeit und danach legte Bayer durch einen Zwischenspurt wieder ein 10:13 (26.) durch Neukamp vor. Bis zur Pause konnten die Gastgeberinnen wieder auf 13:14 herankommen und waren guter Dinge, im zweiten Durchgang die Wende zu schaffen. Aber auch in der zweiten Halbzeit liefen die Oderstädterinnen ständig Rückständen hinterher, weil die Deckung ohne Biss agierte und in der Offensive die Chancen nicht konsequent genutzt wurden.

    So baute Laure Steinbach die Leverkusener Führung wieder auf 16:20 (40.) aus. Eine Zeitstrafe gegen Lyn Byl nutzte dann Anne Jochin zum 19:20 (44.) Anschlusstreffer. Die Gäste zeigten erneut ihre Klasse und zogen noch einmal auf 22:25 davon, verstanden es dann allerdings nicht, sicher die Führung zu verwalten. Knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende traf Steinbach zum vorentscheidenden 24:27, die Treffer von Paap und Franziska Mietzner kamen zu spät, auch wenn der FHC beim letzten Gegenstoß von Arjenne Paap im Pech war.

    Insgesamt ging der Sieg des Tabellen-Dritten Leverkusen beim viertplatzierten FHC damit in Ordnung. Beste Frankfurter Werferin war Christine Beier mit sieben Toren, Franziska Mietzner traf fünfmal. Bei Leverkusen ragte Sabrina Neukamp mit acht Toren heraus.

    hbvf.de

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    2 Mal editiert, zuletzt von Grimaudino (28. Februar 2008 um 09:24)

  • Riesa wir kommen

    Der letzte Schritt ist gemacht: Das FinalFour-Endrundenturnier im DHB-Pokal findet in diesem Jahr wieder mit den Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen statt. Im Viertelfinale besiegten die Elfen den FHC Frankfurt/Oder denkbar knapp mit 26:27 (13:14).

    Es war ein packendes Finale mit dem glücklicheren Ende für den aktuellen Tabellendritten der Basketball-Bundesliga. Den möglichen Ausgleich für den FHC vergab Arjenne Paap, die zehn Sekunden vor Ende bei einem Konter an Nationaltorhüterin Clara Woltering scheiterte.

    Die Frankfurterinnen fanden zunächst nicht ins Spiel und lagen nach vier Minuten 0:4 zurück. Den Gastgeberinnen unterliefen viele einfache Fehler, zudem zeigten sie sich von der harten Gangart der Leverkusenerinnen beeindruckt. Nach dem Ausgleich zum 9:9 (18.) hieß es sofort wieder 10:13 (26.), später dann sogar 16:20 (40.).

    Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Leverkusener ihre Führung behaupten, weil Frankfurt in der Deckung ohne Biss agierte und in der Offensive die Chancen nicht konsequent genutzt wurden. Damit der Sieg der Elfen am Ende zwar sicher glücklich, ging aber in Ordnung. Sabrina Neukamp steuerte mit acht Treffern die meisten Leverkusener Treffer bei.

    Am heutigen Donnerstag findet nun um 13 Uhr in Hildesheim die Auslosung für das Halbfinale statt. Im Lostopf befinden sich neben den Elfen Titelverteidiger HC Leipzig sowie der deutsche Meister 1. FC Nürnberg. Der vierte Halbfinalteilnehmer wird am kommenden Mittwoch zwischen ProVital Blomberg-Lippe und dem TuS Metzingen ermittelt.

    Bereits am Samstag treten die Leverkusener wird beim FHC Frankfurt an, dann allerdings in der Bundesliga. Daher fuhren die Elfen nach dem Sieg im Pokal auch direkt wieder in die Sportschule Kienbaum in die Nähe von Berlin, hier wird sich das Team nun auf das nächste Duell mit dem derzeitigen Tabellenvierten vorbereiten.

    Autor: Christian Schulze & Handball-World.co

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  • 28.02.2008 - Christian Ciemalla

    Halbfinals im DHB-Pokal der Frauen ausgelost

    Am heutigen Dienstag wurde in Hildesheim unter der Aufsicht von Spielleiterin Erika Petersen das Halbfinale für das Final Four im DHB-Pokal der Frauen in Riesa ausgelost. Dabei kommt es mit Bayer 04 Leverkusen gegen 1. FC Nürnberg zur Neuauflage des letztjährigen Meisterschaftsfinals, während der HC Leipzig auf den Sieger der noch ausstehenden Begegnung ProVital Blomberg gegen TuS Metzingen trifft.

    Anwurf für die beiden Halbfinal-Partien ist am Freitag, dem 11. April, um 18 und 20 Uhr, die Reihenfolge der Spiele wird dabei nach Absprache mit Veranstalter und Fernsehstationen festgelegt. Am Samstag wird um 13:00 das Spiel um den dritten Platz bestritten, bevor das Final Four um 15:30 Uhr mit dem Finale seinen Höhepunkt findet.

    Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Nürnberg
    Sieger aus ProVital Blomberg/TuS Metzingen - HC Leipzig

    hbvf.de

    Im Pokal-Halbfinale gegen Nürnberg

    In Hildesheim ist heute das Halbfinale für das FinalFour-Endrundenturnier im DHB-Pokal ausgelost worden. Die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen treffen am 11. April in Riesa auf den deutschen Meister 1. FC Nürnberg.

    Einen Tag nach dem 26:27-Sieg gegen Frankfurt/Oder und dem Einzug ins FinalFour-Endrundenturnier in Riesa steht nun mit Nürnberg also der Halbfinalgegner für die Elfen fest. Es kommt zur Neuauflage des Finals um die deutsche Meisterschaft 2007, dass Leverkusen im Mai vergangenen Jahres knapp verlor. Im anderen Halbfinale trifft der amtierende Pokalsieger HC Leipzig auf den Sieger der Partie Blomberg gegen Metzingen. „Alle drei werden sich als Los, die noch offene Partie gewünscht haben, aber die Endrunde ist kein Wunschkonzert. Wir müssen gegen Nürnberg ran, das wird schwer, aber wenn wir ins Finale wollen, müssen wir sie schlagen“, sagte Elfen-Trainerin Renate Wolf zur Auslosung.

    Die Halbfinals werden am Freitag, den 11. April um 18 und um 20 Uhr in Riesa gespielt, in welcher Reihenfolge entscheidet sich noch. Das Spiel um Platz 3 sowie das Finale steigt dann einen Tag später.

    Autor: Christian Schulze

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  • Frankfurt/Oder Teil 2

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – in diesem Fall gilt diese Weisheit ganz besonders: Nur drei Tage nach dem Viertelfinalspiel im Pokal treten die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen am Samstag (17 Uhr) in der Bundesliga erneut beim FHC Frankfurt/Oder an.

    Es war ein Pokalabend mit allem, was dazu gehört: Spannung pur, Tränen auf der einen und Freude auf der anderen Seite. Was aus Leverkusener Sicht nicht hinzugehörte, waren die hochkochenden Emotionen auf Frankfurter Seite nach dem Spiel. So machte der Hallensprecher offenkundig die Schiedsrichter für das Pokal-Aus des Frankfurter HC verantwortlich und bei der Pressekonferenz war der Empfang für Elfen-Trainerin Renate Wolf nicht gerade fair, weshalb die Leverkusenerin die Veranstaltung frühzeitig verließ.

    Aus sportlicher Sicht war der Mittwochabend für die Elfen dagegen rundum gelungen. Mit einem zwar knappem, aber letztendlich verdientem 26:27(13:14) zog die Mannschaft ins FinalFour-Endrundenturnier ein, wo es am 11. April im Halbfinale gegen Nürnberg geht. „Das Pokalspiel war für uns das wichtigere Spiel von beiden, weil wir unbedingt nach Riesa wollten. Aber natürlich wollen wir nun auch die zweite Partie für uns entscheiden“, sagt Renate Wolf. Ein Blick auf die Tabelle verrät, während die Elfen als Dritter bereits für die PlayOffs um die deutsche Meisterschaft qualifiziert sind, ist Frankfurt/Oder aktuell zwar Vierter, braucht in den verbleibenden drei Spielen jedoch noch Punkte, um nicht noch von Trier überholt zu werden.

    Die Leverkusener Mannschaft ist verständlicherweise direkt vor Ort geblieben und hat ihr Lager in der Sportschule Kienbaum in der Nähe von Berlin aufgeschlagen. Am Tag nach dem Sieg im Pokal nutzten die Spielerinnen die Gelegenheit, um unter der Leitung der gebürtigen Berlinerin Michaela Seiffert die Hauptstadt zu erkunden. Währenddessen begab sich Trainerin Renate Wolf mit ihrer Co-Trainerin Franziska Heinz per Fahrrad auf eine Erkundungstour durch die Umgebung.

    Morgen werde man sich zusammen das Viertelfinale noch einmal auf Video anschauen, analysieren und dann die nötigen Schlüsse ziehen, so Renate Wolf: „Wie am Mittwoch wird eine gute Abwehrleistung der Schlüssel zum Spiel sein. Wir müssen unsere Fehlerquote reduzieren und unsere Torchancen eiskalt nutzen.“

    Autor: Christian Schulze

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  • Zittern bis zur Schlusssirene

    VON FRANK GRAF, 29.02.08, 06:45h

    Nach einem knappen Sieg über den FHC Frankfurt / Oder stehen Bayers Handballerinnen im Halbfinale des DHB-Pokals.

    Leverkusen - Ihrem Traum, diese Spielzeit mit einem Titel abzuschließen, sind die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen einen Schritt näher gekommen. Durch den knappen 27:26 (14:13)-Erfolg beim FHC Frankfurt / Oder hat das Team von Coach Renate Wolf das Final-Four-Pokalturnier in Riesa erreicht. Es war vor gut tausend Zuschauern ein packendes Finale mit dem glücklichen Ende für den aktuellen Tabellendritten der Bundesliga. Den möglichen Ausgleich für den FHC vergab Arjenne Paap, die zehn Sekunden vor Ende nach einem Konter an der starken Nationaltorhüterin Clara Woltering scheiterte. „Ich bin sehr froh, dass wir diese Partie gewonnen haben und nun nach Riesa fahren dürfen. Wie wir gewonnen haben, ist mir erst mal egal“, erklärte Trainerin Renate Wolf.

    Die Frankfurterinnen fanden zunächst nicht ins Spiel und lagen nach vier Minuten bereits mit 0:4 zurück. Den Gastgeberinnen unterliefen viele einfache Fehler, zudem zeigten sie sich vom sehr körperbetonten Spiel der Leverkusenerinnen merklich beeindruckt. Dennoch kamen sie peu à peu wieder heran. Nach dem Ausgleich zum 9:9 (18.) zog Bayer jedoch schnell wieder auf 10:13 (26.) davon. Kurze Zeit später war der Vorsprung sogar einmal auf vier Treffer ausgebaut.

    Auch in der zweiten Halbzeit behaupteten die Leverkusenerinnen ihre Führung, weil Frankfurt in der Deckung bisweilen ohne den nötigen Biss agierte und in der Offensive die Chancen nicht konsequent nutzte. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende traf Laura Steinbach zum vorentscheidenden 27:23 für Bayer. Dass es überhaupt bis zur Schlusssirene eine spannende Angelegenheit war, lag in der Hauptsache daran, dass Leverkusen ebenfalls nicht ohne Fehler blieb und den FHC somit im Spiel hielt. Sabrina Neukamp war mit acht Treffern die erfolgreichste und auch auffälligste Leverkusenerin. Bayer wird es in Riesa im Halbfinale mit dem 1. FC Nürnberg zu tun bekommen. Das ergab die Auslosung am Donnerstagmittag in Hildesheim.

    Bereits am Samstagnachmittag (17 Uhr) treten die Bayer-Elfen erneut beim FHC Frankfurt an, dann allerdings geht es um Meisterschaftspunkte. Unmittelbar nach dem Viertelfinalsieg begab sich der Bayer-Tross zurück in die Sportschule Kienbaum bei Berlin, um sich dort auf das nächste Treffen mit dem Tabellenvierten vorzubereiten.

    Bayer 04 Leverkusen: Woltering - Byl (1), Fillgert (1), Müller (3), Loerper (1), Seiffert (6), Glankovicova (1), Neukamp (8 / 3), Steinbach (5), Meier.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1203599320224

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  • FHC Frankfurt/Oder - Bayer Leverkusen 34:25 (15:11) :LEV16

    01.03.2008 - mak / dpa / PM Bayer Leverkusen

    Frankfurt/Oder marschiert nach Kantersieg gegen Leverkusen Richtung

    Der Frankfurter HC hat mit einem unerwartet klaren 34:25 gegen Bayer Leverkusen einen Riesenschritt in Richtung Play-off Teilnahme gemacht und darüber hinaus für die vor wenigen Tagen erlittene Niederlage im DHB-Pokal genommen. Gut zwanzig Minuten war das Spiel eng umkämpft, dann setzten sich die Gastgeberinnen das erste Mal ab. Zur Halbzeit konnte Mandy Hering zum 15:11 treffen, die Grundlage für eine starke zweite Halbzeit der Oderstädterinnen. Leverkusen hatte nun nicht mehr die nötigen Mittel, um den FHC stoppen zu können. Mit nunmehr fünf Punkten auf die DJK Trier stehen die Chancen für Frankfurt gut, in die Meisterschaftsplay-offs einzuziehen.

    Drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen Bayer Leverkusen hat sich der Handball-Bundesligist FHC Frankfurt/Oder rehabilitiert. Die Frauen aus Frankfurt bezwangen am Samstag den gleichen Gegner im Bundesliga-Punktspiel deutlich mit 34:25 (15:11) und sind damit weiter auf Play-off-Kurs. Noch zwei Spiele stehen aus, und die Frankfurterinnen müssen ihren vierten Tabellenplatz halten, den sie mit drei Punkten Vorsprung behaupten.

    Nach sechs Minuten brachte Anna Loerper ihr Team mit 2:4 in Führung, doch Arjenne Paap konnten den Rückstand des FHC schnell egalisieren (4:4/11.). Zwei weitere Treffer von Paap und ein Tor von Franziska Mietzner sorgten nach 17 Minuten für das 9:6 und damit für die erste deutlichere Führung der Gastgeber. Leverkusen konnte jedoch zunächst antworten und verkürzte durch die starke Denisa Glankovicova auf 10:9 (20.). Die Aufholjagd der Leverkusenerinnen wurde durch die Frankfurter Auszeit gestoppt, in deren Anschluss sich der FHC durch einen 4:0-Lauf erneut absetzen konnte und schließlich mit einem beruhigenden 15:11 in die Halbzeit ging.

    Auch die ersten drei Treffer der zweiten Hälfte gehörten den Gastgebern, bevor Sabrina Neukamp in der 34. Minute per Siebenmeter das 18:12 erzielte. Nach 43 Minuten nahm Elfen-Trainerin Renate Wolf beim Stand von 24:16 ihre Auszeit, doch diese Maßnahme zeigte keine Wirkung. Frankfurt erzielte erneut drei Treffer in Folge und spätestens jetzt war die Partie gelaufen. Das sahen auch die Leverkusenerinnen so und ließen ihren Frust in Person von Clara Woltering am Schiedsrichtergespann aus, wofür es acht Minuten vor Ende eine Zeitstrafe gegen die Kapitänin der „Elfen“ gab. Frankfurt/Oder feierte einen 34:25-Sieg und zwei weitere wichtige Zähler auf dem Weg als viertes Team in die Play-offs einzuziehen.

    „Wir konnten die ersten fünfzehn Minuten noch mithalten, wurden danach aber von Frankfurt überlaufen. Unsere Fehler vorne haben immer wieder zu Gegenstößen geführt und so kommt dann das Ergebnis zustande“, erklärte Elfen-Trainerin Renate Wolf nach der Niederlage, die für ihr Team aber kein Beinbruch sei: „Wir haben mit dem Pokalspiel die wichtigere von beiden Partien gegen Frankfurt gewonnen und stehen nun zwei Mal im Halbfinale. Jetzt fahren wir nach Hause und bereiten uns auf Leipzig vor.“

    Torschützen:
    Jochin (11), Mietzner (10), Paap (6), Beier (4), Hering (2), Kot (1) -
    Loerper (7), Glankovicova (7), Neukamp (4), Steinbach (2), Meier (1), Seiffert (1), Krüger (1), Müller (1), Fillgert (1)

    hbvf.de


    Tabelle:
    1. 1. FC Nürnberg 19 +101 33
    2. HC Leipzig 19 +122 32
    3. Bayer Leverkusen 20 +111 31
    4. FHC Frankfurt/Oder 20 +45 26
    5. DJK/MJC Trier 19 -14 21
    6. Thüringer HC 19 +18 18
    7. Buxtehuder SV 19 -10 18
    8. VfL Oldenburg 19 -3 15
    9. ProVital Blomberg-Lippe 20 -57 14
    10. HSG Sulzbach/Leidersb. 19 -39 12
    11. TSG Ketsch 19 -131 8
    12. TV Beyeröhde 20 -143 4

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

    2 Mal editiert, zuletzt von Grimaudino (1. März 2008 um 19:39)

  • Müde, fahrig und frustiert

    VON FRANK GRAF, 03.03.08, 06:46h

    Allein Angreiferin Denisa Glankovicova kann in einer ansonst eher schwachen Mannschaft überzeugen.

    Leverkusen - Drei Tage nach dem knappen Pokalerfolg beim FHC Frankfurt bekamen die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen Wut und Frust der Oderstädterinnen hart zu spüren - diesmal im Kampf um Punkte. Die vierte Bayer-Niederlage in der laufenden Spielzeit fiel mit 25:34 (11:15) ausgesprochen deutlich aus. Und trotzdem schlug Leverkusens Hauptverantwortliche Renate Wolf vergleichsweise moderate Töne an: „Wir konnten die ersten 15 Minuten noch mithalten, aber wurden danach von Frankfurt überlaufen. Unsere Fehler vorne haben immer wieder zu Gegenstößen geführt, und so kommt dann das Ergebnis zustande. Ein Beinbruch ist das aber nicht. Wir haben mit dem Pokalspiel die wichtigere von beiden Partien in Frankfurt gewonnen und stehen nun zweimal im Halbfinale. Jetzt fahren wir nach Hause und bereiten uns erst einmal auf Leipzig vor.“

    Bayer fand eigentlich gar nicht richtig ins Spiel, wirkte von Beginn an müde und fahrig. Nach sechs Minuten brachte Anna Loerper ihr Team zwar mit 4:2 in Führung, doch den Rückstand egalisierte der FHC schnell. Zwei weitere Treffer von Arjenne Paap sowie ein Tor von Franziska Mietzner sorgten nach 17 Minuten für das 9:6 für die Gastgeberin nen und damit für die erste deutlichere Führung. Zunächst hielt Leverkusen jedoch noch dagegen und verkürzte durch Denisa Glankovicova, die als Einzige wirklich überzeugte, bis auf 9:10 (20.).

    Die Aufholjagd der Bayer-Elfen wurde durch eine Frankfurter Auszeit jäh gestoppt, in deren Anschluss sich der FHC durch einen 4:0-Lauf erneut absetzte und schließlich mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Halbzeit ging. Auch die ersten drei Treffer der zweiten Hälfte eines keineswegs berauschenden Bundesligaspiels gehörten den Gastgebern, bevor Sabrina Neukamp in der 34. Minute per Siebenmeter das 12:18 erzielte. Nach 43 Minuten nahm Renate Wolf beim Stand von 16:24 ihre Auszeit, doch diese Maßnahme zeigte definitiv nicht die gewünschte Wirkung. Frankfurt erzielte erneut drei Treffer in Folge, und spätestens jetzt war die überraschend einseitige Begegnung gelaufen. Das sahen auch die Leverkusenerinnen so und lie ßen nun endgültig die Zügel schleifen. Ihren Frust ließ Spielführerin Clara Woltering dann verbal am Schiedsrichtergespann aus, wofür es acht Minuten vor Ende eine Zeitstrafe gab. Der Ausgang des Spiels war jedoch schon längst besiegelt. Frankfurt / Oder feierte einen auch in der Höhe verdienten Sieg und zwei weitere wichtige Zähler auf dem Weg in die Playoffs. Fakt ist aber, dass sich die Leverkusenerinnen einen solch uninspirierten Auftritt am 15. März tunlichst verkneifen sollten. Dann gastiert nämlich der HC Leipzig zum letzten Heimspiel der Bayer-Elfen in der Punkterunde in der Haberland-Halle. Und dieses Team ist vom Niveau her noch mal eine Stufe höher einzuschätzen als der FHC.

    Bayer 04: Woltering, Knipprath - Meier (1), Loerper (7), Steinbach (2), Müller (1), Glankovicova (7), Neukamp (4), Krüger (1), Fillgert (1), Seiffert (1), Byl, Paulus.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1203599342664

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  • Vier Elfen im Kader für Olympia-Quali

    Bundestrainer Armin Emrich hat heute seinen vorläufigen Kader für die Olympia-Qualifikation Ende des Monats in Leipzig bekannt gegeben. In dem 21-Kader befinden sich mit Clara Woltering, Anne Müller, Anna Loerper und Sabrina Neukamp vier Leverkusener Handballdamen wieder.

    Wie bei der Weltmeisterschaft muss Armin Emrich aus diesem Kader vierzehn Spielerinnen benennen, die dann an der Qualifikation teilnehmen. Die restlichen sieben Spielerin stehen auf Abruf. Falls es während des Turniers beispielsweise zu Verletzungen kommt, kann eine Spielerin nachnominiert werden.

    Vom 28. bis 30. März kämpft Deutschland in Leipzig um eines der zwei zu vergebenen Olympia-Tickets für die Spiele in Peking. Die Kontrahenten heißen Schweden, Spanien und Kuba. Die Vorbereitung auf das Turnier beginnt am 16. März, einen Tag nach dem Spiel der Elfen gegen den HC Leipzig.

    Autor: Christian Schulze

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  • upps :LEV16 :

    Neukamp und Seiffert suspendiert

    Die Handballabteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen hat mit sofortiger Wirkung Nationalspielerin Sabrina Neukamp und Michaela Seiffert suspendiert.

    Obwohl sich die Beiden bereits Ende 2007 vertraglich verpflichtet hatten, weiterhin bei den Elfen in Leverkusen zu spielen, unterschrieben sie in der vergangenen Woche einen Vertrag beim Bundesliga-Konkurrenten Blomberg-Lippe.

    Trainerin und Managerin Renate Wolf: „Ich bin maßlos enttäuscht über dieses Verhalten. Wenn man über 20 ist, dann muss man wissen, dass man nicht zwei Verträge abschließen kann.“

    Bis die rechtliche Situation durch die Vereinsführung geklärt ist, sind die beiden Akteurinnen beurlaubt und werden weder am Trainings- noch am Spielbetrieb teilnehmen.

    Autor: Christian Schulze

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  • ui...was geht denn da ab ?

    Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
    (Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)

    Wenn jemand zu Dir sagt: Die Zeit heilt alle Wunden. Hau ihm in die Fresse und sag: Warte, ist gleich wieder gut.

  • 05.03.2008 - cie

    Leverkusen suspendiert Neukamp und Seiffert

    Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat mit sofortiger Wirkung die Spielerinnen Sabrina Neukamp und Michaela Seiffert suspendiert. Die Entscheidung steht in Verbindung mit dem Wechsel der beiden Spielerinnen zu Ligakonkurrent ProVital Blomberg, wo die Spielerinnen, laut Pressemeldung von Bayer Leverkusen, in der vergangenen Woche einen Vertrag für die kommende Spielzeit unterschrieben haben. Leverkusen hatte eigenen Angaben zu Folge unterdessen bereits Ende 2007 einen Vertrag mit den Spielerinnen geschlossen, diesen allerdings aufgrund der Entwicklungen im Verein noch nicht offiziell bei der HBVF angezeigt.

    "Blomberg mache ich keinen Vorwurf, schließlich lag noch keine Vertragsanzeige vor", so Leverkusens Trainerin und Managerin Renate Wolf gegenüber hbvf.de. "Aber, ich bin maßlos enttäuscht über das Verhalten der Spielerinnen. Wenn man über 20 ist, dann muss man wissen, dass man nicht zwei Verträge abschließen kann." Ende des Jahres hatte sich der Verein mit den Spielerinnen über eine weitere Zusammenarbeit geeinigt, aufgrund der unsicheren Situation mit dem Rückzug des Bayer-Konzerns aus der Förderung des Spitzensports waren die geschlossenen Verträge aber nicht bei der HBVF angezeigt worden, ein Schritt, der für die Erteilung der Spielberechtigung entscheidend ist.

    Die Spielerinnen schienen sich unterdessen aufgrund der unklaren Situation in Leverkusen auf die Suche nach Alternativen begeben zu haben. "Bevor man einen neuen Vertrag abschließt, muss man sich um den alten kümmern", beklagt Renate Wolf unterdessen. Vor allem bemängelt die Trainerin und Managerin des Bundesligisten, dass die Spielerinnen nicht mit ihr gesprochen haben, sondern Bayer Leverkusen vor vollendete Tatsachen gestellt worden sei. "Ich bin menschlich enttäuscht", erklärt Wolf, dass der Vertrauensbruch ausschlaggebend für die Suspendierung der beiden Spielerinnen sei, die von ihrem erstem Vertrag in Leverkusen gewusst hätten.

    "Richtig ist, dass wir in Blomberg für die kommende Saison einen Vertrag unterschrieben haben. Dass die Auswirkungen für die laufende Saison so verheerend sind, damit hat keiner von uns beiden gerechnet", so Michaela Seiffert in einer ersten Stellungnahme. "Die Entscheidung trifft uns hart, denn wir hätten sehr gern die Saison mit Leverkusen zu Ende gespielt", so Seiffert weiter, die noch andeutet, dass die Spielerinnen die Rechtslage anders beurteilen: "Wie Renate Wolf schon sagte, die rechtliche Situation muss noch geklärt werden." Auf sportrechtliche Schritte will Renate Wolf unterdessen aber verzichten und die Spielberechtigung der Spielerinnen für Blomberg nicht anfechten.

    Insbesondere für Sabrina Neukamp ist die Suspendierung ein schwerer Schlag, die 61-fache Nationalspielerin steht im vorläufigen Kader für die Olympia-Qualifikation in Leipzig. Bei einer Suspendierung bis zum Saisonende würde ihr, eine erfolgreiche Qualifikation vorausgesetzt, dann aber vor den Olympischen Spielen die Spielpraxis in der Liga fehlen. Da Bundestrainer Armin Emrich nur einen kleinen Kader für die Olympischen Spiele berufen darf, sicherlich ein Manko für die Außenspielerin. Doch auch für den Verein Bayer Leverkusen, der bereits vorzeitig die Play-offs erreicht hat, dürften die Chancen in der Meisterschaft nach der Suspendierung zweier wichtiger Spielerinnen, Neukamp ist mit 104 Toren beste Schützin Leverkusens, Seiffert erzielte 62 Tore, gesunken sein.

    hbvf.de

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

  • Neukamp und Seiffert suspendiert

    Sie ist eine Frau mit Prinzipien, eine Führungsfigur auch, die feste Vorstellungen hat von vertretbarem Verhalten in einer sportlichen Gemeinschaft. Und deshalb hat Renate Wolf nun rigoros, ohne Ansehen der Person, durchgegriffen: Die Trainerin von Bayers Handball-Frauen hat die Nationalspielerin Sabrina Neukamp und Michaela Seiffert vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert. „Ich kann nicht dulden, wenn jemand sein Wort bricht und sich nicht an geschlossene Verträge halten will“, sagt Wolf.

    Der Hintergrund: Neukamp und Seiffert sind per Kontrakt noch bis 2009 an Leverkusen gebunden; beide haben sich aber jüngst per Unterschrift schon für die kommende Saison bei Leverkusens Bundesliga-Konkurrenten HSG Blomberg-Lippe verpflichtet. Reaktion womöglich auf die unsichere Zukunft bei Bayer nach Rückzug des Hauptsponsors mit beispielhaften Folgen auch für andere Leverkusener Handballerinnen? „Ich habe allen meinen Leuten gesagt, dass es bei uns weitergeht. Und wie mein Wort gilt, erwarte ich das auch von den Spielerinnen“, betont Wolf.

    Dass das Team durch den (momentanen) Ausschluss von Neukamp und Seiffert geschwächt ist, steht für die Trainerin außer Frage. „Aber ich hoffe auf eine Jetzt-erst-recht-Haltung in der Mannschaft“, sagt Wolf.

    RP ONLINE

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  • Ärger über Wechselpläne

    VON FRANK GRAF, 06.03.08, 18:42h, AKTUALISIERT 06.03.08, 22:57h

    Leverkusen - Bei den Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen hängt derzeit der Haussegen ein wenig schief. Das liegt weniger daran, dass die Mannschaft von Renate Wolf zuletzt in Frankfurt / Oder eine herbe Niederlage kassierte, sondern vielmehr an einem Vorfall, der sich ein paar Stunden danach ereignete. Michaela Seiffert und Nationalspielerin Sabrina Neukamp hatten Wolf in deren Funktion als Trainerin, Managerin und Geschäftsführerin um Entlassung aus ihren Verträgen zum Saisonende gebeten. Noch in 2007 hatten beide Spielerinnen ihre Kontrakte unter der Voraussetzung um zwei Jahre verlängert, dass in Leverkusen weiterhin Bundesliga-Handball gespielt wird - was ja nun der Fall ist. Im Laufe des Gesprächs wurde aber klar, dass die beiden bereits für die kommende Saison einen Vertrag bei der HSG Blomberg, einem Erstliga-Konkurrenten, unterschrieben hatten. „Ich bin maßlos enttäuscht über dieses Verhalten. Wenn man über 20 Jahre alt ist, dann muss man wissen, dass man nicht zwei Verträge abschließen kann. Über moralische Aspekte in diesem Zusammenhang will ich mich erst gar nicht äußern“, erklärt Renate Wolf.

    Bis die rechtliche Situation durch die Vereinsführung geklärt ist, werden Seiffert und Neukamp beurlaubt und können weder am Trainings- noch am Spielbetrieb teilnehmen. Nach der langwierigen Verletzung von Heike Ahlgrimm ist dies der nächste herbe Rückschlag im Bemühen, die Spielzeit 2007 / 2008 mit einem Titel abzuschließen.

    Derweil hat Bundestrainer Armin Emrich seinen vorläufigen Kader für die Olympia-Qualifikation Ende des Monats in Leipzig bekannt gegeben. In dem 21-köpfigen Kader befinden sich in Clara Woltering, Anne Müller, Anna Loerper und Sabrina Neukamp vier Leverkusenerinnen. Wie bei der Weltmeisterschaft muss Armin Emrich aus diesem Kader vierzehn Spielerinnen benennen, die dann an der Qualifikation teilnehmen. Die restlichen sieben Akteurinnen stehen auf Abruf bereit. Vom 28. bis 30. März kämpft Deutschland in Leipzig um eines der beiden noch zu vergebenden Olympia-Tickets für die Spiele in Peking. Die Kontrahenten heißen Schweden, Spanien und Kuba. Die Vorbereitung auf das Turnier beginnt am 16. März, einen Tag nach dem Spiel der Bayer-Elfen gegen den HC Leipzig. Ob sich die Suspendierung Neukamps durch ihren Club negativ für die Auswahlmannschaft auswirkt, wollte Emrich nicht kommentieren.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1203599364989

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

  • Mensch Heinz, was machen denn Deine Mädels da für Sachen? Haste die nicht mehr im Griff?

    "Wir sind zufrieden", schöner konnte man die Komfortzone nicht beim Namen nennen!
    Völler raus!!!

  • Geschwächt und dennoch gestärkt ins Spitzenspiel

    Die Ausgangsposition vor dem letzten Heimspiel der Hauptgrund könnte schlechter wohl nicht sein. Gleich fünf Spielerinnen fallen bei den Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen am Samstag (19.30 Uhr, Ulrich-Haberland-Halle) gegen den HC Leipzig aus.

    Neben der Langzeitverletzten Heike Ahlgrimm (Kreuzbandriss) und den beiden suspendierten Spielerinnen Sabrina Neukamp und Michaela Seiffert fallen auch Karin Weigelt und Anne Müller aus. Während sich Müller von einer Bronchitis erholen muss, leidet Weigelt schon seit Wochen an einer Entzündung des Rückenmarks. Aus diesem Grund wurden nun Annika Busch und Penda Bönighausen aus dem Future Team in den Bundesliga-Kader berufen, wobei Bönighausen aufgrund eines Handbruchs noch drei Wochen ausfällt.

    Trotz der angespannten Personallage gibt sich Elfen-Trainerin Renate Wolf dennoch kämpferisch. Die Mannschaft sei deutlich enger zusammengerückt. „Es wird besser trainiert und es herrscht eine ganz andere Disziplin in der Mannschaft. Das Engagement ist sehr groß und es wird auch mal wieder gelacht im Training“, stellt Wolf fest.

    Dennoch ist der HC Leipzig als aktueller Tabellenführer der haushohe Favorit vor dem Duell mit dem Drittplatzierten. „Meine Mannschaft soll ihr Leistungspotenzial abrufen und wenn uns dann die Atmosphäre in der vollen Halle trägt, bin ich zuversichtlich, dass es ein gutes Spiel wird und vielleicht ist sogar mehr möglich“, lässt sich Wolf ein kleines Hintertürchen offen.

    Für die Partie gibt es noch einige wenige Restkarten im Sitzplatzbereich sowie Stehplatzkarten an der Abendkasse der Ulric-Haberland-Halle.

    Wem das Duell Drei gegen Eins in der Bundesliga noch nicht genug Handball ist, der kann am Samstag in den vollen Genuss kommen. Im Mittelrheinverband steht das Jahr 2008 im Zeichen des Mädchenhandballs und daher tritt um 14 Uhr die weibliche Auswahl des Jahrgangs 1992 zu einem Freundschaftsspiel gegen den Jahrgang 93 an. Um 16 Uhr empfängt dann das Leverkusener Future Team in der Regionalliga die SG Knetterheide/Schötmar.

    Autor: Christian Schulze

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  • Geschwächt ins Topspiel

    VON FRANK GRAF, 14.03.08, 06:45h

    Eine Jugendauswahl sowie Bayers Regionalliga- und Bundesliga-Damen spielen am Samstag nacheinander in der Haberland-Halle.

    Leverkusen - Am Samstag steht womöglich der letzte Großkampftag an, den die zum Abriss freigegebene, altehrwürdige Haberland-Halle erleben wird. Bereits um 14 Uhr spielen dort die weiblichen Handball-Auswahlteams der Jahrgänge 1992 und 1993 vom Mittelrhein gegeneinander. Dieses Spiel soll auch dem deklarierten „Jahr des Mädchenhandballs 2008“ gerecht werden. Anschließend, um 16 Uhr trifft das Regionalliga-Team von Bayer 04 Leverkusen auf die SG Knetterheide-Schötmar, ehe ab 19.30 Uhr der sportliche Höhepunkt des Tages ansteht: Dann nämlich treffen die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 auf den Tabellenzweiten HC Leipzig.

    Es ist davon auszugehen, dass die Halle dann brechend voll sein wird. „Der Kartenvorverkauf ist sehr gut angelaufen, der atmosphärische Rahmen für dieses Spitzenspiel wird also stimmen“, erklärt Bayers Trainerin Renate Wolf vor der Auseinandersetzung mit den Damen aus Sachsen, auf die man aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Halbfinale der Playoffs treffen wird. Selbst im Falle eines Sieges hätte Leverkusen nur noch höchst theoretische Chancen, den HCL noch vom zweiten Platz zu verdrängen. Daran glaubt aber selbst Renate Wolf nicht: „Wir haben uns damit abgefunden, dass wir zum Abschluss der Punkterunde Dritter sein werden und damit eine etwas ungünstigere Ausgangsposition in den Playoffs in Kauf nehmen müssen.“ Das Rückspiel werden die Leverkusenerinnen dann nämlich in fremder Halle bestreiten. Was der Trainerin jedoch viel größeres Kopfzerbrechen bereitet, ist die sehr angespannte Personalsituation, die sich nach der Trennung von Sabrina Neukamp und Michaela Seiffert (wir berichteten) weiter verschlechtert hat. Zu allem Überfluss droht auch der Ausfall von Anne Müller, die unter der Woche mit einer schweren Bronchitis das Bett hüten musste.

    Da drängt sich die (nicht ganz ernst gemeinte) Frage auf, ob man nicht vielleicht die 50-jährige Renate Wolf kurzfristig spielberechtigt machen sollte. „Das wäre sicherlich möglich, aber es fehlt mir definitiv ein wenig an Fitness“, meint Wolf und kann sich dabei das Schmunzeln nicht verkneifen. Auch Penda Bönighausen und Annika Busch aus dem Future-Team, die als Ersatz für Neukamp und Seiffert hochgezogen werden sollten, fallen noch verletzungsbedingt aus. „Die beiden sollen für die noch anstehenden, wirklich wichtigen Begegnungen fit werden. Wenn alle Stricke reißen, muss ich auf Akteurinnen aus dem Regionalliga-Kader zurückgreifen“, so Wolf, die sich auf den „Mädchen- und Frauenhandballtag“ in der alten Haberland-Halle freut.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1203599414460

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  • Sieg für die Moral

    Im letzten Heimspiel der Hauptrunde sahen 600 Zuschauer ein hochklassiges Spiel und einen überglücklichen Sieger. Die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen bezwangen den HC Leipzig mit 31:29 (16:12).

    Die ersten fünf Minuten gehörten auf Leverkusener Seite eindeutig Anna Loerper, denn die Nationalspielerin erzielte die ersten vier Elfen-Treffer. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Gastgeberinnen dann auch erstmals absetzen und führten nach neun Minuten mit 7:5. Zwei direkt aufeinander folgende Auszeiten gegen Lyn Byl und Laura Steinbach brachten den HCL jedoch zurück ins Spiel. Drei Minute ohne Leverkusener Tor führten zum Ausgleich (8:8). Eine doppelte Zeitstrafe gegen Leipzig konnten die Elfen nach 17 Minuten nicht nutzen, doch danach starteten sie einen 5:0-Lauf, der zum 15:10 (27.) führte. In die Halbzeit ging es mit 16:12.

    Die ersten Treffer im zweiten Durchgang gehörten Leipzig und nach 33 Minuten verloren die Elfen dann Lyn Byl durch eine rote Karte. Diese Herausstellung motivierte die Elfen und allen voran die überragende Anna Loerper (15 (!) Tore) jedoch umso mehr. Nach 43 Minuten konnte Leipzig zwar ausgleichen (20:20), doch die Antwort der Bayer-Damen folgte gleich. Eine zur Hochform auflaufende Clara Woltering zwischen den Pfosten, zweimal Denisa Glankovicova und dreimal Anna Loerper sorgten für das 25:21 (50.). Die temporeiche Partie war dadurch jedoch immer noch nicht entschieden. Der HCL kam vier Minuten vor dem Schluss in Unterzahl auf einen Treffer ran (27:26), die Elfen stellten aber schnell wieder einen zwei Tore-Unterschied her und verteidigten diesen über die Zeit.

    Nach den Verletzung von Heike Ahlgrimm und Karin Weigelt sowie den Suspendierungen von Sabrina Neukamp und Michaela Seiffert war der Jubel über den 31:29-Erfolg bei Elfen verständlich groß. „Das war eine Partie für die Moral und das Selbstvertrauen. Wir haben eine klasse Mannschaftsleistung gezeigt und können nun selbstbewusst in die schweren Spiele im Pokal und der Meisterschaftsendrunde gehen. Ein Riesenkompliment an Clara Woltering und natürlich an Anna Loerper, nicht nur wegen ihrer Tore, sondern auch, weil sie 60 Minuten lang da hingegangen ist, wo es weh tut“, freute sich Elfen-Trainerin Renate Wolf über die Reaktion ihrer Mannschaft.

    TSV Bayer 04: Woltering, Knipprath – Fillgert (5), Steinbach (2), Müller (2), Loerper (15), Byl (1), Glankovicova (5), Paulus, Krüger, Meier (1), Busch

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de

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  • Erlösender Triumph

    VON FRANK GRAF, 17.03.08, 06:45h

    Heimsieg gegen den Tabellenführer hilft über die Hiobsbotschaften der vergangenen Woche hinweg.

    Leverkusen - Immer wieder ballte Renate Wolf die Fäuste, fuhr sich nervös durch die Haare, feuerte ihre Mannschaft an oder legte nachdenklich einen Finger auf die Lippen. Doch nicht nur die Trainerin der Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen war extrem engagiert, auch ihre Spielerinnen. Und nicht zuletzt deshalb haben sie den Tabellenführer HC Leipzig vor rund 700 begeisterten Zuschauern verdient mit 31:29 (16:12) bezwungen. „Das war eine Partie für die Moral und das Selbstvertrauen. Wir haben eine klasse Mannschaftsleistung gezeigt und können nun selbstbewusst in die schweren Spiele im Pokal und der Meisterschaftsendrunde gehen. Ein Riesenkompliment geht an Clara Woltering und natürlich an Anna Loerper, nicht nur wegen ihrer Tore, sondern auch, weil sie 60 Minuten lang da hingegangen ist, wo es wehtut“, erklärte Wolf, die sich merklich über die Darbietung ihres Teams freute.

    Die Kleinste war die Größte

    Die ersten vier Treffer für die Bayer-Elfen erzielte Anna Loerper, was der Auftakt zu einer Weltklasse-Leistung der Nationalspielerin war. „Die Kleinste war mal wieder die Größte“, meinte nach den spannenden 60 Minuten ein Bayer-Fan und sprach damit genau das aus, was wohl alle dachten.

    Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Gastgeberinnen erstmals auf zwei Tore ab und führten nach neun Minuten mit 7:5. Zwei direkt aufeinander folgende Zeitstrafen gegen Lyn Byl und Laura Steinbach brachten den HCL jedoch zurück ins Spiel. Drei Minuten ohne Leverkusener Tor führten weiterhin dazu, dass Leipzig zum 8:8 ausglich. Eine doppelte Zeitstrafe gegen Leipzig ließen die Leverkusenerinnen zwar ungenutzt verstreichen, doch danach starteten sie einen 5:0-Lauf, der zum 15:10 (27.) führte. In die Halbzeit ging es mit einer Vier-Tore-Führung.

    Der Auftakt in die zweiten 30 Minuten gehörte den Leipzigerinnen. Als Bayers Lyn Byl nach 33 Minuten die Rote Karte sah, sprach vieles dafür, dass die Partie nun zu Gunsten der Gäste kippen würde. Aber weit gefehlt. Byls Herausstellung motivierte Leverkusen noch mehr, und dabei allen voran die überragende Anna Loerper, die als Torschützin, Ideengeberin und ruhender Pol in hektischen Momenten alle anderen ausstach. Nach 43 Minuten stand es zwar pari (20:20), doch Bayer wollte nun mehr. Eine zur Hochform auflaufende Clara Woltering zwischen den Pfosten, zweimal Denisa Glankovicova und dreimal Anna Loerper sorgten für das 25:21 (50.). Die bisweilen extrem schnelle Partie war damit jedoch immer noch nicht entschieden. Der HCL kam vier Minuten vor dem Schluss in Unterzahl auf einen Treffer ran (27:26), doch Loerper, Glankovicova, Laura Steinbach und Anne Müller stellten schnell wieder ein Polster her, das mit viel Geschick aber auch mit etwas Glück bis zur Schlusssirene verteidigt wurde.

    Nach den Hiobsbotschaften der letzten Wochen war der Jubel und die Erleichterung bei den Leverkusenerinnen verständlicherweise groß. „Das war eine tolle Leistung, die uns sicherlich noch mal einen Schub geben wird“, meinte Renate Wolf, die inzwischen ihre meistens zu Fäusten geballten Hände ruhig und gelassen hinter dem Rücken verschränken konnte.

    Bayer 04: Woltering, Knipprath - Fillgert (5), Steinbach (2), Müller (2), Loerper (15), Byl (1), Glankovicova (5), Paulus, Krüger, Meier (1), Busch.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1203599430885

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