Leverkusens Wackel-Trainer 90 Minuten bei Völler zum Rapport
Labbadia übersteht ersten Krisen-Gipfel
Von ULRICH BAUER und VIM VOMLAND
Sitzungs-Marathon bei Leverkusen. Doch die Trainer-Entscheidung fiel auch gestern nicht...
Den ersten Krisen-Gipfel überstand Bruno Labbadia (43) gestern noch ohne Folgen.
Um 11.25 Uhr fuhr der Trainer vor der Villa von Sportdirektor Rudi Völler in Leverkusen-Quettingen vor. Zeitgleich checkten Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und Manager Michael Reschke an der BayArena ein.
Bruno zum Rapport bei Rudi. Die beiden diskutierten 90 Minuten bis 12.55 Uhr, bevor Labbadia wieder nach Hause – und Völler weiter zu Holzhäuser in die Arena fuhr.
Es ging um den Machtkampf zwischen Labbadia und Reschke, den Bruch zwischen Trainer und Mannschaft, die Schwächen im Trainer-Team.
Eigentlich zu viele Baustellen für eine gemeinsame Zukunft. Trotzdem sagt Völler zu BILD: „Es war ein sehr gutes Gespräch. Offen, ehrlich, direkt. Aber wir sind noch in der Analyse. Wir reden noch weiter – auch mit Bruno Labbadia. Es wird keine Entscheidung vor Mittwoch geben!“
Sportchef Völler beriet sich gestern eine Stunde mit Holzhäuser, bevor der dann um 14.54 Uhr die BayArena verließ: „Von mir gibt es keine Wasserstandsmeldungen. Wir werden noch verschiedene Gespräche führen. Dann werden wir ohne Hast eine Entscheidung treffen.“
(Bild.de)