Beiträge von OranjeFirm

    Aha Völler: "Mit einigen geht es nächstes Jahr nicht mehr weiter" Da bin ich mal froh wen es treffen wird. Es folgt wohl der nächste Umbruch. Da kann man wieder die alte Leier, ala wir machen eine Entwicklung, die in 20 Jahren abgeschlossen wird, rausholen.


    Genau so sieht's aus. Hat man erstmal für die nächsten paar Jahre weitere Ausreden parat.


    Naja und wie hat man das sich vorzustellen, Hyypiä/Lichte erklären etwas und klein Spieler XY spielt am Pippimann? Also ich geh mal davon aus, dass wenn es im Team Spannungen gibt (wie der investigative Journalismus von Bild aufgedeckt wurde, wie sie es schon bei Wulff ja so töffte gemacht haben) bzw die Spieler nicht mehr auf das Gespann hören würde, dann wäre das Gespann schon längst abgesägt worden. Hyypiä hin, Hyypiä her.


    Ich sag abgekürzt mal so: Mich würde nicht wirklich überraschen, wenn Sami angesichts der jetzigen demnächst von sich aus zurücktritt. Ich denke aber, daß er sich das vorab sehr gut überlegen würde.

    Konkret?


    Ich gehe jetzt mal einfach von meiner ganz persönlichen Interpretation von einem Arbeitstag aus: Wenn ich zu meinem Job gehe, erwarte ich von mir ein gewisses Maß an Disziplin. Und wenn ich vom nächsten Vorgesetzten am Arbeitsplatz etwas erklärt bekomme, tu' ich wenigstens so als ob mich das interessiert - auch wenn es an einem Sonntag morgen ist. :levz1

    Ich sage mal so: Ich habe mir in den vergangenen Wochen mal das ein oder andere Training 'reingezogen, auch an morgendlichen Sonntagen. Ich muß gestehen, daß ich über einige Szenen recht verwundert war - ich übertrage derartiges immer gerne auf das reale Arbeitsleben; bei sowas geht in der Regel zeitnah das Telefon und man muß mal eben für ein Gespräch zum Chef.

    Volle Zustimmung. Obwohl man derart frustrierende Tatsachen als Fan nur äußerst ungern zur Kenntnis nimmt und am liebsten verdrängt, ist das auch schon seit längerer Zeit meine Meinung und die etlicher anderer Fans. Wer das bisher nicht wahrhaben wollte, weiß es spätestens seit dem Lautern-Spiel.

    Erst vor ein paar Tagen habe ich mir ein neues Trikot gekauft und bin gefühlsmäßig noch nicht einmal in der Lage, diesen Kauf zu bereuen. Ich muss verrückt sein.

    Das Allerschlimmste ist die Machtlosigkeit , der man als Fan unterworfen ist. Man hängt mit Herzblut an seinem Verein, weiß aber, dass man an der Haltung und den Prioritäten der GF nicht das Geringste ändern kann.


    "Machtlosigkeit" ist noch nett ausgedrückt (wobei dieses Gefühl in der Tat eine gewichtige Rolle spielt). Ich fühle mich zudem vollkommen vera***** (und das nicht erst seit einigen Wochen)! Und ich denke so langsam kann man den abgenudelten Spruch mal rumdrehen: "Frage nicht, was du noch in deinen Verein investieren kannst, frage was der Verein in dich als Fan zu investieren bereit ist!"
    Um allen Kritikern und sinnfreien Kommentaren vorzubeugen: Ich bin der Meinung, daß es gerade ein derart emotionales Hinterfragen ist, welches die eigentliche Liebe zum Verein auszeichnet; zumindest ist es auch eine Art Beweis dafür, das es einem eben nicht egal ist. Allerdings brauchen Feuer und Glut auch Sauerstoffzufuhr, um weiter dabei zu sein. Und jetzt sind wir beim Beziehungsmodell: der Partner ist jetzt mal dran; wie auch immer das aussehen mag - allerdings falle ich auf Dessous bei Kerzenlicht nicht mehr rein - ich will jetzt mal was Substantielles! :levz1

    1.000 % Zustimmung.

    Ich gehe seit 35 Jahren dahin und habe zwar schon 2 (ZWEI!!!) Titel miterlebt aber das ist ja schon ewig her.
    Und wenn man sich mal vor Augen führt, wie wir 2 sichere Meisterschaften noch verspielt haben, wiegt
    die Titellosigkeit in den letzten Jahren noch extrem schwerer. Und das Stigma des Loosers werden wir nur durch
    Titel los. Und die habe ich mittlerweile auch abgeschrieben. Dadurch wird sich auch an den Zuschauerzahlen und
    der Stimmung nichts positiv ändern. Denn zu oft fragt man sich: wofür das ganze, wofür??


    :bayerapplaus Dr. Ma/Berbatov, GENAU SO schaut's aus! Besser kann man es als langjähriger Fan (mit mindestens über 20jähriger Erfahrung) nicht formulieren. Ich weiß heuer auch nicht mehr, wo eigentlich noch der schlichte Sinn darin besteht sich noch weiter für diesen Verein begeistern zu sollen. Warum denn auch? Wir sind seit Jahren in einer jährlichen Wiederholungsschleife des Scheiterns (sogar mit regelmäßiger Ansage und für jeden deutlich erkennbaren Vorzeichen [sinnfreie Transferpolitik, Phrasendrescherei]). Freut mich jedenfalls, daß in diesen Tagen endlich auch mal der letzte Optimist kapiert, daß hier seit Jahren irgendetwas grundlegend schief läuft - und das hat nix mit Trainern oder hilflosen Spielern zu tun. Ich würde mich freuen, wenn mal ein Herr Dekkers oder der Aufsichtsrat eine klare Aussage hinsichtl. Strategie und sportlicher Wert/Ziele des Bayer-Engagements machen würden. Im Moment verstehe ich nur folgendes: Unser Ziel ist nicht der maximale sportliche Erfolg (Titel) sondern das Schreiben von schwarzen Zahlen und betriebswirtschaftlichem Erfolg - ich als Fan kann meinen Beitrag leisten, indem ich tolle Fanartikel kaufe und sozial angepasst Dauer-Schalala in der Kurve veranstalte. Dankeschön, Bitteschön. Klar wollen wir in die CL - fest eingeplante finanzielle Mittel; aber natürlich haben wir nicht vor da ernsthaft etwas reißen zu wollen. Bei realistischen "Zielen" wie dem DFB-Pokal-Sieg stellt man dann plötzlich fest, daß die Gesamtmentalität des "eigentlich doch nix wollen" auch bei den Leuten auf dem Platz angekommen ist. Tolle Philosophie für einen Leistungs-Sport"verein"!
    Fakt ist: Respekt und langfristige Leidenschaft kommen nur über Titel. Wer das Gegenteil behauptet und irgendeinen Schwachsinn von "Erfolgsfan" faselt, hat entweder eine dissoziative Störung oder ist endgültig im plüschrosa Brainwashing-Paradies der Bayer 04 Fußball GmbH angekommen. Wie auch immer, ich habe meine Entscheidung getroffen und fühle mich damit sehr gut! :bayerapplaus