Beiträge von Shady_04

    Also vereinsliebe für einen Verein = schlicht gestrickt?!

    Das ist ja mal echt Fan sein in Reinkultur was hier manche vorleben und es auch noch verschriftlicheb :LEV5

    Du hättest ja auch gegen argumentieren können, oder erklären warum ich falsch liege, hast du nicht, daher habe ich da wohl (zumindest größtenteils) ins Schwarze getroffen.


    Eigentlich gehts hier um 3. Liga und so kack Vereine wie die Fortuna. Sorry fürs entern des Threads!

    Ne, hast kein Stück ins Schwarze getroffen. Du weißt nichts darüber, wie, wann, warum ich Leverkusen-Fan geworden bin. Bin aber auch keine Rechenschaft schuldig. Und dass du auch nicht verstanden hast, was ich mit der schlichten Denkweise meine, sagt alles. Ich werde dich nicht weiter überfordern.

    Ich bin Düsseldorfer, hab dort 27 Jahre gelebt, war bei der Fortuna in den 90ern auch häufiger im Stadion. Ich lasse meine Sympathien für die Fortuna sicher nicht durch solche lächerlichen Argumente beeinflussen (die mögen uns nicht:LEV15). Erst recht nicht, weil wir unsere Arbeit nicht vernünftig erledigen (Campus).

    44 Spieler klingt für mich nach Aktionismus.

    Genau das dachte ich mir auch. Völlig wild. 11 Neulinge auch noch. Das hat was von auf Teufel komm raus etwas anders machen wollen.

    Nur bei Janelt dachte ich mir, dass es mal Zeit wird. Spielt seit 4-5 Stamm in der PL. Aber 4-5 Leute, die keine 10 Erstlingaeinsätze haben, finde ich schon seltsam. Wertet die N11 ja auch völlig ab (soll nicht heißen, dass das schlechte Spieler sind, aber ganz so "einfach" sollte es eigentlich nicht sein, eingeladen zu werden). Naja, soll er machen.

    Eine Studienfreundin von mir produziert ein Bühnenstück mit Berbo, "Berbatov: Decoding". Es ist ein Storytelling-Format, bei dem er über seine Karriere und auch die dahinter stehenden Faktoren erzählt.

    Gestern war die Premiere in Bulgarien als Auftakt einer nationalen Tour. Eine internationale Ausweitung ist geplant. Würde ich mir auf jeden Fall anschauen (ist sicherlich interessanter als der Rotz von Calli...).

    Gerade dafür, dass wir nur EL spielen, verfügt der Kader über eine bemerkenswerte Breite und Tiefe.

    Auf dem Papier war das eine wirklich starke Transferphase, auch wenn die von einigen schon angesprochene ausbaufähige Qualität im zentralen MF etwas kritisch gesehen werden kann. Xhakas wachsen nicht auf Bäumen, trotzdem hätte ich mir da noch einen Qualitätsspieler gewünscht. Ein Typ Leader/Organisator fehlt mir. Ich bin gespannt, wie sich in dieser zusammengewürfelten Truppe eine Struktur/Hierarchie entwickelt und wer vorangeht. Ich bin ein großer Fan von Tapsoba, aber ich habe ihn bislang nicht als den Typen wahrgenommen, der eine Mannschaft mitreißt.

    Was mir zudem persönlich schwerfällt, ist dieser radikale Umbruch innerhalb kürzester Zeit und die strukturelle Ausrichtung. Im Sinne der Identifikation mit dem Verein war die letzte Zeit nicht förderlich. Ich spreche natürlich nur für mich, das kann jeder für sich bewerten.

    Mir geht es dabei gar nicht um deutsche/nicht-deutsche Spieler (auch wenn ich den Wunsch, dass ein Bundesligaverein ein paar prägende einheimische Spieler im Team hat, durchaus nachvollziehen kann).

    Ich verstehe, dass der Verein kreative Wege gehen muss, um ein bestimmtes sportliches Niveau zu erreichen/halten. Wir sind (trotz der Bayer-Milliarden...) kein Verein, der die finanziellen Mittel hat, um einkaufen zu können wie man will.

    Die Loan-Army ist dabei ein Thema. Eine an sich clevere Vorgehensweise. Wir sichern uns günstig Talente, die wir bei ausbleibender Entwicklung ohne großartigen Verlust wieder verkaufen, bei guter Entwicklung dagegen teuer abgeben (siehe Alajbegovic, auch wenn das formal gesehen keine Leihe war) oder integrieren können (hoffentlich Onyeka). Aber mich hat dieses Modell schon bei Chelsea nicht abgeholt. Das ist ein riesiges Spekulationsprojekt. Wie gesagt, ich verstehe diesen Weg, aber in dem Ausmaß geht für mich etwas verloren.

    Der andere Punkt ist der gefühlt vollständige Austausch des Kaders in recht kurzer Zeit. Im letzten Jahr kam viel zusammen, das muss ich nun nicht wiederholen. Pala und Grimaldo wollten nun weg, Andrich sollte es eigentlich.

    Die Rückkehr von Diaby hat auf jeden Fall einen emotionalen Wert, aber wir haben kaum noch Spieler, die länger als 2-3 Jahre dabei sind. Es mögen gute Spieler sein, die emotionale Bindung ist mir aber etwas verloren gegangen. Mal sehen, wie sich das nun entwickelt.

    Auch hatte unsere Transferstrategie teilweise für mich einen etwas unkoordinierten Eindruck. Der Kader wurde erst ordentlich aufgebläht und dann hat man geschaut, für welche Spieler sich Interessenten finden, um Platz zu schaffen. Das wirkte zumindest an mehreren Stellen so, da standen ja einige zur Disposition (Vazquez, Arthur, gefühlt das gesamte ZM bis auf Maza, Hofmann, Boniface). Natürlich muss sich ein neuer Trainer erstmal einen Überblick verschaffen, aber das war mE nicht der primäre Faktor.

    Die Strategie wirkt für mich immer mehr wie im American Football. Man baut ein Team für ein kurzfristiges Projekt zusammen bis zum nächsten Rebuild. Eine langfristige, organische Entwicklung ist nicht mehr Priorität (oder machbar?). Im Football stört mich das nicht so, da gehört es mit Draft, Salary Cap usw dazu. Im Fußball ist es neu für mich und am Ende vielleicht eine Gewöhnungssache.

    Hab mal ChatGPT befragt:

    Der saudi-arabische Reporter Mohammed Al-Suwaina von Thmanyah, dem offiziellen TV-Rechteinhaber der Saudi Pro League und des King Cups, berichtet heute Abend ausdrücklich, dass Diabys Fehlen gegen Al-Najma „nichts mit einer Verletzung zu tun hat“. Vielmehr könne seine komplette Nichtberücksichtigung damit zusammenhängen, dass sein Abschied von Al-Ittihad unmittelbar bevorsteht.

    Ich frage mich, ob manche hier nicht richtig lesen können oder mal wieder nur das rausfiltern, was sie lesen wollen und was in ihre Argumentationslinie passt.

    Zum einen ist er doch selbstkritisch. Er sagt, dass er nicht das gezeigt hat, was er (seiner Meinung nach) zu leisten imstande ist. Er sagt auch, dass manche Kritik berechtigt ist. Er zieht aber eben eine Linie und das mE völlig berechtigterweise. Niemand muss sich permanent unter der Gürtellinie beleidigen lassen. Er ist für einige zum regelrechten Feindbild geworden. Das muss man, Millionengehalt hin oder her, nicht mitmachen.

    Was soll er denn noch sagen, damit es selbstkritisch genug ist?

    Die Kritik an Hjulmand kommt dabei nicht überraschend. War ja auch von außen gut zu beobachten, dass der Coach im Verlauf der Saison manche Spieler nicht mehr so gut mitgenommen hat wie andere.

    Die einzige Aussage, die ich etwas seltsam finde, ist die bzgl der ausbaufähigen Kommunikation zur Führung. Das sind Dinge, die man intern anspricht, außer man verfolgt ggf eine bestimmte Agenda. Kann also gut sein, dass da jemand einen Wechsel vorbereitet.