Beiträge von Webgard

    Sehr von Vorteil ist der Wohnort bei der Anreise in die Bayarena. Im Idealfall schaffe ich es von der Haustür in rund 30 Minuten.

    Aber mit dem Auto, oder? Ich brauche ab Neusser/Gürtel mit der 13 und ab Mülheim mit dem RE nach Lev Mitte immernoch so 25 Minuten

    Asigste Firma der Welt, was Arbeitsbedingungen, Bezahlung etc. betrifft. Aber der Chef da wird den Karren schon selbst vor die Wand fahren, BWL-Kenntnisse wie meine 2-Jährige Tochter aber hauptsache Papas Betrieb übernehmen :LEV18

    Man merkt richtig, dass der man absolut Ahnung hat wovon er da redet. Hoffen wir das sein System aufgeht, dann kann es eine Sahnesaison werden. Wie auch viele Vorredner bin ich wahnsinnig gespannt auf die ersten Pflichtspiele; wie und in welcher Aufstellung sich unsere Mannschaft präsentieren wird

    Marsdorf da im Gewerbegebeit? Scheiss mal bitte der Firma Hans Fischer vor die Tür :LEV6

    btt, dann würde ich mir ne ruhige Wohnung in Ehrenfeld suchen, evtl auch Sülz

    Würde auch Umland empfehlen, oder wenigstens Rechtsrheinisch. Die direkte City ist die Hölle sowohl preislich als auch Lärmbelästigung etc. Wenn du kein 22 Jähriger Student bist :levz1 ist alles entlang und in Umgebung der Ringe ab Barbarossaplatz Richtung Norden definitiv nichts für dich.
    Wenn du aber unbedingt Zentrumsnah wohnen möchtest würde ich dir die Südstadt empfehlen, falls du das nötige Kleingeld hast, dort gibt es auch ruhigere Ecken. Ist außerdem längst nicht so FC-Verseucht wie der Norden (Nippes, Chorweiler, Weidenpesch) und der Westen (Ehrenfeld, Weiden etc.)


    Das kann ich mir nicht vorstellen, weil besagte Spieler die Bayern nicht verbessern würden. Die brauchen gestandene Stars, um ihre Qualität zumindest zu halten.

    Falls sie jetzt jüngere Spieler holen, könnten wir vielleicht sogar noch davon profitieren. Siehe Emre Can. Denn in München spielen können die nicht.

    Kann diese Weltuntergangsszenarien hier ganz und gar nicht nachvollziehen. Ich freue mich sogar über diesen Wechsel, weil dann zumindest mal ein anderer Wind beim Bayer weht.

    Natürlich werden die Bayern auch weiter Stars einkaufen. Aber nehmen mir als Beispiel Lars Bender, den hätten die Bayern damals auch für 2,5 Millionen haben können, heute ist er das zehnfache wert. Die Bayern werden natürlich auch junge , relativ unbekannte Spieler kaufen wollen die enormes Entwicklungspotential haben, zusätzlich zu "fertigen" Spielern. Ob diese dann bei Bayern auch direkt zum Zug kommen wie Bender bei uns oder aber ausgeliehn/mit RK-Option verkauft werden, kann Bayern ja egal sein, solange sie dort unter Vertrag stehen. Deswegen könnten die sich schon denken, "lass uns doch, neben dem Einkauf etablierter Stars, auch so machen wie Leverkusen, junge Spieler kaufen die sich und ihren Marktwert deutlich steigern können". So könnten die Bayern, siehe Beispiel Bender a) eine Menge Geld sparen und b) hätten den Vorteil, Talente schon unter Vertrag zu haben.

    Bei dem letzten Punkt gebe ich dir fast uneingeschränkt recht. DAS ist nun mal wirklich der angekündigte Umbruch, wenn auch bestimmt nicht so vorhergesehen :D

    Wahrscheinlich mutieren wir jetzt noch mehr zum Ausbildungsverein für Bayern München: Bayern kauft, leiht an Bayer 04 aus, und wenn sie gut genug sind, gehen sie zu Bayern zurück.


    Warum? Vielleicht war es ja grade Reschke, der von unserer Seite aus diese Konstrukte immer forciert hat und vielleicht hört das ganze mit seinem Abgang jetzt ja auf? Wir wissen natürlich nicht, wer aus aus unserer sportlichen Leitung für was verantwortlich war/ist. Ich denke ein fazit zu dem ganzen Thema hier können wir in frühestens 2,3 Jahren ziehen

    Mehr als der Verlust von Reschke ärgert mich die Tatsache, dass er nun (zu Teilen) unsere Transferphilosophie bei den Bayern etablieren wird, wenn er denn da genug zu sagen hat. Heisst, die Bayern, die sonst eigentlich in anderen Transferdimensionen denken, könnten plötzlich ein ernsthafter Konkurrent im Gebiet der jungen, noch recht unbekannten und billigen Spieler werden. Bleibt zu hoffen das er uns in Zukunft so auch die ein oder andere Pfeife vor der Nase wegschnappt :D

    Sehe ich ähnlich wie BigB. 2006 wars noch irgendwie geil, ich war damals 15 Jahre geworden und so ein Deutschlandweites Fest hatte schon was. Alle konnten sich irgendwie mit der Nationalmannschaft identifizieren, das Tor gegen Polen in Dortmund war ein absolut magischer Moment. Die Mannschaft war sicherlich nicht Titelreif, aber grade weil sie das mit Kampf und Leidenschaft kompensieren wollte, konnte sie damals so ziemlich jeden begeistern. Nach dem Halbfinale gegen Italien habe ich 3 Tage mit keinem Menschen gesprochen.
    2008 dann gingen wir die Spiele mit Leuten gucken, die durchaus aktive Fußballfans sind. Diese brachten dann ein paar Mädels aus der Klasse mit, und da fiel mir irgendwie auf das es irgendwie anders war als 2006. Plötzlich meinte jede(r) auf Teufel komm raus unbedingt bei dem Hype dabei sein zu müssen. Da standen Leute neben mir auf der Fanmeile, die absolut keine Ahnung von irgendetwas hatten, und diese Leute haben den Großteil der Anwesenden ausgemacht. Sensationell und Legendär war folgende Frage einer Begleiterin (in voller "Fan"-Montur), die wissen wollte, ob Podolski nun für Köln oder für Deutschland spiele.
    2010 dann schien die Invasion der "alle 2 Jahres Fans" sich noch weiter zu entwickeln. An Fanmeile dachten wir gar nicht erst, sondern schauten die Spiele in kleineren Biergärten, in der Hoffnung, dort unter gleichgesinnten zu sein, aber Pustekuchen. Irgendwie war es einem unbehaglich, alle 2 Minuten hörte man jemanden Sachen fragen wie, was denn jetzt der Unterschied zwischen 4-5-3 und 4-3-5 (sic) wäre. An der Nationalelf bewunderte man teilweise fantastische Spiele, doch hundertprozentiger Titelhunger und Siegeswille war meiner Meinung nach nicht mehr zu erkennen.
    2012 wars dann soweit, ich schaute mir die Spiele nurnoch zu Hause oder mit Freunden in winzigen Kneipen an. Die Marketingabteilung rund um den DFB hatte mir mittlerweile auch ziemlich die Lust genommen, mit der Nationalelf zu fühlen, zu hoffen, zu bangen, zu trauern. Das Auftreten, Interviews, PKs, die Außendarstellung, alles ist auf den Eventkunden zugeschnitten. Spieler mit Kanten sucht man vergebens, die Nationalmannschaft ist wichgespült bis zum geht nicht mehr.

    Emotionen kommen da bei mir nicht auf. Ich werde mir sicherlich alle Spiele der WM soweit es geht anschauen, eigentlich aber nur aus rein Fußballerischem Interesse. Was die Deutsche Nationalmannschaft macht, ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, ist mir 2014 zu 90 % egal. Würde ich mich freuen wenn Deutschland Weltmeister werden sollte? Ja, ich denke schon. Aber ich würde nicht in Tränen ausbrechen wie nach dem Halbfinale 2006, wenn sie irgendwann ausscheidet. Habe das Gefühl auch bei unserem Fanclub und bei den Freunden, die sich auch außerhalb der Turniere für Fußball interessieren; die emotionale Bindung ist bei den aktiven Fans in den letzten Jahren absolut Flöten gegangen

    Zitat

    Ich frage mich, ob Aaron Hunt der Plan B zu Calhanoglu ist. Der hat ja noch immer keinen neuen Arbeitgeber präsentiert.

    Ich mag Hunt, aber hoffe mal dass er eher Plan C wäre.


    Ich wünsche mir einen Typ Renato Augusto ohne die Macken, die er damals hatte..