Bei gestern darf man auch nicht vergessen, dass eben Polanski genau das gemacht hat, was man nach Seone (Alonso grüßt) erstmal machen muss:
Struktur gegen und ohne den Ball aufbauen. Das bekommt der Gerry leider überhaupt nicht gesch...
Das geht meist recht schnell, weil da quasi kaum Kreativität, eigenes denken und Abläufe gefragt sind. Gerade für den eher recht einfachen Fußballer ist es manchmal ganz gut, wenn ihm klar mitgeteilt wird, wie er gegen den Ball zu stehen hat.
Das sind Dinge, die auch bei uns schnell drin sind, zumal die ja auch schon gut strukturiert vorhanden sind. Abläufe in Kontersituationen, wie bewegen sich die jeweiligen Spieler beim Offensivpressing, wie beim Gegenpressing? Wer geht wann wie drauf, wer sichert ab? Diese klaren Abläufe und Räume müssen bekannt sein und sind meist auch schneller erlernt, wenn eben Fehler passieren.
Darüber hinaus müssen auch noch die einzelnen Abläufe beim passen eingeübt und verinnerlicht werden. Wenn kann ich wie scharf anspielen? Wen kann ich in die Tiefe schicken? Wer dreht schnell auf, wer kann gut mit Pressing umgehen?
Gerade bei so vielen neuen Spielern dauert das auch ein bisschen. Bis das drin ist, müssen wir einfach hoffen, dass die Spieler schnell aus den Fehlern lernen und wir bis dahin uns mit Standards und eiener soliden Defensive Punkte sichern.
Das einzige, was mich bis jetzt gestört hat, ist noch der zu abwartende Stil im Anspiel. Zu viele Spieler stehen mit dem Rücken zum Tor und lassen klatschen. Mir fehlt da die Variabilität, aber das hat mich auch shcon in der letzten Halbserie unter Alosnos gestört, da wurde zu oft das Tempo rausgenommen.