Neuville1904
Als nicht-amerikanische Sichtweise von außen verständlich, aber zu kurz gesprungen.
Der themenkundige und sachverständige US-Amerikaner Jules Boykoff, Politikwissenschaftler und einst selbst US-Fußballspieler, sagte in einem Interview vor dem AF dieses:
Zitat. . . indem er (Trump) . . . Gianni Infantino anruft und einfach versucht, seinen Willen durchzusetzen. Damit hat Präsident Trump im Grunde jedem möglichen Erfolg der US-Mannschaft eine Fußnote verpasst. Das ist wirklich schade für diese Spieler, denn sie haben sich ihren Platz im Achtelfinale verdient. Nun wird der Geist Trumps über allem schweben, was diese Mannschaft erreicht.
Ich glaube, genau dieser Gedanke – dass die Vereinigten Staaten gewinnen müssen – steht im Zentrum der Marke Trump.
Tja, statt dessen ging nun dieser Schuss, die WM zugunsten der USA beeinflussen zu wollen, nach hinten los, und so schwebt jetzt über allem, auch über dem Fußball, der Trumpsche Ungeist der selbst provozierten Niederlage. Wie Trump sie zuvor schon sowohl nach seinem Grönland-Anspruch durch die dänische und gesamt-europäische Breitseite erlitt, als auch beim im Sande verlaufenden Effekt der Entführung Maduros, als auch beim faktischen Flop im Iran.
All diese Griffe ins Klo werden mittlerweile selbst von jenen Amerikanern, die dem Versprechen Trumps folgend nichts als Siege erwarten, als jene Niederlagen empfunden, welche sie sind. Trumps Umfragewerte sind so tief im Keller wie nie zuvor. Der vormalige MAGA-Geist von Trump wird von der Offenlegung der allgegenwärtigen Tatsache überholt, die da MALA lautet:
Make America Loose Again.