Beiträge von Erik M.


    2.) keiner zweifelt an den Aussagen der aktiven Fans und 3.) keiner zweifelt an der Stellungnahme der Kurvenhilfe. Beide verschweigen ja auch nicht, dass das Verbot von Zaunfahnen ignoriert wurde. Fakt ist, das dies ein begangener Hausfriedensbruch ist und dem Hauseigentümer vorbehalten ist, dagegen vorzugehen. Ob man sich mit Gewalt seitens des Eigentümers dabei im rechtlichen Rahmen bewegt, kann ich nicht beurteilen. Das es zu den Eskalationen gekommen ist, ist bedauerlich, aber einzig und alleine die Schuld der Verursacher des Hausfriedensbruchs. Kein Hausfriedensbruch - Keine Eskalation. Kann doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen sein, oder??? Den unter 2 und 3 angegebenen Institutionen geht es aber nur um die anschließenden Eskalationen, die nicht angemessen waren! Das der begangene Hausfriedensbruch Auslöser für alles war, ist für sie dabei scheinbar nicht mehr von relevanz.


    Da ich Vorsitzender einer der angesprochenen Institutionen bin, bin ich mal so frei, mich angesprochen zu fühlen und Dinge zu kommentieren, die Du hier in den Raum stellst. Du sprichst selbst davon, dass es scheinbar nicht von Relevanz ist, dass der Auslöser der Hausfriedensbruch war. Das ist durchaus von Relevanz. Das werten wir inten in Gesprächen und das sehen auch betroffene selbst so, dass sie wissen, da etwas getan zu haben, was nicht erlaubt war. Und ja, wenn ich mich wissentlich über ein verbot hinwegsetze, dann muss ich mit Konsequenzen rechnen. Auch das ist so wie ich das einschätze allen klar. Aber die Frage ist, ob die erfolgte Reaktion auf das Übertreten des Verbotes angemessen war oder nicht. Der rechtliche Rahmen spielt dabei sicherlich noch eine Rolle, aber rein von meinem Verständnis her, kann es nicht sein, dass wenn ich etwas verbotenes tue, das aber niemandem schadet, ich dann mit Gewalt als Konsequenz rechnen darf und es ernsthaft auch noch leute gibt, die das rechtfertigen wollen, in dem sie mir vorwerfen, ich habe die Gewalt ja letztlich zu verantworten. Wenn ich bei rot eine Ampel überfahre und einen Unfall verursache, dann ist das sicher ursächlich für den Unfall und ich bin schuld am Unfall. Wenn aber der Unfallgegner dann aussteigt und mir salopp gesagt die Fresse dafür poliert, dann ist das nicht mehr angemessen, auch wenn ich schuld am Unfall bin.

    BigB: Augsburg ist das Musterbeispiel. In x anderen Vereinen wäre Weinzierl bei den Krisen, die die mehrfach hatten, entlassen worden. In Augsburg reagiert die ruhige Hand, man vertraut dem Coach, bespricht gemeinsam Dinge, passt Dinge an und steht auf einmal im Sechtzehntelfinale der Europa League. Nicht so schlecht für einen Verein, der Jahr für Jahr Absteiger Nummer 1 schien. Aber bei uns würde Weinzierl in einer Situation wie jetzt wahrscheinlich auch in Frage stehen.


    Letzte Saison gab es auch kritische Phasen unter Schmidt. Er hat jedes mal eine Lösung gefunden. Ja, so kritisch wie jetzt war es nie, ja, so schlecht wie jetzt und so unansehnlich war der Fußball auch nie. Vor zwei Wochen aber waren wir noch Dritter und alles super. Jetzt auf einmal nicht mehr? Es macht halt nunmal einen Unterschied, ob da hinten Toprak oder Ramalho stehen. In 5 Spielen mit Toprak 1 oder 2 Gegentore, in 2 Spielen ohne ihn 7 Gegentreffer. Ich will nicht alles an einem Spieler festmachen. Natürlich hat Schmidt mit seiner Sturheit eine Menge Schuld an der jetzigen Situation und ich vermisse auch ganz stark eine Weiterentwicklung vieler Spieler. Aber würde uns ein erneuter Trainerwechsel langristig helfen? Das hinge mal ganz stark von der Alternative ab. Aber auch fraglich, ob gute Leute Bock auf hier haben, wenn sie wissen, dass sie eh nicht länger als zwei Jahre arbeiten dürfen... natürlich sind grad gute Trainer frei, Favre ist auf dem Markt, Weinzierl vielleicht im Sommer möglich. Aber hätten die da auch Bock drauf? Würden sie andere Verhältnisse möglich machen dürfen?

    um mal kurz auf eine Aussage einzugehen:


    "Ob im Vorstand der NK12 eventuell ein zu großer Anteil UL vertreten ist bzw. zu UL-nahe Fanpolitk gemacht wird kann man sicherlich kontrovers diskutieren."


    Zwei von drei Vorstandsmitgliedern sind keine Ultras. Und die "Fanpolitik" macht der NK-Vorstand nie alleine. Wenn einem das zu UL-nah ist oder vorkommt, steht es jedem frei, sich an die NK zu wenden, das kundzutun, persönlich, per Mail oder sich bestenfalls auch in irgendeiner Form zu engagieren. Dann kann man das auch kontrovers diskutieren. Nur: bis auf eine Person, die mich neulich mal drauf angesprochen hat, kommt da einfach wenig bis nichts an uns direkt.

    jo, ne Pflicht gibt es eh nicht, aber im Prinzip ist es halt auch schade, dass es so ne Aktion überhaupt geben muss, damit die Menschen sich in Breite dazu durchringen, was gut sichtbar rotes anzuziehen. Spricht ja nix gegen, das jedes Spiel zu tun. (jaja, Wetter und so, aber nehmen wir mal an, wir hätten gutes Wetter...;))

    Ich suche noch die arroganten Antworten. Es ist nicht schlimm, dass man Erwartungen an uns hat, aber da ist auch manchmal die Frage, wie man diese äußert und wie realistisch die sind. Sachliche Kritik ist das eine, eine schnodderige Art "jetzt macht mal gefälligst" ist die andere. Es gibt ja nicht nur die Kommunikation hier bei W11, sondern auch unzählige Mails und Facebook-Nachrichten, die wir bekommen. Nicht nur unsererseits macht der Ton die Musik ;) Nicht jeder, der hier schreibt und uns verteidigt, ein Mitglied des NK12-Orgateams. Viele, ja. Aber lange nicht alle.


    Ansonsten verweisen wir sehr bewusst immer darauf, wer wir sind uns was unsere Ziele sind. Ein Verein wie die NK12 kann nicht funktionieren, wenn jemand in uns nur den tollen Onlineversandhändler für schöne Shirts sieht. Gründe für die Mitgliedschaft sollten andere sein - Interessenvertretung gegenüber dem Verein (je mehr Mitglieder umso mehr Gewicht hat Deine Stimme), Fankultur stärken, Dinge ermöglichen, die sonst nicht möglich wären (Flieger, Busse, Stadioneck) - natürlich zieht jeder aus einer Mitgliedschaft das, was ihm am wichtigsten ist, aber nur Mitglied werden, damit ich mir etwas bestimmtes kaufen kann, ist eben nicht das Ziel, was wir verfolgen.


    Am Ende kommst Du an der Stelle nämlich immer auch an einen Punkt, der sehr schwierig ist - einerseits kritisieren des öfteren Mitglieder, dass es nichts oder zu wenig exklusives für sie gibt (auch hier im Thread verfolgbar), andererseits kritisieren Nichtmitglieder auch des öfteren, dass es nichts für sie gibt, das wäre doch nicht ok, wenn wir etwas nur für Mitglieder anbieten, wir wollten doch als NK12 für alle da sein. So oder so bewegst Du Dich da auf sensiblem Terrain.


    Was die Derbyshirts angeht, ja, das war sehr kurzfristig auf den Markt gebracht. Das hatten wir auch anders geplant, aber Flieger, Augsburg und die Spahic-Geschichte haben uns schlicht auch Kapazitäten geraubt, die wir eingeplant hatten. Und da war uns Fanpolitik in dem Moment halt wichtiger. Wird es immer sein. Und dann haben wir eben erst sehr kurzfristig reagiert. Dass wir etwas machen wollten, wussten wir quasi in der Winterpause. Vielleicht muss man da einfach mehr Reserven einbeziehen, gut möglich. Hätte man sicherlich früher auf die Beine stellen können.


    Die Frage, warum man die Auflage nicht steigert, ist wie von McPorck schon angeführt auch eine Frage von Lagerkapazitäten, der Frage, was der Lieferant bereit stellen kann und eine Frage der Absatzzahlen aus den letzten Jahren. T-Shirts, die nicht abverkauft werden sind verlorenes Geld. Bei 10 oder 20 Stück ist das sicher kein Drama. Aber wenn es deutlich mehr sind? Es war eben beispielsweise im letzten Jahr zwar auch so, dass wir alle wegbekommen haben, aber nicht so viele wie im Jahr davor. Es lief auch schleppender. Dieses Jahr hingegen lief es geradezu unfassbar. Und wenn um 15.30 keine Damenshirts mehr da waren, dann bedeutet das auch, dass es 90 Minuten lang welche gab. Wenn ich als Fan selber zu wissen meine, dass die Shirts und immer wieder aus den Händen gerissen werden, dann stellt sich mir die Frage, warum ich dann erst um 15.30 komme? Ja, es gibt Menschen, die arbeiten müssen, aber man kann sich ja auch anderweitig organisieren, Freunde fragen etc. pp. - es gab ja bei den Finally Red Shirts keine Beschränkungen in Stückzahl oder nur für Mitglieder.


    Was den Versand angeht: das haben wir bei den Finally Red Shirts sehr bewusst nicht gemacht. Wir wollen, dass diese Shirts IM Stadion getragen werden. Verkauf zum sofortigen anziehen quasi und nicht, dass sie zu Hause in Berlin, Buxtehude oder sonstwo getragen werden. So sehr uns das Interesse freut, bei Finally Red geht es uns eben nicht darum, mit dem Erlös andere Aktivitäten zu subventionieren, sondern darum, das Stadion möglichst rot zu bekommen. Ein Bild wie weiland in Mönchengladbach, das ist unser Ziel. Da wollen wir mit unseren Shirts einen Beitrag leisten, aber nicht Gewinn erzielen und deswegen auch keinen Versand machen - über den wir sicherlich noch mehr Absatz hätten.


    Insofern war ich ehrlich gesagt Samstag ziemlich enttäuscht darüber, dass man doch vergleichsweise wenig "rot" gesehen hat im Stadion. Es muss ja nicht unser Shirt sein, aber davon sind mittlerweile 6.000 im Umlauf, es gibt weiß ich nicht wie viele Trikots bei den Leuten zu Hause oder rote Shirts vom Bayer - zieht die Dinger an, lasst uns Samstag in Gladbach den Block färben! Ich fand das Bild beeindruckend, ich will dahin wieder zurück.

    Naja hier scheint man auch nicht an mehr Mitgliedern interessiert zu sein, sonst würde man solche begehrten Teile Mitgliedern vorbehalten.. So müsste man auch sicher dem Mitgliedsbeitrag nicht nach rennen !!


    Wir sind an Mitgliedern interessiert. In erster Linie an denen, die wegen der Sache an sich und der Fankultur Mitglied werden wollen. Wir machen keine T-Shirts, nur um mehr Mitglieder zu bekommen. Im übrigen gab es einen exklusiven Mitglieder-Vorverkauf. Danach waren noch Shirts da, also sind die in den freien Verkauf gegangen. Worüber genau regst Du Dich auf?


    Danke Borsten für Deine Worte. Etwas drastischer als ich, aber richtig. :D

    Natürlich entscheiden wir alle selber, dass wir all das auf uns nehmen. ABER es gibt Leute, die hier immer wieder von UL oder jetzt hier eben NK12 irgendetwas fordern oder mit einer unfassbaren Selbstverständlichkeit erwarten, wenn dies aber dann gerade mal nicht geliefert wird, macht man sich einfach mal drüber lustig oder bringt absurde Vergleiche. Das ist respektlos!


    Vor allen Dingen, wenn man weiß, wer sich hinter dem Nick "Ballack 1904" verbirgt. Hallo Kevin... anderen besser bekannt als Kivikus zu früheren Zeiten des Forums. Heutzutage nennt man so etwas schlicht "Troll". Schade, aber so Leute muss es ja auch geben. Sonst wüssten wir gar nicht mehr, wie geil wir selber sind Rheingrätscher ;)


    Im übrigen sind die beiden Antworten völlig falsch. Derby ist wichtiger, dieser beschissene Ziegenkopf wollte auch noch irgendwann produziert werden. Wäre der nicht gekommen, hätte es auch Geschrei gegeben. Also beruhigt Euch mal wieder. Wir arbeiten dran.


    Und wenn ich sehe, wie die ganze Kurve und zum Schluß das ganze Stadion mitgezogen haben, dann hat mich Samstag unheimlich begeistert. Unterschiedlicher Meinung in der Causa Spahic, aber alle Vollgas für den Verein supportet. DAS ist, worauf es ankommt. Das hat auch mit Respekt untereinander zu tun. Das hatten wir auch schonmal ganz anders.

    Ich habe gar keine Lust, uf alles einzugehen, weil sich vieles hier bereits im Kreise dreht. Aber die Frage an Dich M sei erlaubt: wofür genau soll die NK sich entchuldigen? Welche Abmachung hat sie gebrochen?

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    Will heißen, diese Minderheit unter den Stadion-Besuchern begreift nicht, dass es im weiten Stadionrund keine S.au interessiert, dass einige Wenige mit ihrer Wichtigtuerei im Stadion und rund um das Thema "mein/unser (!!!) Verein" ihre eigenen Minderwertigkeitskomplexe in der Öffentlichkeit zu kompensieren suchen.


    Mit Verlaub, das ist Unfug und anhand von Zahlen belegbar. Ein durchschnittlicher Facebookbeitrag der NK12 erreicht zwischen 2.500 und 4.000 Personen. Der offene Brief ist der jemals meistgeteilte Beitrag in 6,5 Jahren NK12, Reichweite über 17.800. Die Klickzahlen zur Homepage habe ich gerade nicht im Kopf. Interessiert keine S.au? Nunja...


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    Würde man die Mitglieder dieses Personenkreises gegen völlig andere Personen austauschen, die Abwesenheit der ausgetauschten Personen würde von den anderen Stadionbesuchern nicht einmal bemerkt werden.


    Stimmt, merkt in Hannover auch keiner. Die haben ja auch verstanden, wie man heute gemerkt hat...


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    Sämtliche Probleme, die es im und rund um den Fußball immer wieder gibt, gehen ausschließlich von diesem Minderheiten-Personenkreis aus, den man typischerweise in fast jedem "Verein" vorfindet.
    Beliebig austauschbar, weil allerorten gleichermaßen verzichtbar, so ein Zufall aber auch.


    So ein Zufall aber auch, Minderheiten sind meistens, die, die in irgendeiner Form auffallen. Eben weil sie eine Minderheit sind. Flüchtinge, Mongloide, Linkshänder, Einradfahrer...mir fallen da x-beliebige Beispiele aus allen Ecken des Lebens auf. Minderheiten fallen per se auf. Dass aus diesem Kreise auch Blödsinn in unterschiedlicher Dosis hervorkommt: ja. Aber wenn ich alleine Leverkusen und Köln nehme, dann ist auf kurzem Stück die Dosis Blödsinn sehr unterschiedlich. Natürlich weiß ich, was Du meinst, Du hast an dieser Stelle auch nicht völlig unrecht. Aber auch hier gilt: pauschalisieren wird der Sache nicht gerecht. Spannend übrigens zu sehen, wie viele Menschen, die nicht aus dieser Minderheit kommen, deren Choreographien immer wieder begeistert feiern, Bilder davon sammeln und und und...


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    Diese weit über 80% blamieren sich weder durch abartiges Verhalten im und rund um das Stadion, noch durch dümmliches Offene Briefe-Austauschen auf Kindergarten-Niveau.

    hier blamiert sich zur Zeit durch mangelndes Fachwissen und mangelnde Differenzierung nur einer.

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    Ähnlich müsste es eigentlich der Vereinsleitung gehen. Die setzt um, was von den Verbänden vorgegeben wird, hat evtl. sogar eine etwas andere Sichtweise, aber eben 0 Spielraum in der Sache und soll dann künftig mit einem Dachverband der Fans weiter zusammenarbeiten, der öffentlich erklärt, dass er sich um diese Vorgaben im wesentlichen nicht scheren wird, sondern von Fall zu Fall selbst entscheidet, wie die Haltung dazu ist? Sorry, so gut ich eine Antwort im Prinzip finde, aber das geht aus meiner Sicht gar nicht!


    Was gar nicht geht, ist eine pauschale Verurteilung und Beurteilung - völlig losgelöst von der Pyroaktion. Es wurden ja auch auf der Paris-Reise erstmal alle Busfahrerpauschal unter Generalverdacht, weil man in einem nicht von uns organisierten Bus Dinge gefunden hat, die mit Fußball nix zu tun haben. Nee, sorry, Pauschalisierung ist mit mir nicht zu machen. Ich erwarte auch vom Verein, dass er sich sehr genau anguckt, wer was macht. Auch ein Richter hat sich jeden Einzelfall aanzuschauen. Es macht einen Unterschied, ob ich jedes Wochenende jemandem auf die Fresse haue oder alle Jubeljahre mal. Die einzelne Tat ist jeweils zu bestrafen, aber ob ich ein Intensivtäter bin oder ein Gelegenheitsschläger, das macht einen gewaltigen Unterschied in der Urteilsfindung.


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    Dieses "wir entscheiden selbst von Fall zu Fall" ist für mich übrigens auch keine klare Positionierung. "Ja wir erkennen das Verbot an und werden alles tun, um den Verein zu unterstützen, es künftig auch umzusetzen", oder" nein wir erkennen das Verbot prinzipiell nicht an" - das wäre für mich eine klare Positionierung. Ihr wollt ein "bisschen schwanger" sein. Das geht aber bekanntlich nicht!


    Richtig, das geht nicht. Weil wir über 1.800 Leute repräsentieren, die an dieser Stelle keine einheitliche Meinung haben. Es gibt Hardliner contra, es gibt Hardliner pro Pyro, es gibt Menschen genau dazwischen. Variante 1: Du differenzierst. Variante 2: Du entscheidest Dich für eine der beiden Hardliner-Seiten und verlierst die jeweils andere. Da wähle ich doch lieber Variaante 1, denn wir wollen ja möglichst ALLE vertreten, die bei uns organisiert sind und versuchen, allen gerecht zu werden. Das ist oft eine Gratwanderung, das ist mir bewusst.


    Ansteff[/quote]

    Ich lese hier immer wieder, dass es differenziert betrachtet werden soll. Beim Thema Pyro sollte aber inzwischen jeder verstanden haben, dass da von Seiten der Stadionbesitzer und Vereine nichts mehr differenziert wird. Es ist verboten, es ist gefährlich, wir lassen es nicht zu und verfolgen es um Schadensersatz zu bekommen. Gleichzeitig erwarten sie, dass die Fanszene sich unterstützend verhält, indem sie bei der Aufklärung der Straftaten hilft. Um Ärger für sich und vor allem den Verein, um den es allen gehen sollte, zu vermeiden.


    s.o. - die Höhe einer Strafe ist zu differenzieren, das ist Bestandteil der Rechtsrdnung in Deutschland. Aber das war nicht der springende Punkt unseres offenen Briefes...wie oft muss man das eigentlich noch erwähnen, bis es ankommt. Verhältnismässigkeit bei der Wahl der Mittel ist das Thema.


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    Und einige der Vorredner brachten ja mal wieder unsere "einflussreichen" Persönlichkeiten in der "Szene" ins Gespräch. Erschreckend, wie sie sich vor den Karren einiger Pyro Freunde spannen lassen. Mehr gesunder Menschenverstand und Weitblick wäre hier sehr angebracht.


    Formulier das doch mal konkret auf jeweilige Personen. Bin auch ich damit gemeint? Hältst Du mich für einflußreich? Wenn ja, warum glaubst Du ich ließe mich vor einen Karren spannen?



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    Hier wird doch immer noch darüber diskutiert obwohl der Tenor doch allerseits lautet, dass es nunmal verboten ist und die jeweiligen Personen demzufolge mit einer Strafe rechnen müssen. Reicht das denn immer noch nicht?


    DANKE!!!

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    Datt will irgendwie nicht in den Kopp, das man dann verwundert ist, dass es eine Reaktion Seitens der GF kommt.


    Nochmal. Wir sind nicht verwundert, DASS es zu einer Stellungnahme gekommen ist. Das WIE ist für uns der Grund der Aufregung und der entsprechenden Reaktion gewesen. Ist das so schwer zu verstehen? Sorry, dass es Dich jetzt trifft, aber das lese ich ständig und es stimmt halt einfach nicht.


    Ob die DFL ähnliche Vergleiche zieht, wie Herr Schade ist mir völlig egal. Pegida wird auch nicht deswegen richtiger, weil da wochenlang immer mehr Leute auf die Straße gegangen sind.

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    - Im Nachgang sagt der Dachverband der Fanclubs (mit "differenziert" netten Worten) unterm Strich, dass man sich nicht drum schert, wie die Position des Vereins, der DFL und des gastgebenden Vereins zum Thema Pyro ist, sondern dass man die Sache von Fall zu Fall differenziert sieht. Diskreditiert man sich damit nicht prinzipiell für künftige Gespräche?


    Weil man nicht pauschalisiert (was ja so wunderschön einfach ist), sondern differenziert, diskreditiert man sich als Gesprächspartner? Wäre ein Armutszeugnis für das jeweilige Gegenüber. Woraus Du entnimmst, dass wir als Dachverband uns nicht darum scheren, wie die Position des Vereins, von DFL und des gastgebenden Vereins ist, würde ich übrigens auch gerne mal wissen. Es steht im Text klar und deutlich anders.


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    Andere Frage, wie gehtNK12 mit denjenigen um, die ermittelt werden. Konkret jetzt am Beispiel Augsburg?


    Teeren, federn, aus der Stadt jagen ;) Mal im Ernst: die Leute werden eine Strafe vom Verein bekommen. Da gibts im Zweifel nix zu diskutieren und zu lamentieren. Man kennt das Risiko, wenn man zündet. Aber was soll der Dachverband tun? Rauswerfen? Nein. Es wird (und gibt bereits) eine Menge interne Gespräche über die ganze Aktion, den Brief und wie es weitergehen kann. Und es ist der einzig gangbare Weg. Dialog statt Konfrontation. Und glaube mir, da gibts auch unter den Mitgliedern der NK12 welche, denen der Sinn auch gerade nicht nach Kommunikation steht. Aber um Hannoveraner Verhältnisse zu vermeiden, bemühe ich mal genau jetzt das "Wehret den Anfängen". Auch wenn es für beide Seiten nicht leicht ist. Was die EInzelpersonen betrifft: das erfährst Du doch als Dachverband gar nicht. Das schweigt sich hier und da untereinander rum. Aber eben auch nur in begrenztem Kreis. Wir gehen als NK12 aber jetzt sicher nicht her und starten da eigene Ermittlungsarbeit. Äh, nein. Frage: was würdest Du denn erwarten, wie wir reagieren, wärest Du Mitglied (oder bist es sogar?)?


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    Was mir aber fehlt ist eine ähnliche Aktion gegen die Pyrotechnik in den Stadien. Dazu habe ich noch nichts gefunden.


    Dann hast Du den Brief nicht vollständig gelesen.



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    Ich persönlich bin erstaunt, das gerade bei einigen führenden Persönlichkeiten der Szene das Echo auf Schade deutlich größer war als auf das Zündeln in Augsburg.


    Das ist nicht nur bei führenden Personen so, sondern bei extrem vielen Mitgliedern dieser Fanszene. Sonst hätten den Brief nicht so viele Fanclubs (die bei weitem nicht alle im Ultra-Spektrum verortet sind) unterzeichnet. Aber es geht in diesem Brief eben viel viel mehr um das WIE der Kritik als um Pyro. Nur scheinen viele hier einen vernünftigen Umgang miteinander, eine sachliche Auseinandersetzung mit den Kritikpunkten, die in unserer Stellungnahme formuliert sind, ebenso uninteressant zu finden wie viele Boulevardmedien. Für viele ist es aber interessanter (einfacher?) sich mit Pyro pauschal auseinander zu setzen als mit den in diesem Brief angesprochenen Kritikpunkten. Diese Kritik bezieht sich gerade eben NICHT darauf, dass sich Herr Schade gegen Pyro artikuliert hat. Seine und die Vereinshaltung hierzu kann und darf niemanden überraschen. Und wir hätten wohl kaum einen offenen Brief geschrieben, wäre der Inhalt von demjenigen von Herrn Schade in etwa so gewesen wie das Entrée des Bayrena-Magazins zum Freiburg-Spiel. Klar positioniert von Herrn Schade. Sachlich. Ohne Polemik, ohne falsche Tatsachen, ohne abstruse und absurde Vergleiche. DARUM geht es in unserem Brief - was diesen Teil betrifft. Der Brief hat noch ein gänzlich anderes Thema. Aber auch das scheint die wenigstens zu interessieren. Wir sind wieder nur bei "Pyro Pyro Pyro".


    Zur Pyro selbst haben wir uns in dem Brief klar positioniert, ich darf zitieren:


    "Vorneweg ist es uns wichtig zu betonen, dass es auch in Kreisen der Nordkurve12 unterschiedliche Auffassungen zum Thema Pyrotechnik gibt. Das gilt sowohl für unsere Mitglieder, als auch für das Organisations-Team. Für die einen ist Pyrotechnik ein unverzichtbares Stilmittel in einer bunten und belebten Kurve, für andere ein No-Go, wieder andere ordnen sich irgendwo dazwischen ein. Es ist als Dachverband schwierig, hier allen Mitgliedern gerecht zu werden. Daher ist unsere Haltung gegenüber Pyrotechnik von Fall zu Fall verschieden, sie ist differenziert. Pyrotechnik wie vor einem Jahr von Leverkusen-Fans in Düsseldorf eingesetzt ist verantwortungslos, Pyrotechnik wie von FC-Fans in Mönchengladbach gegen andere Fans abgeschossen ist eine Waffe. Pyrotechnik wie in Augsburg eingesetzt ist mit beiden Aktionen nicht zu vergleichen. Es ändert nichts an der Tatsache, dass es verboten bleibt und ein Lamento über Strafen unangebracht ist. Unsere Antwort auf Ihren offenen Brief soll auch kein Lamento über diesen Fakt sein. Er ist jedoch eine Replik und Auseinandersetzung mit Pauschalität und Undifferenziertheit."


    "Natürlich wir wollen nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Sicherlich wäre dieser Brief gar nicht entstanden, wenn es den Einsatz von Pyrotechnik nicht gegeben hätte. Auch eine Reaktion aber muss mit Augenmaß erfolgen und darf nicht über das Ziel hinaus schießen."


    Was an diesen Aussagen ist unklar?

    langjährig, aktiv und verdient stellt sicher auch keiner in Abrede. Aber die Position Capo ist nunmal nicht rundweg akzeptiert Es hat sich landauf landab so eingebürgert. Aber deswegen finden es noch lange nicht alle überall gut. Aber da sich die Diskussion eh wieder im Kreis drehen wird, spare ich mir jetzt weiteres dazu - versehen mit dem Hinweis darauf, dass ich bewusst die Position Capo an sich meine und nicht die Personen, die das machen. Da liegt in meinen Augen weniger das Problem.

    Ihr habt Probleme...


    1. Ja, es ist verboten. Erwartet irgendjemand ernsthaft, dass Schade jetzt sagt "juckt mich nicht", gerade dann, wenn er von Beginn seiner Amtszeit erzählt, dass das einer seiner roten Knöpfe ist, die man nicht drücken sollte? Alleine, um dem DFB bzw. DFL n Signal zu geben, MUSS Schade auch öffentlich reagieren.


    2. sah es trotzdem (subjektive Meinung) sehr geil aus und hat mich beeindruckend


    3. war die Aktion für mich in Augsburg verantwortungsvoll durchgeführt. Die betroffenen Bereiche wurden unauffällig geräumt, Bengalos wurden nur über den Aufgängen geschwenkt, so dass runterfallende heiße Tropfen niemanden treffen konnten, wenn ich das richtig verfolgt habe. Ich stand vielleicht drei Meter neben einem der Töpfe, ich habe nicht eine Sekunde Angst gehabt.


    4. war die Pyro Teil einer Choreo, also in meinen Augen völlig anders zu bewerten als sinnloses rumgeschwenke


    5. kann man das trotzdem doof finden, aber wie man sich hier gegenseitig teilweise angeht, das kriege ich in meinen Schädel nicht rein.

    Glasklarer Elfmeter. Inuis Hand hat am Trikot nichts zu suchen, Kießling stoppt und wird nach hinten umgerissen. Da reicht bei dem Tempo auch n kurzer Zupfer. Viel schlimmer fand ich aber, dass Madlung praktisch jeden Zweikampf wie einen Ringkampf gestaltet hat und das nahezu immer ungestraft geblieben ist. Unfassbar. Der Elfmeter für Frankfurt war glasklar, da gibts nix zu deuteln, die gelbe wegen Schwalbe für Kieß müsste ich nochmal im TV sehen, im Stadion hab ich gesagt "kann richtig, kann falsch sein", aber insgesamt war es wieder mal Stark at its best, wo Du vorher schon weißt, es kann nix gutes dabei rauskommen.