Weiß jemand, wie man diesen schlechten Artikel von dem sogenannten Journalisten entsprechend kommentieren kann. Der geht mir schon seit längerer Zeit auf den Keks mit seiner immer negativen Berichterstattung.
Schreib einen Leserbrief und /oder ruf ihn an.
Bringen wird es aber nichts. Es wird ihn nicht jucken, im Gegenteil….jedes Interesse an seinem Artikel wird ihn in seiner Meinung bestärken, dass er es gut gemacht hat.
Der Ethos, den sich einst Journalisten zu eigen gemacht hatten, verschwimmt ja immer mehr. Die Bezeichnung „Lügenpresse“ trifft es eigentlich nicht, dieser Begriff ist nur eine Überzeichnung für das, was viele bei der Presse wahrnehmen. Nämlich Übertreibungen, persönliche Vorlieben, persönliche Meinungen und Sensationslüsternheit zur Erhöhung der Klicks und der Auflagen eines Mediums zu nutzen. Diese Masche spült den Redakteur auf der Karriereleiter nach oben und gerne begleitet man die Mannschaft ins ein Trainingslager, wenn ´s gut läuft und man sich im Triumph sonnen kann und fällt dem gleichen Verein in den Rücken, wenn man glaubt, dass es einem was bringt. Sorry, aber so läuft auch bei den seriöseren Medien nun mal der Journalismus.
Aus dem Netz:
„Die journalistische Ethik (journalistisches Berufsethos) umfasst folgende publizistische Prinzipien:
- Wahrhaftigkeit in der journalistischen Darstellung
- Objektivität durch emotionale Distanz zum jeweiligen Thema/Geschehen
- Neutralität bei der Berichterstattung über Konflikte
- Sorgfalt bei der Recherche
- Achtung der Menschenwürde und des Persönlichkeitsrechts
- Vertraulichkeit gegenüber Informanten/Quellen
- Trennung von Redaktion und Werbung, Kenntlichmachen von Werbung
- Richtigstellung von Falschmeldungen oder unwahren Behauptungen
- Die Auslegung der Grundsätze ist nicht unumstritten, weshalb sie laufend neu interpretiert werden. Beispiele dafür sind der sogenannte Sensationsjournalismus, aggressive Recherchemethoden und die Frage, wie sarkastisch beziehungsweise polarisierend journalistische Publikationen ausfallen dürfen.“
Jeder mag es jetzt beurteilen, wie weit SvN von der Wahrheit entfernt ist, oder was sorgfältig recherchiert ist. Ich meine, er macht, was heutzutage eben üblich geworden ist. Er stellt seine persönliche, gegenüber LEV geharnischte eigene Meinung dar, fügt einige Dinge bei, die zwar nicht belegbar sind, die aber die Spatzen von den Dächern pfeifen und …schwupps… vermittelt er ein Bild eines - zumindest - aufkommenden Desasters. Persönliche Diffamierungen oder die üble Nachrede mit all deren Konsequenzen sind dabei Kollateralschäden, die billigend in Kauf genommen werden.
Ich habe jetzt seit Jahrzehnten mit Medien zu tun und habe daher anscheinend schon ein zu dickes Fell, um mich so richtig darüber aufzuregen. Aber da die Grenzen zwischen seriöser Berichterstattung (die es tatsächlich noch gibt) und den vielen, unzähligen Websites, die schnell mal einen raushauen, immer schneller verschwimmen, wird mir insgesamt schon sehr Angst und bange.
Gut finde ich daher, dass z.B die Homepage von LEV nur dann etwas vermeldet, wenn es tatsächlich etwas zu vermelden gibt. Fakten eben….
Sorry für den OT, vielleicht lernt aber der Verein daraus, etwas zurückhaltender mit Medienvertretern umzugehen. Damit meine ich nicht etwa, zu selektieren, sondern sich zu überlegen, ob es sinnvoll ist, gar eine „Teilnahme“ an einem Trainingslager zu gestatten
VG, British