Beiträge von Rectify

    Würde mich schlapp lachen, wenn er am Ende bleibt, weil er von Mannschaft und Trainer überzeugt ist :LEV18

    Was ein hin und her. Wie oft wurde bei ihm jetzt schon ein here we Go vermeldet. Kann mich nicht erinnern, wann das zum letzten Mal so ein Hickhack war. Selbst Romano ist wahrscheinlich verwirrt.

    Nein, da hat der Vögelchenkundler schon einen Punkt. Diese Leute sind gewählt und sollen in einer Demokratie entscheiden.

    Wünschenswert wäre, wenn es dann aber auch zu Konsequenzen von solchen ökogetriebenen Entscheidungen kommen würde.

    Sehe ich anders. Diesem Instrument bedient man sich einfach viel zu selten. Auch wenn Politiker mal irgendein Wahlprogramm zusammen gestellt haben, wäre es viel sinnvoller bei gewissen Entscheidungen die Bürger mit ins Boot zu holen.

    Ich habe in der letzten Zeit öfters schon Parteien gewählt, die dann auch ins Amt kamen. Vertreten gefühlt habe ich mich dennoch eher selten und das lag nicht daran, dass ich mich mit dem Wahlprogramm nicht auseinandergesetzt habe.

    Was für ein Unsinn! Wenn man nur die negativ betroffenen Bürger fragt kannst Du Dir die Antwort auch gleich selber geben.

    Es geht darum, dass demokratisch gewählte Politiker (also Volksvertreter) im Sinne der Wähler nach reiflichen Abwägungen nach bestem Wissen und Gewissen eine Entscheidung in einem demokratischen Prozess herbeiführen. Warum also sollten sie sich die mehrheitlich gewählten Vertreter des Volkes ihrer Verantwortung entziehen und die Entscheidungsfindung wieder zurück an die Bürger delegieren?

    Weil man doch damit argumentiert. Der Bürger hat denen doch angeblich die Stimme insbesondere aufgrund der Ablehnungshaltung gegenüber dem Campus erteilt. Damit hätte man das verifizieren können.


    Teile ich inhaltlich überhaupt nicht deinen Beitrag hier. Wo war das denn bitte „gelebte Demokratie“?!:LEV9

    Am Ende spielt man die beleidigte Leberwurst seitens Grüne/CDU/SPD und benimmt sich wie ein kleines Kind im Sandkasten, dem man die Schippe geklaut hat als man - weil man eben die Mehrheit - hat dann spontan abgestimmt hat die Fortführung der Debatte abrupt zu beenden. Wenn einem dann die Argumente ausgehen greift man dann halt zu solch einem Trick.


    Der Kerl von der PETO hat es doch treffend ausgedrückt. Alle die dort im Rat sitzen (ihm inklusive) sind „Feierabendpolitiker“ und haben dort fachlich gar nicht die Expertise einzuschätzen, was der Campus an diesem Standort für Folgen für Klima, Flora und Fauna etc. hat.

    Aber jeder im Rat von den Grünen/SPD/CDU meint da Hobbygutachter zu spielen. ALL(!) diese Themen/Fragen wären bei einer Annahme des Antrages ja von Experten geklärt bzw. beantwortet worden. Aber auch da steckt wohl Kalkül hinter. Womöglich wären bei den Gutachten ja herausgekommen, dass man auf diesem Acker den Campus problemlos hätte bauten können bzw. die hervorgebrachten Bedenken nicht existent gewesen wären…

    Das ist genau meine Vermutung. Man hat Angst vor diesen offiziellen Gutachten, weil diese im Zweifel die Argumentationsgrundlage entziehen.

    Entweder die wohnen alle selber da, haben Angst dann ihr Wahlversprechen brechen zu müssen oder wollen nicht vor der PETO einknicken. Irgendeinen Grund wird es haben. Andernfalls macht das alles keinen Sinn.

    Ich habe die gesamten Redebeiträge der Ratssitzung aufmerksam verfolgt. Eines ist sicher, Herr Risse (Peto) hat mal wieder sehr eloquent und souverän seine ausschließlich wirtschaftsfreundliche Klientelpolitik zur Schau gestellt und gleich dem politischen Gegner komplett die Redlichkeit ihrer fundierten Argumentation abgesprochen. Begleitet von der Aufforderung, bei den getätigten Wahlversprechen doch bitteschön wortbrüchig zu werden.

    An alle die gleich was von "Babanenrepublik" schwafeln, weil ihnen der in Monheim getroffene Beschluss widerstrebt: Das was dort zu sehen war, war das genaue Gegenteil von Bananenrepublik, nämlich Anschauungsunterricht in Sachen gelebter Demokratie.

    Der von der Bürgermeisterin eingebrachte Vorschlag, einen Bürgerentscheid herbeizuführen, wurde mit einem sehr wichtigen Argument mehrheitlich abgelehnt. Denn maßgeblich von den höchst negativen Folgen des überdimensionalen Campus betroffen, wären ausschließlich die Bürger im Süden von Monheim (Blee). Da kann man als nicht betroffener Bürger schon mal locker etwas gut finden, wenn man die negativen Folgen später nicht "auslöffeln" muss. Solche Entscheide sind im Grunde immer nur dann fair, wenn der Beschluss alle Abstimmenden am Ende weitestgehend gleichermaßen trifft.

    Als "Bayer 04"-Fan würde ich mir wünschen, dass der Verein schnell einen geeigneten Platz für den benötigten Campus findet. Aber ich kann voll und ganz nachvollziehen, dass für jene Politiker, die sich gegen den Campus in dieser gigantischen Größe und an diesem relevanten Ort aussprechen, die ökologischen und klimatischen Belange hier deutlich mehr Gewicht haben, als reine Wirtschaftsfreundlichkeit und Sportförderung zu Lasten der mittel- und langfristig sicher deutlich relevanteren Argumente (Klima-und Artenschutz).

    Also du würdest nur die direkten Betroffenen befragen? Wurden deren Nachbarn denn auch befragt, bevor das Einfamilienhaus samt Garage vor ihre Nase gestellt wurde?

    Bei jedem Vorhaben wird es stets Benachteiligte geben. Es gilt halt zu prüfen, ob der Nutzen größer als die Einschränkung ist.

    Das ist doch kein Ausnahmefall. Bei jedem Vorhaben gibt es Profiteure und Benachteiligte. So ist das Leben. Die Erde dreht sich auch danach weiter.

    Aber was soll dabei rauskommen?!

    Ist man bei Bayer 04 wirklich so naiv und glaubt dass der Rat der Stadt Monheim das Projekt im nächsten Jahr nach der dritten oder vierten Abstimmung doch noch genehmigt?!

    Der aktuelle Rat ist ja noch einige Jahre im Amt. Und an deren Blockadehaltung zu dem Thema dürfte sich ja kaum was ändern in der nächsten Zeit…

    Ich wüsste auch nicht, wie man hier jetzt noch überzeugen will ohne die Fläche um die Hälfte zu reduzieren. Und selbst dann hätte wahrscheinlich noch irgendwer Bedenken.

    Entweder es gibt wirklich absolut keine Alternative oder man hat aus irgendwelchen Gründen noch Hoffnung.

    Gibt ja schon Statements von Rolfes und Carro. Man will das weiter verfolgen und kämpfen.

    Leider ist dort scheinbar immer noch nicht angekommen, dass hier eine Grundsatzentscheidung vorliegt. Die Verzweiflung scheint echt groß zu sein.

    Im Endeffekt wird nichts messbares passieren. Die Wirtschaft ist doch eh auf dem absteigenden Ast.

    Der Maschinenbau und die Automobilindustrie, die Deutschland überhaupt erst so stark gemacht haben, können sich unter den hier vorliegenden Voraussetzungen nicht mehr erholen. Hier ist einfach alles zu teuer geworden. Und wenn jemand dann doch noch investieren möchte, werden halt andere Steine in den Weg gelegt.

    Wie der CDU-Politiker schon richtig gesagt hat. Die Aussagen vom Konzern sind so allgemein gehalten und ohne Aussagekraft. Niemals wird der Bayer Konzern strategische Entscheidungen von seiner Fußballtochter abhängig machen. Das ist aber auch gut so. Auch wenn mich das Ergebnis noch so ärgert, einen Arbeitsplatzverlust gönne ich aufgrund irgendwelcher inkompetenten Lokalpolitiker doch niemandem.

    Diese Sitzung spiegelt alles wieder, was in diesem Land falsch läuft. Eine Rettung sehe ich schon lange nicht mehr. Meiner Gesundheit tut es allerdings immer wieder nicht gut, bestätigt zu bekommen, was für Leute in der Politik das Sagen haben.