• Frustrierender Ausflug

    VON FRANK GRAF, 14.01.08, 06:45h

    Trotz der Auswärtsniederlage bei der HSG Sulzbach bleiben Bayers Handballerinnen Tabellenführer.

    Leverkusen - Dass die Stimmung im Bus auf der Rückfahrt aus Sulzbach bei den Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen alles andere als gut war, wird angesichts des erzielten Ergebnisses kaum verwundern. Völlig überraschend unterlag der Tabellenführer beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger mit 21:25 (12:10) und kassierte damit die zweite Saisonniederlage. „Wir haben eigentlich gut angefangen und waren konzentriert. Trotz einiger komischer Pfiffe der Schiedsrichter konnten wir unsere taktische Linie beibehalten. In der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig Tore gemacht. Im Endeffekt haben dann Fehlentscheidungen für den Rückstand gesorgt, dem wir ständig hinterher rennen mussten“, erklärte Trainerin Renate Wolf merklich enttäuscht.

    Der Anfang der Partie gehörte ganz klar den Gästen. Der Treffer von Gesine Paulus sorgte nach zwölf Minuten für die erste deutliche Führung (5:1). Zwei Minuten später gelang der starken Anne Müller das 7:3. Doch in der Folgezeit sollte den Leverkusenerinnen das HSG-Tor wie vernagelt vorkommen. Währenddessen traf Sulzbach hochprozentig. Nach 27 Minuten gelang den Gastgeberinnen der Ausgleich (9:9). Dank zweier Treffer von Anne Müller und einem Tor von Anna Loerper gingen die Bayer-Elfen trotzdem mit einem kleinen Vorsprung in die Halbzeit gehen.

    Nach 14 Minuten in der zweiten Hälfte gelang Wendy Smits dann vor 1450 begeisterten Zuschauern die erste Führung der Hessinnen (16:15). Motiviert vom Gedanken an eine kleine Sensation baute Sulzbach den Vorsprung aus, und beim Stand von 20:16 für die HSG nahm Renate Wolf zehn Minuten vor dem Spielende ihre Auszeit. Bayer kam dank einer nun halbwegs funktionierenden offensiven Abwehr noch einmal auf zwei Tore heran und hatte auch die Chance, wenigstens noch zum Ausgleich zu kommen. Letztendlich aber wurden einfach zu viele gute Einschussmöglichkeiten vergeben. Unter anderem wurden drei Siebenmeter verschossen.

    Am Ende aber feierte Sulzbach, während die Gäste völlig frustriert und bedient die Heimfahrt antraten. „Wir haben in der Schlussphase unsere Chance leider nicht genutzt. Jetzt müssen wir nach vorne schauen und gegen Buxtehude wieder angreifen“, meinte Wolf abschließend. Dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Nürnberg bleibt Leverkusen Spitzenreiter.

    Bayer 04: Woltering, Knipprath - Fillgert (2), Paulus (1), Loerper (4 / 3), Müller (6), Glankovicova (4), Neukamp, Byl (1), Seiffert (2), Steinbach (1), Ahlgrimm, Meier, Weigelt.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1200142189747

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

  • Besonderes Heimspiel gegen Buxtehude

    Lange mussten sich die Fans gedulden, doch am Sonntag ist nun soweit: Die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen bestreiten gegen den Buxtehuder SV ihr erstes Heimspiel im Jahr 2008 (Ulrich-Haberland-Halle, 16 Uhr).

    Trotz der überraschenden Niederlage gegen Sulzbach hat sich das Warten gelohnt. Denn die Fans der Elfen erwartet am Sonntag eine große Überraschung. Knapp einen Monat nach Weihnachten können die Bayer-Damen ihren Anhängern ein nachträgliches Geschenk machen und eine Verstärkung präsentieren.

    Auf der Weihnachtsfeier haben die Spielerinnen und Co. den Neuzugang bereits kennengelernt, am Sonntag folgt nun beim Spiel gegen Buxtehude (16 Uhr) der erste Auftritt in der Ulrich-Haberland-Halle. „Es ist toll, dass wir den Fans passend zum ersten Heimspiel im neuen Jahr so eine Überraschung bieten können und hoffe, dass die Halle dementsprechend voll wird“, sagt Elfen-Trainerin Renate Wolf voller Vorfreude.

    Der Besuch des Heimspiels am Sonntag gegen Buxtehude lohnt sich also gleich mehrfach. Karten für die Partie können Sie direkt HIER bestellen oder nach einer Vorverkaufsstelle in ihrer Nähe suchen.

    Autor: Christian Schulze

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  • Wiedergutmachung gefordert

    Dass jede Serie einmal reißt, ist bekannt. Wichtig ist, dass dann möglichst schnell eine neue gestartet werden kann. Mit diesem Ziel gehen die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen am Sonntag ins erste Heimspiel im neuen Jahr gegen den Buxtehuder SV (16 Uhr, Ulrich-Haberland-Halle).

    Die überraschende 25:21-Niederlage am vergangenen Samstag bei der HSG Sulzbach/Leidersbach war nach vierzehn Siegen in Folge erst die zweite Partie in dieser Saison, in der die Elfen keine Punkte einfahren konnten. Zwar hatte die Niederlage aufgrund des guten Torverhältnisses keinen Einfluss auf die Tabellenführung, trotzdem war der Frust groß. „Das war so natürlich nicht eingeplant und enttäuschend. Wir sind an unseren eigenen Fehlern gescheitert“, analysiert Laura Steinbach.

    Die Enttäuschung sei unter der Woche aber in eine „konzentrierte und engagierte Trainingsleistung“ umgemünzt worden, bescheinigt Bayer-Trainerin Renate Wolf und so könnte Steinbachs Vermutung am Sonntag wahr werden: „Buxtehude wird wohl unseren ganzen Frust abbekommen.“

    Solche Aussagen nimmt Trainerin Renate Wolf natürlich gern zur Kenntnis und hofft nun auf eine entsprechende Umsetzung. „Ich erwarte eine ganz andere Mannschaft und Leistung. Am Sonntag muss richtig die Post abgehen“, fordert Wolf und warnt aber pflichtgemäß auch vor dem Gegner: „Buxtehude ist in dieser Saison sehr unbeständig, aber hat zuletzt mit einem Sieg gegen Oldenburg Selbstvertrauen getankt. Sie können noch Vierter werden und in die PlayOffs kommen, dafür brauchen sie aber einen Sieg gegen uns.“

    Bei den Elfen konnten unter der Woche alle Spielerinnen mittrainieren und so kann der gesamte Kader am Projekt „Wiedergutmachung“ arbeiten. Die Zuschauer können sich währenddessen im ersten Heimspiel des Jahres auf eine schnelle Partie freuen, denn beide Mannschaften lieben den Tempo-Handball.

    Autor: Christian Schulze

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  • Noch ein Ass im Ärmel

    VON FRANK GRAF, 17.01.08, 17:38h

    Bayers Handballerinnen möchten gegen Buxtehude die Niederlage in Sulzbach vergessen machen.

    Leverkusen - Buxtehude gilt im deutschen Volksmund als Synonym für Spießigkeit und Langeweile. Dass dieses Klischee ganz und gar nicht zutrifft, wird man merken, wenn man das schmucke Städtchen im Norden Niedersachsen mal selbst besucht. Manch einer wird richtig überrascht sein. Was das Sportliche betrifft, so sind die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV seit vielen Jahren das unumstrittene Aushängeschild des Ortes. Am Sonntag (16 Uhr) wird sich Buxtehude in der Haberland-Halle beim Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen vorstellen.

    Derzeit steht das Team mit ausgeglichenem Punkteverhältnis auf Platz sechs - nach dem jüngsten Sieg über Oldenburg mit Tendenz nach oben. Insgeheim wollte der BSV jedoch die Playoffs anstreben, die allerdings in weiter Ferne liegen. Herausragend agiert über die ganze Saison gesehen Diane Lamein, die auch mit respektablen 103 Treffern beste Schützin des BSV ist. Auch die international erfahrene Susanne Henze (58 Tore) darf man nie aus den Augen verlieren. Das Tor wird von Debbie Klijn gehütet, auf die sich gewiss auch etliche Bayer-Fans freuen werden. Die sympathische Niederländerin hat jahrelang erfolgreich für Leverkusen gespielt.

    Bayers Coach Renate Wolf ist sich der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst: „Beide Mannschaften haben eine fast identische Spielweise, weshalb man sich schnell gegenseitig neutralisieren kann. Da Buxte um den Anschluss nach oben kämpft, erwarte ich eine sehr harte Aufgabe für mein Team.“

    Allerdings hat Wolf auch gewisse Erwartungen, die sie gern erfüllt sehen würde: „Die Mannschaft soll und will sich für die Schlappe in Sulzbach rehabilitieren.“ Unter der Woche hat die 50-Jährige ihren Schützlingen schon klar gemacht, dass sie eine solche Darbietung nicht mehr erleben möchte.

    Das Hinspiel hat Leverkusen übrigens nach einigen Anlaufschwierigkeiten noch deutlich mit 34:24 gewonnen. Mit solch einem Ergebnis wäre Renate Wolf freilich auch diesmal sehr einverstanden. Zudem hat Bayer für Sonntag eine Überraschung in peto: Vor der Partie soll eine „erhebliche Verstärkung“ vorgestellt werden. Um wen oder was es sich dabei handelt, wollte von den Verantwortlichen im Vorfeld niemand verraten.

    http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/jrbo/artikel.jsp?id=1200142205103

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  • Zwei wichtige Punkte im ersten Heimspiel des Jahres

    Ob es der Frust durch die Niederlage in der vergangenen Woche oder aber die zusätzliche Motivation durch das neue Maskottchen war, bleibt offen. Die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen haben das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen den Buxtehuder SV mit 25:21 (13:13) gewonnen.

    In einem spannenden und temporeichen Handballspiel übernahmen die Gastgeberinnen vor 350 Zuschauern zunächst die Kontrolle und konnten schnell in Führung gehen. Diese egalisierten die Gäste aus Buxtehude jedoch nach neun Minuten und ging kurz darauf selbst erstmals in Führung (3:4). Die Antwort der Elfen ließ aber nicht lange auf sich warten und das Tor zum 5:5 durch Denisa Glankovicova war in der 12. Minute der Startschuss für einen 5:0-Lauf, den die starke Heike Ahlgrimm zum 9:5 abschloss (17.). Diesen Vorsprung konnten die Bayer-Damen zunächst halten, doch kurz vor der Halbzeit ließ die Konzentration nach und unter anderem durch drei Tore in Unterzahl kam Buxtehude wieder ran und konnte mit dem Halbzeitpfiff ausgleichen.

    In der zweiten Halbzeit konnten sich die Elfen schnell wieder etwas absetzen (17:15/39.). Doch die Gäste ließen nicht locker und erzielten in der 45. Minute erneut den Ausgleich. Die spielentscheidende Szene ereignete sich dann zwei Minuten später. Elfen-Kapitän Clara Woltering bekam bei einem Abwehrversuch den Ball unglücklich ins Gesicht und der Schmerz sorgte dafür, dass die Nationaltorhüterin in den verbleibenden 13 Minuten ihre ganze Klasse zeigte. Der anschließend gehaltene Siebenmeter sorgte auch bei den Feldspielerinnen für eine Initialzündung und die Elfen zogen durch vier Tore in Folge auf 23:18 davon. Buxtehude war zwar weiterhin im Spiel, doch der Tabellenführer ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mit dem Schlusspfiff erzielte Silke Meier schließlich den 25:21-Endstand.

    „Ich bin zufrieden über die zwei Punkte, die nach unserer Niederlage in Sulzbach ganz wichtig für die Moral sind. Wir haben viele technische Fehler an den Tag gelegt und konnten uns so nie richtig absetzen. Ein Sonderlob natürlich an Clara Woltering und zudem an Heike Ahlgrimm. Ahli hat sowohl in der Abwehr als auch im Angriff einen super Job gemacht“, analysierte Trainerin Renate Wolf.

    Am kommenden Samstag sind die Elfen nun zum Spitzenspiel bei Meister 1. FC Nürnberg zu Gast. „Ich denke, da muss ich nicht viel sagen. Wir haben alle unsere Erinnerungen an Nürnberg und das wird für die nötige Motivation sorgen“, erinnert Renate Wolf an die unglückliche Finalniederlage im Mai vergangenen Jahres.

    TSV Bayer 04: Woltering – Fillgert (3), Loerper, Ahlgrimm (6), Müller (2), Glankovicova (3), Neukamp (6/2), Seiffert (2), Byl, Paulus, Meier (3)

    Autor: Christian Schulz

    elfen.punkt-a.de

    Tabelle


    Trikotnummer 77 bei Leverkusens Handballdamen vergeben

    Ab sofort haben die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen einen Mitspieler mit der Nummer 77. Im Vorfeld des ersten Heimspiels im Jahr 2008 gegen Buxtehude wurde das neue Maskottchen der Elfen vorgestellt – ein Troll.

    Die 2,06m große Figur wird künftig bei den Heimspielen als Motivator an der Seitenlinie stehen. Der Troll wohnt in den Bergischen Wäldern und verfolgte, angelockt vom Geruch des Ball-Harz bereits in der vergangenen Saison inkognito die Spiele der Elfen. Auch er empfand die verpasste Meisterschaft in Nürnberg mehr als ungerecht und hat sich daher nun die Unterstützung der Fans und der Mannschaft auf die Fahnen geschrieben.

    Aus diesem Grund wird er ab sofort bei allen Heimspielen seinem liebsten Hobby nachgehen und mächtig Lärm machen. Hierbei bevorzugt er den Einsatz von Rasseln und Trommeln. Zudem tanzt er unheimlich gerne zu „I’ve got the power“ von Snap. Was er gar nicht mag, sind ungerechte Schiedsrichter.

    Da der Troll leider nicht mit dem Menschen kommunizieren kann, bleibt sein wahrer Name ein Geheimnis. Damit das neue Maskottchen zukünftig dennoch bei einem Namen gerufen werden kann, sind nun die Fans der Handballdamen gefragt. Bis zum 25. Januar können alle Elfen-Anhänger ihren Namensvorschlag im Internet abgeben und zwar im Gästebuch unter http://www.tsvbayer04.de/elfen.

    Aus den Vorschlägen wählt dann die Mannschaft, den ihrer Meinung nach Besten aus und für die drei besten Vorschläge gibt es attraktive Preise. Ein Damenfahrrad von Peugeot, ein Blaupunkt Navigationsgerät und ein Gutschein für das Lindner Hotel BayArena warten auf einen neuen Besitzer.

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de


    Der Troll - wie ein Verein zu einem Maskottchen kommt.

    Das neue Maskottchen der Bayer-Handballdamen gibt auch neuen Möglichkeiten in der Sponsorenpräsentation.

    ARTimage präsentiert Maskottchen für Handballdamen

    Aus einer fixen Idee ist nun Wirklichkeit geworden:

    Beim ersten Heimspiel im neuen Jahr haben die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen ihr neues Maskottchen präsentiert – einen Troll.

    Die Idee entstand vor ein paar Monaten bei der Leverkusener Fachagentur ARTimage, die seit rund drei Jahren Partner der Handballdamen ist. Nach ersten Gesprächen mit dem Kölner Puppenbauer matoArt, der für ARTimage bereits einige Figuren, wie beispielsweise DRAGON gebaut hat, kam man schnell auf die Idee eines Trolls. „Der Troll ist in der germanischen Mythologie das männliche Gegenstück zur Elfe und von daher passt diese Wahl, wie die Faust aufs Auge“, erklärt ARTimage-Inhaber Uli Kämmerling.

    Schnell waren nun die ersten Entwürfe für das Maskottchen gemacht und wenig später konnte die Anfertigung beginnen. Auf der Weihnachtsfeier Ende Dezember wurde der fertige Troll dann erstmals den Spielerinnen, Betreuern und Helfern präsentiert und zwar mit großem Erfolg. „Die Leute und vor allem die Spielerinnen waren hellauf begeistert und haben sich riesig gefreut“, erinnert sich ARTimage-Inhaberin Susanne Kämmerling, die bei der Weihnachtsfeier in das Kostüm des Trolls geklettert war.

    Beim ersten Heimspiel der Handballelfen gegen Buxtehude wurde der Troll nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das Besondere an der Figur ist für Unternehmen das unsichtbare Klettband am Trikot. Hier können Sponsoren ihr Logo während des Auftritts befestigen. Zudem sind bereits Fanartikel in der Planung und Produktion. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hoffen, dass wir so die Stimmung bei den Heimspielen der Elfen noch mehr steigern können. Gleichzeitig könnte der Troll für uns der Start in einen neuen Unternehmensbereich sein, denn vielleicht haben nun ja auch andere Vereine und Abteilungen Interesse an einem ähnlich gebauten Maskottchen“, sagt Uli Kämmerling.

    Nun wird für den Troll noch ein Name gesucht, wobei die Fans der Leverkusener Handballdamen ins Spiel kommen und gleichzeitig auch etwas gewinnen können. Den Ablauf sowie weitere Informationen zum Troll gibt es hier (tsvbayer04.de/elfen).

    artimage.de

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  • 20.01.2008 - Christian Stein

    Bayer verteidigt Spitzenposition nach Sieg gegen den BSV

    Spitzenreiter Bayer 04 Leverkusen hat seine Führung in der Frauen-Bundesliga mit einem 25:21-Heimsieg gegen den Buxtehuder SV verteidigt. Die Norddeutschen konnten das Spiel lange offen halten und boten dem Vizemeister von 2007 Paroli. Dabei waren vor allem Susanne Henze (5 Treffer), Diane Lamein (5/1) und ihre Landsfrau Willemjin Karsten (4) die tragenden Säulen im Team von Wolfgang Pötzsch. Für die Gastgeberinnen trafen Heike Ahlgrimm (6) sowie Sabrina Neukamp (6/2) am besten.

    Manchmal entscheidet ein einzelner Moment eine Partie. Solch ein Moment ereignete sich in der Bundesligapartie zwischen Bayer Leverkusen und dem Buxtehuder SV in der 48. Minute. Torhüterin Clara Woltering wurde von BSV-Spielerin bei einem Wurfversuch am Kopf getroffen. Da die rechte Flügelspielerin von Silke Meier im Flug befindlich noch gestoßen wurde, entschieden die Schiedsrichter zwar folgerichtig auf Strafwurf, doch eben diesen hielt die Nationaltorhüterin gegen die Niederländerin Willemijn Karsten mit einer nötigen Portion Adrenalin.

    Auch in den folgenden fünf Minuten war Woltering nicht vom BSV-Angriff zu bezwingen und da dieses Mal der Leverkusener Angriff die Schwächephase von Buxtehude gnadenlos ausnutzte, zogen die Elfen nach vier Toren in Folge vorentscheidend auf 23:18 (53.) davon. Am Ende siegte Leverkusen vor 480 Zuschauern mit 25:21 (13:13) und geht so als Tabellenführer in die Spitzenpartie gegen den 1. FC Nürnberg.

    Den Frust nach der Niederlage bei Aufsteiger Sulzbach/Leidersbach sollte Buxtehude zu spüren bekommen, so Laura Steinbach vor der Partie. Die Rückraumspielerin konnte krankheitsbedingt allerdings gar nicht erst mitwirken. Buxtehude fand vorne kein Mittel gegen die Leverkusener Deckung. Erst in der 6. Minute konnte Diane Lamein im Nachwurf eines verworfenen Siebenmeters den ersten Gästetreffer erzielen. Das Leverkusen sich bis dahin erst eine zwei Tore Führung erspielt hatte, lag auch an den technischen Fehlern, die sich die Elfen im Angriffsspiel leisteten.

    Die Gäste hatten sich in die Partie hineingekämpft und nach zehn Minuten konnte Buxtehude sogar erstmals in Führung gehen. Die Rheinländerinnen legten den Grundstein zum Erfolg vor allem in der Defensivarbeit und konnten so zeitweise ihr gefürchtetes Tempospiel aufziehen. Nach fünf Toren in Folge hieß es auf einmal 9:5 (15.) für den Tabellenführer. Beruhigend wirkte diese Führung jedoch nicht. Buxtehude kämpfte sich schnell auf zwei Tore heran und konnte kurz vor der Halbzeit sogar in Unterzahl den Ausgleich zum Pausenstand von 13:13 herstellen.

    Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Gäste nach einem Doppelschlag von Jana Stapelfeld erneut die Führung, die sich aber die Rheinländerinnen prompt zurückeroberten. Das Spiel blieb nun zunächst ausgeglichen, bis eben zur bereits erwähnten 48. Minute. Silke Meier hatte zuvor noch per Gegenstoß den Treffer zum 19:18 erzielt und foulte anschließend Anja Neumann, so dass diese beim Torwurf Clara Woltering am Kopf traf. Renate Wolf war sich danach sicher, dass dies für ihre Stammtorhüterin nicht schlecht war. „Deswegen war ich mir sicher, dass Clara danach ein paar Bälle hält. Das sind Erfahrungswerte“, so die Trainerin.

    Auch die nachfolgenden freien Würfe hielt die Torhüterin und hatte so großen Anteil daran, dass Leverkusen vorentscheidend auf 23:18 davonzog. „Im zweiten Durchgang haben wir zu viele chancen nicht verwertet und uns so quasi selbst das Genick gebrochen“, resümierte BSV-Spielerin Susanne Henze, die im wahrsten Sinne des Wortes mit einem blauen Auge davongekommen ist, nach der Partie. Am Ende siegten die Rheinländerinnen, bei denen neben Woltering vor allem die ehemaligen BSV-Spielerinnen Heike Ahlhgrimm und Yvonne Fillgert Verantwortung übernahmen.

    Torschützen: Neukamp (6), Ahlgrimm (6), Meier (3), Fillgert (3), Glankovicova (3), Seiffert (2), Müller (2) - Lamein (5), Henze (5), Karsten (4), Stapelfeldt (3), Vogt (2), Nagel (1), Neumann (1)

    hbvf.de


    Eindrucksvolle Zornesröte

    VON FRANK GRAF, 21.01.08, 06:45h, AKTUALISIERT 21.01.08, 11:52h

    Bayer-Trainerin Renate Wolf rüttelt ihr Team mit einer Pausenansprache auf.

    Leverkusen - Das neue Maskottchen der Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen - ein über zwei Meter großer Troll, für den noch ein Name gesucht wird - hatte sichtlich seinen Spaß. Und nicht nur er. Auch die nur knapp 400 Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn Bayer 04 und der Buxtehuder SV boten ein äußerst unterhaltsames Programm. Das Happy End feierten die Gastgeberinnen nach dem 25:21 (13:13)-Erfolg, der allerdings hart erkämpft werden musste. „Ich bin mit den zwei Punkten zufrieden, die sehr wichtig für das Selbstbewusstsein und die Moral sind. Wir haben viele technische Fehler gemacht, weshalb wir uns nie richtig absetzen konnten“, meinte Leverkusens Trainerin Renate Wolf. Weiterhin waren die Gäste von der ersten Sekunde an nicht willens, kampflos die Punkte herzugeben. Deshalb entwickelte sich schnell ein zwar nicht eben hochklassiges, dafür aber sehr spannendes Spiel, in dem Bayer mit einem 5:0-Lauf ab der zwölften Minuten auf 9:5 davonzog. Der BSV schüttelte sich kurz und setzte dann sofort nach. Die Leverkusenerinnen schienen so verunsichert, dass sie sogar drei Treffer in Überzahl kassierten, was wiederum Renate Wolf die Zornesröte ins Gesicht trieb. Manch einer der Anwesenden war heilfroh, dass er ihre Kabinenansprache zur Pause nicht miterleben musste. Der Trainerin Worte hatten ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt, denn ihr Team wirkte nun wacher und entschlossener. Zwar stand es nach 45 Minuten wieder pari (18:18), doch nun wirkten die Gastgeberinnen längst nicht mehr so zappelig wie vor dem Seitenwechsel. Immer wieder angetrieben von der überragenden Heike Ahlgrimm setzte sich Bayer durch ein Tor von Sabrina Neukamp in der 53. Minute auf 23:18 entscheidend ab. Buxtehude wehrte sich weiter nach Kräften, doch das langte nicht, um Bayer noch ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Schlüsselszene des Spiels war für Bayers Torfrau Clara Woltering eine schmerzhafte: Sie bekam den Ball ins Gesicht, war danach aber so motiviert, dass sie gleich einen Siebenmeter parierte. Damit rüttelte sie auch ihr Team entscheidend wach.

    Bayer 04: Woltering - Fillgert (3), Müller (2), Seiffert (2), Glankovicova (3), Loerper, Neukamp (6 / 2), Byl, Meier (3), Ahlgrimm (6), Paulus.

    http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/jrbo/artikel.jsp?id=1200142222106

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

    Einmal editiert, zuletzt von Grimaudino (21. Januar 2008 um 18:32)

  • Ahlgrimm erleidet Kreuzbandriss

    Drei Tage vor dem Spitzenspiel gegen den amtierenden Meister Nürnberg müssen die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen einen Schock verdauen. Routinier Heike Ahlgrimm hat sich im Training einen Kreuzbandriss zugezogen.

    Im Dienstagstraining schrie die Rückraumspielerin bei einer Wurfübung plötzlich vor Schmerzen auf und sackte in die Arme von Trainerin Renate Wolf. Eine Untersuchung im Vinzenz Pallotti Hospital in Bergisch Gladbach-Bensberg brachte dann am Mittwoch die bittere Gewissheit. Das Kreuzband im rechten Knie ist gerissen, zudem das Innenband angerissen und der Meniskus beschädigt. „Das ist natürlich ein großer Schock für uns alle und tut mir unglaublich Leid für Heike. Sie ist gerade in der Abwehr meine wichtigste Spielerin und das wird ganz schwer zu kompensieren sein“, sagt Trainerin Renate Wolf.

    Erst am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen Buxtehude war Ahlgrimm erneut ein wichtiger Stabilisator in der Bayer-Abwehr und steuerte sechs Tore zum 25:21-Sieg bei. „Bei einer Wurftäuschung habe ich mich plötzlich in die andere Richtung bewegt und dabei ist mein Bein stehen geblieben. Ich kann das Ganze noch nicht wirklich realisieren. Es ist immer noch so ein Schockzustand, wahrscheinlich kommt das alles noch später“, nahm die 32jährige die Diagnose zur Kenntnis.

    In den kommenden Tagen wird sich nun in Absprache mit den Mannschaftsärzten entscheiden, wie die schwere Verletzung behandelt wird.

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de

    :LEV15
    Gute Besserung :LEV18


    23.01.2008 - Christian Stein un Christian Schulze

    Sorgen bei Leverkusen vor dem Spitzenspiel

    Bevor am kommenden Wochenende das Spitzenspiel zwischen dem Meister aus Nürnberg und Bayer Leverkusen stattfindet, müssen die Rheinländerinnen einen Schock verdauen. Ausgerechnet Heike Ahlgrimm, die in der Sonntagspartie gegen Buxtehude erneut ihre Führungsqualitäten unter Beweis gestellt hatte, fällt aus. Eine Rückkehr in dieser Saison ist nicht in Sicht, denn wie Trainerin Renate Wolf gegenüber hbvf.de bestätigte, hat sich die Rückraumspielerin im Training einen Kreuzbandriss zugezogen.

    Im Dienstagstraining schrie die Rückraumspielerin bei einer Wurfübung plötzlich vor Schmerzen auf und sackte in die Arme von Trainerin Renate Wolf. Eine Untersuchung im Vinzenz Pallotti Hospital in Bergisch Gladbach-Bensberg brachte dann am Mittwoch die bittere Gewissheit.

    Das Kreuzband im rechten Knie ist gerissen, zudem das Innenband angerissen und der Meniskus beschädigt. „Das ist natürlich ein großer Schock für uns alle und tut mir unglaublich Leid für Heike. Sie ist gerade in der Abwehr meine wichtigste Spielerin und das wird ganz schwer zu kompensieren sein“, sagt Trainerin Renate Wolf.

    „Bei einer Wurftäuschung habe ich mich plötzlich in die andere Richtung bewegt und dabei ist mein Bein stehen geblieben. Ich kann das Ganze noch nicht wirklich realisieren. Es ist immer noch so ein Schockzustand, wahrscheinlich kommt das alles noch später“, nahm die 32jährige die Diagnose zur Kenntnis. In den kommenden Tagen wird sich nun in Absprache mit den Mannschaftsärzten entscheiden, wie die schwere Verletzung behandelt wird.

    Fünf Spieltage vor dem Ende der regulären Saison ist Leverkusen die Play-off Teilnahme bei neun Punkten Vorsprung gegenüber dem Frankfurter HC nur noch theoretisch zu nehmen. Allerdings treffen die Elfen in den kommenden Partien auf die direkten Verfolger auf den Plätzen zwei bis fünf.

    Mit einem Sieg beim Titelverteidiger könnte Leverkusen die Tabellenspitze gegenüber den Verfolger festigen. Bei einer Niederlage könnten Leipzig bereits an diesem Wochenende mit einem Heimerfolg gegen Ketsch und Nürnberg mit einem weiteren Sieg im Nachholspiel beim VfL Oldenburg vorbeiziehen.

    hbvf.de

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    Einmal editiert, zuletzt von Grimaudino (23. Januar 2008 um 22:56)

  • Tabellenführer reist als Außenseiter nach Nürnberg

    Stimmung und Optimismus bei den Elfen waren in dieser Saison schon mal deutlich größer. Die Nachricht vom Kreuzbandriss bei Routinier Heike Ahlgrimm war ein Schock. Noch ist unklar, wie und durch wen der Ausfall aufgefangen werden soll. „Heike’s Verletzung ist natürlich ein herber Verlust für uns. Dadurch wird das Spiel noch schwerer für uns“, sagt Trainerin Renate Wolf.

    Bis zum Anpfiff am Samstag um 19 Uhr will sie zusammen mit der Mannschaft eine Lösung erarbeiten, wobei sie auch auf eine Reaktion hofft: „Vielleicht passiert da was und alle geben für Heike noch einmal zehn Prozent mehr. Wir werden versuchen selbstbewusst aufzutreten, auch wenn viele Vorteile für Nürnberg sprechen.“

    Der Meister hat bei einem Spiel weniger, genau wie Leverkusen nur zwei Niederlagen vorzuweisen und steht in der Champions League unter den besten acht Mannschaften in Europa. „Die spielen eine Riesensaison und da muss einfach für gratulieren“, erkennt Renate Wolf neidlos an.

    Eine der zwei Saison-Niederlagen hat der FCN im Oktober in Leverkusen kassiert (22:18) und so haben beide Teams miteinander noch eine Rechnung offen. Denn schließlich erinnert man sich bei den Elfen nur ungern an den 19. Mai 2007, als sie im Final-Rückspiel in Nürnberg einen fünf-Tore-Vorsprung noch aus der Hand gaben.

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de

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  • Sechs Elfen für ersten Nationalmannschafts-Lehrgang nominiert

    Beim ersten Lehrgang 2008 gibt es mehrere Veränderungen im Kader der deutschen Frauen-Handball-Nationalmannschaft. Aus Leverkusen hat Bundestrainer Armin Emrich gleich sechs Spielerinnen nominiert.

    Neben den WM-Teilnehmern Clara Woltering, Anne Müller und Anna Loerper gehört auch Sabrina Neukamp wieder zum Aufgebot. Zudem dürfen sich Laura Steinbach und Silke Meier über eine Nominierung freuen. Die deutsche Auswahl ist vom 28. Januar bis zum 1. Februar im SportCentrum Kamen-Kaiserau zu Gast und bereitet sich in den ersten gemeinsamen Trainingseinheiten auf die Olympia-Qualifikation Ende März vor.

    Nicht dabei sein werden die Dänemark-Legionarinnen, wie die Ex-Leverkusenerin Nadine Krause. Die Trainingseinheiten mit den Torfrauen wird Elfen-Torwarttrainer Andreas Thiel übernehmen.

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de

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  • Ein harter Kampf gegen den Schock

    VON CLAUDIA BECKER

    Es ist wohl gerade im Verlauf dieser Spielzeit eine eher ungewohnte Situation für die Leverkusener Handballfrauen, denn zum Bundesliga-Spitzenspiel reisen sie heute (19.30 Uhr) als eindeutiger Außenseiter nach Nürnberg. Noch nicht einmal ein Jahr ist es her, dass ein kompletter Bayer-Tross sich auf den Weg ins Frankenland machte, um Deutscher Meister zu werden. Das Ende dieses Vorhabens ist hinlänglich bekannt und spielt in dieser Saison auch keine Rolle mehr. Trotzdem würde sicherlich der einen oder anderen Spielerin eine Revanche durchaus gefallen.

    Bis Mitte der letzten Woche standen die Chancen dazu auch durchaus nicht schlecht, zumindest ließ sich mit einer ausgeglichenen Partie rechnen. Doch dann zog sich Heike Ahlgrimm im Training einen Kreuzbandriss zu (wir berichteten). „Heikes Verletzung ist natürlich ein herber Verlust für uns. Dadurch wird das Spiel noch schwerer“, betont Leverkusens Trainerin Renate Wolf. Gerade in dieser Spielzeit war die erfahrene Rückraumakteurin eine Bank in der Abwehr, gleichzeitig aber auch immer wieder der Motor im Angriff der Leverkusenerinnen. Doch da ist ja noch eine Anne Müller, die in der Abwehr nahezu immer 100 Prozent gibt, und auch vorne können Anna Loerper, Michaela Seiffert oder Denisa Glankovicova immer wieder groß auftrumpfen. Wolf wird sich also in keinem Fall vorher geschlagen geben.

    Sie hofft auf eine „Trotzreaktion“ beim Rest des Teams, die es im übrigen in einer der letzten Spielzeiten schon einmal gegeben hat, als damals Nadine Krause an der Hand verletzt war. „Vielleicht passiert da was und alle geben für Heike noch einmal zehn Prozent mehr. Wir werden versuchen, selbstbewusst aufzutreten, auch wenn viele Vorteile für Nürnberg sprechen.“ Die Fränkinnen haben bisher eine starke Saison gespielt und sind als erstes deutsches Team in die Endrunde der Champions League eingezogen.

    RP Online

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  • Elfen verlieren Spitzenspiel in Nürnberg

    Es hat nicht sollen sein! Ohne ihre verletzte Spielmacherin Heike Ahlgrimm unterlagen die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen beim amtieren deutschen Meister Nürnberg mit 24:20 (13:9).

    Nach dem Schock über den Kreuzbandriss bei Routinier Heike Ahlgrimm startete Laura Steinbach auf der Rückraum-Position. Das erste Tor gehörte den Gästen aus Leverkusen, doch den Führungstreffer durch Anna Loerper konnte Nürnberg postwendend ausgleichen. Danach stand zunächst Elfen-Torhüterin Clara Woltering im Mittelpunkt, die gleich zu Beginn mit drei Paraden die Nürnberger zur Verzweiflung brachte. Den sicheren Rückhalt konnten die Bayer-Damen durch Michaela Seiffert und Yvonne Fillgert nutzen, um in Führung zu gehen. Nach zehn Minuten sorgte Laura Steinbach für das 2:4. Doch Nürnberg fand zurück ins Spiel, schaffte den Ausgleich und konnte sich ab der 12. Minute absetzen. Durch vier Tore in Folge gingen die Gastgeberinnen mit 8:5 in Führung (16.). Elfen-Trainerin Renate Wolf nahm kurz darauf ihre Auszeit und ihr Team verkürzte in der 19. Minute auf 9:7, doch näher ließ Nürnberg die Gäste nicht mehr heran. Bis zur Pause behauptete der aktuelle Meister seine Führung und ging mit einem beruhigenden 13:9 in die Kabine.

    Nach der Pause stellte Renate Wolf ihre Mannschaft um und berief Linksaußen Yvonne Fillgert auf die Rückraum-Position. Fillgert zeigte in der Folgezeit eine klasse Leistung und erzielte nach 35 Minuten auch das 14:11. Kurz darauf folgte die stärkste Leverkusener Phase. In der 37. Minute trifft Denisa Glankovicova zunächst zum 15:12, eine Minute später kann Laura Steinbach in Unterzahl das 15:13 markieren. Als Karin Weigelt ihre zwei Minuten Zeitstrafe abgesessen hat, muss Nürnbergs Franziska Beck für zwei Minuten das Feld verlassen. Die Überzahl konnten die Gäste jedoch trotz großer Chancen nicht nutzen. Nach fünf Minuten ohne Tor traf Nürnberg schließlich zum 13:16. Die Elfen schaffen es danach noch zweimal auf zwei Tore ranzukommen, zu mehr reichte es aber nicht. In der Schlussphase nutzten die Franken dann die Resignation der Gäste und zogen davon. Nachdem ihr der erste Treffer der Partie gelungen war, setzte Anna Loerper per 7-Meter schließlich auch den Schlusspunkt zum 24:20.

    Trainerin Renate Wolf zur Niederlage: „Für ein Spitzenspiel haben wir keine optimale Leistung abrufen können. Nach dem Ausfall von Heike müssen alle anderen mindestens zehn Prozent mehr Leistung abrufen und das hat heute nicht geklappt. Nachdem ich Yvo auf die Rückraum-Position gezogen haben, waren unsere Außen quasi tot. Wir hatten in der zweiten Halbzeit eine richtig gute Phase, aber da haben wir unsere hundertprozentigen Chancen nicht genutzt. Glückwunsch an Nürnberg, auch zur Tabellenführung. Mir bleibt nur erneut zu sagen: Hinten kackt die Ente!“

    TSV Bayer 04: Woltering, Knipprath – Fillgert (6), Loerper (4/1), Steinbach (3/1), Müller (2), Seiffert (1), Neukamp (1/1), Byl, Glankovicova (3), Weigelt, Paulus, Meier, Krüger

    Autor: Christian Schulze elfen.punkt-a.de

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

  • Flügel ohne Wirkung

    VON CLAUDIA BECKER

    Bayers Handballerinnen mussten sich dem Deutschen Meister Nürnberg beugen. Vor allem auf den Außenpositionen mangelte es bei den Leverkusenerinnen, nachdem Yvonne Fillgert in den Rückraum wechselte.

    Es hätte auch schwer überrascht, wenn die Leverkusener Handball-Frauen unter diesen Voraussetzungen als Sieger die Nürnberger Halle verlassen hätten. Ohne die verletzte Regisseurin Heike Ahlgrimm, für die die Saison nach einem Kreuzbandriss gelaufen ist, musste sich Bayer dem Deutschen Meister mit 20:24 (9:13) geschlagen geben. „Für ein Spitzenspiel haben wir keine optimale Leistung abrufen können. Nach dem Ausfall von Heike hätten alle anderen mindestens zehn Prozent mehr Leistung abrufen müssen. Und das hat eben nicht geklappt“, meinte Trainerin Renate Wolf nach dem Misserfolg beim „Club“.

    Außer Yvonne Fillgert und Clara Woltering in der Anfangsphase lieferte kaum eine Leverkusenerin eine Leistung auf ganz hohem Niveau. In einer von starken Abwehrreihen dominierten Begegnung gelang Bayer lediglich zu Beginn der Partie eine Führung. Nach gut zehn Minuten aber hatten sich die Fränkinnen gefangen und zogen davon. Nürnberg hatte fortan nie weniger als zwei Tore Vorsprung. Zeitweise wuchs die Distanz auf vier Treffer an. Obwohl Renate Wolf alles probierte und die Mannschaft mehrmals umstellte, kamen die Gäste nicht mehr richtig heran. Zu schwach zeigten sich besonders in der zweiten Spielhälfte die Flügelspielerinnen, nachdem Fillgert in den Rückraum gewechselt war. „Nachdem Yvo in der Mitte gebunden war, haben unsere Außen quasi nicht mehr stattgefunden“, betonte Wolf.

    Für die Leverkusenerinnen stehen nun in den nächsten Wochen bis zur Entscheidung um den Einzug in die Play-off-Runde beinahe ausschließlich Knaller auf dem Programm. Gegen Frankfurt, Trier und Leipzig bekommt es Bayer in den letzten vier Spielen mit drei direkten Mitkonkurrenten um die begehrten ersten vier Plätze zu tun, zudem geht es zum Abschluss noch nach Blomberg. Die Leverkusener Chancen stehen immer noch sehr gut, jedoch braucht Bayer noch mindestens einen Sieg, um ganz sicher dabei zu sein im Quartett der vier besten Mannschaften. Renate Wolf hat aber kaum Zweifel am Gelingen. „Hinten kackt die Ente“, sagte sie.

    RP Online



    Vertrauen auf die Ente

    VON FRANK GRAF, 28.01.08, 06:45h

    Leverkusens Handballerinnen gelingt es gegen den amtierenden Meister nicht, den Ausfall von Heike Ahlgrimm zu kompensieren.

    Leverkusen - Die Bundesliga-Handballfrauen von Bayer 04 Leverkusen haben die Partie beim Verfolger 1. FC Nürnberg und damit auch die Tabellenführung verloren. Im Spiel eins ohne Heike Ahlgrimm (Kreuzbandriss) unterlag Bayer in Franken mit 20:24 (9:13). „Für ein Spitzenspiel haben wir keine optimale Leistung abrufen können. Nach dem Ausfall von Heike müssen halt alle anderen mindestens zehn Prozent mehr Leistung abrufen, und das war heute noch nicht der Fall. Nachdem ich Yvo Fillgert auf die Rückraum-Position gezogen habe, waren unsere Außen quasi tot, auch wenn Yvo stark agierte“, erklärte Coach Renate Wolf anschließend.

    Wolf ließ zunächst einmal Laura Steinbach für Ahlgrimm auf der Rückraum-Mittelposition agieren. Allerdings stand dann eher Leverkusens Torhüterin Clara Woltering im Mittelpunkt, die gleich zu Beginn mit drei Paraden positiv auffiel. Den sicheren Rückhalt nutzten die Bayer-Damen dann auch, um durch Michaela Seiffert und Yvonne Fillgert in Führung zu gehen. Nach zehn Minuten sorgte Laura Steinbach sogar für das 2:4. Doch Nürnberg fand schnell zurück ins Spiel, schaffte den Ausgleich und setzte sich ab der zwölften Minute ab. Durch vier Tore in Folge gingen die Gastgeberinnen mit 8:5 in Führung (16.). Wolf nahm kurz darauf ihre Auszeit, was zur Folge hatte, dass ihr Team dran blieb, ohne jedoch weniger als mit zwei Treffern zurückzuliegen. Bis zur Pause behauptete der aktuelle Meister aus Nürnberg seine Führung und ging mit einem beruhigenden 13:9 in die Kabine.

    Nach der Pause stellte Renate Wolf ihre Mannschaft um und berief Linksaußen Fillgert auf die Ahlgrimm-Position. Fillgert zeigte in der Folgezeit eine sehr starke Leistung und erzielte nach 35 Minuten auch das 11:14. Kurz darauf folgte die stärkste Leverkusener Phase, in der jedoch einige gute Chancen vertan wurden. Als Karin Weigelt eine Zeitstrafe abgesessen hat, musste Nürnbergs Franziska Beck für zwei Minuten das Feld verlassen. Die Überzahl konnten die Gäste jedoch trotz großer Möglichkeiten nicht nutzen, der Club wurde nicht entscheidend unter Druck gesetzt. Nach fünf Minuten ohne Tor traf Nürnberg schließlich zum 16:13. Die Bayer-Elfen schafften es danach noch zweimal, auf zwei Tore zu verkürzen, zu mehr reichte es aber nicht. In der Schlussphase nutzten die Franken dann die Resignation der Gäste und zogen davon. Nachdem ihr der erste Treffer der Partie gelungen war, setzte Anna Loerper per Siebenmeter schließlich auch den Schlusspunkt zum 24:20 - nicht mehr als Ergebniskosmetik. „Wir hatten in der zweiten Hälfte eine richtig gute Phase, aber da haben wir unsere hundertprozentigen Chancen nicht genutzt. Glückwunsch an Nürnberg, auch zur Tabellenführung. Mir bleibt nur erneut zu sagen: Hinten kackt die Ente“, sagte Renate Wolf und deutete damit an, dass sich Bayer wohl in der Hauptsache auf das Geschehen nach Abschluss der Punkterunde konzentrieren wird.

    Bayer 04: Woltering, Knipprath - Fillgert (6), Loerper (4 / 1), Steinbach (3 / 1), Müller (2), Seiffert (1), Neukamp (1 / 1), Byl, Glankovicova (3), Weigelt, Paulus, Meier, Krüger.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1201184406095

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  • Wolfs Pläne zum Teil durchkreuzt

    VON CLAUDIA BECKER

    Mannschaften, für die es um alles oder nichts geht, zählen immer zu den gefährlichsten Gegnern. Das weiß auch Leverkusens Trainerin Renate Wolf vor dem Treffen ihrer Handball-Frauen mit der DJK/MJC Trier (Sonntag, 16 Uhr, Haberland-Halle). Die Trierer „Miezen“, wie sie genannt werden, liegen derzeit auf dem im Hinblick auf die Play-Off-Spiele total unbeliebten fünften Tabellenrang und werden alles daran setzen, die Frankfurterinnen noch vom vierten Platz zu verdrängen.

    Bayer dagegen fehlt nach wie vor ein Sieg, um sich endgültig vorzeitig für die Finalrunde qualifiziert zu haben. Sollte dies gelingen, so würden die Leverkusenerinnen zum dritten Mal hintereinander direkt um die Deutsche Meisterschaft mitspielen. Dass ihnen morgen harte Arbeit bevorsteht, wissen sie nicht nur deshalb, weil im Trikot der Trierinnenin Oxana Pal die bisher erfolgreichste Torschützin der Saison aufläuft. Es wird sich speziell da zeigen müssen, ob die Leverkusener Abwehr den Ausfall von Heike Ahlgrimm (Kreuzbandriss/wir berichteten) kompensieren kann. Der eigentliche Plan von Renate Wolf, nun auch verstärkt auf die jüngeren Spielerinnen des Regionalliga-Teams zurückzugreifen, ist zumindest zum Teil durch den Mittelhandbruch von Penda Bönighausen, einer der talentiertesten Nachwuchshoffnungen, durchkreuzt. „Das ist besonders bitter, weil Penda nach der Verletzung von Heike Ahlgrimm aufrücken sollte“, betont Wolf. Trotzdem ist die Leverkusener Trainerin guten Mutes, schnell die noch fehlenden Punkte einzufahren.

    RP Online


    Gegen Trier die PlayOff-Teilnahme unter Dach und Fach bringen

    Eine ganze Hand voll – soviele Spiele wird die altehrwürdige Ulrich-Haberland-Halle in Leverkusen bis zu ihrem Abriss im Sommer maximal noch erleben. Eines dieser fünf möglichen Heimspiele bestreiten die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen am Sonntag (16 Uhr) gegen Trier.

    Es ist das erste Heimspiel nach der schweren Verletzung von Routinier Heike Ahlgrimm und auch drei Wochen nach der Diagnose Kreuzbandriss ist es das vorherrschende Thema in Leverkusen. Im Spiel eins ohne die 32jährige verloren die Elfen das Spitzenspiel in Nürnberg und mussten die Tabellenführung abgeben. „Es gilt nun, unsere Form für die restlichen Spiele zu finden. Die Verletzung ist auch ein große Chance für die ein oder andere, die bisher nicht soviel gespielt hat. Wir müssen zeigen, dass wir auch unabhängig von einer Spielerin klasse Handball bieten können“, nimmt Trainerin Renate Wolf ihr Team in die Pflicht.

    Während die Bayer-Damen rein rechnerisch noch einen Punkt brauchen, um ganz sicher in die PlayOffs zu kommen, geht es für Gegner Trier richtig eng zu. Aktuell stehen die Miezen auf Platz fünf und haben einen Punkt Rückstand auf den Vierten Frankfurt/Oder. Eine dementsprechend motivierte Mannschaft erwartet Renate Wolf am Sonntag in Leverkusen: „Es ist jedoch wichtig, dass wir punkten und zeigen, dass wir zurecht da oben in der Tabelle stehen.“

    Das Duell Leverkusen gegen Trier bedeutet zeitgleich auch ein Aufeinandertreffen vieler alter Bekannter. Während auf Trierer Seite mit Diane Roelofsen eine ehemalige Leverkusenerin aktiv ist, sind aus den Miezen Laura Steinbach und Silke Meier mittlerweile Elfen geworden. „Natürlich ist es für mich ein besonderes Spiel, aber wir müssen schauen, dass wir unsere Form wieder finden. Es würde mir zwar Leid tun, wenn das ausgerechnet gegen Trier gelingt, aber dann müssen sie halt dran glauben“, macht Silke Meier klar, dass es erst nach Spielschluss freundschaftlich zugehen wird.

    Neben Heike Ahlgrimm droht auch Karin Weigelt auszufallen, die Schweizerin klagte unter der Woche über starke Rückenschmerzen.

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de

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  • Bayer Leverkusen - DJK/MJC Trier 34:24 (16:11)

    10.02.2008 - Christian Stein

    Trier rennt in Leverkusen in die "Tempofalle"

    Vizemeister Bayer Leverkusen hat mit dem heutigen 34:24 (16:11) gegen die "Miezen" aus Trier auch die letzten theoretischen Zweifel an einer erneuten Play-off-Teilnahme aus dem Weg geschafft. Die Gastgeberinnen lockten Trier dabei erfolgreich in die "Tempofalle" und entschieden die Partie jeweils in den letzten sieben Minuten der beiden Halbzeiten für sich, als das Team von Renate Wolf von 11:10 auf 15:10 und von 27:22 auf 34:23 davonzog. Trier hat unterdessen nun einen Abstand von drei Minuspunkten auf den entscheidenden vierten Tabellenplatz.

    Am Ende waren sich sowohl Renate Wolf als auch ihr Trierer Trainerkollege Michal Lukacin einig, dass der 34:24 (16:11) ein wenig zu hoch ausgefallen war. Letztendlich mussten die Moselstädterrinnen, die lediglich mit neun Feldspielerinnen die Reise nach Leverkusen angetreten hatten, jeweils in den Schlussminuten der beiden Halbzeiten die Elfen davonziehen lassen.

    In der Anfangsphase taten sich die Gastgeberinnen schwer und scheiterten mehrfach an der gut aufgelegten Maike März im Trierer Gehäuse. Hätte in dieser Phase nicht Denisa Glankovicova die Verantwortung übernommen und drei wichtige Tore in Folge erzielt, so hätte nach zwei von März parierten Siebenmetern ein deutlicher Rückstand zu Buche stehen können.

    So stand es aber nach zehn Minuten 4:4 und die 550 Zuschauer in der Haberlandhalle sahen eine spannende und ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften um die dringend benötigten Punkte kämpften. Trier zeigte seine Deckungsqualitäten vor allem in den ersten beiden Unterzahlsituationen, in denen man ohne Gegentor blieb. Aber diese intensive Abwehrarbeit kostete Kraft und so konnte Leverkusen innerhalb von sechs Minuten durch vier Tore in Folge auf 15:10 (29.) davonziehen.

    Lena Knipprath, die in der Schlussphase für Clara Woltering ins Leverkusener Gehäuse gerückt ist, war aus dem Feld nicht zu überwinden. Lediglich von der Strafwurflinie überwand Oxana Pal die zweite Keeperin, doch Loerper stellte mit einem Treffer vom Kreis den 16:11 Pausenstand her.

    Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Miezen wieder erholt, doch aus den teilweise überhasteten Aktionen, die sich Leverkusen im Angriff leistete, konnten die Moselstädterinnen kein Kapital schlagen und eine Aufholjagd beginnen. Leverkusen hielt den Vorsprung stets konstant bei fünf Toren, bis zur 53. Minute, als die ehemalige Leverkusenerin Diane Roelofsen ihren sechsten und letzten Treffer an diesem Abend erzielte.

    Danach zog Leverkusen unaufhaltsam dank der Treffer der sich in einen Rausch spielenden Laura Steinbach und Anne Müller vorentscheidend bis zum 34:23 davon. Maike März kam noch einmal aus dem Gehäuse und motivierte ihre Mitspielerinnen für den letzten Angriff, ehe Svetlana Mozgovaia mit einem Stemmwurf aus dem Rückraum in der Schlusssekunde den Endstand herstellte.

    http://www.hbvf.de/news.php?GID=2&auswahl=5205

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    Einmal editiert, zuletzt von Grimaudino (10. Februar 2008 um 20:00)

  • Ticket für die PlayOffs gelöst

    Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde stehen drei der vier PlayOff-Teilnahme in der Frauen Handball-Bundesliga fest: Nach einem überzeugenden 34:24 (16:11)-Heimsieg gegen Trier gehören auch das Team des TSV Bayer 04 Leverkusen dazu.

    Die Partie begann vor 550 Zuschauer ausgeglichen, wobei Trier stets mit einem Tor in Führung ging und die Gastgeberinnen antworten mussten. Kurz vor der Pause platzte dann jedoch der Knoten bei den Elfen und nach dem Treffer zum 9:8 von Anna Loerper in der 18. Minute übernahm die Bayer-Sieben die Kontrolle. Bis zur Pause wurde die Führung auf 16:11 ausgebaut.

    Mit der gewonnenen Sicherheit gingen die Elfen in den zweiten Durchgang und konnten fortan mindestens einen fünf Tore-Vorsprung behaupten. Als es zehn Minuten vor dem Schluss nach dem Tor der überragenden Anne Müller 26:20 stand, entspannten sich die Gesichter der Leverkusener Verantwortlichen. Doch damit noch nicht genug: Die beiden ehemaligen Miezen Laura Steinbach und Silke Meier schraubten das Ergebnis vier Minuten noch einmal in die Höhe (29:22) und am Ende durfte sich der amtierende Vizemeister über einen deutlichen 34:24-Sieg und das Ticket für die Meisterschaftsrunde freuen.

    „Meine Mannschaft hat die gewünschte Reaktion gezeigt. Wir wollten heute unbedingt was für unser Selbstvertrauen machen und zeigen, dass wir auch ohne Heike Ahlgrimm Handball spielen können. Für uns war ein wichtiges Spiel, weil wir nun definitiv in den PlayOffs dabei sind. Gerade unser Rückraum mit Denisa Glankovicova und der starken Laura Steinbach hat ein tolles Spiel gemacht und dann natürlich auch Anne Müller mit ihren elf Toren. Am Ende dürfen wir uns über einen hohen Sieg freuen, wobei Trier lange auf Augenhöhe war“, analysierte Elfen-Trainerin Renate Wolf.

    Nun reisen die Bayer-Damen gleich zwei Mal nach Frankfurt an der Oder. In zwei Wochen steht zunächst das Pokal-Viertelfinale beim FHC an, eine Woche später dann das Bundesligaspiel.

    TSV Bayer 04: Woltering, Knipprath – Fillgert (1), Loerper (2), Steinbach (6), Glankovicova (5), Müller (11), Neukamp (3), Byl (2), Seiffert (1), Meier (2), Krüger (1), Busch

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de


    Großer Schritt zum neuen Team

    VON FRANK GRAF, 10.02.08, 20:43h

    Leverkusen - Mit einer insbesondere in den zweiten 30 Minuten beachtlichen Leistung haben die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen im Kampf um die ersten Plätze und damit eine gute Ausgangsposition für die Playoffs ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Team von Trainerin Renate Wolf deklassierte die DJK MSC Trier mit 34:24 nach 16:11-Pausenführung. „Was meine Mannschaft taktisch in der Offensive gezeigt hat, war schon richtig gut. Alles in allem haben wir allerdings zu viele Torchancen versiebt. Für uns war das heute ein großer Schritt in Richtung Neubildung des Team nach der Verletzung von Heike Ahlgrimm“, resümierte Renate Wolf. Und so ganz nebenbei haben die Leverkusenerinnen bereits jetzt die Playoffs erreicht. Es geht also ab jetzt nur noch um Feinheiten.

    So deutlich, wie es der Endstand vermitteln mag, war die Angelegenheit zunächst jedoch ganz und gar nicht. Bayer tat sich schwer gegen die kampfstarken Triererinnen. Zudem machte sich schnell Verunsicherung im Abschluss breit. Unter anderem wurden drei Siebenmeter und etliche Tempogegenstöße nicht verwandelt. Erst in der elften Minute gingen die Gastgeberinnen zum ersten Mal in Führung (5:4), was sie jedoch noch nicht ruhiger werden ließ. Mit einem Lauf vom 11:10 zum 15:10 kehrte dann schließlich die nötige Sicherheit und Unbeschwertheit ein.

    Nach dem Seitenwechsel machte Bayer auch endlich mächtig Druck aus dem Rückraum. Dabei hinterließen Denisa Glankovicova und Laura Steinbach, die sich von Spiel zu Spiel steigert, einen sehr starken Eindruck. „Die beiden waren es, die zusammen mit Anna Loerper und Anne Müller das Spiel entschieden haben“, meinte Renate Wolf. Müller kam letzten Endes auf satte elf Torerfolge. Trier hatte dem körperlichen und schnellen Spiel der Leverkusenerinnen längst nichts Wesentliches mehr entgegenzusetzen und musste sich aufs Reagieren beschränken. Dass am Ende nicht ein noch wesentlich größerer Vorsprung für Bayer auf der Anzeigetafel manifestiert wurde, lag weniger an einer guten Abwehrarbeit der Gäste als vielmehr am bisweilen etwas überheblichen und unkonzentrierten Abschluss Leverkusens. „Letztendlich ist das aber auch die einzige Kritik, die ich an meiner Mannschaft äußern kann. Ansonsten bin ich schon sehr zufrieden“, so Wolf abschließend.

    Bayer 04: Woltering, Knipprath - Byl (2), Krüger (1 / 1), Fillgert (1 / 1), Müller (11), Glankovicova (5), Loerper (2), Seiffert (1), Steinbach (6), Neukamp (3), Meier (2), Busch.

    http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/jrbo/artikel.jsp?id=1201184464233

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    Einmal editiert, zuletzt von Grimaudino (10. Februar 2008 um 22:13)

  • Wolf-Team darf kurz durchatmen

    ERSTELLT 14.02.08, 19:40h, AKTUALISIERT 14.02.08, 19:42h

    Leverkusen - An diesem Wochenende haben die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen noch einmal Gelegenheit, sich ein wenig zu entspannen, um sich dann auf die heiße Phase in Meisterschaft und Pokal zu konzentrieren. Das anstehende Spiel im Viertelfinale des DHB-Pokals beim FHC Frankfurt / Oder wurde inzwischen vom 23. auf den 27. Februar (19.30 Uhr) verlegt, da zwei FHC-Spielerinnen zu einem internationalen Turnier der Junioren-Nationalmannschaft eingeladen worden sind. Nur drei Tage nach dem Pokalspiel treten die Bayer-Elfen dann wieder in der Oderstadt an. Am 1. März steigt dann das Bundesligaspiel zwischen den beiden Teams. Grund genug für die Leverkusenerinnen, dort ein paar Tage lang ihre Zelte zu errichten. „Es würde keinen Sinn machen, innerhalb so kurzer Zeit zweimal diese Fahrtstrapazen auf sich zu nehmen. So können wir uns in aller Ruhe auf die Bundesliga-Partie vorbereiten“, Bayer-Trainerin Renate Wolf. (fg)

    http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/jrbo/artikel.jsp?id=1202761015333

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  • Spitzenspiel gegen Leipzig neu terminiert

    Das nächste Heimspiel der Handballdamen ist TSV Bayer 04 Leverkusen ist einen Tag vorgezogen worden. Die Spitzenpartie des vorletzten Spieltags gegen den HC Leipzig findet nun nicht am 16., sondern bereits am 15. März in der Ulrich-Haberland-Halle statt.

    Anpfiff der Partie des derzeitigen Tabellendritten gegen den Zweiten Leipzig wird um 19.30 Uhr sein. Wer an diesem Samstag in den vollen Handballgenuss kommen will, der kann bereits ab 16 Uhr die Regionalliga-Partie des Leverkusener Future Teams gegen die SG Knetterheide/Schötmar in der Ulrich-Haberland-Halle verfolgen.

    Die Spielverlegung wurde nötig, da am Sonntag (16. März) die Bayer 04-Fußballer um 17 Uhr in der Bundesliga den 1. FC Nürnberg empfangen und es somit an diesem Tag rund um die Ulrich-Haberland-Halle zu einem hohen Verkehrsaufkommen und Parkplatzproblemen kommt.

    Autor: Christian Schulze

    elfen.punkt-a.de

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  • Jugend bevorzugt

    VON FRANK GRAF, 25.02.08, 06:45h

    Die Zukunft von Bayers Bundesliga-Handballerinnen nimmt allmählich konkrete Züge an.

    Leverkusen - Die Würfel sind gefallen - allerdings nicht erst vor kurzem, denn schon seit einigen Wochen steht fest, dass die Handballdamen von Bayer 04 Leverkusen durchaus die Möglichkeit hätten, auch weiterhin in der Bundesliga an den Start zu gehen. Nur die Voraussetzungen werden vermutlich völlig andere als bislang sein. Mit der Umsetzung eines U 23-Konzepts, das die Nachwuchsförderung und das Heranführen von Talenten in Richtung Spitzenhandball als Ziel verfolgt, soll die Tradition von Bayer im Frauenhandball fortgesetzt werden. Und nur diese U 23-Spielerinnen sollen mit einer Summe X weiterhin unterstützt werden.

    Das könnte bedeuten, dass Leistungsträgerinnen, die eben nicht mehr in dieses Raster fallen oder deren Vertrag im Sommer diesen Jahres ausläuft, lediglich durch die Unterstützung externer Sponsoren gehalten werden können. Allerdings gibt es Signale von Vereinsseite, über Kompromisslösungen doch das längst etablierte Aushängeschild der Nachwuchsförderung und des Spitzenhandballs dahingehend zu unterstützen, dass das erreichte Niveau gehalten werden kann. „Dennoch sind wir als Handballabteilung natürlich eifrig bemüht, externe Sponsoren zu finden, damit wir auch weiterhin auf Spitzenniveau in Leverkusen spielen können“, erklärt Renate Wolf als Trainerin und Geschäftsführerin in Personalunion.

    Das wird auch bitter nötig sein, denn gerade einmal sieben Spielerinnen des aktuellen Bundesliga-Kaders haben einen über Sommer 2008 hinaus gehenden Kontrakt: Clara Woltering, Gesine Paulus, Karin Weigelt, Yvonne Fillgert, Silke Meier, Laura Steinbach und Heike Ahlgrimm. Wann die Zuletztgenannte allerdings nach ihrem Kreuzbandriss wieder ins Wettkampfgeschehen wird eingreifen können, steht in den Sternen. Als mögliche „Aufrücker“ aus dem Future-Team, das in der Regionalliga spielt, gelten nach Stand der Dinge Penda Bönighausen, Annika Busch, Ina Herbst und Hannah Vietz. Es wird angestrebt, das Bayer-Team zukünftig in der Wilhelm-Dopatka-Halle seine Bundesligapartien austragen zu lassen. Entsprechende Gespräche werden geführt. Bleibt freilich zu hoffen, dass es auch eine Mannschaft sein wird, die in der Lage sein könnte, die Ränge der doch recht großen Halle durch attraktiven Spitzensport zu füllen.

    Und Renate Wolf? Sieht sich die Erfolgstrainerin zukünftig als Talentlieferant für andere Klubs? „Es ist noch einiges in der Schwebe, deshalb möchte ich mich öffentlich lieber gar nicht zu vereinspolitischen Dingen äußern“, gibt sich Wolf sehr bedeckt. Zudem wird sie gewiss noch andere Dinge im Kopf haben, denn am Mittwochabend steht für sie und ihr Team das DHB-Pokal-Viertelfinale beim FHC Frankfurt / Oder an. „Das wird eine sehr schwere Aufgabe, denn beide Mannschaften wollen ja unbedingt zum Final-Four-Turnier nach Riesa. Die Hütte wird voll sein und das Publikum wie immer aggressiv“, weiß Renate Wolf. Da es bereits am Samstag an selber Stelle zum Bundesliga-Vergleich der beiden Clubs kommt, werden die Leverkusener im Osten der Republik bleiben und Lager in der Sportschule Kienbaum (60 Kilometer von Berlin entfernt) beziehen.

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1203599309556

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur