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TSV Bayer 04 Leverkusen - FHC Frankfurt Oder 26 : 24 (15:12) ![]()
auch wenn es nicht so aussieht :levz1, souveräner Sieg dank einer guten 2. Hz. mit einer Klasse-Abwehrleistung und einer tollen Clara Woltering im Kasten ![]()
Elfen zittern nur kurz
Von Frank Graf, 30.01.11, 20:30h
Mit einem verdienten 26:24-Erfolg über den FHC Frankfurt/Oder verabschiedeten sich die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen in die zweiwöchige Spielpause.
Leverkusen Mit einem alles in allem absolut verdienten 26:24 (15:12)-Erfolg über den FHC Frankfurt/Oder verabschiedeten sich die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen in die zweiwöchige Spielpause. „Insgesamt bin ich zufrieden. Dass nach den Wechseln später ein kleiner Bruch entstand, ist eher normal und ärgert mich auch nicht weiter. Und eigentlich bin ich auch ganz froh, dass wir nun eine kleine Pause haben, weil sich nun alle ein wenig erholen können“, erklärte Trainerin Renate Wolf.
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Elfen auf dem Vormarsch
VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 31.01.2011
(RP) Bayers Handballerinnen überzeugen beim 26:24 über Frankfurt/Oder. Ein Sonderlob verdient sich Defensivspezialistin Penda Bönighausen. Mit dem Sieg können die Elfen Rang drei aus eigener Kraft erreichen.
Lange hatte Trainerin Renate Wolf gebangt und dann das erhoffte Signal erhalten. Die angeschlagene Penda Bönighausen war mit von der Partie beim 26:24 (15:12) gegen den FHC Frankfurt/Oder. Und das wegen seiner knapp bemessenen Offensivaktionen oft unterschätzte Eigengewächs stellte eindrucksvoll unter Beweis, weshalb ihre Gesundheit die Übungsleiterin unter der Woche in solch hohem Maße interessiert hatte.
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Elfen-News: "Ein attraktives und spannedes Spiel" - Elfen mit Sieg über den Frankfurter HC
Sehr geehrte Freunde der Bayer Handballdamen,
„Ich bin einfach etwas später als sonst losgesprungen“, blickte Penda Bönighausen nach der Partie auf den Beginn der zweiten Halbzeit zurück. Ein ums andere Mal wollte Franziska Mietzner hochsteigen und im blieb dann doch im Block der Rückraumspielerin hängen. „Wir waren durch Zeitstrafen schon vorbelastet und wollten etwas defensiver stehen in der Hoffnung, dass Franziska Mietzner nicht ganz so gut trifft. Das war ein schmaler Grat, aber der ist uns über weite Strecken gut gelungen“, analysierte Elfen-Trainerin Renate Wolf die Phase nach dem Wiederanpfiff, in dem Frankfurt außer einem Gegenstoß von Mandy Hering acht Minuten lang kein Treffer gelingen sollte. Die Elfen zogen vom 15:12-Pausenstand, auf 20:13 davon und hatten den Grundstein zwölften Saisonsieg, der am Ende doch mit 26:24 recht knapp ausfiel, gelegt.
„Es war über weite Strecken ein spannendes und attraktives Spiel und das ist ja genau das, was wir sehen wollen“, so FHC-Trainer Dietmar Schmidt. Seine Mannschaft hatte den besseren Start erwischt und legte angeführt von Christine Beier und Franziska Mietzner den Spielstand zunächst vor. Doch Clara Woltering sollte dann die ersten Impulse setzen. Die Paraden der Handballerin des Jahres ermöglichten den Elfen die Partie mit vier Toren zum 7:5 (12.) an sich zu reißen. Gegen ihren ehemaligen Verein zog Anne Jochin geschickt die Fäden im Angriffsspiel und brachte gemeinsam mit Denisa Glankoivicova und Lyn Byl immer wieder Laura Steinbach oder Marlene Zapf erfolgreich in eine gute Wurfposition.
Doch der FHC ließ sich nicht entscheidend distanzieren. Mehr als drei Tore, wie beim 11:8 (20.), gerieten die Brandenburgerinnen nicht in Rückstand. Ein weiterer Knackpunkt war dann die 25. Minute. Binnen weniger Sekunden wurde der Innenblock mit Zeitstrafen gegen Bönighausen und Byl gesprengt. Doch mit lediglich vier helfenden Abwehrspielerinnen ausgestattet konnte Clara Woltering sich mit zwei wichtigen Paraden auszeichnen und im Angriff kam Denisa Glankovicova frei zum Wurf und traf zum 13:10. „Da hat der FHC den Fehler gemacht und zu früh den Abschluss gesucht und meine Mädels haben dann einen Schub bekommen.“ Bis zur Halbzeit konnten die Oderstädterinnen erfolgreich auf Distanz gehalten werden, nach dem Seitenwechsel folgte die entscheidende Phase mit Abwehrblöcken für das Handballlehrbuch in Serie.
Die Elfen waren auf 20:13 enteilt, Dietmar Schmidt musste die Reißlinie ziehen und sein Team in einer Auszeit neu einstellen. Doch zunächst wuchs der Vorsprung noch einmal auf acht Tore (22:14) an und Renate Wolf begann nun nach und nach der einen oder anderen Stammspielerin eine Verschnaufpause zu gönnen. Frankfurt gab sich nicht auf und nutzte nun die Abschlussschwächen der Elfen, um sich Tor um Tor heranzukämpfen. „Da kam ein Bruch in unser Spiel und wir haben dann Standhandball gespielt“, so Renate Wolf. „Hut ab, wie sich meine Mannschaft noch einmal herangekämpft hat“, sah Dietmar Schmidt zumindest das Positive in der Schlussphase. Franziska Mietzner nahm noch einmal Fahrt auf, erzielte sechs ihrer zehn Tore erst in den letzten zehn Minuten, als der FHC von 23:16 auf zwei Tore (26:24) verkürzen konnte.
„Die Niederlage müssen wir aufgrund der schwachen Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit akzeptieren“, so Schmidt. Auch Renate Wolf musste trotz des scheinbar komfortablen Vorsprungs noch einmal zittern und nahm vier Minuten vor Schluss nach Eickhoffs Treffer zum 24:21 noch einmal eine Auszeit. „Ich wollte in der Schlussphase dann auch kein Risiko mehr eingehen. Mit drei Toren ist im Handball zu diesem Zeitpunkt ein Spiel noch lange nicht entschieden“, so Wolf. Die Elfen suchten nun über den Kreis die Entscheidung, die Steffi Egger mit den Toren zum 25:21 und 26:22 sicherstellen sollte. Laura Steinbach (7/1) und Marlene Zapf (6/2) erzielten die meisten Tore auf Seiten der Elfen, während beim FHC neben Mietzner Nationalspielerin Mandy Hering (5) am häufigsten traf.
TSV Bayer 04 Leverkusen - FHC Frankfurt/Oder 26:24 (15:12)
Leverkusen: Glaser, Woltering
Byl 3, Zapf 6/2, Egger 4, Hambitzer, Krüger, Garcia 2, Bönighausen, Glankovicova 1, Schriever, Steinbach 7/1, Jochin 3
Frankfurt/Oder: Herrmann, Burrekers
Nega, Mietzner 10/3, Schneider, Wegner 1, Preis, Hering 5, Eickhoff 3, Gubernatis 2, Scheidemann, Kramer, Beier 3, Haase
Strafminuten: 6/10
Siebenmeter: 3/5 ; 3/4
Schiedsrichter: Moles/Pittner
Zuschauer: 950
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Stein
Pressesprecher
TSV Bayer 04 Handballelfen
http://www.tsvbayer04.de/elfen
Elfen-News: U20-Weltmeisterin Kim Naidzinavicius wechselt von Bensheim nach Leverkusen
Sehr geehrte Freunde der Bayer Handballdamen,
Eine weitere wichtige Personalie konnte durch die Verantwortlichen des TSV Bayer 04 Leverkusen in der letzten Woche als erledigt vermeldet werden. Die 19-jährige Juniorinnen-Weltmeisterin Kim Naidzinavicius wird ab dem 01.07.2011 das Trikot der Bayer-Elfen tragen. Anna Loerper wird Bayer dagegen nach insgesamt acht Jahren verlassen. Die Nationalspielerin hatte schon frühzeitig signalisiert, dass sie mit Beendigung ihres Studiums eine neue Herausforderung sucht.
„Kim ist die deutsche Perspektivspielerin auf Rückraummitte. Wir stehen seit zwei Jahren in engem Kontakt mit ihr. Dieses Jahr passt aufgrund der schulischen und beruflichen Perspektiven der Wechsel zu 100 %. Ich freue mich, dass Kim sich trotz einer Vielzahl von Angeboten aus der 1. Liga für uns entschieden hat. Ein Hauptargument für einen Wechsel nach Leverkusen waren die exzellenten Rahmenbedingungen, die es bei Bayer seit Jahrzehnten gibt. Darüber hinaus ist es unbestritten, dass Bayer in den letzten Jahren viele deutsche Spielerinnen auf dem Weg zur Nationalmannschaft begleitet hat!“, zeigt sich Trainerin Renate Wolf stolz über den Neuzugang.
Die letzten drei Spielzeiten agierte die groß gewachsene Rückraummitte Spielerin bei der HSG Bensheim-Auerbach und reifte dort Stück für Stück zur Leistungsträgerin. 2008 wurde sie – obwohl sie 2 Jahre jünger war - gemeinsam mit Elli Garcia und Marlene Zapf U20-Weltmeisterin. Gemeinsam mit Marlene Zapf, Penda Bönighausen und Laura Glaser trug sie das Trikot der Jugend- und Juniorinnen-Nationalmannschaft im Jahrgang 1990 / 91 und nahm an der EM in Ungarn und der WM in Korea teil.
Sie steht bereits im Fokus der Deutschen A-Nationalmannschaft und möchte diesen Sprung durch einen Wechsel nach Leverkusen schaffen. Erst einmal wird die Etablierung im Elfen-Kader auf dem Programm der sympathischen Hessin stehen.
„Ich habe mich für Leverkusen entschieden, weil ich mir sicher bin, in Leverkusen in jedem Bereich optimal gefördert und gefordert zu werden. Ich möchte mich in einer der besten deutschen Mannschaften beweisen!“, kommentiert der Neuzugang die Gründe für einen Wechsel zu den Elfen.
Informationen zur Spielerin
Kim Naidzinavicius
Geburtsort: Gelnhausen
Geburtstag: 6.4.1991
Größe: 183 cm
Position: Rückraum Mitte
Länderspiele:
57 U20-Länderspiele
21 U18-Länderspiele
Erfolge:
Meisterschaft Zweite Liga Süd 2010
U20-Weltmeisterin 2008
Südwestdeutsche Meisterin: 2008
Länderpokalsieger 2006, 2007
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Stein
Pressesprecher
TSV Bayer 04 Handballelfen
http://www.tsvbayer04.de/elfen
Woltering ist Handballerin des Jahres
Nationaltorhüterin Clara Woltering von Bayer Leverkusen ist Handballerin des Jahres 2010. Dies entschieden die Leser des Fachmagazins "Handballwoche".
Die 27-Jährige Woltering landete mit 7.325 Punkten vor Franziska Mietzner (5.928/ FHC Frankfurt) und Katja Schülke (3.782/HC Leipzig).
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Elfen-News: Elfen vor schwerem Auswärtsspiel in Blomberg
Sehr geehrte Freunde der Bayer Handballdamen,
Die Elfen waren froh, dass nach dem Hammermonat Januar mit zahlreichen Topspielen erst einmal eine kleine Pause angestanden hatte. Das Aus im DHB-Pokal gegen den Ligaprimus Thüringer HC und das Europapokal-Aus gegen das Team Tvis Holstebro gaben Gelegenheit, um durchzuschnaufen und zum Kraft tanken für die Schlussphase der Meisterschaftsrunde, in der die Elfen ihre Position im oberen Tabellendrittel weiter festigen wollen. Doch mit der HSG Blomberg-Lippe steht am Samstag (Anwurf 16:30 Uhr) ein unbequemer Gegner ins Haus.
Auch im ersten Vergleich in dieser Saison mussten die Elfen sich die Punkte hart erarbeiten, triumphierten am Ende knapp mit 29:28. Und die Erinnerung an das Hinspiel ist auch bei den Lippern noch frisch. „Das Hinspiel in Leverkusen haben wir sehr unglücklich durch einen Siebenmeter in letzter Sekunde verloren. Diese Erinnerung wird uns für das Wiedersehen besonders motivieren“, erklärte André Fuhr im Vorfeld der Partie.
Vor allem in der hitzigen Atmosphäre der kleinen Sporthalle an der Ulmenallee ist Blomberg nicht zu unterschätzen. Dies bekamen in dieser Spielzeit bereits der VfL Oldenburg oder auch der FHC Frankfurt/Oder zu spüren. Im Pokal der Pokalsieger, wo die Lipperinnen als Pokalfinalist des Vorjahres den Startplatz von den Elfen übernahmen, gelang am vergangenen Wochenende der Sprung ins Viertelfinale des Wettbewerbs. Gegen die Isländer von FRAM Reykjavik legte man furios los, führte im ersten Spiel schon mit elf Toren und hatte am Ende aber Mühe, um zwei knappe Siege (26:24, 30:29) feiern zu können.
Auf der Vulkaninsel fehlte aber auch mit Saskia Lang die beste Feldtorschützin der Lipperinnen. Die Nationalspielerin liegt mit 86 Toren auf Platz drei der vereinsinternen Torjägerwertung hinter den beiden ehemaligen Leverkusenerinnen Sabrina Richter (geb. Neukamp, 113/41) und Melanie Hofmann (geb. Seiffert, 96/11). Mit Nadine Krause steht eine weitere Ex-Elfe im Kader der Lipperinnen. Die in Leverkusen zur Welthandballerin gereifte Rückraumspielerin kehrte Ende Januar gegen Oldenburg ins Team zurück. „Nach monatelanger Pause ist sie endlich zurück und hat in Reykjavik gezeigt, wie sie uns mit Übersicht und Erfahrung helfen kann“, so Fuhr.
Doch die Elfen schauen vor allem auf sich und besinnen sich auf ihre eigenen Stärken. Um den Spielrhythmus wieder aufzunehmen absolvierte das Team am Mittwoch noch ein Testspiel gegen den SC Greven. Gegen die Westfälinnen setzte sich das Team am Ende klar mit 42:24 durch auch wenn Renate Wolf munter durchwechselte. Einen guten Eindruck im Zusammenspiel hinterließ auch Rückraumspielerin Prudence Kinlend aus der A-Jugend. „Acht Tore gegen einen Zweitligisten sind schon mal eine Hausnummer“, hatte das Nachwuchstalent bei Renate Wolf einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Spielmacherin Anna Loerper fehlte noch bei der Partie, kehrte jedoch am Donnerstag nach ihrer Verletzung wieder ins Mannschaftstraining zurück. Der Einsatz von Denisa Glankovicova und Kathrin Hambitzer steht jedoch krankheitsbedingt auf der Kippe.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Stein
Pressesprecher
TSV Bayer 04 Handballelfen
http://www.tsvbayer04.de/elfen
Elfen mit Auswärtserfolg in Blomberg
Die Trainer beider Mannschaften waren sich nach dem Spiel einig. „Fünf Tore Unterschied deuten auf ein klares Spiel hin, aber das war es nicht“, so Blombergs Trainer André Fuhr nach dem 27:32 (16:15) seiner Mannschaft gegen Bayer Leverkusen. „Wir haben über 45 Minuten eine sehr ausgeglichene Partie gesehen, doch mit unserer Abwehrumstellung auf eine 5:1-Formation kam Blomberg nicht zurecht“, analysierte Leverkusens Trainerin Renate Wolf. Als die am Ende mit sieben Toren erfolgreichste Feldtorschützin Nadine Krause zum 21:22 (44.) getroffen hatte, war noch alles offen, dann stellten die Gäste um und zogen zum letztlich klaren Sieg davon. Für Leverkusen traf Kreisläuferin Stefanie Egger (7) am häufigsten. Dank ihrer Kaltschnäuzigkeit von der Strafwurflinie war Sabrina Richter (9/6) die beste Torschützin.
Die Elfen brauchten ein wenig Anlaufzeit, um in die Partie zu finden. Gleiches galt aber auch für die Hausherrinnen, für die Sabrina Richter von der Siebenmeterlinie das 1:0 (4.) markierte. Doch postwendend glich Stefanie Egger vom Kreis aus und es entwickelte sich fortan ein eng umkämpftes Spiel mit wechselnden Führungen. Keine Mannschaft sollte sich entscheidend absetzen können, den deutlichsten Vorsprung warf Katja Langkeit mit einem Gegenstoß zum 10:8 (16.) vor, doch die klug Regie führende Anne Jochin glich mit einem Doppelpack schnell den Spielstand aus.
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Wolfs Schachzug bringt den Sieg
Von Frank Graf, 13.02.11, 21:22h
Bayers Bundesliga-Handballerinnen steigern sich nach der Pause und gewinnen bei der HSG Blomberg/Lippe. Steffi Egger ist mit sieben Treffern die beste Schützin des Spiels.
Leverkusen Gegen „alte Sportfeinde“ siegt es sich bekanntlich besonders gut. Mit 32:27 (16:15) siegten die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen bei der HSG Blomberg/Lippe, einem Gegner, zu dem man nicht eben die freundschaftlichsten Verbindungen hat. „Wir haben über 45 Minuten eine sehr ausgeglichene Partie gesehen, doch mit unserer Abwehrumstellung auf eine 5:1-Formation kam Blomberg nicht zurecht“, analysierte Leverkusens Trainerin Renate Wolf, die mit diesem taktischen Schachzug die Weichen auf Sieg stellte.
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Lob in großen Dosen
VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 14.02.2011
(RP) Beim 32:27 der Bayer-Handballerinnen gegen Blomberg überzeugt vor allem Stefanie Egger. Der Jubel über den Sieg der Elfen gerät indes zur Nebensache angesichts einer dramatischen Rückfahrt aus dem Lipperland.
Sportlich lief alles wie am Schnürchen: 32:27 siegten Bayers Handballerinnen bei der HSG Blomberg-Lippe. Abseits der Partie bot der Trip in den äußersten Osten Nordrhein-Westfalens jedoch weit mehr Aufregung als Trainerin Renate Wolf lieb war. Auf dem Hinweg steckte der Elfen-Bus auf einer Bundesstraße fest. Nach starken Schneefällen stellte eine Steigung ein zunächst unüberwindliches Hindernis dar. Erst nach 45 Minuten ging es weiter, gerade noch rechtzeitig für die Partie. Das war zwar ärgerlich, aber nichts gegen die Dramatik der Rückfahrt.
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Elfen vor Auswärtsspiel in Bietigheim
Es ist ein neues Reiseziel, das die Elfen in dieser Saison ansteuern. Zum ersten Mal in der nun 36-jährigen Bundesligageschichte führt die Bayer Handballdamen der Weg zu einem Ligaspiel nach Bietigheim. Der Aufsteiger steckt mitten im Abstiegskampf, benötigt jeden Zähler für eine weitere Spielzeit in der Beletage. „Mit dem Sieg über Rosengarten sind sie nun etwas im Aufwind“, erklärt Renate Wolf.
Dass auch die so genannten kleinen Teams zum Stolperstein für einen Favoriten werden können, haben erst unter der Woche die Trierer Miezen bewiesen, die dem VfL Oldenburg eine deutliche Niederlage beibrachten. Für die Elfen-Trainerin, die derzeit noch um den Einsatz von Deutschlands Handballerin des Jahres Clara Woltering bangt, ist der Ausrutscher der Niedersächsinnen aber auch die Möglichkeit den Platz unter den besten vier Mannschaften abzusichern. Dieser garantiert in der ersten Playoff-Runde das Rückspielheimrecht. „Diese Chance wollen wir natürlich nutzen und für Sicherheit sorgen“, so Wolf mit Blick auf die Tabelle, in der die Elfen derzeit sechs Minuspunkte weniger gegenüber dem derzeitigen Fünftplatzierten aufweisen.
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Samstag, 19. Februar 2011, 20:00 Uhr
SG BBM Bietigheim - TSV Bayer 04 Leverkusen 35 : 40 (22:19)
Torhungrige Elfen mit Auswärtserfolg in Bietigheim
Über weite Strecken ohne Clara Woltering und nach 20 Minuten auch ohne Marlene Zapf, die mit einer Fußverletzung ausschied, haben die Elfen die Auswärtsaufgabe bei der SG BBM Bietigheim dank einer starken zweiten Halbzeit gelöst und mit 40:35 (19:22) gewonnen. Eine entfesselt aufspielende Denisa Glankovicova (10/2), sowie Elli Garcia (8/1) und Stefanie Egger (6) waren die erfolgreichsten Torschützinnen bei den Elfen. Gastgeber Bietigheim hatte in Beate Scheffknecht (13/3) seine herausragende Spielerin.
Der Aufsteiger erwischte den besseren Start in die Partie, mit einem Gegenstoß traf Lana Holder früh zum 2:0. Wie schon in der Hinrunde sollten es die Enztalerinnen dem Team von Renate Wolf schwer machen. Zwar fanden die Elfen im Angriff die spielerische Linie, agierten diszipliniert und mit hoher Effizienz, doch die Deckung erwies sich diesmal nicht als sattelfest. Die Hausherrinnen legten den Spielstand zunächst vor, ehe ein Doppelpack von Elli Garcia sowie ein weiterer Treffer von Steffi Egger beim 9:10 die erste Führung brachten.
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Bayer müht sich zum Sieg
Von Frank Graf, 20.02.11, 21:32h
Die Leverkusener Bundesliga-Handballerinnen gewinnen ein 75-Tore-Spiel. Beim Tabellenletzten Bietigheim sind die Elfen trotz schwacher Abwehrleistung erfolgreich.
Leverkusen Für die Zuschauer war es in höchstem Maße unterhaltsam. Für die involvierten Trainer eher zum Haare raufen. Über weite Strecken ohne Torfrau Clara Woltering und ab der 20. Minute auch ohne Marlene Zapf, die mit einer Fußverletzung ausschied, haben die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen die Auswärtsaufgabe bei der SG BBM Bietigheim dank einer starken zweiten Hälfte erfolgreich gelöst und mit 40:35 (19:22) gewonnen. Eine wie entfesselt aufspielende Denisa Glankovicova (10/2), sowie Elli Garcia (8/1) und Stefanie Egger (6) waren die erfolgreichsten Torschützinnen bei den Elfen.
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Elfen erwarten motivierten Spitzenreiter
Von Frank Graf, 24.02.11, 20:31h
Die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen stellen die Weichen für die nächste Saison – Clara Woltering steht vor der Verlängerung ihres Vertrages.
Leverkusen Wenn die Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen, derzeit Dritter der Bundesliga-Tabelle, am Sonntag ab 16 Uhr in der heimischen Smidt-Arena auf den Liga-Spitzenreiter Thüringer HC treffen, steht eine Partie bevor, die sicherlich als Spitzenspiel bezeichnet werden darf. Ob es in Leverkusen allerdings auch in der kommenden Spielzeit Handball-Begegnungen auf diesem Niveau geben wird, ist nach aktuellem Stand der Dinge noch nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch positive Zeichen.
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Elfen wollen Tabellenführer ärgern
Mit dem Thüringer HC gibt am kommenden Sonntag (Anwurf 16 Uhr) der aktuelle Ligaprimus in die Smidt ARENA. 33:3 Zähler hat der Titelaspirant bislang gesammelt – der THC-Trainer und gelernte Mathematiker Herbert Müller rechnet vor, dass man aus den kommenden vier Partien noch zwei Siege benötigt, um sicher als Tabellenerster in die Play-offs einzuziehen. Für die Elfen könnte hingegen mit einem Sieg der Sprung auf den zweiten Platz gelingen. Der HC Leipzig (29:9 Zähler) hat spielfrei, der in Punkten (28:8) und Tordifferenz (+50) gleiche Buxtehuder SV empfängt mit den Trierer Miezen jedoch einen deutlich leichteren Gegner, als die Elfen.
Mit der Mannschaft, die in der letzten Saison ihre Visitenkarte in Leverkusen abgab, hat der THC nur noch wenig gemein. Gerade einmal Kreisläuferin Franziska Garcia-Almendaris, Rechtsaußen Martina Knytlova und Torhüterin Maike März standen bei der damaligen 25:37-Niederlage im Kader. Mit Trainer Herbert Müller und insgesamt neun Neuzugängen wurde das Aufgebot mächtig umgerüstet. Die Steckbriefe der verpflichteten Spielerinnen quillen über vor Auszeichnungen und Titeln – aus dem Vorjahresachten wurde binnen kürzester Zeit ein Meisterschaftsfavorit. „Es war zu erwarten, dass der THC mit diesem Kader oben angreift und sie haben diese Erwartungshaltung bislang bestätigt“, erklärt Elfen Trainerin Renate Wolf.
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Elfen sorgenfrei ins Spitzenspiel
VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 26.02.2011
(RP) Sorgen um die Zukunft müssen sich die Leverkusener Handballerinnen derzeit in keiner Hinsicht machen. Aus dem Umfeld der Elfen ist zu hören, dass vieles darauf hindeutet, dass der Etat nicht unter dem des Vorjahres liegen wird.
Und auch sportlich läuft es mit kleinerem Kader beachtlich gut. Mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen den Branchenführer Thüringer HC (morgen, 16 Uhr, Smidt-Arena) würde der aktuelle Dritte am spielfreien HC Leipzig vorbei ziehen. Ob das zu Rang zwei langt, hängt auch Buxtehuder SV ab. Der bekommt es bei gleicher Punktzahl und Tordifferenz mit einem Gegner von deutlich leichterem Kaliber (Trier) zu tun.
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Elfen mit Heimniederlage gegen den THC
Der Thüringer HC ist beim Gastspiel in Leverkusen seine Favoritenrolle gerecht geworden und hat sich am Ende verdient mit 30:25 (16:14) durchgesetzt. Die Elfen rutschten durch die Niederlage auf den vierten Platz zurück, können jedoch aus eigener Kraft noch eine bessere Ausgangsposition für die Play-offs erreichen. Bei den Hausherrinnen überragte vor allem Spielmacherin Anna Loerper, die neben zahlreichen Anspielen auch selbst 11/4 Treffer erzielte. Der Thüringer HC hatte in Kerstin Wohlbold (8) seine Toptorschützin.
Beide Mannschaften brauchten etwas um in dem prestigeträchtigen Duell Fahrt aufzunehmen. So musste dann auch ein in der Abwehr eroberter Ball von Anne Jochin und der von Elli Garcia abgeschlossene Gegenstoß zum 1:0 (3.) herhalten. Es war zunächst das erwartete Duell auf Augenhöhe, doch zwei frühe Zeitstrafen brachten die Elfen dann beim 8:12 (20.) ins Hintertreffen. Renate Wolf wechselte viel, beorderte Laura Glaser in der Mitte des ersten Abschnitts zwischen die Pfosten und vor allem die Einwechslung von Anne Loerper sollte das Angriffsspiel beleben. So gelang es bis zur Pause immerhin sich noch einmal auf zwei Tore (14:16) heranzukämpfen.
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Kein Mittel gegen clevere Gäste
Von Frank Graf, 27.02.11, 20:50h
Bayer Leverkusens Bundesliga-Handballerinnen unterliegen dem Thüringer HC vor 1500 Zuschauern verdient mit 25:30. Beste Werferin bei den "Elfen" ist Anna Loerper mit elf Treffern.
Leverkusen Die Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen haben es nicht geschafft, den Bundesliga-Primus Thüringer HC nochmals zu ärgern. Das Team von Trainerin Renate Wolf verlor nach einer enttäuschenden Vorstellung deutlich mit 25:30 (14:16). „Wir haben in der Abwehr nicht konsequent gedeckt und vorne viel zu viele Fehler gemacht. Und wenn dann auch noch Clara Woltering im Tor einen alles andere als guten Tag erwischt, haben wir halt gegen solch eine Mannschaft keine Chance“, befand Renate Wolf.
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Elfen raderdoll
VON TOBIAS KRELL - zuletzt aktualisiert: 28.02.2011
(RP) Im Spitzenspiel gegen den Thüringer HC präsentieren sich die Elfen arg flügellahm. Nach der 25:30-Niederlage gegen den Primus der Bundesliga haben Bayers Handballerinnen eine Bilanz des Schreckens vorzuweisen.
Die Referees sprach Renate Wolf gar nicht erst an. Denn obschon die Unparteiischen bisweilen eine klare Linie vermissen ließen und öfter zum Nachteil der Elfen irrten, verbot sich eine Schelte für die Trainerin von Bayers Handballerinnen. Dazu war ihr Team beim 25:30 (14:16) im Spitzenspiel gegen den Thüringer HC zu schwach aufgetreten. Nur die Hälfte aller Würfe landete im Tor. Zu den Fehlversuchen gehörten auch drei nicht verwandelte Siebenmeter. Mehr als eine Handvoll Fehlpässe und ein Schrittfehler komplettierten die Bilanz des Schreckens für die diesmal arg flügellahmen Elfen.
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Elfen ohne Egger und Garcia in Sindelfingen
Dass die Aufgabe in Sindelfingen (Samstag, 19:30 Uhr) nicht leicht werden würde, das hatte Renate Wolf bereits nach dem Spiel gegen den Thüringer HC geäußert. Wie schwer sich die Aufgabe dann jedoch wirklich darstellen würde, davon ahnte die Elfen-Trainerin zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Nicht nur, dass Torhüterin Clara Woltering weiterhin angeschlagen ist, mit Stefanie Egger (Bandscheibe) und Elli Garcia (Muskelfaserriss) fallen zwei Stammspielerinnen aus. „Wir müssen versuchen diese Ausfälle zu kompensieren“, so Wolf.
Denn aus zwei Gründen wollen die Bayer Handballerinnen gerne noch den einen oder anderen Punkt für sich verbuchen. Zum einen geht es um die eigene Ausgangsposition für die Meisterschaftsendrunde, wo aus eigener Kraft – Buxtehude und Leipzig spielen noch gegeneinander – noch der dritte Platz erreicht werden kann. Zum anderen steckt Sindelfingen noch mit Frankfurt (beide 16:22 Zähler) und Göppingen (13:25) im Kampf um die Playoff-Tickets. „Wir wollen dort am Ende nicht das Zünglein an der Waage spielen“, so die Trainerin, die nach einem spielfreien Wochenende dann die Frisch-Auf-Frauen (19.03., 19:30 Uhr) in der heimischen Smidt ARENA empfängt. Göppingen trifft am Sonntag auf den FHC, für beide Partien setzte der DHB das A-Kader-Gespann Martin Harms und Jörg Mahlich als Schiedsrichter an.
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