Express: VERSAGEN AUF ALLEN EBENEN - Leverkusen nur noch gruselig

  • Es gab in dieser Saison schon mehrmals ein Pfeifkonzert gegen die Mannschaft.
    Ex-Trainer „Nubbel“ Robin Dutt wurde im Freiburg-Spiel laut Klubboss Wolfgang Holzhäuser von den Fans sogar „menschenverachtend“ behandelt. Am Samstag, beim 3:3 gegen Abstiegskandidat Berlin, war nun der Geschäftsführer Ziel von Fan-Parolen („Holzhäuser raus“).

    Die Stimmung in Leverkusen ist vergiftet. Daran hat auch der Trainerwechsel hin zu Sascha Lewandowski/Sami Hyypiä wenig geändert. Ganz gleich, wie die restlichen drei Spiele ausgehen: Bayer hat eine Grusel-Saison hingelegt.

    45 Punkte nach 31 Spielen: Nur in der Fast-Abstiegssaison 2002/2003 war Bayer in den letzten Jahren schlechter. Von 16 Heimspielen gewann die Werkself nur sieben.
    Schöner Fußball, für den Bayer 04 immer stand, war fast nie zu sehen. Folge: Die BayArena war fast nie ausverkauft, 2000 Dauerkarteninhaber kündigten bereits für die neue Saison.


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    » Jahrein, jahraus war der 1. FC Köln in den neunziger Jahren damit beschäftigt, selbstgefällig in den Spiegel zu blicken und sich für den schönsten Klub im Land zu halten. Als der FC in der zweitklassigen Wirklichkeit endlich erwachte, hatte nebenan Bayer Leverkusen eine moderne Vereinsstruktur entwickelt und sich sportlich in der absoluten Bundesliga- und erweiterten europäischen Spitze etabliert. Ganz locker hatte der Werksclub die Diva vom Rhein rechts überholt «