Von Christoph Fischer
mit einem Kommentar von Olaf Kupfer
Leverkusen verpflichtet den Torwart aus Stuttgart bis 2017 – und hat nun keinen Platz mehr für den Nationaltorwart.
Leverkusen. René Adler hat es nicht leicht. Wirklich nicht. Noch Anfang des Jahres 2010 die unumstrittene Nummer eins im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, kam es danach knüppeldick.
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Kommentar: Einzelschicksal
Von Olaf Kupfer
Immer jünger werden die Talente, immer früher geraten die „Alten“ auf das Abstellgleis. Keine Zeit bleibt dieser Liga mehr für die Entwicklung von Typen.
Der Druck kommt von unten, Qualität mag optimieren, dahinter versteckt bleibt aber das Schicksal des Einzelnen.
So wie das von René Adler. Der Torwart, der 2008 nach einem glamourösen Einstand gegen Russland ein Versprechen an die Zukunft war. Der Fußball ist gnadenlos.