VON STEFAN KLÜTTERMANN - zuletzt aktualisiert: 08.08.2011 - 02:30
MAINZ Bei Bayer Leverkusen überlagern schon nach den ersten beiden Pflichtspielen der Saison die Probleme bei weitem die eigenen Ansprüche. Nach dem peinlichen Pokalaus von Dresden in der Vorwoche verpatzte die Werkself beim 0:2 (0:1) in Mainz gestern auch den Bundesligaauftakt. René-Adler-Vertreter Fabian Giefer leitete die Niederlage mit einem groben Fehler ein, Neuzugang Ömer Toprak besiegelte sie mit einem Eigentor kurz vor Schluss. Zu allem Überfluss wurde Giefer kurz vor dem Ende bei einem Zusammenprall schwer erwischt. Mit dem Verdacht auf Gehirnerschütterung musste er ins Krankenhaus gebracht werden.
Waren die Leverkusener in Dresden noch nach guten 60 Minuten eingebrochen, erreichten sie in der neuen Mainzer Arena nun nicht einmal ein Level, von dem aus ein Einbruch hätte erfolgen können. "Wir haben keine Antworten auf die Mainzer Spielweise gehabt", sagte Robin Dutt lapidar. Und genau das dürfte Leverkusens Trainer nachhaltig Sorgen machen: Keine Kreativität im Offensivspiel, fast immer unterlegen gegen clever kämpfende Hausherren und mit dramatischen Aussetzern in der Hintermannschaft, die gegen wirklich gute Gegner das Schlimmste befürchten lassen. "Wir waren heute ein leichtes Opfer", sagte Kapitän Simon Rolfes.
bitte weiterlesen >>> RP Online