Leverkusen - Das ist ein echter China-Kracher für Bayer! Über eine Milliarde Menschen hielten den Atem an.
Neueste Meldungen › Mehr aus Fußball › Bei der olympischen Eröffnungsfeier in Peking schwebte die chinesische Turnlegende Li Ning an einer Stahlseilkonstruktion wie ein Adler durch das Vogelnest, um schließlich das Feuer zu entzünden.
Magische Momente, die sich ins Gedächtnis eingruben. Was das mit Bayer Leverkusen zu tun hat? EXPRESS erfuhr: Der 44-Jährige, der in China den gleichnamigen Sportartikelkonzern aufbaute, will groß beim Bundesligisten einsteigen! Eine Millionen-Offerte liegt Bayer bereits vor.
Der dreifache Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele in Los Angeles 1984 hat dem deutschen Sportartikelriesen adidas den Kampf angesagt.
„Richtig ist, dass unser Vertrag mit adidas Ende der Saison ausläuft“, bestätigte Holzhäuser dem EXPRESS. „Uns liegen Angebote der Konkurrenz vor. Unter anderem ein ganz konkretes aus China. Wir prüfen das jetzt. Und werden in aller Ruhe eine Entscheidung treffen.“
Li Ning, inzwischen einer der reichsten 50 Chinesen, ist mit seinem Unternehmen auf Expansionskurs. In seinem Heimatland erzielte er zuletzt 405 Millionen Euro Umsatz. Tendenz: stark steigend. Mit dem US-Basketball-Superstar Shaquille O‘Neal hat er auf dem US-Markt ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Jetzt will der Unternehmer Europa erobern.
Der Sohn eines chinesischen Musiklehrers soll Bayer für einen Dreijahresvertrag rund zehn Millionen Euro geboten haben. Dem gegenüber steht die Offerte von adidas. Und die Herzogenauracher haben dem Klub trotz des aktuellen sportlichen Höhenfluges und der attraktiven Mannschaft nur ein abgespecktes Angebot unterbreitet.
Dennoch sagt Holzhäuser, dass man gerne den Vertrag mit dem langjährigen Partner verlängern wolle. Aber: Wohl nicht um jeden Preis.