Der Ivorer spielt noch für Rumänien. Dort meldet man bereits den Transfer als offiziell. Bayer wiegelt noch ab. Hier alle Hintergründe...
Von ALEX HAUBRICHS
Leverkusen – Sie haben es mit einem Brasilianer (Athirson) versucht und einem Schweden (Stenman). Einem Slowaken (Gresko) und einem Ghanaer (Sarpei). Jetzt soll ein für Pandurii Targu-Jiu in Rumänien spielender Ivorer die Probleme auf Leverkusens linker Abwehrseite lösen.
Constant Djapka heißt der Mann von der Elfenbeinküste, ist 21 Jahre jung. Und ein echtes Juwel – glauben die Bayer-Scouts. „Er ist hoch talentiert, kann auch im Mittelfeld spielen, weil er sehr offensivstark ist“, sagt Uli Stielike, Ex-Nationaltrainer der Elfenbeinküste.
In Rumänien wird der Transfer bereits als perfekt gemeldet, bei Bayer aber bremst man noch. „Ein interessanter Spieler. Mehr sage ich dazu nicht“, sagt Manager Michael Reschke. Zuletzt hatte sich Bayer um die Dienste von Javier Pinola bemüht, doch der Nürnberger war zu teuer.
Stielike: „Djapka ist dagegen sehr preiswert. Allerdings wird er jetzt erstmal zu Olympia fahren. Vor Rückrundenbeginn würde ich nicht mit ihm rechnen.“