Zenit zerlegt Leverkusen – sogar Adler flatterte mit

  • 1:4-Heimschlappe

    Von VIM VOMLAND

    Der Absturz von Bayer Leverkusen – es wird dramatisch!

    Nach zwei Pleiten in der Bundesliga holte sich Bayer die dritte Klatsche in Folge ab: Das böse 1:4 gegen Zenit St. Petersburg ist das Aus im Uefa-Cup, die Reise zum Rückspiel (10. April) ist nur noch zur Stadtbesichtigung. Frust in Bundesliga und Uefa-Cup – steht Bayer am Ende mit leeren Händen da?

    Russlands Meister zieht hochverdient ins Halbfinale ein. Trifft auf den Sieger aus Bayern – Getafe. Diese Russen gehören zu den stärksten Mannschaften Europas...

    Zenit zerlegt Leverkusen. Da zog die Trainerprominenz auf der Tribüne (Rehhagel, Flick, Slomka) mehrfach die Augenbrauen hoch: St. Petersburg spielte eine Klasse stärker als Leverkusen.

    Was ist mit Bayer los? Erneut versagte die Defensive (Note 6 für Friedrich, Barnetta). Die Formkrise von Kapitän und Chef Schneider (raus nach einer Stunde) steckt die Offensive an. Die Bank ist zu schwach, um zu helfen. Nationalspieler Rolfes: „Es war einfach ein total schlechtes Spiel von uns. Wir sind immer wieder ins offene Messer gelaufen.“

    Leverkusen vorgeführt – da flatterte sogar der seit Monaten fehlerlose Torwart René Adler. Er ließ den aufspringenden 25-Meter-Schuss von Anjukow über die Fäuste zum 1:3 ins Netz springen (61.).

    Doch an Adler lag’s nicht. Gresko und Haggui wurden vom starken Arschawin überlaufen, der traf zum 0:1 (20.).

    Nach dem Nachschuss von Kießling (7. Uefa-Cup-Tor) zum 1:1 (33.) trat wieder Arschanow an, lief Friedrich weg und legte Pogrebnjak das 1:2 auf (52.).

    Dann der Flatter-Anfall von Adler vor dem 1:3, mit einem Klasse-Konter packte Zenit noch das 1:4 durch Denisow drauf (65.).

    Bayer-Sportchef Rudi Völler: „So eine Niederlage ist furchtbar. Wir haben nur gespielt und den Russen nie mal richtig wehgetan. Das geht auf diesem Niveau einfach nicht!“

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