Adlers Federkleid
Das trägt der Bayer-Torwart drunter
ALEXANDER HAUBRICHS Leverkusen - Auch ohne René Adler ging der Bayer-Höhenflug weiter. Nach den Siegen gegen Galatasaray Istanbul und Schalke 04 sind die Aussichten der Leverkusener rosiger denn je.
Neueste Meldungen › Mehr aus Fußball › Und nun meldet der Trainer auch noch, dass der Überflieger auf der Torwartposition die ersten Trainingseinheiten gut überstanden hat. Der Adler fliegt in Bochum wieder! „René hat keine Probleme mehr, wird wieder zur Mannschaft gehören und auch spielen“, freut sich Michael Skibbe.
Adler hat den Muskelfaserriss dank des unermüdlichen Einsatzes des Physiotherapeuten-Teams um Dieter Trzolek überstanden. Und damit auch im muskulösen Oberkörper nichts schief geht, trägt der beste Keeper der laufenden Bundesliga-Saison nun ein geheimes „Federkleid“ unter dem Trikot von Ausrüster adidas.
EXPRESS erfuhr: Um den Körper fit zu halten, setzt Adler auf das Longsleeve des Sportbekleiders „Skins“. Die Kompressions-Bekleidung wird nach dem Body-Mass-Index berechnet und sitzt wie eine zweite Haut. Sie senkt die Muskelvibration, fördert die Blutzirkulation und unterstützt die Atmung. Nach dem Training verhindert der Bio-Technologie eine Übersäuerung der Muskeln.
„Das wurde uns von der medizinischen Abteilung empfohlen und wird auch von vielen Feldspielern getragen“, verrät Skibbe.
Mit diesem Hilfsmittel soll es für Adler und Co. ganz nach oben gehen. „Wir wollen so schnell wie möglich den UEFA-Cup realisieren“, sagt der Keeper. „Aber wenn wir die nächsten Spiele gewinnen und vielleicht auch in München was mitnehmen – wer weiß, vielleicht ist dann auch mehr drin.“
Allerdings gilt der Blick jetzt erstmal dem VfL Bochum. „Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein. Die Mannschaft von Marcel Koller ist sehr spielstark, die darf man nicht unterschätzen“, warnt Skibbe vor dem VfL, der nach dem Sieg über Hannover 96 vom letzten Freitag sich eigentlich schon aller Abstiegssorgen entledigt hat.
Da wird Adler wohl Arbeit bekommen. Skibbe:„Hoffentlich nicht so viel. Aber wenn doch, darf er seine tollen Qualitäten herzlich gerne zeigen.“