12.02.2008 | Leverkusen
Mission Istanbul beginnt
Um 10 Uhr ist am Dienstagmorgen das Flugzeug mit der Bayer 04-Mannschaft an Bord aus Köln in Richtung Türkei gestartet. Vor dem UEFA-Cup-Hinspiel bei Galatasaray Istanbul ist das Selbstvertrauen, aber auch der Respekt groß.
Das 1:1-Unentschieden gegen den HSV sorgt für eine breite Brust, schließlich habe man gut mitgehalten und am Ende auch durchaus Siegchancen gehabt, sagt Mittelfeldspieler Tranquillo Barnetta: „Wir haben gesehen, dass wir auch gegen eine Mannschaft, die sehr kompakt steht, unsere Chancen herausspielen können. Das bringt uns natürlich auch in Istanbul nach vorne.“
Galatasaray Tabellenführer der Turkcell Süper Lig
Doch auch Galatasaray Istanbul scheint für das Hinspiel bestens gerüstet. Am Wochenende wurde mit einem 6:3-Sieg die Tabellenführung vor Stadtrivalen Fenerbahce verteidigt. „Galatasaray steht defensiv sehr kompakt, da wird es schwer Tore zu schießen. Zudem haben sie mit Hakan Sükür einen sehr gefährlichen Stürmer“, nennt Trainer Michael Skibbe die großen Stärken des Gegners.
Castro wieder dabei
Nach seiner abgesessenen Gelbsperre ist Gonzalo Castro wieder mit dabei und wird am Mittwoch wie gewohnt seinen Job auf der rechten Abwehrseite übernehmen. Ob auf der anderen Seite Hans Sarpei zum ersten Mal in der Rückrunde für Bayer 04 zum Einsatz kommt, ist noch offen. Nach dem dritten Platz mit Ghana beim Afrika Cup reist Bayer’s Nummer 15 heute direkt aus seiner Heimat in die Türkei. Gestern gab es noch einen abschließenden Empfang der Nationalmannschaft bei Ghana’s Staatsminister.
Der andere Afrika-Cup-Teilnehmer in Diensten von Bayer 04, Karim Haggui muss wohl weiter auf einen Einsatz verzichten. Der Tunesier konnte auch gestern nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz ist mehr als fraglich.
Vorfreude ist groß
Je näher der Mittwochabend (Anstoß 18.45 Uhr deutscher Zeit) rückt, desto größer wird die Vorfreude bei allen Beteiligten auf die Partie im Ali-Sami-Yen-Stadion. „Das ist ein enges Stadion, in dem eine tolle Atmosphäre herrschen wird. Natürlich spielt man vor so einer Kulisse viel lieber, als in einem kleinen Stadion mit kaum Zuschauern“, sagt Michael Skibbe.
Bayer04.de