BAYER-COACH SKIBBE
Kein Stammplatz für Sinke und Barbarez
Leverkusen - Samstag kehrte Trainer Michael Skibbe vom Fuerteventura-Urlaub zurück, am Montag startet seine Leverkusener Mannschaft in die Vorbereitung zur neuen Saison.
Im EXPRESS-Interview macht er klar, dass Sergej Barbarez sich auch auf der Bank wiederfinden kann – und dass der Sprung für Lukas Sinkiewicz groß ist.
Herr Skibbe, der Umbruch bei Bayer geht weiter. Was sind jetzt Ihre Hauptaufgaben?
Ich muss dafür sorgen, dass wir so schnell wie möglich zu einer guten, homogenen Mannschaft zusammenwachsen.
Was ist drin für Bayer?
Es wird sehr schwer, wieder Fünfter zu werden. Das haben wir in den letzten Jahren nur geschafft, weil andere schwächelten, wie im letzten Jahr Hertha und Hamburg. Die Konkurrenz wird größer.
Muss man Rückschläge einkalkulieren?
Leider ja. Wir haben eine wirklich sehr junge Mannschaft. So ein Umbruch kann nicht immer auf höchstem Niveau stattfinden.
Was erwarten sie von den Neuen?
Wir haben mit Theofanis Gekas und Manuel Friedrich zwei Leute geholt, die ihr Können schon unter Beweis gestellt haben. Arturo Vidal und Lukas Sinkiewicz müssen das erst noch tun.
Gerade Lukas hat kein gutes Jahr hinter sich, war monatelang verletzt. Für ihn ist der Sprung von einer Zweitliga-Mannschaft, die nicht gut gespielt hat, zu einer guten Erstligaelf besonders groß.
Sergej Barbarez war zu Saisonschluss nur noch zweite Wahl. Welche Rolle soll er spielen?
Sergej soll und muss ein Führungsspieler sein. Auch wenn er sicher nicht immer spielen wird. Dafür drängt Bernd Schneider in unserem 4-3-3-System zu sehr in die Mitte.
Wird Schneider der neue Kapitän?
Auch Carsten Ramelow hat seine Sache gut gemacht, beide können die Mannschaft führen und sind auch im Spielerrat. Diese Entscheidung hat keine Eile.
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