Völler: Wir haben das Team der Zukunft

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    Leverkusen - Die Laune war prächtig. Auf dem Rückweg vom Olympiastadion zum Berliner Flughafen Schönefeld machte der Bayer-Tross Rast bei einem Nobelitaliener. Es gab eine Menge Rotwein, viele Grappas und Ramazottis.

    Im Flieger nach Köln wurde dann viel gesungen und noch mehr gelacht. Dann gab Trainer Michael Skibbe die frohe Botschaft bekannt: „Ihr habt zwei Tage und Nächte frei.“ Kurz und knapp hieß das: Feiern, bis der Arzt kommt.

    War ja auch ein wunderbarer Tag für Leverkusen. Mit dem 3:2-Sieg bei der Hertha den Platz im UEFA-Cup erobert. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir es trotz des harten Sparprogrammes wieder einmal geschafft haben“, erklärte Sportchef Rudi Völler.

    Und die Zukunft sieht sportlich ziemlich rosig aus. Mit dem chilenischen Wunderkind Vidal (19) kommt für den Brasilianer Juan ein Top-Mann. Mit FC-Defensivspieler Lukas Sienkiewicz (21) ein potentieller Nationalspieler. Mit Theofanis Gekas (27) der treffsicherste Stürmer der Liga-Gegenwart. „Wir können optimistisch ins nächste Jahr gehen.“

    Mittelfristig plant Bayer wieder den Angriff auf die Großen. Denn Bayers Team hat die höchste Ansammlung an hochtalentierten Spielern, die ihre Zukunft noch vor sich haben. „Wir können das Team der Zukunft werden“, orakelte Völler, „viele Spieler sind noch sehr jung. Sie haben noch großes Potenzial nach oben.“

    Mit Keeper Adler (22), Abwehrspieler Callsen-Bracker und Neu-Nationalspieler Castro (19), den Mittelfeldspielern Barnetta (21) und Schwegler (20) sowie Torjäger Kießling (23) stehen bereits gestandene Kerle im Aufgebot, die erst am Anfang ihrer Karriere stehen. „Hier kann sich etwas Großartiges entwickeln“, sagt Völler und gibt zu, dass es kein Zufall gewesen sei, auf junge Spieler zu setzen. „Das wollten wir so.“


    [Quelle:http://www.express.de/servlet/Satell…7&urubrikid=452]

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