Bayer-Tag bei Jogi: Vier Leverkusener am Ball
Düsseldorf – 2002, als Deutschland in Asien Vizeweltmeister wurde, titelte der EXPRESS: „Bayer Deutschland“.
Inklusive Teamchef Rudi Völler bestand das DFB-Team aus einem halben Dutzend Leverkusener. Bald könnte Bayer wieder die Achse der Nationalmannschaft bilden.
Mit Simon Rolfes, Stefan Kießling, Gonzalo Castro und Paul Freier nominierte Joachim Löw vier Bayer-Stars für das Testspiel in Duisburg gegen Dänemark. Das Quartett, das steht fest, wird auch zum Einsatz kommen. Einen Raketenstart legt Rolfes hin.
Erst am Sonntag nachnominiert soll er nun in die Rolle von Michael Ballack schlüpfen. Castro darf auf der rechten Seite der Viererkette zeigen, dass er ein Mann ist für die Zukunft. Kießling soll im Sturm ran und den Stammspielern Podolski und Klose Feuer unter dem Hintern machen. Freier kann zeigen, dass er auf der rechten offensiven Seite eine gute Alternative sein kann.
Schöne Aussichten für Leverkusen, deren Spielerpolitik sich langsam bezahlt macht. Sportchef Rudi Völler und Klubboss Wolfgang Holzhäuser setzen verstärkt auf junge, hungrige Talente aus Deutschland. Mit Torwart René Adler (22) steht ein weiteres Top-Talent auf dem Sprung zu Bundestrainer Löw. Er könnte spätestens bei der WM 2010 als Nummer eins im Kasten stehen.