Andreas Müller: „Bayer unser Angstgegner”

  • SCHALKES MANAGER IM INTERVIEW

    Köln – Schalke auf Titelkurs. Und am Sonntag kommt Bayer. Das weckt Erinnerungen an ein legendäres Lust und Laune-Spiel.
    Im Februar 2006 siegte Schalke 7:4. Aber: Es war der einzige Sieg gegen Bayer in den letzten acht Heimspielen.

    „Leverkusen ist unser Angstgegner“, warnt Schalkes Manager Andreas Müller im EXPRESS-Interview.

    Warum hat es Schalke zu Hause gegen Bayer so schwer?
    Das ist eine unglaublich spielstarke Mannschaft. Wenn Bayer gut drauf ist, können sie sich in einen spektakulären Rausch spielen.

    Haben Sie Angst?
    Nein, aber Respekt. Wir haben noch 12 Spiele, das sind alles Endspiele.

    Und dann wird gefeiert?
    Sagen Sie. Ich sage: Wir verteilen nicht das Fell des Bären, bevor er erlegt ist. Von mir werden Sie das Wort Meisterschaft nicht hören.

    Ihre Erfolgsserie von 13 Spielen ohne Niederlage kommt überraschend. Es gab in der Hinserie viel Theater...
    Und genau das hat die Mannschaft zusammengeschweißt. Sie hat eine Wagenburgmentalität entwickelt.

    Elf königsblaue Freunde...?
    Ich habe den Jungs immer gesagt: Alleine schafft ihr nichts. Es geht ums Ganze, um Schalke. In der Mannschaft gibt es keine Eifersüchteleien und keinen Neid. Jeder weiß, worum es geht – um das Wohlergehen Schalkes.

    Und wann verlängern Sie den Vertrag mit Trainer Mirko Slomka?
    In den nächsten zwei Wochen. Die Zahlen liegen auf dem Tisch, er macht sich Gedanken darüber. Dann werden wir noch einmal darüber reden. Klar ist: Sein weg auf Schalke ist noch nicht zu Ende.

    Sollte Schalke die Meisterschaft holen – darf dann auch Ex-Manager Rudi Assauer die Schale anfassen?
    Rudi hat große Verdienste um Schalke. Aber alles das, was hier bisher erreicht wurde, hat er nicht alleine gemacht. Das war Teamarbeit. Und in diesem Team hat jeder gleich gute Arbeit geleistet.


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