Beiträge von Teddy

    Sehe ich überhaupt nicht so. "Werkself" war das klügste was der Verein machen konnte. Wir sind nunmal ein Werksteam, das ist unsere Identität, die es auch gilt OFFENSIV nach außen zu tragen und nicht zu verleugnen.


    Ja, gegen das Wort an sich ist auch absolut nichts einzuwenden! Nur wird es, wie ich schon geschrieben habe, meiner Meinung nach, einfach überstrapaziert.... :LEV3

    Mich nervt das mit "Werkself" einfach nur noch, denn es wird viel zu viel breitgetreten. Irgendwann kommt halt der Punkt, wo der Zenit überschritten ist.... Erst recht im Stadion wenn es wieder heißt "Tor für die ..." und das Ganze dann bis zum Erbrechen.... Aber noch viel nerviger finde ich persönlich "Pillendreher" oder "Pille(n)".

    Ist das geil hier. Da behaupten einige von sich, Bayer 04 Fans (teilweise schon seit den 80ern oder noch länger) zu sein, aber dann empfinden sie für den Drecksverein von der anderen Rheinseite keinen Hass und fiebern dann sogar mit, weil der beste beste Freund Fan von dem Verein ist? Weltklasse! Was kommt als Nächstes? Gehen diese "Bayer 04 Fans" dann auch mit FC Klamotten zu den Spielen vom FC? :LEV5 Jeder so wie er mag, aber mit solchen Aussagen macht man sich einfach nur lächerlich.... :D Oder glaubt hier ernsthaft jemand, das solche Aussagen von einem Schalker über Dortmund, einem Braunschweiger über Hannover, einem 60er über Bayern oder einem Gladbacher/Düsseldorfer über Köln kommen? Sicherlich nicht... Und wenn doch. Dann macht doch einen großen "Wir lieben alle Fans und alle Vereine, weil wir so tolle Fans sind" Fanclub auf.... :LEV8
    Scheiss 1.FC K**n!!!

    Wenn sie mal ein Zeichen setzen wollten müssten sie eigentlich die einzige Bundesligapartie, Köln gegen Freiburg nehmen. Wird aber im Leben nicht passieren


    Erstens ist es mit Abstand langweiligste Paarung. Zweitens ist es Freiburg gegen Köln und drittens sowas von einem Leverkusener zu lesen ist einfach nur schlimm....

    "Etwas für die Traditionalisten..."

    Das Gelächter in der Runde war großartig nach dem Spruch! :D


    Den Spruch fand ich auch klasse. Aber wahrscheinlich hätte der das auch gesagt, wenn wir gegen den Dosendreck hätten spielen müssen.

    Solche Aussagen kommen aus Mainz, weil sie in erster Linie die Leidtragenden sind. Der Unterschied zwischen kleinen Konzernmannschaften (gemessen am Zuschauerpotential) und kleinen Mannschaften wie Mainz, Augsburg, Freiburg und Co. ist, dass die Konzerne sich in der Bundesliga aufgrund ihrer finanziellen Möglichkeiten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit fest etablieren. Wer einmal da ist, geht nicht wieder. Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim hätte es zwar fast mal erwischt, aber die strukturellen Gegebenheiten sind so gut, dass Abstiege allgemein nur schwer vorstellbar sind. D.h. aus Sicht der kleineren Vereine wird das Feld der Kandidaten, die konstant abstiegsbedroht sind, immer kleiner. Aber nicht weil es sich die Anderen erarbeitet haben, sondern nur weil SAP/Hopp, RB und Audi auch was vom Werbeeffekt abhaben möchten.


    Mainz 05 konnte ich noch nie leiden... Erst recht nicht, seitdem die in ihrem dämlichen, hässlichen und vor allem seelenlosen Baukastenstadion spielen. Zudem nervt der Stadionsprecher so dermaßen, dass es es wohl selbst den Mainzern peinlich sein muss. Der Typ labert ohne Ende und davon auch 99% nur Scheis-se. Der hält einfach seine Klappe nicht.... Furchtbar. Passt aber perfekt zu diesem 100% unsympathischen Verein, der vor 25 Jahren in der Oberliga Südwest noch vor weniger als 1.000 Zuschauern gespielt hat. Selbst in den wenigen Jahren in der 2.Bundesliga später waren es selten mehr als 2.500!
    Und das die dämlichen Dortmunder am letzten Spieltag 2012/13 nicht ihre Aufgabe erfüllt und das Hopfendreckpack in die 2.Liga geschossen hat, werde ich denen niemals verzeihen!!
    Was Wolfsburg betrifft... Die waren schon mehr als einmal fällig. Die sind überfällig für einen Abstieg. Nur werden wir dies wohl leider nicht mehr erleben...
    Und das ich einem Abstieg 1996 und/oder 2003 eher positiv gesehen hätte, wird wohl keiner oder kaum einer hier verstehen. Soll aber jetzt kein Thema sein.... Kann ich aber gern per PN erklären, falls gewünscht...

    Sach' ma', was gibt's da eigentlich nicht zu verstehen? :LEV19 Bayer 04 ist 110 Jahre alt - 51 Jahre davon war die heutige GmbH eine Sportvereinigung, zunächst abgekürzt mit SpVg, dann mit SV. Gerade ab den 70ern, als es langsam aber sicher bergauf ging, hat sich das SVB eingebürgert. Im Zuge der der (Wieder)vereinigung mit dem TuS kam dieses - wie ich persönlich meine - unselige TSV zustande; mit dem Resultat: "SV" weg, Vereinsfarben Schwarz-Rot weg (diesbezüglich hat man sich ja zum Glück ab Mitte der 90er wieder besonnen). Kein Mensch hat damals "TSV" gebrüllt - es blieb der SV! (obgleich es zumindest einen TSV-Fanclub gab). Und wenn wir heute noch SVB singen, ist das - zumindest für mich - völlig normal. Und wenn das kein Mensch im Rest der Fußballrepublik versteht, ist mir das ziemlich sch***egal!


    Besser hätte man es nicht erklären können! :LEV3

    Mach dich vom Acker, Teddybär.

    Gibt halt Leute, die ein Spiel zwischen einem Viertligisten und dem Zuschauermagneten Bayer Leverkusen für weniger attraktiv halten als du.


    Genau. Bayer 04 ist der absolute Zuschauermagnet.... Entweder totaler Sarkasmus... Oder :LEV11


    Das interessiert halt nur niemanden


    Dann frag mal die Leute in Ostdeutschland, gegen wen sie lieber spielen würden.... Gegen uns oder Magdeburg bzw. gegen wen Magdeburg gern gespielt hätte, ohne die üblichen Verdächtigen!

    Naja, ich sag es nicht gern aber unsere Partie ist nun nicht wirklich attraktiv. Was natürlich in erster Linie am Gegner liegt. K*ln-Duisburg ist ja fast ein kleines Derby, das sicher viele Zuschauer anziehen dürfte. Hoffenheim-Frankfurt ist ein Buli-Duell. Objektiv betrachtet sind die Ansetzungen schon in Ordnung.


    Völlig klar. Einer der traditionsreichsten Vereine der DDR und Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 ist nicht attraktiv. Bei solchen Aussagen schäme ich mich, Leverkusener zu sein....


    Das Szenario Aufstieg 1968 wäre sicherlich interessant gewesen:
    - Den Bundesligaskandal hätte m. M. n. trotzdem in irgendeiner Form gegeben, da seinerzeit ein Abstieg in die 2. Liga (Regionalliga) für Erstligisten eine ganz schwere Nummer gewesen wäre und es ja Gründe gab, warum da Vereine Geld gegen den Abstieg investiert haben. Die Regionalliga war seinerzeit eine finanzielle und organisatorische Farce, was letztlich auch zur Gründung der 2. Bundesliga geführt hat
    - Ich denke, Bayer hätte sich maximal 2 Jahre in der Bundesliga halten können; vor allem deshalb, weil die Bayer AG erst Mitte der 70er die Werbewirksamkeit des Sports entdeckt und finanziell unterstützt hat. Entsprechend hätte man '68 nicht sonderlich "aufrüsten" können (und es gab ja wohl durchaus "Befürchtungen" ob des Aufstiegs - alles eine Nummer zu groß) - andererseits: Gerade die 68er Mannschaft hatte einige sehr gute Spieler an Bord - wäre die Truppe zusammengeblieben, hätte man sich evtl. 1, 2 Jahre halten können (und dann irgendwann in den 70er Verstärkung durch ausrangierte FC- oder BMG-Spieler bekommen). Dann wäre es sicherlich spannend geworden: Niedergang à la Wuppertaler SV nach deren Bundesliga-Abenteuer oder aber doch irgendwie drinbleiben wie Bochum und dann ab 1979 die Story wie wir sie heute kennen? Ich finde es ja zudem bemerkenswert, daß das Werk den Verein nicht schon 1973 bis 1975 hat fallen lassen, nachdem nur noch in der Drittklassigkeit gespielt wurde (aber da ging es eben in erster Linie noch um Sport und als es dann doch langsam um's Geld ging entdeckte das Werk halt die Idee Bayer 04 und Bayer 05 werbewirksam in die 1. Liga zu hieven, was dem Verein möglichweise das Überleben gesichert hat.)
    Ich bin mehr jedoch ziemlich sicher, daß - wenn wir bereits 68 aufgestiegen wären - unser Image heute möglicherweise ein etwas anderes wäre, da man Bayer bereits ab den 60ern bundesweit auf dem Schirm gehabt hätte - wir wären die lauschige, sympathische kleine Betriebsmannschaft gewesen (und keiner würde uns heute mit Hoppenheim, VW-burg oder RB in einen Sack stecken); durch den späten Aufstieg sah unsere öffentliche Wahrnehmung irgendwann so aus: Aspirin Bayer Leverkusen, irgendwann Mitte der 80er von der Bayer AG in die 1. Bundesliga eingekauft, Plastikverein mit dickem Manager - und das schwingt ja bis heute noch mit.


    Ich glaube, dass wenn wir statt dem OFC damals aufgestiegen wären, hätte es den Bundesliga Skandal zwar auch gegeben, doch der Auslöser wäre nicht der Vorstand Gregor Canellas vom OFC gewesen nach der Saison 70/71, durch seine Tonbandaufnahmen der mitgeschnittenen Telefongespräche für zu manipulierende Spiele, sondern es wäre anders aufgedeckt worden. Denn es ist ja reine Spekulation, ob Offenbach dann eine Saison später den Aufstieg geschafft hätte um überhaupt in der "Schiebersaison 70/71" in der 1.Bundesliga zu spielen. Darauf wollte ich hinaus... Vielleicht wäre auch Bayer 04 drin verwickelt gewesen? Beim Rest stimme ich dir komplett zu! :LEV6


    Ja, Du hast recht bzgl. Gauliga bzw. der Spielklasse (31-36). Allerdings blicke ich bei den alten Ligenbezeichnungen (vor dem 2. WK) auch nicht ganz durch: Geht man sämtliche Literatur durch, so wird ab 1919 immer lustig aufgestiegen - komischerweise aber irgendwann nur noch innerhalb der 2. Spielklasse (1922, 1931, 1936). Ich vermute mal, da fanden ständig Umstrukturierungen der Ligen statt und Bayer 04 hatte das Pech nie in eine der ersten Klassen eingeordnet zu werden (bei Gründung der Bundesliga hat es ja zur Teilnahme an derselbigen auch nicht gereicht, obgleich man im Jahr zuvor in der Oberliga erstklassig war - allerdings kamen ja noch Bewertungskoeffizienten der vorangegangen Spieljahre hinzu; und aufgrund der jahrelangen Zweitligazugehörigkeit hat es am Ende nicht gereicht bzw. bereits damals hat man ja schon lieber "Traditionsvereine" in der neuen Liga gesehen - vom Geklüngel bei der Vergabe der Startplätze mal ganz zu schweigen ... :LEV18 )


    Genauso kommt mir das auch vor. Da werden in der Tat die Ligen immer wieder mal neu strukturiert worden sein, so daß dann z.B. eine 2.Kreisklasse Köln, auch vielleicht eine 3. oder 4.Liga gewesen sein kann/könnte. Dies müsste man mal rausfinden. Aber recht schwierig, weil kaum Infos dazu im Netz vorhanden sind. Das wir 1963 nicht zu den Gründungsmitgliedern der 1.Bundesliga gezählt haben, kann ich schon durchaus nachvollziehen. Dazu fehlten zum einen die Punkte der Koeffzienten der vergangenen Saisons und zum anderen hat der DFB ja seine gewünschten Vereine bevorzugt. Aber hey, sehen wir es mal so: Der FC Bayern München zählte damals auch nicht direkt dazu! :levz1

    Und ich habe als Fussballnostalgiker und Historiker schon öfters drüber nachgedacht, was wohl gewesen wäre, wenn wir 1968 in die 1.Bundesliga aufgestiegen wären und nicht Kickers Offenbach? Hätte es dann den Bestechungsskandal in der Saison 1970/71 nicht gegeben? Wären wir sofort wieder abgestiegen, oder wären wir damals, ähnlich wie der VfL Bochum, auch "unabsteigbar" gewesen? Vielleicht hätten wir uns damals auch schon für den Messecup / Uefa Cup qualifiziert? Fragen über Fragen.... :D

    Wer weiß, wie der gesamte Fussball in Deutschland verlaufen wäre, wenn hier wie in fast allen Ländern weltweit, schon viel viel früher eine einheitliche 1.Liga geschaffen worden wäre, wie es viele Verbände usw. ja schon in den 20ern wollten? So gesehen gab es ja bis zu 55 (!) 1.Ligen in Deutschland bis 1933 die Gauligen eingeführt worden sind, womit es zum erstenmal ein wenig übersichtlicher wurde. Also sogesehen war es bis 1933 wohl keine allzugroße Kunst in einer 1.Liga zu spielen, was man aber trotzdem auch erstmal schaffen musste. Dies haben wir ja nun wohl nie geschafft, es sei denn 1931-33 wäre es wirklich die höchste Liga gewesen.