bei den diskussionen zwischen marco und biggy wünscht man sich eine tüte frisches popcorn...
Beiträge von DER LAHS!
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Original von Alvaro
Der Stromverbrauch lag letztes Jahr bei ~9000 kw/h
Halleluja!!!! wie viele personen seid ihr denn? und wie viele quadratmeter? das würde ich nicht mal erreichen, wenn ich alle verbraucher 24 stunden laufen lassen würde.
ich bin übrigens bei rheinenergie (schande, ich weiss), die gerade die kosten gesenkt haben - während viele andere anbieter ordentlich angehoben haben.
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Original von Goal04
Vebraucht plasma wirklich so überproportional mehr strom, wie geasagt wird?grundsätzlich ja. bei vergleichbarer größe. ich habe seit 1,5 jahren einen 46 zoll LCD fernseher und muss schon sagen, dass ich das auf der Stromrechnung gegenüber meinem alten Röhrengerät merke. Plasma wäre aber noch teuerer gewesen. bei großen geräten würde ich deshalb von plasma abraten - von den anderen nachteilen wie pixel-einbrenn-gefahr mal ganz abgesehen.
ich habe einen sharp aquos und bin wirklich sehr zufrieden - gerade bei HD ist das bild nahezu perfekt.
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Mit 1000 Kilometer pro Stunde reisen wir mit der Erde durch die Welt. Allein die Erdrotation
macht sie so schnell. Durch diese Rotation bewegen wir uns in 5 Minuten etwa 83 Kilometer.Doch nicht nur die Erdrotation hält uns in Bewegung. Mit einer Geschwindigkeit
von 107.228 km/h rast die Erde um ihren Energiespender, die Sonne. Somit
bewältigt unser Heimatplanet in 5 Minuten immerhin eine Distanz von 8935 Kilometer.Auch die Sonne bewegt sich durch den Raum. Mit ihren Planeten umkreist sie das Zentrum
unserer Milchstraße. 66.000 Kilometer schafft sie alle 5 Minuten, in einem beachtlichen
Tempo von 790.000 km/h.Während unser Sonnensystem um das Zentrum der Galaxie reist, bewegt sich diese mit
einer Geschwindigkeit von rund 900.000 km/h durch das Universum. In 5 Minuten krabbelt
unsere Galaxie demnach 75.000 Kilometer weiter.Und weiter geht’s: Mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegt sich unser Universum von seinem
Ursprungsort fort. Alle 5 Minuten dehnt es sich knapp 90.000.000 Kilometer weiter aus, in
einem uns unbekannten Raum, mit einer Geschwindigkeit von c.a. 300.000 Kilometer pro Sekunde. -
Fürn Skoda ist die Karre wirklich super. Durfte auch einige male mitfahren. Ich finde ja, die hellen, top-gepflegten Leder-P.orno-Polster werden hier zu wenig gewürdigt!
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öhm....argh!
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Teil 2
Ich bin vielleicht empfindsam, aber nicht empfindlich, schon gar nicht schwach, wie viele denken. Ich, schwach? Ich war 19, 20, als die Deutschen meinten, ich könnte ihren Fußball retten. Ich allein.
[…]
Wenn man sich einige dieser Journalisten genau anschaut, sagt man sich: Das ist ja ein Wahnsinn, dass die alles über mich schreiben dürfen! Diese Oberflächenschwimmer! Einige von denen haben keine Ahnung, kein Gewissen, aber die Macht, für Millionen Menschen ein Bild von mir zu zeichnen. Und wenn man dieses Spiel nicht mitspielt, wenn man ihren Ansprüchen nicht folgt, ist man derjenige, der als nicht normal gilt. Heute frage ich mich, ob das System, das ich verlassen habe, vielleicht kranker ist, als ich es war.Sebastian Deisler
Sebastian Deisler hat die Reißleine ziehen können, als er erkannte, dass er am harten Profifußballgeschäft zerbrach. Deisler war nicht schwach, er war stark. Zu erkennen, dass man an den Anforderungen des Umfelds zerbricht, ist Stärke. Sich hingegen von seinem Umfeld verbiegen zu lassen, ist Schwäche. Enke war anscheinend nicht so stark wie Deisler, er hat den Absprung aus einer seelischen Abwärtsspirale nicht geschafft. Anstatt über die Umstände des Freitods des Torwarts zu spekulieren, sollte dieser tragische Todesfall ein Startsignal dafür sein, Themen wie Depression und das Scheitern an gesellschaftlichen Ansprüchen zu thematisieren.
The games must go onStattdessen bläst Deutschland zur kollektiven Trauer. Fußballfans, die Robert Enke mit Gegenständen beschmissen hätten, wenn er sportlich versagt hätte, und die ihn von den Rängen als Weichei verhöhnt hätten, wenn er sich aufgrund seiner Depressionen eine Auszeit genommen hätte, fragen sich nun lautstark „warum?“. Ja, liebe „Fans“ – warum? Journalisten, die jede Schwäche des Torwarts gnadenlos gegen ihn instrumentalisiert hätten, spielen die Unschuld vom Lande und fragen „warum?“ Ja, liebe „Journalisten“ – warum? Auch Vereinsbosse, die um ihre Millioneninvestition fürchten, Spielerberater, deren Honorar sich an Gehalt und Transfersummen ihrer Spieler orientiert, und Funktionäre, die schon im Fall Deisler demonstrierten, dass sie nicht das geringste Verständnis für die Seele ihrer jungen Spieler haben, geben sich heute komplett ratlos und fragen „warum?“ Sicher, Profifußballer erhalten für die immense seelische Belastung auch ein fürstliches Schmerzensgeld. Aber „was hülfe es, die ganze Welt zu gewinnen, wenn die Seele daran Schaden nimmt.“
Jens Berger
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Teil 1, sehr lang aber lohnt sich
Der Freitod eines Torwarts und die Ethik
geschrieben am 11. November 2009 von Spiegelfechter
Als am gestrigen Abend die Meldung vom Freitod des deutschen Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke über die Ticker ging, ließ sich bereits ahnen, welche Vorstellung ab heute im Medienzirkus gegeben wird. Der bedauerliche Freitod eines jungen Mannes, der offensichtlich dem horrendem Druck des Profisports nicht mehr gewachsen war, verkauft sich natürlich gut. Wer in den Medien nun auf einen Funken Selbstkritik wartet, der wartet freilich vergebens. Auch die Verantwortlichen aus dem Umfeld des Fußballs trauern auffällig laut – auch hier, keine Spur von Selbstkritik. Stattdessen wird der Voyeurismus des Pöbels schamlos bedient.
Diese Art des Sensationsjournalismus verkauft sich anscheinend so gut, dass die Medien ihre selbst aufgestellten Richtlinien für solche Todesfälle über Bord werfen und schamlos mit einer menschlichen Tragödie Auflage und Reichweite machen. Dabei werden nicht nur nahezu alle Empfehlungen von psychologischen Sachverständigen missachtet, die aktuellen Artikel der „Qualitätsmedien“ gleichen vielmehr 1:1 der Negativliste, wie man es nicht machen sollte. Die mangelnde Ethik der Medien ist dabei nicht nur medientheoretisch anstößig, sie wird – da sind sich die Fachleute einig – auch Todesopfer fordern. Der Fall Enke ist nämlich ein Lehrbuchbeispiel für den sogenannten „Werther-Effekt“.
Die Leiden des jungen Werther
Robert Enke war nicht nur ein sensibler Spitzensportler, er war auch ein Sympathieträger, der für viele Fußballanhänger eine Vorbildfunktion hat. Genau dieser Umstand macht aus der Berichterstattung über den Freitod des Sportlers ein Politikum. In dem Fachaufsatz „Selbstmord als Nachahmungstat“ beschreibt Psychologieprofessor Volker Faust die Problematik wie folgt:
Suizide von Prominenten haben eine ggf. ernstzunehmende Sogwirkung, wenn darüber entsprechend berichtet wird. Dieser Effekt wird umso deutlicher, je bekannter, sympathischer und beliebter die durch eigene Hand verstorbene Person ist.
Als Johann Wolfgang von Goethe 1774 seinen Roman „Die Leiden des jungen Werther“ veröffentlichte, zog dies eine Reihe von Selbstmorden nach sich, die in ihrer Inszenierung durch Goethes Protagonisten inspiriert waren, der sich im Roman aus Liebeskummer das Leben nimmt. Damals sprach man von einem „Werther-Fieber“, heute spricht man in den Medienwissenschaften vom „Werther-Effekt“. Als erster Wissenschaftler stellte der amerikanische Soziologe David Philipps in den 70ern Zusammenhänge zwischen der medialen Berichterstattung über Suizide prominenter Persönlichkeiten und Nachahmungstätern fest. Ob und in welcher Art die Medien eine Mitverantwortung für solche Folgetaten tragen, ist schwer zu beantworten. In Wien gibt es seit über 10 Jahren ein „Gentlemen´s-Agreement“ zwischen den lokalen Medien und den Wiener Verkehrsbetrieben. Seit nicht mehr über Suizide in der Wiener U-Bahn berichtet wird, ist die Zahl der Selbstmorde um rund 50% gesunken. Auch im Pressekodex des deutschen Presserats verpflichten sich die Printmedien zu einer „zurückhaltenden Berichterstattung“ bei Suiziden – wenn das öffentliche Interesse an einem solchen Fall allerdings auch eine wirtschaftliche Komponente beinhaltet, gelten derlei hochmoralische Schwüre in der modernen Presselandschaft allerdings offensichtlich nicht mehr.
Das Versagen der „Qualitätsmedien“
Ein Blick in die Online-Sektionen deutscher Printmedien offenbart die mediale Ohnmacht. Wo man auch hinschaut – es wird spekuliert, was das Zeug hält. Die Negativliste aus den Medienempfehlungen der „Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention“ beschreibt die Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ wohl am besten:
- Ein Suizid sollte nicht als Aufmacher auf der Titelseite erscheinen. Geschenkt, bis auf die FTD erschien heute kein einziges Publikumsmedium mit einem anderen Thema als Aufmacher.
- Es sollten weder Fotos noch Dokumente wie der Abschiedsbrief publiziert werden. Natürlich wäre es naiv, anzunehmen, dass eine Berichterstattung über den Freitod eines Sportstars ohne Foto auskäme. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Abschiedsbrief nicht in den nächsten Tagen 1:1 von der BILD-Zeitung abgedruckt wird, geht derweil allerdings gegen Null.
- Der Suizid sollte nicht als nachvollziehbare, konsequente oder unausweichliche Reaktion dargestellt werden oder als alternativlos dargestellt werden. Im Falle Enke hatten die lieben Kollegen der schreibenden Zunft bereits am gestrigen Abend nichts Besseres zu tun, als den Freitod als nachvollziehbare Reaktion auf den Tod seiner Tochter darzustellen.
- Die Suizidmethode und der Ort des Suizids sollten weder detailliert beschrieben, noch abgebildet werden. „Natürlich“ weiß heute ganz Deutschland ganz genau, an welchem Ort sich Robert Enke wie umgebracht hat. Selbst komplett irrelevante Details werden in den Rang einer Sondernachricht gehoben.
Den „Qualitätsmedien“ geht es nicht um eine pietätsvolle Berichterstattung, die den berechtigten Informationsbedarf der Leser genüge tut, es geht um eine sensationsheischende Berichterstattung, bei der es keine Tabus gibt. Schon gar nicht geht es den Medien um Suizidpräventation. Es wäre nach wissenschaftlichen Erkenntnissen über den „Werther-Effekt“ naiv, anzunehmen, dass die Berichterstattung im Falle Enke keine Nachahmungstäter finden wird. Suizidgefährdete sind oft extrem labil und bereits der kleinste Funke kann ausreichen, um eine verhängnisvolle Reaktion auszulösen. Die Verantwortung der Medien ist allerdings in Zeiten der rückläufigen Auflagen und Werbeerlöse anscheinend zu einem Thema für Sonntagsreden verkommen.
Spiegel-Online, Welt und die Süddeutsche bieten ihren Lesern sogar die Möglichkeit eines virtuellen „Kondolenzbuches“. Welche Funktion soll ein solcher „Klickfänger“ haben, außer der Verbesserung der werberelevanten Page-Impressions? Natürlich hat das Volk immer Interesse an pikanten und auch an pietätslosen Details – aber als Journalist muss man auch mal eine Grenze ziehen. Es kann nicht sein, dass alles der Sensationsgier des Pöbels unterworfen wird. Auch die anderen hinlänglich bekannten „Klickfänger“ wurden bei der Berichterstattung über den Freitod Enkes an den Start gebracht – belang- und endlose Fotostrecken, hilf- und ratlose Kommentare und sinn- und pietätslose Forenbeiträge. Wenn sogar ein großer Teil der ansonsten nicht eben zartbesaiteten SPON- und WELT-Forennutzer lautstark fordert, die Foren zu diesem Thema aus Pietätsgründen zu schließen, sollte dies den Anbietern eigentlich zu denken geben. Auf einen solchen Denkprozess müssen wir allerdings wahrscheinlich noch sehr lange warten.
Zeit zum NachdenkenDabei gebe es mannigfaltige Ansätze, wie man den Freitod von Robert Enke verantwortungsvoll angehen könnte. Warum findet man in den „Qualitätsmedien“ beispielsweise keinen Beitrag, in dem das Thema „Depressionen und Suizidgefahr“ einmal enttabuisiert wird? Robert Enke war nicht der einzige an Depressionen Erkrankte, der sich scheute, sein Arbeitsumfeld und die Öffentlichkeit einzuweihen. Wie viele Ärzte, Manager oder auch “kleine” Angestellte leiden an Depressionen und haben Angst, im alltäglichen Wettkampf um die berufliche Existenz ausgesondert zu werden, wenn Details über ihre Erkrankung bekannt werden? Es ist unsere Gesellschaft, die psychische Leiden tabuisiert, die in irgendeiner Form signalisieren, dass der Erkrankte im harten Konkurrenzkampf um den Arbeitsplatz nicht mithalten kann. Vor allem im Profi-Fußball, einem Umfeld, in dem bis heute sogar Homosexualität immer noch tabuisiert wird, gelten hier verschärfte Bedingungen. In einer Männergesellschaft, in der jede Regung der Seele als Schwäche ausgelegt wird, gelten auch Depressionen als Tabu, wie der Fall „Sebastian Deisler“ beweist.
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Meisterschaft im Mai hin oder her - aber was er zum Thema Traditionsmannschaften geschrieben hat, ist schlichtweg weltklasse.
Manni regelt.
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Original von RSP-Tobi
Ich überlge daran, ob ich mir das LG KM 900 ARENA zulegen soll.
Wenn, dann käme für mich jeodoch nur ohne Vertrag, also ohne Simlock in Frage.
Habe da ein gutes Angebot für um die 220€ gefunden.
Das Gerät verfügt laut Angaben über MobileTV. Kann man das auch ohne Internet nutzen? Ich frage, weil ich dann ne Fonic-Simkarte weiterhin nehmen würde.
Hat jemand von euch vielleicht dieses Handy und kann mir sagen ob es sich lohnt?Mobile TV über das iPhone ist - vorsichtig ausgedrückt - eher so mittel.
ohne Wifi haste da keinen spass dran. zu dem LG handy kann ich aber sonst nüscht sagen. -
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Original von schnixFan
Es ist immer wieder auffällig.
Es scheint viel trauriger zu sein, eine Berühmtheit sterben zu sehen, als die tausend anderen Menschen, die täglich unter grausamsten Bedingungen sterben.was ein quatsch.
wenn jemand aus deinem - naja sagen wir mal - "bekanntenkreis" stirbt, dann geht dir das sicher auch näher als bei einem anderen der tausenden, die du ansprichst. und wenn man robert zig mal im stadion spielen gesehen hat reicht das schon, um ihn zu meinem "bekanntenkreis" zu zählen. dafür muss ich niemanden persönlich kennen. -
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ich meinte ja auch wolfsburg - halt diese grünen da...

und keine angst - ich wollte damit ja auch nur sagen, dass es eventuell mit platz 5 am ende der saison klappen könnte...
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So, jetzt mal ganz realistisch:
Restprogramm Hinrunde:
Bayern
Stuttgart
Hannover
Hertha
GladbachAlso 4 schwächelnde Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte und ein schwächelnder Chaosclub aus der oberen.
In der Rückrunde Heimspiele gegen München, Bremen, Hamburg und Schalke.
Mehr möchte ich jetzt nicht sagen.
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jo, so 4-5 jährchen sind das schon würde ich sagen. oder verpeil ich das jetzt komplett?
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Mit Heynckes stürzt Bayer nicht wieder ab
08.11.2009 - 07:49 UHR
Von GÜNTER NETZER
Als alter Freund und Weggefährte von Jupp Heynckes freue ich mich, dass er so erfolgreich zurückgekehrt ist ins Fußball-Geschäft. Das ist sein Leben, der Fußball hat ihm immer alles bedeutet. Und es war hart für ihn, eine ganze Zeit lang nicht mehr aktiv mitzumischen.
Was er jetzt mit Bayer Leverkusen zeigt, ist eindrucksvoll. Aber der eigentliche Geniestreich liegt bereits einige Monate zurück. Ich meine damit die Idee des FC Bayern, Jupp Heynckes in einer Phase nach München zu holen, die sehr bedrohlich war. Und die dennoch ein nicht mehr zu erwartendes Ende fand.In diesen fünf Wochen hat Jupp gezeigt, dass er sehr wohl in der Lage ist, in diesem Fußball-Geschäft weiterhin erfolgreich zu arbeiten.
Ich fand es großartig und weitsichtig, dass Rudi Völler kurze Zeit später Jupp Heynckes nach Leverkusen geholt hat. Leverkusen hatte bis dahin eine gute Mannschaft, die teilweise sehr guten Fußball gespielt hat. Aber was fehlten, waren Stabilität und Durchhaltevermögen.
Das hat Jupp verändert. Er hat mit seiner Art für Konstanz gesorgt. Die Spieler fangen an zu glauben, dass sie mit diesem Trainer etwas Großes erreichen können – bedingt durch die Art und Weise, wie Jupp mit den Spielern umgeht.
Er ist glaubwürdig, ehrlich, verbindlich, aber auch hart und konsequent, wenn es sein muss. Und fachlich ist er auf dem höchsten Stand. Man sieht, dass er auch ohne Trainer-Job nie weg war aus diesem Geschäft. Er hat den Fußball immer gelebt.
Und man spürt, dass er wie wir alle mit zunehmendem Alter an Souveränität gewinnt. Das wirkt sich positiv auf die Spieler aus. Er erreicht seine Profis. Doch neben dieser ruhigen Art hat er sich nach wie vor seine Besessenheit am Fußball bewahrt.
An einen möglichen Absturz in der Rückrunde wie einige Male zuvor darf man in Leverkusen nicht mal im Ansatz denken. Diesen Gedanken darf man erst gar nicht zulassen, sonst entwickelt sich womöglich noch ein Trauma daraus. Aber ich halte einen Absturz auch für unwahrscheinlich. Nein, im Gegenteil: Leverkusen ist für mich ein Kandidat auf die Meisterschaft.
Wichtigen Anteil am Hoch in Leverkusen hat Sami Hyypiä. Dieser Transfer war durchaus riskant, denn Hyypiä steht mit seinen 35 Jahren am Ende seiner Karriere. Aber für diese Verpflichtung wurde Rudi Völler zu Recht belohnt. Der Finne organisiert die Abwehr und führt die jungen Spieler. Mit seiner Routine sorgt er für Ruhe.
Bei aller Euphorie um Jupp Heynckes aber darf man nie vergessen: Der Trainer hat immer nur maximal 50 Prozent Anteil am Erfolg. Man darf die Spieler niemals aus der Verpflichtung entlassen.
Quelle: Bild
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wenn ich mich recht erinnere, war der deniz sogar schon mit beim griechen. er sollte das ding also kennen

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Der FC Bayern verliert langsam den Anschluss
Von Jens Hungermann 7. November 2009, 17:30 Uhr
Vielleicht ist es ja so: Ein in Ruhe gelassener Verein wird in Ruhe ein gelassener Verein. Dumm nur, dass Ruhe beim FC Bayern dieser Tage so wahrscheinlich ist wie blühende Tulpen zu Weihnachten und Gelassenheit so weit verbreitet wie Glanz und Gloria. Wie auch, wenn man als logischer Bundesliga-Botschafter Nummer eins in der Champions League vor dem Aus steht, ein Arrivierter wie Philipp Lahm öffentlich über die Transferpolitik mosert, der Vereinspräsident zum Thema Trainer bemerkt: „Ich glaube, unser Vorstand hat die Geduld – zumindest bis zur Winterpause“ und offenkundig gefrustete Leistungsträger wie Arjen Robben nur mit viel Nachsicht um Rot umhin kommen?
Und am Samstag also das 1:1 daheim gegen Schalke 04. Ein fades Remis gegen Felix Magath, den Ex-Trainer, den sie in München entlassen haben, nachdem er als Erster zweimal in Folge Meister und Pokalsieger geworden war. Waren das noch Zeiten. Derzeit gelingen Bayern „Mia san mir“ München nicht einmal „dreckige Siege“ (van Bommel) in dreckigen Spielen.
Die Münchner müssen sich sputen, um nicht dauerhaft den Anschluss an die Klubs an der Spitze zu verlieren. Als Achter sind es sechs Punkte auf den konstant spielstarken Tabellenführer Leverkusen (4:0 gegen Frankfurt), Hamburg und Bremen können heute mehr Abstand gewinnen. Bloß eine Momentaufnahme?
Vom langfristigen Ziel, spielerisch auf eine Ebene mit Barca zu gelangen, sind die Bayern derzeit jedenfalls so weit entfernt wie München von Barcelona: 1451 Kilometer.
Quelle: WELT
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Bayer – wie es zaubert, siegt und jubelt… Willkommen bei den Unbesiegbaren!
Jupps Super-Boys beherrschen die Liga. Frankfurt ganz locker mit 4:0 aus der BayArena gejagt. Seit 12 Spielen ungeschlagen. Beste Abwehr, Spitzenreiter mit vier Punkten Vorsprung. Langsam wird es unheimlich. Siegt sich Bayer zum ersten Meistertitel der Klubgeschichte?
Es war ein Fußball-Kunstwerk, das die Bayer-Profis malten. Perfekte Technik gepaart mit kreativen Elementen inklusive Traumtoren. Am Ende sprang ein atemberaubendes Spiel dabei heraus.
Los ging es mit einem Turbo-Start. Nach 75 Sekunden netzte Stefan Kießling ein. Achter Saisontreffer.Fünf Minuten später überlistete Stefan Reinartz die Frankfurter Tölpel-Abwehr per Kopfball. 2:0. Und nun kommen wir zu dem Mann, der keine normalen Tore schießt. Sondern das kann, was man wohl einfach nicht lernen kann.
In Minute elf schaute Kroos kurz hoch, er nahm maß und schnibbelte den Ball aus 17 Metern so wunderbar in den rechten Winkel des Frankfurter Tores, dass den Zuschauern der Atem wegblieb, ehe sie losjubelten. 3:0! Nach nur elf Minuten.
Was für ein Debakel für die Eintracht um den Ex-Bayer-Trainer Michael Skibbe. Den Schlusspunkt setzte dann der drei Minuten zuvor eingewechselte Lars Bender, der den Ball kurz vor Schluss ganz cool zum 4:0 ins Netz zauberte.
EXPRESS-Kolumnist und Leverkusens Ex-Manager Reiner Calmund brachte es auf den Punkt: „Das war ein Klassenunterschied. Frankfurt war unterirdisch, Bayer hat Fußball vom Feinsten zelebriert.“
Quelle: EXPRESS
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Wer auch immer DIESEN Doppelhalter gebastelt hat: er ist großartig!!!
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