Die Geschichte ist ja scheinbar im Dortmund-Spiel passiert, das ist nun 2 Wochen und 2 weitere Spiele her. Gegen Augsburg war Fernandez nicht dabei, gegen die Bayern wieder auf der Bank. Geäußert hat sich niemand im Verein groß über das Thema.
Es scheint also intern alles relativ undramatisch aufgearbeitet worden zu sein. Ich persönlich finde das Verhalten und die dahinter stehende Mentalität auch krass und sehr problematisch. Aber offenbar haben die Beteiligten eine stille Lösung gefunden. Vielleicht hat der Junge sich ja intern schon entschuldigt.
Grundsätzlich fände ich es schade, wenn der Trainer am Ende menschlich den Zugang zur Mannschaft verlieren sollte. Es war ja am Anfang klar zu sehen, dass Hjulmand gerade auf der menschlichen Seite nach den Erfahrungen der Jungs mit EtH massiv gepunktet hatte.
Ob diese Entfremdung jetzt an der Menschenführung oder Arbeitsweise des Trainers liegt, oder an der sehr jungen, heterogenen, charakterlich vielleicht nicht perfekt besetzten Mannschaft (früher hätte man vielleicht polemische Wörter wie "Söldnertruppe" in der Presse gelesen), mag ich aus der Ferne nicht zu diagnostizieren.
Aber hier geht's ja nicht um das große Ganze, sondern um Equi Fernandez. Und dem Jungen sollte man raten, durch Leistung, nicht durch Verweigerung, auf sich aufmerksam zu machen. Grundsätzlich erscheinen Spieler dieses Kalibers (oder des Kalibers, das er bislang hier gezeigt hat) für eine Mannschaft wie uns eher entbehrlich, daher sollte man vielleicht nicht zu hart auf die Kacke hauen, wenn man hier eine Zukunft haben will.