Beiträge von Rayzeel

    Würde ich unterschreiben, allerdings auch, dass es keine Station gab, an der ihm nicht eine gewisse Unbequemlichkeit unterstellt wurde, Nati inklusive. Wahrscheinlich muss man das Gesamtpaket Xhaka (händeln) wollen, um mit ihm erfolgreich zu werden. Ich habe auch das Gefühl, dass Premier League Clubs etwas resistenter gegen persönliche Animositäten sind, was ggf. auch daran liegt, dass min. bei den Top 4 -6 so viel Geld vorhanden ist, dass jederzeit mit Ersatz gedroht werden kann. Im Vergleich zur BuLi ists nochmal krasser. Alonso und Granit bei DEM Unsympathenverein nach City zu sehen finde ich allerdings irgendwie befremdlich, ist aber persönliches Gusto.

    Gibt es eine Bestätigung der 22 Mio. von unterschiedlichen Quellen?

    Einer meiner Top3 Lieblingsspieler aus der Meistersaison, finde das richtig schade und hätte ihn gerne nochmal in einer ausbalancierteren Teamkonstellation gesehen.

    Mist, nach drei Seiten "Deutschland ist dem Niedergang geweiht" (wann kommt der eigentlich genau?) hatte ich auf eine Schiridebatte gehofft. Nicht in Richtung des inkonsistenten Pfeifenmannes aus Marokko (die Zusammenfassungen zeigen ja so gar keine Linie), sondern WTF war das für eine VAR-Nummer. Als Freund des Instruments frage ich mich, ob da Infantino persönlich saß, das ist ja nur lächerlich.

    Aber zurück zum Niedergang: Ich habe das früher schon geschrieben, so ziemlich zu jedem Turnier der vergangenen 12 Jahre: (minus die Auszeit hier): Es gibt von der Uni St. Gallen eine umfassende Studie zusammen mit dem DFB, die die Entwicklung in die Klinsmann-Ära systemisch beschreibt. Wenn man die liest und den Zeitstrahl weiterdenkt, kann man eine gewisse Entscheidungskonsequenz über die Zeit nach 2002 bis 2014 in Sachen "Entwicklung des deutschen Fußballs" erkennen. Insbesondere der Umgang mit Niederlagen als Lerngelegenheiten, das Verständnis von Führung, die Relevanz (und Anerkennung) von Funktionsteams und Umgebungsparametern (bzw. das Abschotten von Ablenkungen) wird gut illustriert und macht auch deutlich, warum damals "Evolution" nicht gereicht hätte.

    Positiv gesprochen: An dem Punkt vor dieser Ära sind wir erfolgreich wieder angekommen. Wie man auf die Idee kommen kann, mit einem "Die Bayern haben es gut gemacht"-Völler und einem Neuendorf eine Erfolgsära einzuleiten, während man quasi keine Außenverteidiger 12 Jahre lang ausgebildet hat (Flick hat das schon 2018 bemängelt), einen Trainer installiert, der Entscheidungen trifft, die jede Teamchemie vernichten und wie ein Mimöschen in seinem überbezahlten Job reagiert, wenns mal ungemütlich wird und zudem 5 (!) CL-Halbfinalisten auf dem Platz stehen, die seit der Quali mehrfach gezeigt haben, dass ihre Mannschaften offenbar nicht wegen ihnen die entsprechenden Erfolge erzielen konnten (Havertz würde ich da i.T. ausnehmen), ist schon eine gute Spur Selbstgefälligkeit.

    Mal abgesehen davon, dass Frankreich uns ohnehin auseinandergefickt hätte, muss man sich doch auch stark die Augen reiben, zu welchen Minderleistungen auch Personalien wie Flo Wirtz imstande sind. Und dann kommen Zitate wie "Wir haben ordentlichen Fußball gespielt" oder Nagelsmann hätte "seit seinem Antritt nur eine schlechte Trainingseinheit erlebt". Dann fehlt da offenbar jemandem die Kompetenz, Trainingseinheiten zu bewerten, wenn dich ein Fußballzwerg mit einem Drittel an gespielten Pässen, einem Drittel an gespielten Flanken, einem Drittel an Ballbesitz, einem Drittel an Torschüssen, mehr(!) gewonnenen Zweikämpfen (hab das gerade mal nachgeguckt, Pavlovic hat wie viele Zweikämpfe gewonnen...oh....!?!?) aus dem Turnier wirft.

    Dass Paraguays "Starspieler" entweder gar nicht auf dem Platz oder in der 60. ausgewechselt wurden, ist mir hier auch viel zu sehr untergangen. Hardcorepeinlich. Dann wechselst du u.a. Goretzka ein und Tah muss den ersten Sudden Death 11er schießen.....das muss Satire sein. Dieses Gerede davon, dass man ja Respekt vor jedem der den Ball nimmt....die Chance den TW beim 11er zu überwinden liegt seit jeher bei 75-78% im Profifußball. Von Nationalspielern kann man glaube ich erwarten, dass sie die nutzen. In DER (ehemaligen) Elfmeter-Nation.

    Vielleicht wird das Stammtischgeblubber bei kommenden Turnieren mal etwas zurückhaltender (da brauch der dt. Fußballfan ja immer etwas länger für) , Fakt ist: mit dem 10-fachen an Möglichkeiten maximal eine Mittelklasse-Fußballnation ohne Präsenz und Aura. Sog. kleinere Nationen reißen sich halt für "ihre Leute" den A*** auf, weil ihnen ggf. der Nachteil der Wohlstandsverwahrlosung in den Verbänden fehlt (polemische Hypothese).

    ...wem drücken wir eigentlich jetzt die Daumen ;)?

    Looserland. Was funktioniert eigentlich noch in Deutschland? Ernst gemeinte Frage.

    Rechtschreibung isses nicht. Das hätte man aber nach den Jahren von "Loserkusen" schon draufhaben können :P . Hab mir gerade dieses Rumgedruckse auf dieser Couch angeguckt. Das war ja beste Abendunterhaltung, wie sehr da jeder zwischen "sag ich meine Meinung" vs. "bekomm' ich als vermeintlicher Nestbeschmutzer nochmal 'nen Job beim DFB?" gerudert ist - peinliche Pausen inklusive. Den besten Job des Abends hat die Journalistin gemacht, die Nagelsmann interviewt hat. Hab doch wenigstens die Eier, Verantwortung zu übernehmen, Jule. Super unsouverän, im Grunde wie immer. Die Spielerinterviews waren ja auch so mittel-bedrückt. Da hat sich die Fifa-Arschkriecherei vom DFB ja richtig gelohnt.

    Tatsächlich habe ich gerade zu diesem Punkt eine interessante Einordnung eines (schwarzen afrikanischen) Fußballers gesehen, der argumentiert hat, dass afrikanische Mannschaften oft deswegen taktisch weniger ausgebildet seien und "wilder" (meint: taktisch augenscheinlich unorthodoxer) aufträten als europäische, weil sie mehr über die Physis kämen. Er war grundsätzlich der gleichen Meinung wie Schweinsteiger. In Afrika läge der Fokus in vielen Verbänden schlicht mehr auf Schnelligkeit und physischer Robustheit.

    Leider finde ich das Video dazu gerade nicht mehr.

    Man muss sich zudem nur Spieltagsanalysen der WM anschauen, auf dem Niveau ist kein Spiel "taktikfrei", der Diskurs verschiebt sich aber offenbar zu haben oder nicht haben, während Schweinsteigers Aussagen maximal suggerieren KÖNNTEN, dass afrikanischer Fußball auf einem Spektrum tendenziell eher weniger taktisch wäre. Um das aber herauszufinden, müsste man bei 54 Ländern Ländern erstmal DEN afrikanischen Fußball definieren. Hier liegt in meinen Augen der einzige "dumme" Part von Schweinsteiger. Da wäre ich mal sehr am "asiatischen" oder "europäischen" Fußball und die Schnittmenge von Polen und Portugiesen oder einem franko-dänischen Stil interessiert.

    Mir ist der Beitrag, da WM-Spiele auf Amiboden kein Thema für mich sind, über einen mir persönlich bekannten Influencer vor die Füße gespült worden. Die Reaction habe ich also sozusagen vor dem Originalvideo gesehen und irgendwie gibt es diesen einen Bereich des Internets, der irgendwann mal angefangen hat, sich für richtige Dinge einzusetzen und als das eine oder andere Thema dann (endlich) gesellschaftspolitisch angekommen war (hier ein bisschen bedachtere Sprache, dort etwas sensiblerer Umgang, trotzdem gibt es noch viel zutun), mussten dann offenbar, um den eigenen Markenkern nicht zu gefährden, erstens Nichtigkeiten hochgejazzt und zweitens neue Feindbilder gefunden werden (als gäbs nicht genug Faschos, Rassisten und Sexisten, gendern nicht notwendig). Zwar zieht auch das nicht immer, aber man darf schon noch die Intention des Sprechenden abfragen und ihm die Möglichkeit geben, selbst wenn es nicht so gemeint war, nochmal klarzustellen, dass man keine Verletzungen auslösen wollte. Und der letzte Punkt ist ohnehin der Nervigste: hier erklären gerade Kartoffeln Kartoffeln, wer die Deutungshoheit hat...und fragen dann noch unbeteiligte Kartoffeln, um 'ne Story/Relevanz zu bekommen. Das Team der Elfenbeinküste hat sich im Grunde überhaupt nicht geäußert und Schweinsteiger hat beim römisch-faschistischen Netzwerk "X" auch nochmal ein Loblied auf die "Elephants" gesungen. Enttäuschend von der "Deutsche Welle", erwartbar in der Creator-Bubble. Lasst uns lieber über den Kommentator aus Paraguay reden, das scheint lustig gewesen zu sein:

    Attacke auf Infantino: Fifa belegt WM-Kommentator mit heftiger Strafe
    Ein Kommentator erlebt mitten in einem WM-Spiel einen Wutausbruch. Seine deutlichen Worte in Richtung Fifa und Gianni Infantino haben harte Folgen.
    www.t-online.de

    Also wenn wir bei Ansprüchen an Kommunikation sind, kann ich jetzt gar nicht erkennen, dass er DICH zitiert hätte :) . Wahrscheinlich "Details". Soweit ich das bislang in meinen 4 Lebensjahren mitbekommen habe, darf man Dinge "geil finden", auch wenn man kein Teil der "Umsetzung" ist/sein möchte. Ich z.B. finde große Stadionbilder häufig ganz schön, wie wahrscheinlich 95% aller anderen Sportinteressierten auf dem Globus. Habe ich deswegen Bock auch nur in die Nähe z.B. von irgendwelchen hauptberuflichen Selbstdarstellern aka Ultras zu kommen (schreibe ich nur, um das Whiteknighting von kaka zu provozieren :P ). auf gar keinen Fall. Ist auch eine Diskussionsverschiebung, aus einer Zuneigungsbekundung einen Arbeitsauftrag machen zu wollen. Nur weil du meinst, FranzA müsste sich erklären, muss er das wohl noch lange nicht. Vielleicht tut er dir ja den Gefallen, dann darfst du artig "Danke" sagen oder er tut es nicht und du kannst es ihm auf deiner Couch so richtig "krumm" nehmen. Oder du hast über deinen "Anspruch" hinaus ehrliches Interesse herauszufinden, was er gemeint haben könnte, dann gibt es das rhetorische Wundermittel der sog. "Frage". Ihr werdet das schon beide aushalten. Auf mich (und offensichtlich einige andere) hat seine Nachricht übrigens überhaupt nicht so gewirkt und das ist eigentlich der Grund, für die 5 Minuten meiner späten Mittagspause: DU hast es so verstanden, "grundsätzlich" ist hier gar nichts.

    Achja, Thema fehlt noch: Bin übrigens gar nicht FranzA s - Meinung so btw, aber 38x zu schreiben, was ich von VBs Einstellung halte....geschenkt. Unabhängig von seiner Person jmd. nach einer Leidenszeit ein paar gute Gefühle mitzugeben ist aber natürlich nie doof.

    Da hat der Simon seinen Sohn echt Kennet Eichhorn Rolfes genannt.

    Ansonsten: Die Experten von Haus des Döners sind sich allerdings einig, dass das schon bisschen teuer gewesen sein könnte :LEV18

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    https://m.bild.de/sport/fussball…1ea924ca06cc753

    Richtiger „Top-Star“ :LEV14 dachte nur deren lokales Schundblatt bezeichnet deren Rumpelkicker als „Stars“

    Der Schreibfehler ist woanders, irgendeine Sportart müssen sie ja können, nicht Kessler sichert sich einen Top-Star, gemeint war wahrscheinlich :

    Kettler Topstar Outdoor Table Tennis Table Discontinued | Table-Tennis-Tables.co.uk
    Kettler have discontinued their Topstar Outdoor Table Tennis Table. It was a very similar model to the current Kettler Stockholm. To view the current range…
    www.table-tennis-tables.co.uk

    Ein Freund von mir ist Tennislehrer. Der hat mir geschrieben: „Ist gerade spannend, guck mal rein!“

    War mein erstes Tennismatch, war spannend und ich hatte sonst nix zu tun. 🤷‍♂️ In dem Falle also klassischer Hedonismus, touché.

    Dass Zverev kein unbeschriebenes Blatt ist, war mir übrigens gar nicht bewusst. Ich fand ihn nur in den wenigen Interviews, die ich ab und an mal aufgeschnappt habe, menschlich unsympathisch. Gleiches gilt für seine Lebensgefährtin, wodurch sich meine sachlich unbegründete Antipathie vermutlich noch mal potenziert hat.

    Die Erwartungshaltung, bei jeder Freizeitbeschäftigung erstmal den Sittenkatalog zu durchstöbern, kann auch keiner haben. Bei Personalien mit entsprechender Strahlkraft ggf. schon eher, sonst müssten man sich vielleicht alternativ von Argumentationsketten wie "Vorbildfunktion" und "never meet your idols" verabschieden, aber das ist natürlich eine andere Debatte. Immerhin: Sophia hat ihm einen Dackel geschenkt (Alter, die ticken aber auch alle Boxen - bin jetzt voll drin im rabbit hole und steige nun wieder aus) und vielleicht macht er privat ja auch ein mega Curry oder so.

    Ich will die Diskussion eigentlich nicht vertiefen, aber zumindest hierauf noch kurz Bezug nehmen, weil ich mich da in Teilen angesprochen fühle:

    Mir fällt es echt schwer, den Bayern irgendwas zu gönnen. Und ob Zverev jetzt gewinnt oder verliert, ist mir eigentlich ebenfalls egal. Dennoch fand ich das Match gestern spannend und seine (wie auch seines Gegners) Leistung beeindruckend.

    Ich erkenne auch an, dass die Bayern gute Spieler / gute Spiele haben. Gönnen kann ich es ihnen trotzdem weniger, weil „ihre“ (meint in erster Linie die ihrer Funktionäre) selbstgefällige Art genau daraus resultiert. Im Gegensatz dazu finde ich Zverev einfach charakterlich unsympathisch. Da fällt es mir eben leichter, sportliche Leistung und persönliche Art voneinander zu trennen.

    Das ist auch differenzierter als "xy gut oder schlecht", wenn der Entertainmentfaktor des Matches beurteilt wird, allerdings würde die Inkonsequenz dann aus meiner Sicht viel früher beginnen: Warum schaue ich mir ein Spiel eines Unsympathen an und unterstütze dadurch den Zirkus? Das Argument ist dann ja gerne "Spaß an sportlicher Leistung". Das ist ethisch so auf dem Level von "Brot und Spiele" und ein Hedonistenargument. Wir sind sicher alle irgendwo in dieser Hinsicht nicht immer auf der selbstgewählten Wertelinie, aber da verstehe ich dann das öffentliche Abfeiern nicht so ganz. Wobei, hab ich ja gelernt, "typisch Deutsch". Michael Jackson hat ja auch tolle Musik gemacht und so. Wahrscheinlich könnte ich es besser verstehen, wenn jemand, der Zverev nicht so geil findet, es zumindest so framed, dass er ihn scheitern sehen will. Da käme ich zumindest intellektuell noch so gerade mit. Oder das Interesse seinem Gegner gilt, der nichts für den Turnierbaum kann.
    Meine Bemerkung ging initial auch eher in Richtung der Klatschpappen, die sich praktischerweise, weil es bei einer Einzelsportart eben ziemlich convenient ist, bei Diskussionen über München und Co., auf pars pro toto Argumente zurückziehen und hier dann nicht nur Zverev abfeiern, sondern anderen erklären, was daran ververflich ist, es nicht zu tun. Anm. der Redaktion, weil das Sportgedächtnis ja ab und zu Lücken hat: Zverev wurde berets mehrfach wegen häuslicher Gewalt angezeigt und hat 200.000 Euro außergerichtlich bezahlt, um den Prozess zu beenden (was ich nur weiß, weil er wohl gestern ein Interview abgebrochen hat) - was man ja in der Regel tut, wenn man unschuldig ist. Aber Unschuldsvermutung blabla, also nur ein mutmaßlicher Frauenschläger, wie gut, dass es die in München nic....seis drum. Kann ja glücklicherweise jeder entscheiden, wie er sich bei seinem Applaus fühlt.

    Junge , Junge . Typische Neidkultur in Deutschland. Einfach freuen oder eben nicht . Die ganzen Leuten die jetzt den Finger heben nehmen sich selbst wiedermal zu wichtig.

    Hilf mir kurz, auf was muss man hier neidisch sein? Oder darf man ihn auch einfach ohne Neid scheiße finden? Erstens wäre das doch ziemlich wendehalsig und zweitens ist es wohl eher "typisch Deutsch" das Werk vom Künstler zu trennen, bedenkt man wer nach '45 so alles Minister werden konnte, wer hofierte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind usw.. Fühlt sich so richtig eklig an zu lesen, wie geil ihn der sog. Sportjournalismus gerade findet, nachdem er jahrelang sportlich, persönlich usw. herabgewürdigt wurde. Ka ob zurecht, hab ein paar Interviews gesehen und die fand ich persönlich durch die Bank unsympathisch, aber das war Sportstudio-Beifang. Hab viel zu wenig Ahnung vom Tennisroster, um die Leistung und den Weg dahin wirklich einschätzen zu können, aber Grand Slam-Sieg ist wohl was Gutes, interessiert mich das wirklich: natürlich nicht, verwundert mich aber, dass einige der Kandidaten, die "niemals den Bayern auch nur irgendwas gönnen würden" hier einen auf "aber jetzt sind aber Glückwünsche angebracht, auch wenn er ein Arsch ist" machen ;).

    Mal abgesehen von der Personalie Frage an die Interessierten: Trügt der Eindruck oder konzentriert sich alles journalistisch auf ihn, weil daneben und danach wenig auf dem Niveau aus D kommt?

    typisch spanische ausdrucksweise. Standard Gebrauch von Alonso und Guardiola

    Ach da haben Basken und Katalanen ja doch was gemeinsam - so "typisch Spanisch" wie beide sind ;) . Alonso hat die "Aufgabe" als "großes Projekt" beschrieben, Martinez hat das gesamte Thema so betitelt. Seis drum, wird er eben als Projektleiter Meister.

    Das mag stimmen, könnte mich allerdings an keinen Titelgewinner-Trainer aus der jüngeren Vergangenheit erinnern, der sein Engagement ähnlich bezeichnet hat. Aber will das auch nicht zu hoch hängen, letztlich wissen wir ja alle "wo wichtig is'" und auch er hat wohl ein Recht auf Selbstverwirklichung :D.

    Erstmal souverän, die Ressourcen nutzbar zu machen, die auch greifbar sind, finde ich erstmal gut. Nachdenklich stimmt mich ein Interview aus dem Vorfeld, wo er so zitiert wird, dass das "Projekt" zu besprechen wäre, es ihm aber vor allem darum gehe, sich wiederzufinden. Wirkt zwar auch alles irgendwie wie "lost in translation", aber er scheint ja Bock zu haben, dann muss das eine ja auch nicht das andere ausschließen.

    Ich hätte erwartet dass Du meinen implizit gemachten Punkt verstehst, für Dich aber gerne nochmal explizit: Eine Erwartung mit einem zwei Jahre alten und damit längst vergangenen Erfolg zu rechtfertigen ist abwegig.

    Scheint dann wohl ein Sender-Problem zu sein. Naja. Auf das Argument warte ich auch explizit immer noch (auch wenn ich glaube, dass wir beide auch diese Vokabeln unterschiedlich benutzen. Naja2.), bislang lese ich Behauptungen, die weder auf die Strahl- und Finanzkraft, die in Aussicht gestellten Möglichkeiten für einen Trainer ("man kann mit der Infrastruktur in Leverkusen Titel gewinnen"), die Anziehungskraft angesichts bisheriger und ehemaliger Personalien usw. usf. eingehen. Mal als Challenge für deinen offenbar vorhandenen Gedankengang: Du behauptest also, die Meisterschaft mit einem Quasi-Underdog angesichts von über einem Jahrzehnt Bayern-Meisterschaften habe keine nachhaltige Magnetwirkung auf Übungsleiter?