In Moskau (2:0) hatten wir 55 Prozent Ballbesitz, in München 28 (2:1), gegen Madrid 52 (2:1) und in Wolfsburg 53 (2:0). Gegen Freiburg (1:1) waren es 72, gegen Bremen 62 (2:2) und in Frankfurt 65 Prozent (0:3).
Also lieber weniger Ballbesitz und dafür schnelles Umschaltspiel, damit unsere Angreifer den nötigen Platz haben, um hochkarätige Chancen zu erspielen und verwandeln. Wenn diese Saison bisher eines gezeigt hat, dann dass Ballbesitzfußball in Leverkusen wenig bis gar nicht funktioniert. Dafür haben wir, gerade in der Offensive, nicht die Spieler, die das erfolgreich umsetzen können, schon gar nicht gegen gute Mannschaften.
Womit unser meistgebashtes Forenmitglied zu 100% Recht hat! Es wird nicht möglich sein, mit dem Bosz´schen Ballbesitzfußball einen überzeugenden Sieg herauszuspielen. Es wird auch nicht möglich sein, Schalke die volle Spielkontrolle zu überlassen.
Auch wenn Moskau, WOB, Madrid und München tolle Spiele waren, wird sich ein Peter Bosz an genau diesem Spiel messen lassen müssen.
Dieser Mittelweg aus brutaler Spielkontrolle und den nötigen Freiraum für den direkten Weg zum Tor schaffen, wird das Erfolgsrezept am Samstag sein. Ich bin seeeehr gespannt auf Samstag!